Russische Soldaten gehen durch einen zerstörten Bereich des Iljitsch Eisen- und Stahlwerks Mariupol / dpa

Ukraine-Krieg - Russischer Ex-Generalstabsoffizier warnt: „Wir müssen da raus“

Eine Sensation im russischen Staatsfernsehen: In einer Talkshow unterzieht der Ex-Generalstabsoffizier Mikhail Chodarjonok das Wunschdenken der kriegsbegeisterten russischen Öffentlichkeit einem rücksichtslosen Realitätscheck. Bemerkenswert: Der Militärexperte warnte bereits Anfang Februar vor den fatalen Folgen eines Angriffs auf die Ukraine – und wurde offenbar nicht gehört.

Autoreninfo

Nathan Giwerzew studierte Literatur- und Politikwissenschaft in Berlin und absolvierte ein Redaktionspraktikum bei Cicero.

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Ein Ausschnitt aus der Sendung des russischen Fernsehkanals Rossiya-1 geht aktuell auf Twitter viral. Der Militärexperte und erfahrene Oberst Mikhail Chodarjonok analysiert darin die Faktoren, die einen russischen Sieg in der Ukraine unmöglich machen. Das tue er, wie er betont, nicht aus einer moralischen Position, sondern aus einer „allgemein-strategischen Perspektive“. Sein Motto: „Ich kann nur wiederholen, dass wir sowohl politisch als auch militärisch Realisten bleiben müssen. Wer die Grenzen des Realismus verlässt, an dem wird sich die Geschichte früher oder später bitter rächen.“

Chodarjonok erwähnt zuallererst die „Informations-Betäubungsmittel“, die die russische Öffentlichkeit darüber hinwegtäuschen sollen, dass der Einsatz in der Ukraine überhaupt nicht so läuft wie geplant. Darunter etwa die Legende, dass die Kampfmoral der Ukrainer am Boden sei. Oder der russische Irrglaube, dass die russische Vertragssoldaten-Armee komplett aus Profis bestünde, gegen die die wehrpflichtigen Ukrainer keine Chance hätten. Als er das Gesamtbild an der Front anspricht, wird die Moderatorin nervös und unterbricht ihn.

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Gerhard Schwedes | Fr, 20. Mai 2022 - 09:59

Dies ist der aufschlussreichste Artikel, den ich bisher zum Ukraine-Krieg gelesen habe. Sollte Putin den Artikel seines Obersten im Ruhestand gelesen haten, wovon man ausgehen sollte, wäre dies ein Zeichen seiner grenzenlosen Dummheit und ideologischen Naivität. Und was den russischen Obersten betrifft, so kann man über seine Intelligenz und seinen ungeheuren Mut nur staunen. Dass er es nur zum Obersten gebracht hat, lässt darauf schließen, wie wenig offensichtlich kritische Geister gefragt sind. Diese russische Realität ist auch eine Blaupause für Deutschland, nicht nur hinsichtlich der Bundeswehr. Wieviele Warner vor der Merkel-Politik hat es gegeben. Aber auch ihre Stimmen wurden überhört. Auch Deutschland wird noch bitter dafür bezahlen, jahrelang eine solch dumme, ideologische, unrealistische Politik betrieben zu haben, und zwar in allen Bereichen, ob in der Energiepolitik, der Außenpolitik, der Einwanderungspolitik, der Inneren Sicherheit, der misslungenen Digitalisierung usw.

Die Stimmen wurden nicht überhört, jeder der es wagte der unfehlbaren und alternativlosen Angela M. offiziell zu widersprechen wurde nach allen Regeln der Kunst eines autoritären Regimes vernichtet, diskreditiert, beschmutzt! Siehe H-G Maaßen, er widersprach mit der Wahrheit seiner Herrin die sich das Lügenmärchen einer linken Schauspielertruppe populistisch zu eigen machte und verlor dafür seinen Posten. Amtsmißbrauch und mediale Hexenjagd vom Feinsten und alles ohne jegliche Konsequenz für die Protagonisten, auch nicht für die Lügner der Schauspieltruppe die eine Straftat vortäuschten!

