- Dem Kreml die Preise verderben
Die russischen Öl- und Gas-Exporte sind für den Kreml entscheidend, um den Ukrainekrieg fortzusetzen. US-Präsident Donald Trump hat das offenbar verstanden – und könnte sich ein Vorbild an Ronald Reagan nehmen. Dabei spielt Saudi-Arabien eine entscheidende Rolle.
Kaum Beachtung fand unter den Kommentatoren der internationalen Presse eine Passage aus Donald Trumps Videobotschaft für das Weltwirtschaftsforum in Davos, nämlich die Sätze über seine Pläne zur raschen Beendigung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine: den Weltmarkt mit Erdöl überfluten, damit Putin die Deviseneinnahmen wegbrechen.
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Nein, Trump zwingt Selenskij zu Neuwahlen in der Ukraine - danach kann er sich mit Putin an einen Tisch setzen und die Ukraine aufteilen - game over
Für den Niedergang der Sowjetunion gab es mehrere Gründe, nicht die Sanktionen alleine trugen dazu bei. Die Sache ist komplex. 1. Krieg in Afghanistan, 2. sowjetische Wirtschaft war eine stark zentralisierte Kommandowirtschaft, Entscheidungsfindung + Bürokratie war problematisch, 3. Wettrüsten gegenüber dem Westen, Reagan hatte das Programm Star Wars, der Westen unterstützte Guerillas weltweit, die gegen den Kommunismus kämpften, der Ostblock war wirtschaftlich überfordert gegenzuhalten, 1971 Abkehr der USA vom Goldstandard, 1973 Ölkrise durch die OPEC, Die sowjetische Wirtschaft hatte jahrelang massive Militärausgaben, Anz. Bürokraten + Büroangest. wuchsen schneller als Ind. Fachkräfte, bürokratische Misswirtschaft und zunehmende Korruption, Militärausgaben gingen zu Lasten des Agrarsektors, Tschernobyl u.v.a. Jetzt befinden wir uns in einer multipolaren Weltordnung, Karten werden neu gemischt, Kurs 1 Rubel zu 0.010 USD, Rohstoffe können günstig verkauft werden, nebenbei bemerkt
Da frage ich mich lediglich noch:
"Warum ist das vorher eigentlich dem Joe Biden nicht eingefallen" 🤔
Jetzt nach über 40.000 Toten allein auf ukrainischer Seite kommen sie zu solchen Schlüssen.
Es ist so eine Sache mit den historischen Vergleichen. Aus ihnen Lehren für die Gegenwart zu ziehen, führt fast immer in die Irre. Was der Autor übersieht: Der Kollaps der UDSSR hatte tiefer gehende Ursachen, als den von Reagan initiierten Verfall des Ölpreises, der zwar einen Anteil hatte, aber keinen erheblichen. Die multistaatliche Allianz der UDSSR war vor allem durch die Nationalbewegungen ihrer Mitglieder bedroht. Zusammengehalten wurde die UDSSR durch die Ideologie des Kommunismus und – last but not least - durch militärischen Druck Russlands. Die mit militärischer Gewalt niedergeschlagenen Aufstände (Berlinkrise, Ungarnaufstand Prager Frühling) signalisierten die Brüchigkeit des Systems und demonstrierten, dass die UDSSR nur durch militärischen Zwang zusammengehalten werden konnte. Der wirtschaftliche Misserfolg des kommunistischen Systems bei den Mitgliedsländern der Union tat ein Übriges.
Heute ist die Situation eine völlig andere. All diese Handicaps hat Putin heute nicht.
"dass die UDSSR nur durch militärischen Zwang zusammengehalten werden konnte. Der wirtschaftliche Misserfolg des kommunistischen Systems bei den Mitgliedsländern der Union tat ein Übriges.
Heute ist die Situation eine völlig andere. All diese Handicaps hat Putin heute nicht."
Genau. Putin hat kein wirtschafltiches Problem, kein militärisches Problem, kein demographisches Problem, nein, alles super in der AfD-Traumwelt!
... mit Ihrem Russenhass. Sie würden nicht nur mit Trump, sondern mit JEDEM Politiker der Welt zusammenarbeiten, wenn er nur den Russen schadet.
Haben Sie über Ihrem Bett ein Bild von Putin auf einem Dartbrett hängen?
Putin ist halt Ihr Lieblings-Hass-Objekt.
Wünsche weiter schöne Träume vom totalen Sieg über den bösen Drachen!
