- Reformkurs in Kiews Armee wird fortgesetzt
Der ukrainische Präsident Selenskyj hat nach seinem Verteidigungsminister Fedorow jetzt auch den Generalstabschef Syrskyj entlassen - und sich damit an eine alte Politikregel gehalten: Wenn zwei aus der zweiten Reihe streiten, fliegen am Ende beide.
Es war nicht anders zu erwarten: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte keine andere Chance, als den Generalstabschef Olexandr Syrskyj zu entlassen. Es war die Reaktion Selenskyjs auf die Proteste im ganzen Land, die die Entlassung des populären Verteidigungsministers Mychailo Fedorow ausgelöst hatten. Dieser hatte anschließend Syrskyj öffentlich attackiert, warf ihm die Verschleppung von Reformen vor, die vor allem auf die Bekämpfung der Korruption in der Generalität abzielen sollen, sowie Unverständnis für die Möglichkeiten und Erfordernisse des Drohnenkriegs.
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... so etwas wie ein tot geglaubtes Ungeheuer taucht aus dem Schwarzen Meer auf, trotz des heute triumphierenden ukrainischen Nationalismus, und trotz dessen nahezu geschlossener medialer Unterstützung durch NATO und EU.
Selbst der fanatische Selenski-Verehrer Urban muss berichten, dass es so etwas "Verbotenes" dennoch tatsächlich gibt!
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Ja, es stimmt: nach der Auflösung der UdSSR gab es fünf ukrainische Präsidenten - darunter der in Moskau reich gewordene Comedian Selenski -, die in der russischer Sprache und in der russischen Kultur erzogen worden sind und nicht im kleinrussischen oder ruthenischen Dialekt.
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Diese individuelle Einsicht Urbans wird wohl ungehört verhallen und die mediale Hetze gegen Russland kaum beeinflussen können. Die Sehnsucht unserer Partei-Funktionäre nach einem Krieg gegen Russland ist schon viel zu groß geworden und unterliegt längst nicht mehr einer rationalen Kontrolle.
selektiv gut z.B. Kosovo und ansonsten schlimm z.B. Katalonien und am Schlimmsten wenn er den Russen nutzt (Donbass und Krim).
Die ethnischen Ukrainer wurden von ihren beiden Hegemonen Polen und Russen, nicht ernst genommen , es waren eben "die Bauerntrampel" und das tut weh..
Das wurde nach dem Maidan alles anders, jetzt müssen die russischsprachigen Eliten sich das Ukrainische in Schnellkursen aneignen.
Es ist der ukrainische Nationalismus, der diesen Krieg mit befeuert. und ich weiß nicht weshalb ich dafür bezahlen soll.
Mir fällt nur ein, 1968 waren die Zeitungen voll des Lobes, dass die tschechische Armee 1938 und 1968 nichts unternommen hat. Damals hatte man einen anderen Blick auf den Krieg, man hatte ihn noch in Erinnerung.
