Carsten Korfmacher
Carsten Korfmacher in Ceuta / Screenshot

Live-Report aus Ceuta - „Für alle Seiten ist es verzweifelt“

Seit Ende Juli mehr als 70.000 Migranten die spanische Exklave Ceuta stürmten, schien sich die Lage zwischenzeitlich beruhigt zu haben. Doch inzwischen spitzt sich die Situation wieder dramatisch zu. Cicero-Redakteur Carsten Korfmacher berichtet direkt aus Ceuta.

Alexander Marguier

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Alexander Marguier ist Chefredakteur von Cicero.

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Für viele Einwohner der spanischen Exklave Ceuta ist die Lage durch den Ansturm zehntausender Migranten von marokkanischem Territorium aus unerträglich geworden – ebenso wie für die Eindringlinge selbst. 

Inzwischen kam es in ganz Spanien zu Massenprotesten gegen die Migrationspolitik von Ministerpräsident Pedro Sánchez. Eine Lösung ist jedoch nicht in Sicht; vielmehr droht eine weitere Eskalation. Cicero-Redakteur Carsten Korfmacher ist direkt vor Ort und schildert im Gespräch mit Alexander Marguier, wie er das Geschehen in Ceuta erlebt.

Korfmacher berichtet in diesem Video von verzweifelten Menschen, von einer großen Hoffnungslosigkeit – und von einer Stadt, in der die Supermärkte durch Soldaten geschützt werden müssen und Eltern ihre Kinder nicht mehr zur Schule schicken können. Die Einwohner selbst sprechen von einer Invasion, die von Marokko aus initiiert worden sei.


Das Gespräch wurde am 04. September 2026 um 12.30 Uhr aufgezeichnet.

 


 

 


 

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Heidemarie Heim | Fr., 4. September 2026 - 15:21

Das ein oder andere Bild von dem besetzten Strand hat man auch im deutschen TV mitbekommen.Aber natürlich,warum auch?, Details,dass man schon ein Stück Heimat in Form einer provisorisch gebauten Zelt-Moschee mitgebracht hat.Auch von den scheins tausenden Minderjährigen,mit denen lt. TV oder der spanischen Regierung der marrokanische Staat nichts zu tun haben soll,wurde nur berichtet,dass man sie nach und nach wohl vorhat aufs Festland zu verbringen,wo sie was bitte machen sollen?Kinderarbeit verrichten,um sich eine bessere Zukunft zu sichern o. im Fall all der Jugendlichen Marrokos Regierung ihrer Aufgabe zu entheben für Ausbildung-/Arbeitsplätze ihrer Bürger zu sorgen?Um Aufstände im Land zu verhindern?Sollen doch die Spanier u. die EU sehen,wie Sie das Problem in den Griff kriegen. Für uns,(Marokko u. Restafrika), wird es erst wieder interessant,wenn die,die es schaffen Fuß zu fassen, Teile ihrer Verdienste brav in unseren Wirtschaftskreislauf zurück fließen zu lassen.Noch Fragen?