Russischer Soldat an der Front
Russischer Soldat an der Front / picture alliance / abaca | Kisileva Svetlana/ABACA

Russisch-ukrainischer Krieg - Ist Putin bereit zu Verhandlungen über einen Waffenstillstand?

Wolodymyr Selenskyj fordert Wladimir Putin in einem offenen Brief zu direkten Friedensgesprächen auf. Eigentlicher Adressat ist aber nicht Putin, sondern die EU. Derweil führt eine Entscheidung Selenskyjs zu diplomatischen Spannungen mit Polen.

Thomas Urban

Autoreninfo

Thomas Urban ist Journalist und Sachbuchautor. Er war Korrespondent in Warschau, Moskau und Kiew. Zuletzt von ihm erschienen: „Lexikon für Putin-Versteher“.

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Zwei Tage nach dem spektakulären Angriff ukrainischer Drohnen auf ein Ölterminal in der Nähe der russischen Millionenstadt Sankt Petersburg schlug der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in einem Brief an Kremlchef Wladimir Putin ein persönliches Treffen für Verhandlungen über das Ende des Krieges zwischen beiden Staaten vor. Die Friedensinitiative aus Kiew kommt zu einem Zeitpunkt, da Putin durch die schwarzen Wolken am Himmel über seiner Heimatstadt international bloßgestellt wurde. Denn der Angriff erfolgte am Vorabend des von ihm ins Leben gerufenen internationalen Wirtschaftsforums, auf dem er sein Land eigentlich als militärisch mächtige und technologisch innovative Nation präsentieren wollte.

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Ingbert Jüdt | Fr., 5. Juni 2026 - 17:46

Die Ukraine hat das Donbass spätestens 2019 verzockt: mit der zweiten Verschärfung des Sprachengesetzes hat man die Russischsprachigen endgültig aus der ukrainischen Nation hinausdefiniert (man stelle sich das zwischen Spanien und Katalonien vor)!

Minsk-II hätte für eine stärker föderale Struktur der Ukraine sorgen sollen, das ist nicht an Russland gescheitert, sondern an der Weigerung des Westens, Kiev dazu zu drängen.

Amerikanische Senatoren haben Poroschenko schon für 2017 Krieg versprochen, Trump kam »blöderweise« dazwischen, bevor Biden die Eskalation wieder aufnahm.

Ohne Boris Johnsons Intervention wäre der Krieg nach vier Wochen zu Ende gewesen. Es war der Westen, der nicht reden wollte, denn miteinander reden heißt: eine andere Perspektive als die eigene in Betracht zu ziehen. Dann muss man aber davon Abstand nehmen, alles, was Russland sagt, als »Propaganda« zu bezeichnen. In dem Moment bricht aber das ganze Kartenhaus der westlichen Projektionen auf den Konflikt zusammen!

bei der möglichen Beendigung einer solchen 'militärischen Patt-Situation' beide Seiten gesichtswahrend den Verhandlungstisch verlassen können müssen..., und rechnet man den Westen/die EU als 'passive Kriegspartei' - was wohl zu 100% so ist... - mit dazu, dann darf natürlich auch das propagandistische Kartenhaus des Westens NICHT zusammenbrechen im Zuge von eventuellen Friedensverhandlungen..., genau wie das Russlands nicht... ... 🤔

DAS ist ja gerade das (wahre?) Problem... ..., das letztendlich menschliche.... 😉 - Was tun...?

Pamina | Fr., 5. Juni 2026 - 18:22

Ich finde den Brief unangemessen und hochmütig und überheblich in Art und Inhalt. Aber was will man von Selensky anderes erwarten. Zum Donbass und den Begebenheiten seit 2014 bis zu Kriegsbeginn kenne ich andere Wahrheiten, als die, die der Autor hier präsentiert.

