Russische Soldaten
Russische Rekruten steigen auf einem Bahnhof in der russischen Region Wolgograd in einen Zug / dpa

Ukrainekrieg - Wie Russland den Krieg doch noch gewinnen will

Russland befindet sich in der Ukraine in der Klemme und sucht verzweifelt nach Möglichkeiten, wieder an Schlagkraft zu gewinnen. Mit der „Teilmobilisierung“ hunderttausender Kämpfer dürfte das zwar kurzfristig nicht gelingen – aber neue Truppen könnten erfahrene russische Einheiten entlasten, damit diese im Spätwinter und Frühjahr offensive Operationen starten. Und dann kommt da noch Weißrussland ins Spiel.

Autoreninfo

Ridvan Bari Urcosta ist Research Fellow am Institut für internationale Beziehungen der Universität Warschau und Analyst bei Geopolitical Futures.

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Dem russischen Militär ist es gelungen, die ukrainische Gegenoffensive in der nordöstlichen Region Charkiw zu stoppen, und das zu einem nicht geringen Preis. Der schnelle Erfolg Kiews veranlasste Moskau, nach einer Antwort zu suchen. Offiziell entschied man sich für eine „Teilmobilisierung“, obwohl alles darauf hindeutet, dass diese Mobilisierung überwältigend und weitreichend ist. Es sieht so aus, als bereite Moskau eine beträchtliche Streitmacht vor, die es in die Lage versetzen soll, die Frontlinie des Krieges vollständig zu beherrschen. 

Der russische Präsident Wladimir Putin signalisiert den Russen, dass das Regime bereit ist, das Kriegstempo zu erhöhen und bis zum Ende zu kämpfen. Und er signalisiert dem Westen und der Nato, dass Russland die Herausforderung eines langwierigen Konflikts annimmt. Russlands Mobilmachung wird seine militärischen Optionen offen halten und seine Position in der Ukraine verbessern, insbesondere im Hinblick auf eine effektive Kontrolle der Frontlinien, während etwaiger Einigungsversuche in den Wintermonaten.

Logik und Fallstricke der Mobilisierung

Putin und Verteidigungsminister Sergej Schoigu haben die Teilmobilisierung am 21. September angekündigt. Dabei sind vier kritische Aspekte hervorzuheben. Erstens: Russland mobilisiert im Allgemeinen gegen den Westen; offiziell sieht es den Krieg in der Ukraine als Krieg gegen die „gesamte Militärmaschinerie“ der Nato. Zweitens ist Moskau bestrebt, die Fehler früherer russischer Mobilmachungen nicht zu wiederholen; sowohl 1905 als auch 1914 endeten sie in einer Niederlage und in einer Revolution. Moskau versucht, den Prozess akribisch zu organisieren und wirtschaftliche und politische Auswirkungen auf den russischen Staat zu vermeiden. 

Drittens sieht der Beschluss die sofortige Mobilmachung von 300.000 Soldaten vor, aber es gibt keine Anzeichen dafür, dass dies die Obergrenze sein wird. Russland sei in der Lage, mehrere Millionen Soldaten zu mobilisieren, so Schoigu. Allerdings werden die neuen Truppen eine mehrmonatige Ausbildung benötigen, was bedeutet, dass sich trotz der Mobilisierung die Situation an der Front kurzfristig wohl nicht wesentlich verändern wird.
 

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Die Hauptaufgaben Russlands bestehen jetzt darin, eine mehrschichtige Verteidigung entlang der Kontaktlinie aufzubauen, die strikte Kontrolle über die besetzten Gebiete wiederherzustellen und die russische Grenze zu kontrollieren. Nach Einschätzung des Kremls wird die Mobilisierung es den russischen Kampfverbänden außerdem ermöglichen, sich auf das eigentliche Kriegsziel zu konzentrieren: strategische Tiefe durch die Einnahme ukrainischer Gebiete zu gewinnen. Russland hat schon lange erkannt, dass es mehr Truppen benötigt, um die besetzten Gebiete zu verteidigen und den ukrainischen Guerillakrieg zu überwinden. Die Integration der neuen Truppen könnte erfahrene russische Einheiten, die derzeit mit Patrouillen usw. beschäftigt sind, freisetzen, um im Spätwinter und Frühjahr offensive Operationen durchzuführen.

