Maja T. im Gerichtssaal
Nonbinäre*r Gewalttäter*in vor Gericht: Simeon bzw. Maja T. / picture alliance/dpa/Samuel Winter | Samuel Winter

Schweigen über linke Gewalt - Die gefährliche Signalwirkung im Fall Maja T.

Ein Linksradikaler wird zum Opfer stilisiert, weil er in Budapest vor Gericht steht – obwohl er mit seiner „Hammerbande“ Jagd auf politische Gegner gemacht haben soll. Kritik an Ungarns Justiz ist berechtigt, darf aber nicht zur Ausrede für brutalen Linksextremismus verkommen.

Autoreninfo

Felix Huber studiert Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin.

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Die in Ungarn inhaftierte deutsche Staatsbürgerin und Linksextremistin Maja T. hieß nicht immer Maja T. Im Dezember 2023 wurde sie noch unter ihrem bürgerlichen Namen Simeon T. in Berlin festgenommen. Die Übergabe an Ungarn erfolgte im Sommer 2024 – obwohl das Bundesverfassungsgericht einen Auslieferungsstopp verhängte. Die Entscheidung aus Karlsruhe kam jedoch wenige Minuten zu spät, um rechtsverbindlich zu sein. Das Bundesverfassungsgericht erklärte die Übergabe mittlerweile für rechtswidrig, denn das Kammergericht sei seiner Pflicht zur vollständigen Aufklärung der erheblichen Sachverhalte nicht vollständig nachgekommen. 

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Stefan | Sa., 21. Juni 2025 - 16:05

Zitat:
"Wer Menschen mit Hämmern den Schädel einschlägt, weil er sie für Neonazis hält, hat sich längst aus dem demokratischen Diskurs verabschiedet – nicht wegen seiner geschlechtlichen Identität, sondern wegen seiner eigenen Handlungen."
Das jene Leute wie beispielsweise Göring-Eckardt, Schirdewan und andere Politiker des linken Spektrums eine gänzlich andere, skurrile Rechtsauffassung haben ist ja hinlänglich bekannt.
Jedoch handelt es sich hier vermutlich um versuchten Totschlag, da müssten die Parteien der Linksfraktion einfach mal die Klappe halten und die Justiz ungehindert zum Zuge kommen lassen.
Der verletzte Postbote darf ja nicht als Kollateralschaden herhalten, nur weil gedungene Mordgesellen für eine angeblich gerechte Sache den Tod Unschuldiger ohne weiteres in Kauf genommen haben.
Auch hierbei ist es ein gutes Argument gegen die freie Geschlechterwahl anzumerken, daß dieses Recht offenbar dazu missbraucht werden kann um um die gerechte Strafe herumzukommen.

Christoph Schnörr | Sa., 21. Juni 2025 - 18:00

die Gleichstellungsbemühungen erlahmen auch bei Hammer-schlagenden "Frauen" nicht. Könnte Cicero die Begründung des Dienstreiseantrags von Frau KGE in Erfahrung bringen? Der Abgleich mit der Dienstaufgabenbeschreibung ihres Amtes wäre - so vermute ich - von öffentlichem Interesse.

Martin | Sa., 21. Juni 2025 - 18:36

So nennt man das, was hier im linksradikalen Milieu stattfindet . Simeon/Maja wird sehr schwerwiegender und schlimmer Straftaten beschuldigt.
Bezeichnend, dass die links grüne "betroffenheitspolitikerin" KGE Simeon/ Maja besuchen will. Das ist so ziemlich neben der Spur. Und angesichts solcher Umstände gibt es immer noch Medien, welche die Grünen allen ernstes als "bürgerlich" bezeichnen. Hier erinnert das Verhalten eher an jette.
Sofern der/ die Angeklagte schuldig gesprochen wird, hoffe ich auf eine harte Strafe. Die Gesinnung - links oder rechts- ist dabei irrelevant. Die Gesellschaft hat aber das Recht, vor solchen Leuten dauerhaft geschützt zu werden. Ich möchte nicht, dass mir auf der Straße jemand grundlos den Schädel einschlägt.