Bis heute läßt man an Maaßen kein gutes Haar, obwohl er objektiv gesehen, genau das getan hat, was ein Hüter der Verfassung zu tun hat, nämlich die Wahrheit zu verteidigen!

Was Putin angeht, so sehe ich vieles, eines aber ganz sicher nicht, dumm ist er im Gegensatz zu dem was uns seit Jahren „regiert“ nicht. Das eine reine Feststellung.

Walter Bühler | Fr, 20. Mai 2022 - 10:02

Die deutschen Medien, vor allem der ÖRR, stellen Russland als eine grausame monolithische Diktatur unter der Knute Putins dar. Dieses Bild bekommt mit diesem Artikel einen Riss, weil der russische Staatssender Rossiya-1 die Argumentation des russischen Militärexperten Chodarjonok offenbar unzensiert ausstrahlen konnte.

Erstaunlich ist ja auch, dass der Text mit dem wunderbaren Titel "Die Prognosen der blutrünstigen Politologen" noch im Februar in einer Online-Militärzeitschrift publizieren konnte. Davon habe ich bisher noch nie etwas gehört, obwohl sich doch dieser Artikel offenbar genau auf einen Krieg in der Ukraine bezogen hat.

Jedenfalls vielen Dank an Herrn Giwerzew für diese Nachrichten aus der fernen Welt der politischen Diskussion in Russland. Sie machen Hoffnung, dass die politische Diskussion in Russland noch nicht vollständig erstickt ist.

Karl-Heinz Weiß | Fr, 20. Mai 2022 - 10:45

Die Äußerungen im russischen Staatsfernsehen sind in der Tat erstaunlich. Bisher wurde der Ukraine die Staatlichkeit strikt abgestritten. Und nun kämpfen Menschen zweiter Klasse durchaus erfolgreich gegen ein auserwähltes Volk-nach jahrelanger Propaganda schwer zu vermitteln.

Christa Wallau | Fr, 20. Mai 2022 - 11:16

von Realisten ernst genommen würden - im Osten wie im Westen!
Stattdessen siegen fast immer Wunschdenken bzw. Empfindungen des Stolzes o. der moralistischen Empörung über die Vernunft.

Es ist bewundernswert, wie realistisch und klar dieser russ. Ex-Generalstabsoffizier die Lage sowohl in der Ukraine als auch in Russland v o r Kriegsbeginn eingeschätzt hat. Dass er diese- in absolutem Kontrast zur Putin‘schen Einschätzung stehende Meinung - in der jetzigen Situation im russischen Fernsehen vertreten darf, könnte darauf hindeuten, dass er beim Militär nicht a l l e i n steht mit seiner Auffassung. Es k ö n n t e ein erstes Zeichen für ein kritisches Hinterfragen u. Umdenken vieler Russen. sein.
HOFFENTLICH!
Jeder Tag, der das Morden und Zerstören früher beendet, als es zur Zeit aussieht, wäre m E. ein Glückstag.
Aber ich fürchte:
Das Kriegsziel des Westens ist inzwischen schon längst nicht mehr auf frühe Friedensverhandlungen ausgerichtet.
Jetzt geht‘s um „Mehr“...

Normalerweise erfolgt an dieser Stelle die Wiederholung der Aussage des US-amerikanischen Verteidigungsministers, wonach Russland (so) geschwächt werden müsse (dass es nicht wieder aus einer Laune heraus über einen Nachbarstaat herfallen kann).

Wobei die Putinversteher, und besonders jene in der "Alternative für Putin" gerne den zweiten Halbsatz weglassen.

Und sonst? Da hat ein hoher russischer Militär mal einen kritischen Satz über die russischen Kriegserfolge pardon "Operationserfolge" gesagt, und schon preisen manche Kommentatoren Russland, als wäre es neuerdings DER demokratische Musterstaat.