Thomas Hechinger | Fr., 5. Juni 2026 - 22:08

Antwort auf von Pamina

Ich stimme Ihnen zu, daß Selenskyjs Brief hochmütig und überheblich wirkt. Hier spricht einer, der sich gerade im Vorteil wähnt und den andern verhöhnt. Aber das Kriegsglück kann sich schnell ändern. Das mußte Putin erleben, der andere Überhebliche, der mal Kiew in vierzehn Tagen einnehmen wollte und gelernt hat: So einfach ist das nicht. Nun erfährt er, daß nichts mehr richtig funktioniert. Die russischen Streitkräfte sind so am Boden, daß er sich schon nordkoreanischer und kenianischer Kindersoldaten bedienen muß. Ein Offenbarungseid. Er kann nur noch brutal zerstören, kämpfen kann er nicht mehr. Dennoch würde ich mich hüten zu prophezeien, wie dieser Krieg ausgeht. Auch die Ukraine kann wieder ins Hintertreffen geraten. Auf dem Schlachtfeld kann zur Zeit keine Partei echte Erfolge aufweisen. Nichts wünschte ich mir mehr, als daß endlich Verhandlungen begännen. Ob allerdings Selenskyjs Spott eine gute Grundlage für die von ihm gewünschten Verhandlungen ist, wage ich zu bezweifeln.

Walter Buehler | Fr., 5. Juni 2026 - 18:29

... so begeistert zusammenarbeiten, die sollten nicht so tun, als wäre der OPU-Kult in der Ukraine unter Wladimir Selenski irgendeine neue Sensation.

Nein, dieser Kult wurde schon lange öffentlich gepflegt.

Und auch die heutigen Deutschen werden es erleben: Ukrainische Politiker mit OPU-Himtergrund werden keinerlei Dankbarkeit gegen Länder zeigen, die ihnen einmal geholfen haben.

Das wird in Polen wohl ganz richtig gesehen. Bei uns halten sich die Medien und die Politik noch ganz fest die Augen zu. Aber das wird sich ändern
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Es wäre toll, wenn dieser Bruderkrieg endlich enden würde. Und unsere kriegsgeilen Schreibtischhelden, egal ob Journalisten oder Politiker, sollten sich der Frage stellen, welche Verantwortung sie selbst an der Katastrophe tragen.

Walter Buehler | Fr., 5. Juni 2026 - 18:33

Was macht die Cicero-Redaktion so sicher, dass es sich wirklich um einen russischen Soldaten handelt? Sieht der Mann nicht eher wie ein typischer Ukrainer aus?

"Sieht der Mann nicht eher wie ein typischer Ukrainer aus?" -- Sorry, der ist gut... >> ist aber ein (vermischtes) Brudervolk... - oder?

Die Tarn-Uniform ist glaube ich russisch... [ohne Gewähr!!], und außerdem sagt 'picture alliance' das wohl... - und die lügen nie! /😉

1. Ich bin persönlich nicht in der Lage, nach einer Photographie einen Bayern von einem Tiroler zu unterscheiden. Das trifft auch zu, wenn ich mich zwischen einem Appenzeller und einem Lichtensteiner entscheiden soll, oder eben zwischen einem Ukrainer und einem Russen oder zwischen einem Schleswiger und einem Dänen.

2. Ich glaube nicht, dass nur die Russen mit realen Waffen schießen (und damit Gebäude zerstören und Zivilisten töten). Ich glaube, das machen auch die Ukrainer. Insofern gibt es auf beiden Seiten Menschen, die Gewehre einsetzen, (die Gebäude zerstören und Zivilisten töten).

möglicherweise für Sie. Aber Sie erkennen selbst, auf das Naheliegende kommt man bisweilen nicht. Deswegen müssen Sie aber nicht das Forum verlassen. Wenn ich mir beispielsweise das in der "Welt" antue...Ich gebe zu, da bin ich vor einigen Jahren rausgeflogen, weil ich ich naheliegende Rückbezüge auf 1933 angestellt hatte, Hinz- und Kunzredakteure meinten damals, ihren Senf dazugeben zu müssen und wie richtig es sei, mich zu canceln. Da ist die Zensur KI hier ja fast noch Kindergarten. Nur mal so als Denkanstoß. Trotzdem ein schönes Wochenende noch :-)

