Gerhard Schröder und Wladimir Putin geben sich lächelnd die Hand
Gerhard Schröder und Wladimir Putin im Jahr 2005 in Moskau / picture-alliance/ dpa/dpaweb | BPA Guido Bergmann

Russisch-ukrainischer Krieg - Gerhard Schröder als Vermittler?

Der Vorschlag Wladimir Putins, ausgerechnet Gerhard Schröder als Vermittler im Ukrainekrieg einzusetzen, sorgt in Deutschland für Empörung. Aber ist die Idee wirklich so absurd? Eine Ehrenrettung des Ex-Bundeskanzlers.

Thomas Urban

Autoreninfo

Thomas Urban ist Journalist und Sachbuchautor. Er war Korrespondent in Warschau, Moskau und Kiew. Zuletzt von ihm erschienen: „Lexikon für Putin-Versteher“.

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Wäre Gerhard Schröder geeignet als Vermittler für Verhandlungen über das Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine? Mit diesem Vorschlag hat Wladimir Putin nun die Welt überrascht und ist fast durchweg auf Ablehnung gestoßen. Denn vor allem die westlichen Unterstützer der Ukraine stoßen sich an Schröders früherem Engagement für die russischen Rohstoffgiganten Gazprom und Rosneft, sie unterstellen ihm, er könne nicht neutral sein. Außerdem wird ihm vorgehalten, dass er sich unmittelbar nach seiner Abwahl als Bundeskanzler 2005 in den Dienst der Russen gestellt hat.

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Lutz Friedl | Mo., 11. Mai 2026 - 13:11

Bin für jede Initiative dankbar , die diesen seit 2014 bestehenden Krieg beenden könnte. Die Rüstungsindustrie und einige Sofa Krieger im sicheren Deutschland weniger , für die meisten noch lebenden Soldaten und deren Familienangehörigen sicherlich auch

Jens Böhme | Mo., 11. Mai 2026 - 13:31

Seit wann braucht die Weltmacht Russland ausländische Vermittler für eigene Problemlösungen? Putins hat einen Witz vom Stapel gelassen.

auch nur Putins 'Verkünder'... - was sollte auch sonst sein... ...

Falls Putin wirklich Schluss machen will mit seiner 'Spezialoperation' wird sich schon jemand finden, der die Verhandlungen dazu begleitet... - das wäre dann der dritte Schritt vor den ersten beiden... >> 1. Putin will ernsthaft! Über Frieden verhandeln 2. Selenskyj bzw. die Ukraine und und die EU wollen ernsthaft verhandeln... -- danach erst kommt der dritte Schritt.

Ich glaube eher Putin braucht einfach nur eine Pause... ..., wenn er jetzt anfängt 'ein Ende der SO zu 'proglamieren' '...

Thomas Hechinger | Mo., 11. Mai 2026 - 13:41

Herr Urban wischt die selbstgewählte Einpassung des deutschen Bundeskanzlers Schröder in das autokratische russische Putin-System einfach weg. Gazprom war nicht nur irgendwie ein großer russischer Konzern, sondern ein Staatskonzern, an dessen informeller Spitze der russische Präsident persönlich stand. Ich habe mich damals gefragt: Welche Interessen vertritt Herr Schröder eigentlich, deutsche oder russische? Und daß das Abhängigmachen der deutschen Energieversorgung erst von Frau Merkel und ihrem Außenminister Steinmeier vollzogen wurde, macht die falsche Weichenstellung durch den Kanzler und späteren Gazprom-Agenten Schröder nicht ungeschehen.
Dennoch, wenn es hilft, würde ich mich nicht gegen eine „Vermittlung“ durch Altkanzler Schröder aussprechen. Ich kann mir nur nicht vorstellen, daß die ukrainische Seite dem zustimmen würde. Wären da nicht ein Erdoğan aus der Türkei oder ein Modi aus Indien oder von diesen beauftragte Diplomaten geeigneter?