Ob es für diese "Torheit" Konsequenzen gab oder gibt, weiss man nicht.

Ideologisch insinuiertes Gerede über Warnungen, die man angeblich in den Wind geschlagen hat, ist natürlich Wasser auf die Mühlen der Putin-Versteher.

Russland hatte vor Kriegsbeginn massiv Waffen an der ukranischen Grenze stationiert. Diplomatische Gespräche scheiterten alle - Putin WOLLTE und WILL Krieg.

Richard Schneider | Fr, 20. Mai 2022 - 11:26

... auf die Kommentare, die die Schuld trotzdem bei der NATO sehen und Putin dem Großen, eine gesichtswahrende Lösung anbieten möchten.

findet nicht in der Ukraine, sondern verbal in den sozialen Medien statt. Und auch hier, in diesem Forum.

Tatsächlich handelt es sich um einen regelrechten Kulturkrieg.

Hier die Putinversteher, vereint in ihrem - manchmal pathologischen - Hass auf den Westen, auf die liberale Demokratie, die in ihren Augen verweichlicht, dekadent, verabscheungswürdig tradierte Werte mit Füßen tritt.

Neben ein paar unverbesserlichen Altlinken, die der zunehmend weggetretenen Wagenknecht und ihrem Einflüsterer Lafontaine an den Lippen hängen, sind das hauptsächlich "Widerständler" der AfD-Putin-Connection oder sonstige "Patrioten" vom rechten Rand.

Höchst paradox, dass Leute, die oft keinerlei Scheu vor Kontakten mit Neo-Nazis haben, und eine Gefährdung durch Rechtsextremismus rundweg verneinen, keine Probleme haben, das Geschwätz Putins über die Bedrohung durch Nazis zu übernehmen.

Auf der andern Seite stehen jene, die der Ukraine ihre Orientierung nach Westen nicht verbieten wollen.

Im Gegensatz zu den Waffenlieferungsbefürworter, die die Schuld alleine bei Putin sehen, vertreten einige die Meinung, dass auch der Westen nicht unschuldig ist, dass es eskaliert ist.
Äußern Sie sich doch mal konkret:

Sind sie der Meinung, dass der Westen (Nato) völlig unschuldig ist?

Die alleinige Begründung, mit dem Recht der Ukraine auf Souveränität, reicht in meinen Augen nicht aus. Verträge und Absprachen müssen eingehalten werden und müssen auch bei Änderung der Interessenlage Bestandskraft behalten.

Ich denke, die Ciceronen haben Sie nicht enttäuscht. Es wurde doch einiges an Täter-Opfer-Umkehr geboten. Ich persönlich bin etwas überrascht, dass Herr Funke, der verhinderte Exilant, sich nicht zu diesem Auftritt Chodarjonoks geäußert hat. Der hätte vermutlich erklärt, dass der Ex-Stabschef inzwischen auf der Gehaltsliste der CIA steht.
Das Ausmaß des militärischen Versagens von Putins Soldateska in der Ukraine ist offenbar noch dramatischer als angenommen. Nach nicht einmal drei Monaten gehen britische Experten von 15 bis 20.000 toten russischen Soldaten aus. Zum Vergleich: Die USA verloren im Irak zwischen 2003 und 2011, also in neun Jahren, nicht einmal 4.500 Soldaten.

https://www.statista.com/statistics/263798/american-soldiers-killed-in-…

Dass Putins Regime politisch hochgradig repressiv und ökonomisch verlottert-kleptokratisch ist, wusste man seit langem, aber solch ein militärisches Debakel hätte ich nicht für möglich gehalten, ehrlich gesagt.

Alexander Brand | Fr, 20. Mai 2022 - 11:26

zu beginnen. Der Russe wurde angeblich erfolgreich zurückgedrängt, zumindest berichtet das die westliche Propaganda.