Klaus Funke | Fr., 5. Juni 2026 - 19:47

Und Selensky macht einen neuen, unehrlichen Versuch um den Frieden. Er will indes Frieden nicht wirklich, ihm geht nur langsam die Luft aus. Wie Peskow sagte, Selensky soll nach Moskau kommen, wenn er was will. Dann wird man sehen. Früher, viel früher, im Altertum oder noch im Mittelalter, hätte man die Gelegenheit ergriffen, um den Gegner anlässlich von Verhandlungen in die Hand zu bekommen und dann an die Wand zu stellen. Putin wird mit Selensky nicht verhandeln, er wird ihm nicht mal die Hand geben. Das sind im klassischen Sinne Todfeinde. Aber, ich denke, der Endkampf ist dennoch eröffnet. Zwar schickt Trump nochmal Waffen, vielleicht, um den Schein zu wahren, aber die US-Amerikaner haben längt sich aus diesem Konflikt verabschiedet. Der Irankrieg frisst die Amerikaner auf. Und Kuba? Die nächste Pleite für Trump wartet schon. Vielleicht gibt es aber auch noch in Russland einen Kommandowechsel. Putin ist vielen seiner Landsleute zu nachsichtig mit dem Westen und mit der Ukraine.

Wer weiß schon, was nach Putins Ende kommt. Ob es da nur einen Kommandowechsel gibt? Vielleicht beginnt auch eine Zeit der Wirren wie nach dem Tod Iwans IV. Putin hat als Präsident gut begonnen, aber schon im Tschetschenienkrieg zeigte sich seine ungeheure Grausamkeit. Putin hat Rußland nach dem Chaos der Jelzin-Jahre zunächst konsolidiert und den Lebensstandard seiner Landsleute gesteigert. Der Krieg frißt nun alles wieder auf, vielleicht am Ende auch ihn.

Klaus Funke | Sa., 6. Juni 2026 - 00:49

Antwort auf von Thomas Hechinger

Lesen Sie mal Putins und die Verlautbarungen des Kreml von heute bzw. gestern. Lesen Sie bitte genau. Da kriegt man eine Vorstellung wie es weitergehen könnte. Sie haben recht, man weiß nicht, was nach Putin kommt. Aber zur Zeit sitzt er noch fest im Sattel. Selensky wurde abgewatscht. Zu Recht. Und was tut Merz? Er fabuliert von einem neuen Versuch in den UN-Sicherheitsrat zu kommen. Lächerlich. Kein Versuch, mit Putin zu sprechen. Schlimm.

Erinnern Sie sich an den Schah? Der saß scheinbar auch fest im Sattel. Ich kann mich erinnern, wie er eine spektakuläre Feier zum 2500-jährigen Bestehen des Persischen Reiches ausrichten ließ. Das war 1971. Und 1979 war der Schah Geschichte. Aus. Vorbei. Ende.
Rußland hat keine gefestigten Institutionen. Wahlen und Parlamente sind nur Dekoration. Das Putinsche System ist ein informelles System aus ehemaligen Geheimdienstleuten, Oligarchen und Weggefährten des Präsidenten. Wenn es in Schieflage gerät, weil ihr Zentrum schwächelt oder im innersten Zirkel der Macht „aufräumt“, kann es zu einem Putsch kommen, so in der Art: Bevor der Alte mich wegtut, tu ich ihn weg. Ich weiß es nicht: Vielleicht stirbt Putin mit 97 Jahren im Amt, vielleicht ist er nächste Woche schon nicht mehr da. Der Fall Prigoschin hat die Schwäche des Systems offenbart.
Und 1989 hat die DDR ihr 40-jähriges Bestehen gefeiert. Das 41. dann nicht mehr. Und was mit unserer dysfunktionalen Bundesrepublik noch wird?