Unausgebildete Männer an der Front

Aber es gibt auch Nachteile. Erstens braucht die Mobilisierung Zeit. Damit die neuen Truppen eine ernsthafte Bedrohung für den Feind darstellen können, müssen sie ordnungsgemäß ausgebildet werden, was mindestens mehrere Monate in Anspruch nimmt. Daher werden alle mobilisierten Soldaten erst nach dem Winter kampffähig sein. In der gegenwärtigen Situation, in der die Ukraine im Donbas (entlang der Lyman-Oskil-Linie) offensive Operationen durchführt, steht Russland unter starkem Druck. Als letzten Ausweg könnte es unausgebildete Männer auf das Schlachtfeld schicken. Diverse Berichte deuten darauf hin, dass dies bereits der Fall ist.

Zweitens hat die Mobilisierung eine gesellschaftliche Gegenreaktion ausgelöst, die Putins Machterhalt in Frage stellt. In den Tagen nach der Mobilisierungsankündigung wurde in mehreren Städten Russlands protestiert, insbesondere in ethnisch nicht-russischen Regionen. So kam es beispielsweise im Nordkaukasus in den vergangenen Tagen zu gewalttätigen Antikriegsdemonstrationen. Die Unruhen haben die Mobilisierung zwar nicht unterbrochen, könnten aber mit der Zeit zu einer ernsthaften politischen Bedrohung werden. Es gibt auch viele Berichte über Hunderttausende von Russen, die das Land verlassen, um einer Rekrutierung zu entgehen.

Ein potenzieller Vorteil für Russland ist jedoch dessen Fähigkeit, neue Kräfte jenseits seiner Landesgrenzen sowie hybride Einheiten zu mobilisieren. Von Beginn des Krieges an hat Russland Stellvertreterkräfte aus den abtrünnigen ukrainischen „Republiken“ an der Front eingesetzt. Auch Söldner und Sträflinge haben geholfen, Lücken zu schließen. Das ist nicht immer eine gute Sache. So wurde die schockierende Niederlage Russlands in Charkiw unter anderem damit erklärt, dass es sich auf eine geballte Streitmacht ukrainischer Separatisten stützte. Die berüchtigten Söldner der Wagner-Gruppe konnten dagegen mit besserem Nachschub und besseren Waffen in der Nähe von Bakhmut im Norden von Donezk Boden gewinnen. 

Die separatistischen Kräfte von Luhansk und Donezk haben bereits angekündigt, ihre Ausbildungsanstrengungen zu verstärken, und die Wagner-Gruppe hat ihre eigenen Rekrutierungskampagnen in und um Russland gestartet. Moskau beabsichtigt auch, in den demnächst annektierten Teilen der Ukraine Rekruten auszuheben. In Erwartung weiterer Mobilisierungsmaßnahmen forderte der tschetschenische Staatschef Ramsan Kadyrow kürzlich die Leiter aller 85 russischen Regionen auf, in den nächsten Monaten zusätzlich zu den von Moskau einberufenen Soldaten jeweils mindestens 1000 bis 2000 Soldaten vorzubereiten. Unabhängig davon beschloss der Kreml, ausländische Soldaten mit slawischem Hintergrund wie Ukrainer, Weißrussen und Moldawier zu rekrutieren. Einige nicht-slawische Männer werden wahrscheinlich auf der Seite Russlands in den Krieg ziehen, in der Hoffnung, die russische Staatsbürgerschaft zu erhalten.

Nach russischen Schätzungen dürfte die russische Armee durch die Mobilisierung um insgesamt 500.000 bis 600.000 Mann aufgestockt werden. Dies würde die russischen Streitkräfte, die sich bereits in der Ukraine befinden, verdreifachen und Russlands zahlenmäßigen Vorteil vergrößern.