Es gilt die Zeit zu nutzen, bevor es sich der Russe doch noch anders überlegt und mit größerer Wucht zurückschlägt! Man muß die Dynamik endlich aus der Lage nehmen, das geht nur mit einem gesichtswahrenden Angebot an die Russen: Vollständiger Abzug der Russen aus der Ukraine, kein Beitritt der Ukraine zur NATO/EU.

Für ein sehr kleiner Preis, denn weder die EU noch die NATO braucht die Ukraine.

Vergeltungsrufe sind der falsche Weg!

Deutschland kann dann endlich hunderte Milliarden „Sondervermögen“ für den Wiederaufbau der Ukraine freimachen. Unsere Industrie freut sich, denn dann gibt es kostenlos neue Infrastruktur und sie kann endlich wieder außerhalb Deutschlands billig fertigen, um so die Gewinne schon hochzuhalten.

Und Özdemir kann seine Pläne zur Vernichtung der deutschen Landwirtschaft ungehindert umsetzen, denn produzieren tut ja dann wieder die Ukraine.

Dorothee Sehrt-Irrek | Fr, 20. Mai 2022 - 12:20

einfach, aber ich glaube, dass Russland seit dem blutigen Putsch vom Maidan ein gewisses "Selbstverteidigungsrecht" in der Ukraine beansprucht.
Der Putsch stürzte eine gewählte Regierung und die nachfolgende Zeit erwies evtl., dass sich die EU, vor allem die USA mitsamt der NATO nicht neutral verhalten würden in Bezug auf Russland?
So gesehen stimme ich Frau Wagenknecht zu?, die bei Herrn Lanz auch manchmal etwas sagen durfte, ohne unterbrochen zu werden, dass Russland erst aus den jetzt separierten Gebieten gehen wird, wenn es seine nationale Selbstverteidigung abgeschlossen hat, also auch dann noch nicht, wenn die Separatisten unbedingt in die EU wollten.
Man kann leider davon ausgehen, dass die Expansion der NATO weitergehen wird und auch deren Wandlung von einer Verteidigungsarmee zu einem Militärbündnis, das Kriege führen wird oder war sie das von Beginn an?
Gegen China müssen die USA evtl. alleine marschieren, jedenfalls ohne NATO.
Russland und China stehen mit dem Rücken...?

Christoph Kuhlmann | Fr, 20. Mai 2022 - 12:48

Der Artikel ist echt zu gut um ihn kommentieren zu können. Es geht halt nichts über Journalisten mit Sprachkenntnissen aller beteiligten Kriegsparteien und fundierten zeitgeschichtlichen Kenntnissen. Es sind diese Fakten, beispielsweise über die 10 Jahre Partisanenkrieg nach 1945 gegen Stalin und den NKWD sowie den Holodomor (Stalin ließ in den frühen 30ern Millionen Ukrainer in dieser Kornkammer Europas verhungern), die im Zusammenhang mit den deutschen Verbrechen 1941-1944 in der Ukraine, die ein Verständnis für die Motivation der Menschen in der Ukraine vermitteln. Gebt ihnen Waffen!

Hans Schäfer | Fr, 20. Mai 2022 - 12:48

(Sein Komm. im Art.: Schwirige Entscheidung)

Verhandlungen über ein Kriegsbeendigung können nur erfolgreich sein, wenn sie auf der Grundlage einer schonungslosen Analyse, über die Fehler, die auf beiden Seiten gemacht worden sind, geführt werden.

Frau Hachenberg, auch ich könnte kotzen darüber, wie man entgegen aller Menschen Erfahrung zu dem Schluss kommen kann, dass nur eine Seite die alleinige Schuld dafür trägt, dass die Situation eskaliert ist.
Nur in einer Kindergartenabtl., wäre das wegen noch fehlender Menschen Erfahrung zu verstehen.
Der völkerrechtswidrige Einmarsch steht für mich am Ende, einer Kette, die von beiden Seiten mit Fehlergliedern versehen wurde.
Meine Meinung!

