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Nato-Übung Steadfast Dart in der Ostsee, 18.02.2026 / picture alliance/dpa | Marcus Brandt

Straße von Hormus - Europa muss am Golf militärisch eingreifen

Mit Appellen wird die Straße von Hormus nicht wieder passierbar. Die europäischen Staaten können und sollten jetzt nicht nur fordern, sondern im eigenen Interesse handeln. Auch militärisch.

Autoreninfo

Richard Drexl ist Oberst außer Dienst der Luftwaffe mit unter anderem langjährigen Erfahrungen im Bundesministerium der Verteidigung

So erreichen Sie Richard Drexl:

Es gehört zu den paradoxen Konstanten der internationalen Politik, dass große Krisen selten aus sorgfältig geplanten Strategien entstehen, sondern aus einer Mischung aus Improvisation, innenpolitischem Kalkül und persönlicher Unberechenbarkeit. Der erratische amerikanische Präsident Donald Trump hat die Welt in eine solche Lage manövriert. Seine Entscheidungen, seine Drohungen, seine impulsive Außenpolitik haben zur Entzündung eines Pulverfasses beigetragen, dessen Folgen nun weit über die unmittelbar betroffene Region hinausreichen.

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christoph ernst | Mo., 16. März 2026 - 11:49

Nicht der "erratische amerikanische Präsident Donald Trump hat die Welt in eine solche Lage manövriert", sondern Chinas Lieferungen von Hyperschallwaffen an Iran. Das zwang die USA und Israel zum Eingreifen. Iran drohte von einem ständigen Ärgernis zu einer echten Gefahr für die gesamten Westen zu werden. Über Iran hätte Xi Jinping die arabische Halbinsel und die Energieversorgung der halben Welt kontrollieren können.
Insofern kämpfen die USA und Israel da auh für die vitalen Interessen Europas. Wenn die Europäer zu dumm sind, das zu begreifen, haben sie selbst schuld. Dass die USA sie dann künftig im Regen stehen lassen, ist auch absehbar.

Armin Latell | Mo., 16. März 2026 - 13:37

Antwort auf von christoph ernst

wir stehen de facto im Regen, mit oder ohne usa. Schließlich haben wir uns das so ausgesucht. Warum um fossile Energieträger kämpfen? Wir wollen uns doch davon unabhängig machen, zerstören unsere Industrie, und retten, sozusagen als "Synergieeffekt", auch noch das Weltklima. Mehr Regen geht nicht!

ich stimme Ihnen ja zu, aber wenn China den globalen Energiemarkt kontrolliert, machen wir ein noch dümmeres Gesicht als ohnehin schon. Schlimmer geht immer. Eben um das zu verhindern, dürfte Trump diesen Krieg führen, und es wäre aus einer ganzen Reihe von Gründen weise, wenn die Europäer ausnahmsweise mal im übergeordneten Interesse des 'Westens' insgesamt und im eigenen Interesse handelten.

W. Böhm | Mo., 16. März 2026 - 13:47

Antwort auf von christoph ernst

Oder meine Sie ihren Kommentar ernst ??
Wo haben sie dasss Märchen mit den Hyperschallwaffen her ?
Iran besitzt weder Interkontinentalraketen, noch Atomwaffen, noch Flugzeuge mit entsprechender Reichweite um auch nur in die Nähe der USA zu gelangen.
Trumphat jetzt innerhalb von 6 Monaten 3 völkerechtswidrige Angriffkriege begonne und gleichzeiet eine wahrscheinlichen Völkermprd in GAZA unterstützt .... aber böse sind immer die Russen ? Oder China ?? Dass seit 30 (!) Jahren an keinem Krieg mehr beteiligt war ?
Junge Junge .... bitte gleichen Sie ihre Meinung mal mit der Realität ab ... ;)