Walter Buehler | Sa., 6. Juni 2026 - 11:21

Antwort auf von Thomas Hechinger

... Politiker der "atlantischen" Welt inzwischen wieder ein Hoffnungsträger, und es soll ja auch im Iran viele Menschen geben, die ihren alten Kaiser wieder haben wollen.

So ganz stimmt Ihr Satz also nich: "...und 1979 war der Schah Geschichte. Aus. Vorbei. Ende."
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Gibt es bei uns nicht auch erstaunlich viele Menschen - besonders bei der Linken - die sich immer mehr in die DDR zurücksehnen?
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Wer hätte gedacht, dass absolutistische Herrscher (samt Harem) aus 1001er Nacht im arabisch-islamischen Raum jemals wieder so unangefochten eine zentrale Rolle in der Weltpolitik spielen würden, wie sie es heute tun?
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Geschichte verläuft leider, leider nicht in gerader Linie nach oben, wie es Marxisten und Liberale gerne hätten.

„Geschichte verläuft leider, leider nicht in gerader Linie nach oben, wie es Marxisten und Liberale gerne hätten.“

Meine Rede! Mit einer kleinen Korrektur: „leider, leider“ würde ich streichen. Mein „Aus. Vorbei. Ende.“ bezog sich auf das plötzliche Ende der Herrschaft des damaligen Schahs. Alle, die glauben, die Geschichte laufe auf einen gewissen Punkt zu, wurden regelmäßig widerlegt, oft schneller, als sie ihre Worte ausgesprochen hatten. Weder gibt es das Marxsche „Paradies auf Erden“ noch das „Ende der Geschichte“ nach Fukuyama. Ich halte es lieber mit Herodot, der im Proömium seiner „Historien“ diese Wechselfälle des menschlichen Daseins und das Auf und Ab der Völker und ihrer Herrscher wunderbar beschreibt. Während wir hier noch Demokratie simulieren, haben sich schon mächtige Akteure wie Bill Gates oder Elon Musk zu beherrschenden Figuren des Globus aufgeschwungen. Ob wir einer Art Oligarchie oder gar Monarchie entgegengehen? Für einzelne Ländern oder gar für die ganze Erde?

Walter Buehler | So., 7. Juni 2026 - 08:41

Antwort auf von Thomas Hechinger

... kann aber die Hoffnung nicht aufgeben wg. Kinder und Enkel.

Bei der Weltwoche das Gespräch oder die Stellungnahme/Meinung eines populären russ. Meinungsmachers, Solowjow, anhören, also die Sicht auf die eu und Deutschland, den "Wertewesten", aus russischer Sicht. Anstrengend, aber für etwas mehr Verständnis wertvoll! Solche echten Hardliner bremst Putin (noch) aus - wehe es gelingt ihm nicht mehr. Dann wird aus der Fata Morgana ein echtes Bild, ganz in drr Nähe.

Klaus Funke | Sa., 6. Juni 2026 - 10:49

Wer einem anderen Staatsmann solche Briefe schreibt wie jüngst Selensky dem russ. Präsidenten, der will weder Frieden noch Verhandlungen. Der will eine Show machen, ganz im Stile des gelegentlich schnoddrig auftretenden US-Präsidenten. Vielleicht wollte Selensky den Trump imitieren, ihm imponieren. Herausgekommen ist ein Pamphlet, welches keine Grundlage für ernsthafte Friedensverhandlungen sein kann. Logisch, dass Putin sowas ablehnt. Und Putin wird auch in Zukunft mit diesem Showman und "Klavierspieler" keine Gespräche führen. Ausgeschlossen. Wenn indes die Ukraine nicht aufhört, im russischen Hinterland Zivilisten zu attackieren, könnte sich Putins Zorn noch steigern und das physische Ende der Ukraine und vielleicht auch das Selenskis beschleunigen. Ich weiß nicht, Gutes hat Selenskys Brief jedenfalls nicht bewirkt. Natürlich, die westeuropäischen Claqueure jubeln laut, allen voran die servilen dt. Medien, und auch Trump hat sich zustimmend geäußert, aber das alles besagt nichts.