Dorothee Sehrt-Irrek | Mo., 11. Mai 2026 - 13:45

dass ich Schröder und Putin anders als Sie sehe, Herr Urban.
Deshalb sehe ich in Schröder, aber hoffentlich auch vielen anderen, mögliche Verhandlungsleitende bezüglich einer Wiederannäherung zwischen der EU und Russland.
Mein kleiner Wunsch wäre die Souveränität Prussens(Ostpreussens).
Für die Wiederannäherung zwischen Russland und Ukraine, sehe ich vor allem NICHT Selenskyji.
Dann sehe ich auch noch die USA, weil Mitträger des Kalten Krieges.
Die Bundesrepublik Deutschland kann aussen vorbleiben als früherer Angriffsgegner der Ukraine.
Für den Aufbau der ZIVILEN GESELLSCHAFT in der Ukraine darf die Bundesrepublik Deutschland aber in der 1. Reihe stehen.
EU und Russland, wer käme da infrage?
Eher noch Merkel?
Besser vielleicht, ich habe nachgeschaut, er lebt noch, Jean-Claude Juncker.
Törö...

"Für die Wiederannäherung zwischen Russland und Ukraine, sehe ich vor allem NICHT Selenskyji." - Kein Ukrainer wünscht sich eine Wiederannäherung an Russland. Ersteinmal geht es um einen dauerhaften Waffenstillstand an einer Demarkationslinie. Alles Andere sind infantile Phantasien bzw. der zehnte vor dem ersten Schritt.

Klaus Funke | Di., 12. Mai 2026 - 12:30

Antwort auf von tollense09@aol.de

Es gibt eine Menge Ukrainer, die sich einen Zustand wie zu Sowjetzeiten, natürlich mit dem jetzigen Luxus und Fortschritt, wünschen. Das hängt vor allem damit zusammen, dass viele Ukrainer mit vielen Russen verwandt, verschwägert oder sonstwie verbunden sind. Immerhin haben Russen und Ukrainer mindestens eine 40 jährige oder noch längere, durch den 2. Weltkrieg besondere Verbindung und gemeinsame Geschichte, wobei die Kollaboration einer ukrainischen Minderheit mit den deutschen Nazis beachtet, aber nicht überbewertet werden sollte. Bei dieser Gelegenheit verweise ich darauf, den gegenwärtigen deutschen und auch den Erzählungen des Selensky-Regimes, was die ukrainische Geschichte und den angeblichen Hass der Ukrainer auf die Russen betrifft, keinen allzu großen Glauben zu schenken. Das ukrainische Volk, besonders im Osten, fühlt mehrheitlich immer noch "sowjetisch". Selensky weiß schon, warum er keine Wahlen abhält. Er würde sie krachend verlieren. Ich glaube unserer Propaganda nichts.

„Es gibt eine Menge Ukrainer, die sich einen Zustand wie zu Sowjetzeiten, natürlich mit dem jetzigen Luxus und Fortschritt, wünschen.“

Sie haben eine sehr gute Lupe. Was ist ihr Vergrößerungsfaktor?

Klaus Funke | Di., 12. Mai 2026 - 13:18

Antwort auf von Thomas Hechinger

Ich weiß es und das aus zuverlässiger, authentischer Quelle. Ob Sie mir glauben oder meine Aussage akzeptieren, interessiert mich wie der Wetterbericht von gestern. Ich weiß, dass es so ist, wie ich geschrieben habe. Punkt. Diskutieren brauchen wir darüber nicht. Wir werden uns nicht annähern oder verständigen. Aber das ist mir s.o. völlig schnurz. Einen schönen Vatertag! Und trinken Sie nicht zu viel.

Walter Buehler | Di., 12. Mai 2026 - 15:37

Antwort auf von tollense09@aol.de

... Sie irgendeinem Geheimdienst? Betreiben Sie einen KI-Satelliten zur Beobachtung der Ukraine?