Klaus Funke | Mo., 16. März 2026 - 12:03

Warum sollte Europa für Trump jetzt die Kastanien aus dem Feuer holen? Trump hat wiederholt erklärt, was er von Europa hält. Nämlich nichts. Genauso wenig wie von den anderen Ländern, die er jetzt um Hilfe bittet. Nein, die Suppe sollte er alleine auslöffeln. Er hat es angerührt bzw. sich von Israel hineinziehen lassen. Nun macht das mal alleine zu Ende. Wenn ihr es zu Ende kriegt. Und China, Indien oder gar die Russen werden den Teufel tun und sich hier die Finger verbrennen. Es zeigt sich nämlich eines ganz klar: Die USA werden den Iran nicht bezwingen, so wie die USA keinen Krieg seit über 30 Jahren mehr gewonnen haben. Trump wird nun an seinem Übereifer zugrunde gehen oder zumindest schwer daran zu kauen haben. Pech, Mr. Trump. Und Adé auch für die Zwischenwahlen. Du wirst absaufen, mein Lieber. Und Recht geschieht dir. Da können sie den Krieg sogar zur heiligen Sache erklären, das ist immer das letzte, aber es wird nix. Das Ding ist vorbei. Und Putin und Xi feixen sich eins. 😜

Zu Israel: Waren Sie schon mal dort ? Wir ja und haben in einer Zeit Israel besucht wo uns keinerlei kriegerische Auseinandersetzungen bekannt waren und dennoch gab es Arlam und die Straßen leergefegt.
Beim Besuch der Klagemauer rund herum sichtbar Scharfschützen im Anschlag. Massada, wer die Geschichte kennt, kann die Israelis bis in die Gegenwart verstehen…..
Und zu Amerika: Iran hat seit der Regierungen der Geistlichkeiten allen westlichen Staaten wegen ihres ehemals freiheitlichen Demokratischen Systems den Krieg erklärt allen voran den uSA & Israel dem deren Existensrecht abgesprochen wurde. Ich kann den deutschen Politikern ihre Ablehnende Haltung nachvollziehen. Denen ist es Scheißegal wieviel Diesel Benzin und Heizöl kosten . Je höher, um so mehr fließen die Steuern. Was sagte Schneider Umwetminister & a d Osten + SPD: wem der Diesel zum Tanken zu teuer ist, sollte doch auf ein E Auto umsteigen. Ohne weitere Worte …..
Und dann fragen warum die Blauen sich verdoppeln
MfG ad ER

des Irans am 07.2.23 das Menschheitsverbrechen gegen Israel begangen hatte, hat der oberste Kindskopf der bunten Republik Waffenlieferungen nach Israel untersagt. Bei fast allen UN Resolutionen hat die bunte Republik gegen Israel gestimmt. Der Steinmeier hat den Ayatollahs auch in meinem Namen zu 40 Jahren Mord und Totschlag gratuliert, ungeachtet dessen, was die Staatsräson Israel davon hält. Ich bin für jede Unterstützung Israels, aber in der Straße von Hormus haben wir nichts zu suchen, wenn wir noch nicht einmal gegen diejenigen vorgehen, die unsere Energieinfrastruktur vor der Haustüre weggebombt haben, ja, noch nicht einmal offiziell wissen wollen, wer das war.

Ja das stimmt schon. Statt die, die für die Energieverteuerung besser radikale Energiewende verantwortlich sind zum Teufel zu jagen sind die immernoch durch ihr gemeinsames Machtbündniss = Brandmauer im Buntland und EU immer noch an der Macht und bestimmen weiter den Kurs ins grün rot schwarze Nirvana. Wenn die Oberbürokratin der EU offen zu gibt, dass der Atomausstieg „ein strategischer Fehler war“, dessen Veröffenlichung eine Randnotitz statt einem medialen Aufschrei wert war ist weder Deutschland noch der EU zu helfen.
Aber Herr Latell, diesen Unsinn der aus der EU kommt, und der in diesem Land bereits geschehen ist, füllt Bibliotheken ……. wie sollen da 1000 Zeichen reichen ?
Mit besten Grüßen a d Erfurter Republik

Armin Latell | Mo., 16. März 2026 - 13:05

Der Autor verwechselt Europa mit der EU. Es ist schon sehr merkwürdig: da schwelgen Politiker der eu in Kriegsphantasien gegen Russland, sind bereit, einen bewaffneten militärischen Konflikt vom Zaun zu brechen, weil der Ukrainekrieg ja angeblich „unser“ Krieg sei, aber im Fall Iran geht er uns plötzlich nichts an? In der Ostsee werden in Akten von Piraterie Schiffe der sog. russ. Schattenflotte gekapert, zur Unterstützung gegen den Iran zieht man aber den Schwanz ein. Die „strukturelle Misere“ hat mehrere Namen: Merz, von der Leyen, Baerbock, Habeck und all deren untergeordnete Kollaborateure in den Blockparteien. Diesen Krieg haben Israel und die USA vom Zaun gebrochen, jetzt sollen alle anderen den Kopf hinhalten? M.M: beide Kriege gehen uns zunächst nichts an. Die letzten bunten Regierungen haben vorher schon das Land in Grund und Boden regiert, der Zustand der Bw ist unterirdisch, vom Rest ganz zu schweigen. Die deutschen Interessen? Woke, Einfalt, Dummheit, Weltrettung.