Armin Latell | Sa., 21. Juni 2025 - 20:20

und der ungarischen Strafvollzugspraxis ist nicht nur erlaubt, sondern notwendig. Frage an den Autoren: Warum?? "die politische Instrumentalisierung der Justiz und unzumutbare Haftbedingungen". Das Verbrechen ist politisch motiviert, deshalb die Frage an den Autoren: Welche unzumutbaren Haftbedingungen?? Bitte direkte Beispiele!! Die angegebenen Behauptungen reichen keinesfalls aus! "Doch Maja T. taugt nur bedingt für die Märtyrer-Rolle". Nein, er taugt überhaupt nicht dafür, es ist einfach ein Schwerkrimineller. Weiter: wer bei klarem Verstand ist, für den gibt es da keinerlei Missverständnisse, Herr Huber. Eine Signalwirkung allerdings schon: aber nicht die, die Sie unterstellen. Die erwähnten 24 Jahre wären m.M.n. die Mindeststrafe für dieses asoziale D....sch...Herr Huber, Sie studieren Politikwissenschaften? Ihr Beitrag zeigt, dass man da wirklich nichts Sinnvolles lernt. Oder vielleicht doch: wie mache ich den Kotau vor grünem Linksextremismus? Bin ich jetzt der Böse?

Angesichts des Zustands „unseres“ Justizsystems sollten wir uns gegenüber unseren Nachbarn arg zurückhalten. Allein „Urteile“ wie das jüngst von einem grünen Richter am Verwaltungsgericht Berlin gefällte belegen die Dysfunktion „unserer“ Justiz!

Ich empfinde eine Strafe von 24 Jahren bei mehrfachem versuchtem Mord als absolut angemessen ja sogar fair. Ich würde es auch nicht Totschlag nennen, denn diese Schläger sind mit der Absicht nach Ungarn gereist Menschen mittels Kopfschlägen schwer zu verletzen, das war geplant, es geschah nicht im Affekt, es ist somit versuchter Mord!

Das Verhalten der Grünen zeigt deutlich wie tief der Faschismus in ihnen steckt, sie waren immer maximal intolerant und sie hatten nie Probleme ihre Ideologie mit Gewalt umzusetzen bzw. andersdenkende mittels Gewalt zu „überzeugen“. Das zeigen die Machenschaften von Joseph Fischer & Co. und auch jetzt die Sympathie für (linksextreme) Schäger.

Herr Latell, Sie dürfen nicht zu streng sein. Die sog. Gesellschaftswissenschaften an den Universitäten sind seit Jahrzehnten fest in linker Hand. Kritisches, logisches Denken in alle Richtungen und ohne Vorbehalte gehört nicht unbedingt zu den Lehrinhalten. Eher das Denken in linken Kategorien. Es ist nicht ganz einfach sich davon frei zu machen. Herr Huber macht seine Sache schon recht gut. Ein Kotau vor dem Linksextremismus war das nun wirklich nicht. Das wird schon.

Armin Latell | Sa., 21. Juni 2025 - 20:28

am deutschen Wesen soll die Welt genesen! Diese Figur im Titelbild würde niemand für ernst nehmen, wenn nicht weitere Totschläger im Verbund sie in ihrem unterentwickelten Selbsbewusstsein unterstützen würden. Eigentlich ein armer Wicht.

Brand, A. | So., 22. Juni 2025 - 08:40

Diese Ereignisse belegen einmal mehr eindrucksvoll, daß die Grünen und ihr Umfeld den Faschismus ganz tief in ihren Genen tragen, das, was diese Schlägertrupps machen, ist nichts anderes als das, was die Schlägertrupps der Nationalsozialisten taten! Die Grünen sind die wahren Erben der Nationalsozialisten!

Ich hoffe innigst, daß Orban sich von dem linksextremen Mob nicht einschüchtern läßt und dieses asoziale Schlägerar… rechtsstaatlich zur Maximalstrafe verurteilt wird, nichts anderes hat es verdient! Dann kann sich Herr T. 24 Jahre lang Gedanken zu seinen abscheulichen Taten machen.

