- Die Agenten von nebenan
Im Konflikt mit dem Westen setzt Moskau auf sogenannte Illegale – eine Eliteeinheit von Spionen, die als Familien im Ausland auftreten und so geheim arbeiten, dass selbst die eigenen Kinder nichts ahnen. Enttarnungen der letzten Zeit liefern Aufschluss.
Als die beiden Kinder das Flugzeug in Ankara besteigen, ahnen Sophie und ihr kleiner Bruder Daniel nicht, wie sehr sich ihr Leben verändern wird. Ihre Eltern „Ludwig“ und „Maria“ kennen sie als Argentinier, mit denen sie seit ihrer Geburt in Buenos Aires und zuletzt in Europa gelebt haben. Sie haben weder je ihre echten Namen gehört – Artjom Dulzew und Anna Dulzewa – noch wissen sie, dass sie in Wirklichkeit russische Elitespione sind. Als der Flieger, mit an Bord sind auch der Berliner Tiergartenmörder sowie andere im Austausch freigelassene russische Spione und Kriminelle, nach gut drei Stunden im nächtlichen Moskau landet, wartet Wladimir Putin persönlich am Rollfeld. Mit Blumensträußen und einem „Buenas noches“ – die Kinder können kein Russisch – begrüßt der Präsident die Familie.
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... das muss ich schon sagen.
An dessen Niveau kommt der Herr Maaß leider wirklich nicht ran.
Was die Illustrationen betrifft: Sie zeigen ganz gut, wie heimtückisch der böse Putin aus der UdSSR allermodernste Technologie einsetzt, um die hochmoderne Wirtschaft und Gesellschaft des Westens auszuschnüffeln.
Le Carré erzählt - anders als Herr Maaß und der geheime "ehemalige deutsche Spitzenbeamte" - wie furchtbar die "illegalen Agenten von nebenan" in der UdSSR verfolgt wurden, die in beträchtlicher Zahl vom britischen Geheimdienst beschäftigt worden sind.
Klar, heute gibt es in Russland keine illegalen Agenten des Westens mehr!
Ich fürchte, wenn dieser Artikel den Wissensstand der westlichen Geheimdienste zeigen sollte, dann könnte man daraus nur schließen, dass es dort überhaupt kein Wissen über die UdSSR und auch nicht über Russland gibt.
Vielleicht wollte der preisgekrönte Herr Maaß uns genau darüber versteckt informieren? Echt raffiniert!
Der Artikel des ehrenwerten Herrn Maass kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Und ich wette das ist kein Zufall. Er passt in die inszenierte Hetze gegen die AfD, sie sei die fünfte Kolonne des Kreml, in die Absurditäten des thüringischen Innenministers und in die vorgestern stattgehabte Bundestagsdebatte zum gleichen Thema. Man sucht krampfhaft nach Anlässen für einen Verbotsgrund gegen die AfD. Und jetzt glaubt man ihn in dem absurden Verdachtsmoment gefunden zu haben, die AfD spioniere für Putin. Freilich ist das alles an den Haaren herbeigezogen. Aber wie schon der Altmeister der politischen Lüge, Dr. Joseph Goebbels, sagte: Eine Lüge müsse nur groß genug sein, dann werde sie geglaubt. Und Dumme und Leichtgläubige gibt es im heutigen Deutschland massenhaft. Ich will nicht werten und gewichten, aber ich denke, im Westen unseres Vaterlandes fallen solche Großlügen auf fruchtbareren Boden. Und ja, man wird es unbedingt versuchen, die lästige politische Konkurrenz AfD zu verbieten. QED