Der Weißrussland-Faktor

Eine weitere Karte, die Russland ausspielen könnte, betrifft Weißrussland. Aufgrund seiner Lage könnte Weißrussland eine große Bedrohung für die Ukraine darstellen, sollte es in den Krieg eintreten. Weißrussische Streitkräfte könnten die Ukraine von hinten angreifen und die Versorgung mit westlicher Militärhilfe unterbrechen. Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat sich nachdrücklich dafür ausgesprochen, sich die Optionen seines Landes offen zu halten. Gleichzeitig hat er wiederholt erklärt, dass Russland über genügend Männer und Material verfüge, um die Ukraine auch ohne die direkte Unterstützung von Minsk zu besiegen, und er betonte den Beitrag von Belarus zum Krieg, indem es als erste Verteidigungslinie diente, um zu verhindern, dass die Nato „Russland in den Rücken fällt“.
 

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Unmittelbar nachdem der Kreml seine Mobilisierung angekündigt hatte, erklärte Lukaschenko, dass eine Mobilisierung nicht auf der Tagesordnung seiner Regierung stehe und dass Belarus bereits darauf vorbereitet sei, im Falle einer militärischen Bedrohung zu reagieren. Der Sekretär des belarussischen Sicherheitsrates fügte hinzu, dass das Land bereits mobilisiert sei und daher keine weiteren Schritte ankündigen müsse. (Weißrussland führt seit Beginn des Krieges regelmäßig Militärübungen an seinen Grenzen zur Ukraine und zu Polen durch.)

Auch über die tatsächliche militärische Stärke Weißrusslands herrscht unter Experten große Uneinigkeit. Offiziell verfügt das Land über fast 48.000 Soldaten und Offiziere, wobei weitere 20.000 Personen als Militärangehörige geführt werden. Die Reserven belaufen sich auf etwa 290.000 Mann. Im Juni erklärte der ukrainische Generalstab, Weißrussland plane eine Aufstockung seiner Armee auf 80.000. Mit anderen Worten: Minsk könnte eine stille Mobilisierung durchführen.

Lukaschenkos oberste Priorität besteht eindeutig darin, seinen Handlungsspielraum zu erhalten. Minsk hat noch nicht einmal entschieden, ob es Moskaus Annexion von vier ukrainischen Regionen unterstützen wird. Doch Putin wird den Druck auf Lukaschenko im Laufe der Zeit sicherlich erhöhen, so dass er ihm schließlich nicht mehr wird standhalten können.

Das strategische Dilemma der Ukraine

Die angekündigte Mobilisierung Russlands kam für die Ukraine nicht überraschend, stellt die ukrainischen Streitkräfte jedoch vor zwei große Herausforderungen. Erstens muss Kiew auf Russlands Schritt reagieren, indem es seine eigene nächste Mobilisierungswelle einleitet. Die erste Mobilisierung der Ukraine wurde im Hochsommer abgeschlossen und umfasste mehr als 700.000 Soldaten, die nun die Verteidigungslinien der Ukraine verstärken. Wie erfolgreich eine erweiterte Mobilisierung sein würde, ist schwer vorherzusagen. Mehr noch als Moskau ist Kiew durch die Notwendigkeit eingeschränkt, eine ausreichend große Bevölkerung zu belassen, um den täglichen wirtschaftlichen Aktivitäten nachgehen zu können. Andererseits werden die neuen ukrainischen Streitkräfte wahrscheinlich in Nato-Ländern ausgebildet und damit besser auf den Kampf vorbereitet sein als ihre russischen Gegner, die an die Front geeilt sind.

Zweitens muss Kiew dringend beweisen, dass es in der Lage ist, Russland im Süden, in Cherson und Saporischschja, anzugreifen und die Gegenoffensive in Charkiw fortzusetzen. Trotz der jüngsten Erfolge der Ukraine ist es Russland gelungen, die Offensive zu stoppen. Im Vergleich zu Russland verfügt die Ukraine über weniger Reservisten, auf die sie zurückgreifen kann. Moskau glaubt, dass es durch seine schiere Zahl an Einfluss gewinnt, und Kiew muss einen Weg finden, diesen Einfluss zu bremsen. 

