- Triumph auf der Bühne, Zweifel im Land
Donald Trump hielt die längste State-of-the-Union-Rede der Geschichte – und bewegte politisch kaum etwas. Er sprach von einer goldenen Ära, doch das Land blickt längst durch unterschiedliche Wirklichkeitsfilter auf denselben Abend.
Es war kurz nach halb neun, als Donald Trump in den Plenarsaal des Kongresses einzog und die Menge auf der republikanischen Seite zu einem langen, rhythmischen „U.S.A.“-Sprechchor ansetzte. Noch bevor er ein Wort gesprochen hatte, hielt der texanische Abgeordnete Al Green ein Pappschild in die Höhe: „Black People Aren't Apes.“ Eine Reaktion auf ein zuvor von Trump verbreitetes Video. Green wurde aus dem Saal geführt. Die Chöre gingen weiter.
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"dass ein gemeinsamer Maßstab für Wirklichkeit zu verschwinden droht – und mit ihm die Grundlage für politische Verständigung."
Dasselbe ist auch in Deutschland im Gange - eindeutig.
Komischerweise bleibt der Ausspruch: "Alles was in den USA stattfindet / sich durchsetzt findet 10 Jahre später auch bei uns statt bzw. setzt sich durch." idR UNWIDERSPROCHEN, auch von Historikern und Politanalysten... ...!?
Na dann... ... 🤔
Die Lage der Nation muss düster sein, wenn ein US-Präsident sehr lange redet.
ausser EIGENLOB-EIGENLOB-EIGENLOB... !!!
>> Beautiful! /😉
Die Meinung und die Wahrnehmung einer Podcasterin und Journalistin, die in Virginia lebt. Soweit so gut. Was auffällt, auch CICERO schließt sich dem Trump-Bashing an, weil es derzeit Mode ist in Europa. Man bedient einen Trend und heult mit den Wölfen. Aber bildet es die Realität ab? Wo ist, wie für jeden guten Journalismus geboten, eine glaubhafte Gegendarstellung? Muss man Trump nur negativ sehen? Oder bewirkt er auch Gutes? Was sagen die Amerikaner dazu, und zwar quer durch alle Schichten, und nicht nur ein paar Ausgewählte? Warum findet man keine anerkennenden Worte für die durchaus unkonventionelle Art des us-amerikanischen Präsidenten? Für mich ist das, was hier und generell in Deutschland zu Trump geboten wird, durchweg unglaubwürdig. So wie man seine Wahl nicht wollte, im westlichen Europa, so macht man seine Regierungszeit madig. Wo ist die Alternative? Die Demokraten haben nichts zu bieten. Der kalifornische Kontrahent, Newsome, soll ja auch gewaltige Defizite haben. Search!
Kompliment, Frau Davidson, ein informativer, ausgewogener Artikel. Der Washingtoner Korrespondent des ZDF sollte bei Ihnen in die Lehre gehen.
Die gesamte politische Klasse in den USA ist an der Misere des Landes schuld, da gibt es nichts zu beschönigen.
nur dass wir noch xy-Jahre 'zurück liegen' in der politischen Gesamtentwicklung..., hat es den Eindruck.