Armin Latell | Mo., 16. März 2026 - 13:08

Antwort auf von Armin Latell

Wir lassen uns unsere Energieinfrastruktur vor der Nase wegbomben, Null, Nada Antwort, Reaktion darauf, verschämtes Schweigen über diese faktische Kriegserklärung, und jetzt sollen wir uns an einem Krieg für andere beteiligen? Am A.... die Räuber!

C. Schnörr | Mo., 16. März 2026 - 13:26

... hat ja unlängst festgestellt, dass "andere die Drecksarbeit" für Deutschland machen, bei gleichzeitiger hochmütig-moralischer Selbsterhebung und Verweis auf "diplomatische Bemühungen", die genau die aktuelle Lage (Iran) erst befördert haben. Der Fall wird kommen.

Ingbert Jüdt | Mo., 16. März 2026 - 13:32

Das ist ein grotesker Selbstbetrug. Denn um zu solcher Leichtfertigkeit fähig zu sein, muss ein Staat nur von sich selbst ideologisch besoffen genug sein. Und genau das charakterisiert das Auftreten der USA seit Bush jr, nachdem es von den »Neocons« in den 90er Jahren ideologisch vorbereitet worden war. Europa hat das, besoffen von demselben Fusel, im Wesentlichen geduldet oder beklatscht, und die eigenen Angriffskriege notorisch als Bagatelldelikte behandelt. Es war der westliche bewaffnete Unilateralismus, der die 1990 noch mögliche Welt der Diplomatie und Verständigung leichtfertig durch den Wolf gedreht und die Hobbessche Welt von heute als sich selbst erfüllende Prophezeiung erschaffen hat.

Man muss »die Mullahs« gar nicht zum antiimperialistischen Widerstand aufblasen, um zu sehen, dass dem Westen diese Politik heute quittiert wird. It’s the Weltgeist, stupid! Eine Meerenge vor der Haustür des Iran im Drohnenzeitalter militärisch offenzuhalten, wird als blutige Dummheit enden!

Walter Buehler | Mo., 16. März 2026 - 15:31

... ermöglicht es jedem braven Deutschen, der da kämpfen will, über eine private "Sicherheitsfirma" als Milizionär/Söldner in einem echten militärischen Konflikt mitkämpfen zu dürfen.

Das sieht man in den "internationalen" Divisionen Selenskis und in russischen Gruppen (Gruppe Wagner). Irgendein Ölkonzern, ein Märchenfürst aus 1001 Nacht, ein Medienmogul oder ein interessierter Staat wird für ein ausreichendes Gehalt sorgen, so dass Sie beim echten Krieg mitspielen können.
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Warum sich damit begnügen, andere vom Sofa aus anzufeuern, den Kampf zu führen, den man so sehr herbeiwünscht?
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Selbst ist der Mann, Herr Drexl! Auf! Mit Drohne und Laptop unterm Arm, auf zum Golf!
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Warum sollen denn meine Kinder und Enkel für Ihre politischen Anschauungen kämpfen?
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PS: Der heutige Zustand der Bundeswehr ist doch im Kern vom Bundesverteidigungsministerium herbeigeführt worden, in dem Sie tätig waren. Zufrieden?

Herr Buehler, danke für ihren Beitrag, ich stimme Ihnen voll zu. Seit Monaten darf Herr Drexl hier Werbung für Kriegseinsätze und die NATO verbreiten. Egal welches Thema es war, er kennt nur militärisches Eingreifen als Lösung! Widerlich!

Hans Süßenguth-Großmann | Mo., 16. März 2026 - 16:11

NS 2 und die Druschba Pipeline in Betrieb zu nehmen und dann wären wir ein bisschen weiter und der Golf ginge uns sonstwo vorbei. China verhandelt mit dem Iran über seine Durchfahrt und ob Taiwan, Japan und Südkorea Öl und Gas beziehen ist seine geringste Sorge. In der Iran Geschichte haben Bibi und Trump so grandios wie Putin verkalkuliert.