Selbst bei Hitler und Stalin haben sich wenigstens im Nachhineinen Volksgenossen gefunden, die mit den großen Chefs unzufrieden gewesen waren.

Warum sollten sich die Ukrainer alle geschlossen anders verhalten?
Schließlich hat selbst der Komiker Wladimir Selenski sein Moskauer Medienimperium im Schatten Wladimir Putins errichten können.

Ingbert Jüdt | Mo., 11. Mai 2026 - 13:51

Einmal davon abgesehen, dass die »imperialistischen Ambitionen« Russlands ein pures Propagandakonstrukt des Westens sind, mit dem verschleiert wird, dass der Westen von 2008 an selbst das Prinzip der Völkerverständigung mit Russland sukzessive aufgekündigt hat: Merkel ist in erster Linie vorzuhalten, dass sie Minsk-II bloß als aufschiebende Finte für eine Aufrüstung der Ukraine behandelt und damit die letzte Chance auf einen friedlichen Ausgleich in der Ukraine verspielt hat. Russland hat sich hier völlig zu Recht als betrogen betrachtet.

Im Übrigen sehe ich nicht, was an Putins Ansinnen von 2001 so schlecht gewesen wäre: es war die völlige Blindheit Europas bezüglich der amerikanischen Fähigkeit zum foul play auch gegen sogenannte »Partner«, die den Kontinent in das Unglück von Spaltung und Krieg getrieben hat.

Die NATO-Osterweiterung hat Schröder übrigens vor allem darum erreicht, weil damals ein deutsch-russisches Vertrauensverhältnis noch vorhanden war. Merkel hat es zerstört.

Das im 18. und 19. Jahrhundert von den russischen Zaren und Zarinnen geschaffene Landmassenkolonialimperium ist mit der Wende der Neunzigerjahre des vorigen Jahrhundert auseinandergefallen. Die Geschichte hat im Osten nachgeholt, was die westlichen Kolonialmächte direkt nach dem Zweiten Weltkrieg erfahren mußten. Die Briten waren ein wenig klüger, die Franzosen dagegen wollten in Vietnam und Algerien mit Gewalt zusammenhalten, was sich nicht halten ließ. Sie haben sich eine blutige Nase geholt und mußten zuletzt doch einlenken.
Putin stellt sich gegen die Geschichte. Das muß schiefgehen. Die Atommacht Rußland ist zu groß und das russische Volk zu leidensfähig, um besiegt werden zu können. Und Rußland ist zu schwach, um die Ukraine niederringen zu können. Inzwischen kämpft man um einzelne Quadratkilometer. Peinlich für eine Weltmacht, die gar keine mehr ist. Erbe der Russen wird nicht der Westen sein, sondern das neue Imperium im Südosten Rußlands. Putin bereitet dafür den Weg.

Russland ist nicht zu schwach, um die Ukraine niederzuringen. Nein, es sind vor allem die Skrupel, die in der gemeinsame Geschichte, in der slawischen Bruderschaft liegen. Über diese Linie wollen die Russen nicht springen. Die beiden Völker, Russen und Ukrainer, sind zu eng verbunden, zum Teil sogar verwandtschaftlich. Da gibt es seitens Putin große Hemmungen, während die Elite der Ukraine, in dem historischen Wahn, etwas Deutsches aus der Zeit des 3. Reiches erhalten zu müssen, fortleben möchte. Militärisch könnte Russland die Ukraine mit einigen Schlägen Schachmatt setzen. Und das wird auch passieren, wenn die Kräfte, die Putin gegenwärtig noch zurückhält, die Oberhand gewonnen haben. Es sind starke nationalistische Kräfte um den Ex-Präsidenten Medwedjew, der beileibe nicht bloß die Rolle des Bad Cops übernommen hat. Die Russen sind immer dann, wenn es auf das vermeintliche Ende zugeht, am stärksten. Auch wenn es derzeit anders erscheint, die Ukraine ist es, die besiegt werden wird.