Sie haben recht Herr Huber, es ist nicht auszumalen, was in Deutschland los wäre, wenn der Fall genau andersherum gelagert wäre. Das grünlinkswoke „Establishment“ würde Sturm laufen und es gäbe in der Berichterstattung des ÖRR Monate lang kein anderes Thema mehr!

Elisa Laubeth | So., 22. Juni 2025 - 09:33

Der Autor geht an mehreren Stellen linksgrünen Erzählungen auf den Leim. Natürlich sind die Haftbedingungen in Ungarn nicht mit den komfortablen Konditionen hier vergleichbar. Dass „Nonbinäre“ und „Queere“zu leiden hätten, ist eher der robusten Klientel in Gefängnissen geschuldet, das etwas andere Ansichten zu diesem Thema hat als die woke Minderheiten-Blase. Ist hier auch nicht anders.
Ob in Deutschland die Staatsanwaltschaften nicht auch politisch instrumentalisiert werden ist zumindest eine Frage, die im Raum steht, seit das Bild dreier grinsender Staatsanwälte um die Welt ging, die sich freuen, dass die Wegnahme von Mobiltelephonen“richtig weh tue“- beim Vorwurf eines Meinungsdelikts. Immerhin sind Staatsanwaltschaften weisungsgebunden. Nicht wirklich unabhängig.
Es wird deutlich, wie tief linke Ansichten die Gesellschaft durchdrungen haben und gar nicht mehr hinterfragt werden(dürfen?). Hartnäckiges Hinterfragen sollte man aber von kritischem Journalismus erwarten dürfen.

Urban Will | So., 22. Juni 2025 - 10:30

„legitim“ ist und im Falle von Gewalt gegen als „Rechtsradikal“ definierte (dies obliegt natürlich nur den Linksgrünwoken selbst) sogar versuchter Totschlag „in Ordnung“ geht, ist doch längst eine Selbstverständlichkeit.
Wie hier im Kommentarbereich schon gesagt: die Linksgrünwoken, v.a. vertreten in der Sekte, in D noch immer als „Partei“ geführte Organisation „Die Grünen“, sind die gefährlichste, der NSDAP am nächsten kommende politische Gruppierung der Nachkriegszeit.
Was KGE vorhat, ist abscheulich, aber das Verhöhnen der Opfer ist in den Genen der Sektierer fest verankert, man sah es an dem dreckigen Selfie auf einer „Anti-Rechts“-Demo als Folge des bestialischen Mordes seitens eines „ich freue mich drauf“(KGE)-“Gastes“ an Kindern.
Wer so agiert,dem sind Menschen egal, der sieht nur seine Ideologie.
Und niemand steht mehr für diese Menschenverachtung als KGE.
Und nichts spricht mehr für die polit. Verkommenheit D's als dass diese Gestalt jahrelang Parlaments-Vizepräsidentin war.

IH | So., 22. Juni 2025 - 11:21

Menschen anzugreifen und zu verletzen, ist eine Straftat, für die sich ein Täter verantworten muss, unabhängig von dem zugrundeliegenden Motiv

Hans Süßenguth-Großmann | Mo., 23. Juni 2025 - 09:55

"Antifa ist Hammerarbeit" wurde schwarz und deutlich von Sympathisanten über den Eingang einer Schule in Jena gepinselt. Es waren noch Ferien und zum Schulbeginn war es dann weg.
Es gibt genügend, vorwiegend junge Leute, die diese Art der Agitation, direkt auf den Kopf damit die Botschaft schneller drin ist, gut finden. Ich denke die Ungarn schließen den Prozess ab und dann ist Maja wieder da. Vorher muss aber noch einen Anstalt für queeren Strafvollzug gebaut werden. Ansonsten Freigang weil es die Menschenwürde verletzt, wenn nicht die Besonderheiten berücksichtigt werden.