Für die Ukraine gibt es ein Zeitfenster. Russland rechnet damit, dass es den Herbst und den Winter braucht, um sein neues Personal auszubilden und zu koordinieren, so dass es erst im späten Winter oder im frühen Frühjahr den Ausschlag geben dürfte. Zu diesem Zeitpunkt könnte Russland den Ukrainern entlang der Kontaktlinie zahlenmäßig überlegen sein, was weitere russische Offensivoperationen erleichtern würde. Ein weiteres Dilemma für Kiew ist die Frage, ob es seine Gegenoffensive fortsetzen soll, um die russische Annexion von Luhansk, Donezk, Cherson und Saporischschja zu verhindern, oder ob es sich auf einen längeren Krieg einstellen soll. Im ersten Fall ist Eile geboten, im zweiten Fall müssen über den Winter Arbeitskräfte und westliche Waffen gesammelt werden.

Wintereinbruch bringt Probleme

Der Wintereinbruch wird Offensivoperationen auf beiden Seiten erschweren. Ohne Laub an den Bäumen ist es schwierig, sich einigermaßen unentdeckt zu bewegen und auch vor Drohnen und Artillerie zu verstecken. Das Winterwetter kann auch Satelliten blind machen, was der Seite schadet, die sich mehr auf sie verlässt. Diese Bedingungen werden das Tempo der Kämpfe natürlich verlangsamen und Russland Zeit geben, seine neuen Rekruten auszubilden – und sie können die Fähigkeit der Ukraine, Russlands strategische Ausrichtung zu stören, zeitlich begrenzen.

Da beide Seiten nicht bereit sind, den Status quo zu akzeptieren, bereiten sie sich darauf vor, bis weit ins Jahr 2023 zu kämpfen. Die westlichen Waffenbestände nähern sich ihrem Ende, während Russland auf neue Gewinne setzt, bevor es eine Einigung in Betracht zieht. Russland muss sich jedoch vor zwei potenziellen Fallstricken in Acht nehmen: dem Risiko, den Westen tiefer in den Konflikt hineinzuziehen, und dem Risiko, dass Putins Regime das letzte russische Opfer einer Niederlage und Revolution wird. In der Vergangenheit hatte eine Mobilisierung Russlands immer enorme Auswirkungen auf Europa und Russland. Heute bedroht eine russische Mobilmachung erneut den europäischen Frieden.

In Kooperation mit

GPF

Christoph Kuhlmann | Sa., 1. Oktober 2022 - 17:20

wie stark ist die russische Wirtschaft, insbesondere die Rüstungsindustrie von den Sanktionen betroffen. Russland hat noch ca. 20 000 alte Panzer, aber bereits Probleme bei der Munition. Auf der anderen Seite hängt es sehr von der westlichen Lieferung von schweren Waffen ab. Inwieweit Proteste und Flucht die russische Ökonomie schwächt, bleibt abzuwarten. Junge Männer werden einfach eingezogen und an die Front geschickt. Gefährlich wird es für Putin erst, wenn die Frauen demonstrieren. Die kann er nicht so einfach verheizen. Im Übrigen ist das Geflecht aus Geheimdienst- und Wirtschaftsinteressen undurchsichtig. Insofern weiß nicht einmal Putin, wie fest er im Sattel sitzt.

Kai Hügle | So., 2. Oktober 2022 - 06:12

Antwort auf von Christoph Kuhlmann

Das ist in der Tat die entscheidende Frage. Die sog. "Teilmobilisierung" hat ja offengelegt, wie schlecht die Stimmung in Russland ist. Zigtausende wehrfähige Männer haben sich u.a. nach Finnland und Georgien abgesetzt, die Atmosphäre bei den Festlichkeiten anlässlich der völkerrechtswidrigen Annexion der besetzten Gebiete war gespenstisch. Der Verlust der strategisch wichtigen Stadt Lyman dürfte die Moral der Truppe und der Bevölkerung ebenso wenig stärken wie die jener Ciceronen, die seit Monaten russische Staatspropaganda wiedergeben.
Was die wirtschaftliche Situation in Russland angeht, so ist diese schwer einzuschätzen, was vor allem daran liegt, dass die zuständigen Stellen seit April kaum noch Daten veröffentlichen - warum wohl...?

https://www.gisreportsonline.com/r/russia-economy-war/

Alles in allem ein einziges Fiasko für den kleptokratischen Kriegsherren im Kreml. Man wird sehen, ob die Russen ihm ähnlich ergeben sind wie seine Jünger in diesem Forum.