Thomas Veit | Di., 17. März 2026 - 09:46

Antwort auf von Hans Süßenguth…

in der aktuellen Lage, das wusste Netanjahu sicher auch vorher (im Gegenteil zu Trump?)...

Für Israel ist es jedoch unbestritten überlebenswichtig die Atomaren Ambitionen seines aggressiven Nachbarn abzuwehren bzw. selbige unmöglich zu machen. Das geht nur auf militärischen Wege, ausgehend vom Status Quo. Eine wirksame Verhandlungslösung war FÜR ISRAEL nie eine reale Option - zu Recht wie ich meine.

Und dieser, für Israel notwendige, Waffengang wird JETZT optimal von den USA unterstützt... - das sind Mrd. von $$$, die Israel erspart bleiben, und militärische Technologien die Israel nicht unbedingt selbst in ausreichendem Maße hat.

Und für Israels Strategie ist es am Ende auch egal, ob der Iran im Chaos versinkt oder ein 'sauberer Regime-Change' stattfindet - HAUPTSACHE DER IRAN IST AM ENDE MASSIV GESCHWÄCHT, wirtschaftlich wie politisch.

Natürlich wäre ein 'befreundeter Iran' auch für Israel das Optimum, aber so naiv sind sie dort wohl eher nicht. Kann! aber trotzdem passieren...

A. Müller | Mo., 16. März 2026 - 16:52

Ausnahmsweise muss ich unserem Außenminister für die Zurückhaltung bei dieser von Trump geplanten Operation Recht geben. Die Straße von Hormuz für den Schiffsverkehr frei zu machen und zu sichern ist eine Sache, die auch schnell eskalieren kann. Außerdem ist es zwecklos: Welche seriöse Reederei würde selbst bei freier Durchfahrt noch Schiffe in dieses Krisengebiet schicken? Ein versehentlicher Treffer kann immer passieren, ob die Navy dort jetzt herum schippert oder nicht. In diesem Fall ginge der Schaden schnell in die Milliarden! Keine Versicherung sichert dieses Risiko ab! Keine Reederei möchte dieses Risiko eingehen. Wir sprechen hier nicht von Bananendampfern sondern von Tankern die Öl, Gas oder Grundstoffe für die Düngemittelindustrie geladen haben!

Thomas Veit | Mo., 16. März 2026 - 19:53

und halten 'muss', dann doch zuallererst die Anreinerstaaten...🤔 - die wo ihr Öl (teuer) verkaufen möchten in alle Welt..., in Koalition mit ihren aktuellen 'Befreiern' - alle $$$ STEINREICH $$$ !!

Wir kaufen dann das Öl.

Sabine Lehmann | Mo., 16. März 2026 - 20:21

Ach du liebe Zeit. Never ever ever.
Als Moralapostel u. diplomierte Stuhlkreistheoretiker sind wir am Limit unserer Leistungsfähigkeit, vor allem aber unserer Leistungsbereitschaft. Denn dumm rumlabern, den Rest der Welt missionieren, wie man im Turbotempo eine Industrienation rückabwíckelt, vor tausend Jahren "geklaute" Stöckchen um die Welt fliegt, um sie verdutzten Ureinwohnern wieder zurückzugeben, vier Mülltonnen für korrekte Mülltrennung unterhalten und eine Bademantel-Justiz, sorry Rest der Welt, das Alles hält uns in Atem, raubt uns den Schlaf und fordert unsere ganze Energie, da können wir nicht auch noch in den Krieg ziehen. Vor allem wofür? Für das pöse Erdöl? Sorry, geht gar nicht, brauchen wir nicht. Das bisschen Strom kommt aus der Steckdose und wenn der alle ist, weil keine Kohle mehr da ist(Achtung Spoileralarm), setzen wir uns mit Roobert und Annalena in die Auenwälder von Mittelerde, fressen Moos und waschen uns mit Morgentau. Apropos, gab es da nicht früher mal was?