Thomas Hechinger | Mo., 11. Mai 2026 - 18:01

Antwort auf von Klaus Funke

Ein Mensch, der, bildlich gesprochen, daneben steht, wenn bis dahin dem System eng verbundene, ihm inzwischen aber gefährlich gewordene Personen am offenen Fenster stehen, und ruft: „Spring!“, ein Mensch, der einem politischen Gegner einen Polonium-Cocktail überbringen läßt, ein Mensch, der einen nahen, untreu gewordenen Gefährten dem Tod übergibt, indem er seinen Flieger abstürzen läßt, hat alles andere – nur Skrupel hat er gewiß nicht.

Klaus Funke | Mo., 11. Mai 2026 - 18:42

Antwort auf von Thomas Hechinger

Wie schön, dass es immer noch und immer wieder Menschen gibt, die die Gräuelmärchen a la Springer für bare Münze nehmen. Solche Leute liebt unser Staat. Sie sind wie man sagt, willfährige und jederzeit willkommene Opfer. Ich glaube davon nichts, außer es wird autorisiert bestätigt. Autorisiert, mein Herr, und nicht von einem Medium für das andere bestätigt. Gott liebt die Leichtgläubigen.

Thomas Hechinger | Mo., 11. Mai 2026 - 19:46

Antwort auf von Klaus Funke

Nun ja, wenn Prigoschin noch lebt, können Sie uns sicher seinen Aufenthaltsort verraten. Ich bin ja leider auf die westlichen Medien angewiesen und habe keine solch engen Kontakte nach Rußland wie andere. Und wenn der Tod Nawalnys nur ein Propagandamärchen von BND und CIA ist, wissen Sie sicher auch, wie man ihn erreichen kann, um ihn zu seinem Überleben zu beglückwünschen.

Das kann man auch genau andersherum sehen: Gorbatschow hatte das Sowjetimperium aus der imperialen Überdehnung zurückgezogen, aber Russlands Elite hat sich obendrein (anders als China) eine Schock-Privatisierung aufschwatzen lassen, die zu einer Massenverarmung führte. Putins Ansehen beruht darauf, dass er das Land wieder aus dieser Katastrophe herausgeführt hat. So dumm, erneut in einen Imperial Overstretch einsteigen zu wollen, war er nie.

Es waren dagegen die USA unter Bush jr. die einen neuen Versuch unternommen haben, eine imperiale Weltgeltung aufzubauen, und Teil dieser Politik war es, den europäischen Kontinent durch Spaltung unter Kontrolle zu behalten. Als »Sieger des Kalten Kriegs« glaubte man, sich das leisten zu dürfen. Jetzt versucht Trump notgedrungen, das Imperium wieder zurückzubauen.

Für Europa aber ist Putin bloß eine Projektionsfläche für das eigene schlechte Gewissen, jahrzehntelang distanzlos und gegen das eigene Interesse als Amerikas Pudel gekläfft zu haben.

"Und Rußland ist zu schwach, um die Ukraine niederringen zu können."

So sieht es wohl aus..., wer nicht ein ganzes Gebälk im Auge hat... ... Ohne seine (gottgegebenen) Bodenschätze und die Atomwaffen wäre Russland ein 'Dritteweltland' - heute.