Gabriele Bondzio | So., 2. Oktober 2022 - 10:27

Antwort auf von Kai Hügle

Da brauch ich nicht nach Russland zu schauen, sondern bleibe im eignen Land.

„Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.“
- Antoine de Saint-Exupery/ Der kleine Prinz-eine (in Teilen) erfahrene Lebensphilosophie

Um zu sehen, wie schlecht die Stimmung in Russland ist - darum ging es ja - muss ich nicht nach Russland schauen, sondern sehe das im eigenen Land?

Und wie, bitteschön? Etwa, in dem ich mich bei den sog. Russlanddeutschen umschaue?

Die Putin hochleben lassen, aber doch lieber in Deutschland leben?

Martin Falter | Sa., 1. Oktober 2022 - 18:03

kämpfen um ihr Land und ihre Familien, die Russen weil sie gezwungen werden oder für Geld.

Allein diese Tatsache, könnte entscheident sein.

Dazu kommt je mehr Pudel eskaliert um so mehr wird sich im Westen, die Notwendigkeit durchsetzen, dass das Regime weg muss.

Pudel hat schon lange verloren.

Martin Höllriegl | Sa., 1. Oktober 2022 - 19:57

Das russische Vorgehen in der Ukraine hat mit einem zu gewinnenden Krieg noch nichts zu tun. Die Frage ist eher wer sich zum Erstschlag provozieren lässt.

Ingo Frank | So., 2. Oktober 2022 - 09:09

Wie die Lage in Russland ist, bin ich der Auffassung, läßt sich aus westlicher und amerikanischer Perspektive gar nicht umfassend einschätzen. Vieles was durch die Medien geistert, sind m. M lediglich unbewiesene Theorien. Ob die Sanktionen Russland so wie gewollt treffen, ist fraglich. Was aber umgekehrt das Einstellen fast aller Energielieferungen in die EU für Auswirkungen auf Bevölkerung und Industrie hat, ist jeden Tag erlebbar. Und ich vermute, wird der Winter 2022/23 ein wirklicher Winter und die Energieversorgung bricht in Teilen od. auch ganz zusammen, werden die Karten ganz schnell neu gemischt. Und die „Vernunft“ für die eigene Industrie + Bevölkerung wird sich sehr schnell einstellen denn ansonsten beginnen einige Regierungen, auch die im Buntland, erheblich an zu wackeln. Und, Wahlen stehen immer wieder an……
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik

Gabriele Bondzio | So., 2. Oktober 2022 - 09:15

sind gewiss nicht die Menschen, die den Blut-Zoll und alle anderen Unbill, die ein Krieg mit sich bringt, tragen müssen.
Auf beiden Seiten und dem Rest der Welt, werter Herr Urcosta.

...findet "Im Unterschied zum NATO-Westen der Appell von UN-Generalsekretär António Guterres im Globalen Süden breites Gehör. Chinas Außenminister Wang Yi rief Russland und die Ukraine vor dem UN-Sicherheitsrat zur Aufnahme von Friedensgesprächen ohne Vorbedingungen auf. „Dialog und Verhandlungen“ seien der einzige Weg, den Konflikt zu beenden,...

Allein, Baerbock meint weiter, man dürfe mit Russland nicht verhandeln, sondern müsse es „ruinieren“...(unsere Zeit)
Der angehende Ruin im eignen Lande ist der Frau scheinbar entgangen.

Frau kann wirklich, angesichts des Unverstandes (eignen Personals) nur hoffen, dass (wie sie schreiben) die westlichen Waffenbestände zu Ende gehen.

Christopher Jahn | So., 2. Oktober 2022 - 13:25

Sehr guter Artikel. Geopolitical Futures ist wirklich eine Bereicherung für den Cicero mit seinen Beiträgen.