Urban Will | Fr, 20. Mai 2022 - 14:17

Geschichte früher oder später rächen“. Ein sehr treffender Satz. Nun sind die Würfel aber gefallen, Russland ist mitten im Krieg und so recht Herr Chodarjonok auch haben mag, es ist kaum vorstellbar, dass Putin seine Ratschläge auch nur hört oder gar „befolgt“.
Obiger Satz kann aber auch für diejenigen gelten, die angesichts der gegenwärtigen Entwicklung ihre Ziele immer höher schrauben. Russland hat mit Sicherheit längst das Ziel einer Unterwerfung d gesamten Ukr aufgegeben und gräbt sich nun in den Gebieten ein, die es für sich zu beanspruchen gedenkt, hauptsächlich die Krim und der Korridor dahin.
Das mit dem verlustreichen Häuserkampf kann die ukr Armee genauso treffen, wenn sie an den – in meinen Augen klar von Sam vorgegebenen – Zielen festhält, die Russen aus d ges Ukraine zu vertreiben. Die nun von d Russen besetzen Städte müssen dann v d Ukrainern in mühseligem Häuserkampf zurückerobert werden.
Die umfangreiche Hilfe aus d verhassten USA hebt eher noch d Kampfgeist d Russen.

Dr.Andreas Oltmann | Fr, 20. Mai 2022 - 20:12

Herr Gizerew, bereits vor 2 Tagen erschien ein Bericht zu dem zitierten Interview.
Dort wurde die aus meiner Sicht berechtigte Frage gestellt, wie ein so kritisches Interview zu einem so heiklen Thema es in das staatlich kontrollierte Fernsehen geschafft hat. Zumal der Oberst ja kein Unbekannter ist. Also, wer bezweckt was mit diesem Artikel? Welche Intention steckt dahinter? Darauf hätte ich mir von Ihnen Antworten oder zumindest Hinweise gewünscht.
Die Kampfmoral der eigenen Soldaten zu unterwandern, das kann ich mir nicht vorstellen.

Jörg Karstens | Fr, 20. Mai 2022 - 23:28

Da rechnet ein erfahrener russischer Offizier mit den Lügenmärchen der russischen Propaganda ab, worauf eine eingeschnappte Moderatorin, die Goebbels und von Schnitzler alle Ehre macht, beleidigt exakt die Lügenmärchen in die Kamera bellt. Und hier? Ergeht sich der Putin Fanclub in "gesichtswahrenden Lösungen", beteuert die Kriegsschuld von "beiden Seiten" und vor allem natürlich von "Sam", der Leibhaftige in Staatsgestalt, der den armen Russen zu Massakern an Zivilisten getrieben hat. Immerhin, die öffentlich gesendeten Worte machen Mut: Vladimir der Möchtegern, als Vlad der Große gestartet und inzwischen als militärischer Vollversager gelandet, ist offenbar nicht mehr allmächtig. Es dürfte inzwischen mächtig rumoren im militärischen Apparat und die "gesichtswahrende" Lösung kann ganz schnell und ganz anders kommen.

Bernhard Homa | Fr, 20. Mai 2022 - 23:59

wobei selbst für Laien fast vom ersten Kriegstag an klar war, dass diese "Operation" völliger Irrsinn, weil unter keiner denkbaren Variante erfolgversprechend war – heißer Kandidat für den Titel "dümmster Krieg ever".
Interessant scheint aber die Frage: wieso darf der Offizier sowas zur besten Sendezeit im Staatsfernsehen verbreiten, ohne dass sofort die Zensoren eingreifen? Immerhin wird da die eigene politisch-militärische Führung indirekt als Dilettantentruppe abgewatscht. Zufall? Bluff? Zeichen von Friktionen innerhalb der russ. Führung? Definitiv was für die Kreml-Astrologie ...