Ich meine hinter Merkels fataler Politik des foul-play. Ich denke es war Dummheit und ein Stück Anbiederei an Joe Biden. Ansonsten, Herrn Urbans Wertungen kann man getrost übergehen. Hinter Putins Angebot steckt wiederum die ausgestreckte Hand, auch weil die USA wahrscheinlich nicht mehr infrage kommen. Putin denkt weiter. Zugleich ist sein Vorschlag auch ein Zeichen, wie wenig die EU geeignet ist, konstruktive Politik zu machen. Man wird sich nicht einig werden, man wird sich zerstreiten und es wird nichts dabei herauskommen. Putin sagt dann: Ich wollte ja, aber die Europäer kriegen es nicht hin. Inzwischen wird die Ukraine ihrem Untergang näher gerückt sein. Das ist Putins "Spiel". Nein, der Ukrainekrieg wird nur mit der Kapitulation der Ukraine enden. Wer Putin bei seiner Feierrede vom 9. Mai zugehört hat, wird es herausgehört haben. Die Europäer können es nicht, so wie Merz nicht erfolgreich Kanzler sein kann. Das sind alles Flaschen und Nichtskönner. Dazu feig und verlogen. Mmw

Präsident Putin hat sich bei der klassischen Mai-Parade, bei der man, weil man sonst nichts zu feiern hat, des Sieges über Deutschland gedenkt, nicht einmal mehr getraut, seine schweren und modernen Waffen auffahren zu lassen. Vielleicht hatte er Angst, es würde ihm wie dem ägyptischen Präsidenten Sadat ergehen. Paranoia allüberall.
Der Krieg gegen die Ukraine geht jetzt ins fünfte Jahr. Und kein Sieg Rußlands in Sicht. Nur ein Kampf um ein paar Quadratkilometer, die mal die eine Seite, mal die andere für sich reklamiert. Die ganze „Spezialoperation“ ist eine einzige Pleite. Was als dreiwöchiger Feldzug geplant war, hat sich zum kräftezehrenden Stellungskrieg gewandelt. Wie wenn ein Rottweiler gegen einen Chihuahua kämpft und von dem Kleinen gefoppt wird, bis er schließlich ganz außer Atem ist. Armes Rußland! Du hast einen Puschkin, einen Tschaikowsky, einen Kandinsky, einen Kolmogorow hervorgebracht – aber auch Gestalten wie Iwan IV., Stalin oder Putin!

Putin ist ein überragender Politiker. Nicht einer der westlichen Pfeifen würde ein Land wie Russland zusammenhalten können. Ich sagte es an anderer Stelle schon: Ich habe ihn persönlich kennengelernt. Nun kann man daraus nichts Großes ableiten, aber Putin ist ein Politiker mit Bildung und Augenmaß. Er hat gegen die Ukraine aus Rücksicht auf die vielen Russen, die mit Ukrainern verwandt und verwachsen sind, von Anfang an, einen Krieg mit angezogener Handbremse geführt, freilich hat er dabei auch viele Opfer verlangt. Aber wenn seine Geduld zu Ende ist, und er steht innenpolitisch gewaltig unter Druck, dann wird er denen nachgeben, die ein Ende mit Schrecken fordern. Dieser "Umschwung" ist nicht mehr fern. Und ich wette, er hat Uncle Donald in die Hand versprochen, das Ding zu Ende und nach Hause zu bringen. Nicht umsonst verhalten sich die US-Amerikaner gegen Putin sehr zurückhaltend. Der großmäulige "Penispianist" Selensky wird über die Klinge springen. Dieser Tag kommt bald.

Zugegeben, mit den pianistischen Fähigkeiten – Lang Lang erblaßt vor Neid – und den Entertainer-Qualitäten – Elvis Presley sinkt vor Scham ein paar Zentimeter tiefer ein – eines Wladimir Putin kann es Herr Selenskyj nicht aufnehmen:

https://www.youtube.com/watch?v=0zZsGgpMKQQ

Putin kann ja auch alles: den sibirischen Bären mit bloßen Händen niederringen, mit Delphinen um die Wette schwimmen und mit nacktem Oberkörper auf Pferden in die mittelasiatische Steppe ausreiten. Meilenweit für eine Camel Filter. Und selbst der russische Meister im Judo ist chancenlos gegen ihn. Und gebildet ist der Herr Präsident. Das war aber Goebbels auch. Natürlich würde ich niemals den russischen Präsidenten mit dem deutschen Volksaufklärungsminister vergleichen wollen. Ich heiße ja nicht Kohl.