Okay, der Cliffhänger mit Morgent(h)au ist jetzt vielleicht nicht ganz so gelungen, aber den konnte ich einfach nicht am Wegesrand liegen lassen. Vollzieht sich doch gerade doch noch, nach 80 Jahren, so nach und nach, die Wunschvorstellung des alten Henry, Deutschland zu deindustrialisieren und in einen Agrarstaat zu verwandeln. Läuft bei uns sicher auch unter dem bewährten Motto unserer historischen Schuld, damit geht immer was. Jetzt müssen wir das nur noch irgendwie noch dem guten Donald erklären. Gab es da nicht mal eine versierte Völkerrechtlerin mit besonderen Fähigkeiten.......;-);-)

Urban Will | Di., 17. März 2026 - 10:15

Antwort auf von Sabine Lehmann

Cliffhanger, das war, wie der Rest Ihres brillanten Beitrages, ein Volltreffer. Ich habe kurz gestutzt und dann los gelacht. Das kann wirklich keiner so gut wie Sie.
Nur mit einem kleinen Unterschied, den der gute Henry damals wohl nie erwartet hätte. Es braucht keinen „Plan“, Deppenland zurück ins Mittelalter zu befördern, das machen Politik und Wahlschafe Deutschlands in trauter Eintracht schon selbst.

Danke, lieber Herr Will, erleichternd, dass mich mal jemand versteht;-) Ich meinte ja eigentlich auch mit dem "Cliffhanger" den Spannungseffekt aus der Filmbranche. Wenn am Ende einer Szene etwas angedeutet wird, was Spannung und Neugierde erzeugt, damit der Zuschauer der Fortsetzung folgt......ja, und weil die Textkapazität an der Stelle erschöpft war, wurde der "Morgentau" zu meinem "Cliffhanger". Aber offenbar war es doch eher ein Rohrkrepierer. Was man schon daran erkennt, dass ich schon wieder anfange mich um Kopf und Kragen zu schreiben. Genug der Worte........;-)

ausgehen, dass alle Leser gleich entspannt und lustig drauf sind... Man kann! Ihren Beitag auch anders lesen, sehr geehrte Frau Lehmann, wenn man in einer ersteren Grundstimmung an die Sache herangehen sollte... Ich musste nach dem ersten Drittel auch ein zweites Mal ansetzen...

Mir ist das mit meinen Beiträgen früher (nicht hier) auch des öfteren passiert... - Missverständnis - und deshalb plädiere ich grundsätzlich, wenn es nicht 'trivialoffensichtlich' ist für eine Kennzeichnung: '/Ironie und Sarkasmus' oder ähnlich, '😉' z.B.

Aber das gehört halt auch mal dazu, das Missverständnis..., zum Leben. 😉

Nein, lieber Herr Veit, den Spott noch begleitend moderieren zu müssen, damit auch der letzte Humorlose folgen kann, führt meine Absichten ad absurdum, sorry. Dazu fehlt mir aber auch die Geduld und Motivation;-)

So habe ich es auch gelesen, aber der Schluss hat mich irritiert. Entschuldigen Sie, wenn ich nachgefragt habe. Kommt nicht mehr vor. Denn Ihrer Antwort entnehme ich göttliche Arroganz und das ist mir zu hoch!

Sabine Lehmann | Di., 17. März 2026 - 13:08

Antwort auf von Sunstreet

Wem Spötteleien zu hoch sind, weil ihm, warum auch immer, der Humor ausgegangen ist, sollte sich meine "Beiträge" besser ganz ersparen, werter sunstreet, da haben Sie völlig recht. Das "göttliche" ist mir persönlich dann aber auch zu hoch;-) Nichts für ungut.
P.S. Für eine angemessene Konversation wäre es nett gewesen, Sie würden transparent machen, wie Sie angesprochen werden möchten......"sunstreet"....was ist das eigentlich für ein Synonym?

Ich bin sicher nicht beleidigt. Dazu gibt es keinerlei Grund.
Ich fand ihren ersten Beitrag absolut lesenswert, hatte aber Probleme mit der Einordnung zum Thema des Autors. Deshalb meine Nachfrage. Vielleicht hätte ich diese ausführlicher gestalten sollen. Eine Antwort dazu habe ich leider nicht erhalten.
Humor habe ich in Ihrer Reaktion darauf ebenfalls nicht erkannt, höchstens Sarkasmus oder Ironie, je nach Blickwinkel.
Die “göttliche Arroganz” müsste aber doch dann in Ihrem “Humor- bzw. Glossenbereich” liegen und könnte unausgesprochen akzeptiert werden.
Was den Zustand dieses Landes betrifft, bin ich bei Ihnen.