Vorschlag.

1. Putin hört auf, zivile Gebäude in der Ukraine zu zerstören und wahllos ukrainische Zivilisten zu töten.

2. Selenskyj hört auf, Infrastruktur in Rußland anzugreifen.

In dieser Reihenfolge. Dann können Waffenstillstandsverhandlungen beginnen, die vielleicht in Friedensverhandlungen münden. Das wird, da hat Präsident Selenskyj vollkommen recht, weder in Moskau noch in Kiew sein können. Selbst die Schweiz ist nicht mehr neutral genug und könnte ausfallen. Aber die Türkei oder Staaten in Arabien könnten als „ehrliche Makler“ auftreten.
Sie haben recht, Selenskyjs Offener Brief ist nur formal an Putin gerichtet. Er soll die Weltöffentlichkeit, insbesondere Europa, beeinflussen. Echte Diplomatie läuft über andere Kanäle. Aber vielleicht läuft sie auch schon, ohne daß wir bislang davon erfahren. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Klaus Funke | Sa., 6. Juni 2026 - 11:19

Antwort auf von Thomas Hechinger

Wie oft die schon verstorben ist. Und trotzdem hoffen wir immer wieder. Eine menschliche Grundeigenschaft, die vom Drang nach dem Guten gespeist wird.

Walter Wissenbach | Sa., 6. Juni 2026 - 13:13

Ein sehr guter Artikel. Wie das Buch von Thomas Urban
Es ist doch eigentlich alles sehr einfach.
Das Leben ist das höchste Rechtsgut, das es gibt.
Das Tötungsverbot gilt absolut. Es basiert auf der Achtung vor der Würde jedes Menschen. Es ist nicht verhandelbar und nicht relativierbar.
Es gilt nicht nur für jeden Menschen, sondern auch für alle Staaten. Es ist der Grund für die Abschaffung der Todesstrafe auch bei schwersten Verbrechen (die Vermeidung einer Verurteilung Unschuldiger ist ein Zufallsgewinn).
Kein Staat hat das Recht, das Leben auch nur eines einzigen Menschen zum Preis einer Gebietserweiterung zu machen. Wer an so etwas auch nur denkt, gehört sofort entmachtet und bestraft.
Es hat aber auch kein Staat das Recht, das Leben auch nur eines einzigen Menschen zum Preis einer Gebietsverkleinerung zu machen, wenn absehbar ist, dass ein Okkupant dort Menschen töten könnte.
Jeder Staat hat die Pflicht, die Leben seiner Bewohner zu schützen.
Putin sieht all´ das völlig anders.

nach dem Maidanputsch? Was Sie da meinen, ist alberne Theorie und Gutmenschentum. Sehen Sie nicht, was in der Welt gerade geschieht? Kein Staat hat das Recht....Schauen Sie einfach, welches Recht sich das jemals beste Deutschland ggü. seiner Bürger herausnimmt! Wer oder was ist der Staat? Politfunktionäre glauben, sie wären der Staat und tun und lassen was sie wollen. Würde des Menschen? Wen von den Mächtigen interessiert die? Ungeborenes Leben abtreiben, die einheimische Bevölkerung als braun beschimpfen, weshalb sie bunt vermischt (abgetrieben) werden muss...Wo, wie oder wann schützt unser Staat uns Bürger? Putin sieht das alles anders? Wann hatte ein Walter Wissenbach jemals Kontakt in irgendeiner Art und Weise mit Putin? Woher haben Sie diese Weisheit? Genau, von einem Herrn Urban! Und der? Denkt sie sich aus. Mein Gott Walter!

Es trifft zu, dass die Übergriffe gegen geltendes Recht, gegen Ethik, Moral und Menschenwürde unzählbar häufig und unerträglich schmerzhaft sind. Aber das macht sie nicht zu irgendeinem "Recht" und die Täter nicht würdig zu einer Debatte über die Geltung des Tötungsverbots.
Das mögen Sie naiv, blauäugig oder sonstwie finden, aber es ist wahr.