„Ich sagte es an anderer Stelle schon: Ich habe ihn persönlich kennengelernt. Nun kann man daraus nichts Großes ableiten...“

Ich stimme Ihrem letzten Satz ausdrücklich zu. Wir müssen ja nicht immer streiten.

Gerhard Hellriegel | Mo., 11. Mai 2026 - 14:25

Wenn eine Kriegspartei einen Vermittler-Vorschlag unterbreitet, dann ist doch wohl an der anderen, dazu Stellung zu nehmen. Stimmt sie zu, dann ist noch der Vermittler gefragt.
Das war's.

Ingo Frank | Mo., 11. Mai 2026 - 22:49

Was wäre das für ein Schlag ins Gesicht, der heute führenden Genossen, der SPD ! 👏🏻👏🏻 👏🏻
MfG a d Erf. Rep.

soistes | Di., 12. Mai 2026 - 11:23

Putin ist gescheitert. Russland wird das schon intern regeln. Er hat in allem zu hoch gepokert.

Selber schuld

Der Autor sieht es völlig realistisch. Es wird Zeit uns von Russland zumindest wirtschaftlich zu lösen.

Nichts gegen die russische Bevölkerung, aber dieses Regime gehört in die Tonne getreten.

Für mich völlig unverständlich wie hier Foristen Putin so in den Himmel loben können.

Das unsere ursprüngliche Demokratie, wie Sie das ältere Semester kennen gelernt & schätzen gelernt haben, hat mit der heutigen "Fassaden Demokratie" nichts mehr zu tun. Da ist zu viel des Guten. Da müssen wir dringend umkehren!

Das unsere Ostdeutschen Mitbürger darauf sehr sensibel reagieren, dafür habe ich vollstes Verständnis.

Wofür ich aber kein Verständnis habe, ist der politische Außenrand jeglicher Couleur. Das ist Bullshit.

Putin kann einpacken. Und Schröder auch. Aber auch einige Parteiorganisationen bei uns.

Einige sind leider nicht verfassungstreu. Ein absolutes NO-GO!

Unter Ihrer Anonymität hier einen Bolzen nach dem anderen raushauen, das kann jeder Dorftrottel. Davon abgesehen, faseln Sie hier im BILD-Stil und haben keine Ahnung. Wo ich Ihnen recht gebe, ist, ja Putin hat sich verkalkuliert, er hat sich das leichter vorgestellt und sicher nicht damit gerechnet mit der Ukraine zugleich die versammelte NATO gegen sich zu haben, gleichzeitig hat er daraus erkannt, dass die NATO kein starker Gegner ist. Ohne die USA ist Russland der NATO militärisch klar überlegen. Ach, und für uns Ostdeutsche haben Sie Verständnis?? Heuchelei! Darauf verzichte ich. Ich will nicht die alte Tour bemühen, aber Wessi bleibt Wessi. Ich halte von vielen westdeutschen Mitbürgern nicht das Geringste. Noch sind wir kein einheitliches Volk. Die leider zu früh verstorbene Frau Hildebrand hat diese Sorte Deutscher richtig eingestuft. Und solange Sie hier nicht mit Klarnamen operieren, nehme ich Sie leider nicht für voll. Feiglinge sind keine Diskussionspartner. QED

Trotzdem, es ist unfair den anderen Foristen gegenüber mit heruntergeklapptem Visier aufzutreten. Oder haben Sie etwas zu verbergen? Kennt man Sie womöglich? Ihre Reaktionen sind mir komplett egal. Ich sage Ihnen meine Meinung und Punkt. Anonymisierte Kommentare sind nichts wert. Irgendwann wird Ihnen das auch die online-Redaktion schon klarmachen.