Sabine Lehmann | Di., 17. März 2026 - 14:41

Antwort auf von Sunstreet

Ich finde zu Ihren Einlassungen keinen Zugang, was schlussendlich wohl auf Gegenseitigkeit beruht, werter "sunstreet". Von daher führt diese Debatte nirgendwohin. Da Sie mit Glossen, die im übrigen sehr viel mit Humor zu tun haben, aber das nur am Rande, würde ich empfehlen in Zukunft meine Texte zu überlesen.

Sabine Lehmann | Di., 17. März 2026 - 14:42

Antwort auf von Sabine Lehmann

Da fehlt wohl etwas, sorry, soll heißen: "Da Sie mit Glossen nichts anfangen können....."

Sunstreet | Di., 17. März 2026 - 23:09

Antwort auf von Sabine Lehmann

Ihre Glosse habe ich verstanden, bis auf meine Nachfrage, die sie auch ja beharrlich weigern zu beantworten.
Ihre sonstigen Ergüsse danach, mit allen Unterstellungen und Interpretationen zu meiner Person, meinem angeblich nicht vorhandenem Humor, meinem Unverständnis für ihren Humor/Sarkasmus und ihre dauernden persönlichen Angriffe könnte ich vielleicht dann verstehen, wenn ich sie irgendwie beleidigt hätte.
Auf mich wirken ihre Reaktionen mimosenhaft, egozentrisch und die “göttliche” Arroganz lasse ich gerne stehen.

Sabine Lehmann | Mi., 18. März 2026 - 01:25

Antwort auf von Sunstreet

Ich glaube, Sie schauen gerade in einen Spiegel. Umgekehrt wird eher ein Schuh draus.

Urban Will | Di., 17. März 2026 - 10:30

ihren Sitzkrieg gegen die Russen zu führen, was sollen sie da noch am Golf rumsitzen.
Ach so, Sie meinen mit Waffen? So richtig, mit schießen und so?
Sehen Sie, bei allem Respekt, aber da haben Sie glaube ich die Europäer nicht so richtig verstanden, zumindest nicht die Deutschen, auf deren „Möglichkeiten“ Sie ja gezielt eingehen.
Zunächst mal braucht es Zwangs-Empörung, die war beim Ukraine-Krieg einfach und sofort da. Da plärrten die uns eh noch immer beherrschenden ex friedensbewegten Linksgrünwoken (inkl. CDU und Kanzler Fritzel) sofort los und hätten am liebsten unsere drei noch laufenden Panzer gen Moskau geschickt.
Aber bei den Mullahs. Tja. Da ist man dann halt im Gewissenskonflikt. Das heißt. Ist man nicht. Denn der/das Böse sitzt ja in Washington und Tel Aviv. Denen helfen? Niemals! Die Deutschen und deren Wohlstand interessiert nicht nur nicht, man ist gerade zielstrebig dabei, das zu vernichten. Da helfen festsitzende Schiffe, etc. doch nur.

Klaus Funke | Di., 17. März 2026 - 17:04

Schon in der Antike hat es, namentlich durch die Weltmacht Rom, zahllose Versuche gegeben, Persien (Iran) in die Knie zu zwingen. Herausragende Heerführer und römische Kaiser sind daran gescheitert. Der herausragendste Feldherr, Marcus Licinius Crassus (der Bezwinger des Spartakus), erlitt gegen die Parther (mit dem heutigen Iran vergleichbar) bei Carrhae eine vernichtende Niederlage. Seine Streitmacht wurde fast vollständig aufgerieben. Weitere Versuche der Römer scheiterten immer wieder. So wiederholt sich heute die antike Tragödie, der große Gegner der USA, der Iran, kann von Washington nicht niedergerungen werden. Sollten die USA mit Bodentruppen in den Iran einfallen, droht ihnen ein zweites Vietnam. Trump, der sich großmäulig und siegessicher gibt, könnte seine Amtszeit mit einer großen Niederlage beenden, wenn er nicht zur Vernunft kommt. Und Netanjahu, der Trump zu diesem Abenteuer verlockt hat, muss aufpassen, dass er nicht endet wie viele seiner Gegner - mit einem Attentat.