Pride-Parade in Ungarn verboten - „Ich kann sie nicht leiden, dennoch muss sie stattfinden“

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán lässt die Pride-Parade in Budapest verbieten. Im Interview kritisiert Péter Ungár, der offen schwul lebende Vorsitzende der ungarischen Grünen, das Verbot und verrät, warum er dennoch die Ideologie der Pride-Parade ablehnt.

Viktor Orbán ist auf dem T-Shirt einer Teilnehmerin des Pride-Marsches zu sehen / picture alliance/dpa | Marton Monus

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Clemens Traub ist Cicero-Redakteur. Zuletzt erschien von ihm das Buch „Future For Fridays?“ im Quadriga-Verlag (Bastei Lübbe).

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Péter Ungár ist Mitglied des ungarischen Parlaments und Vorsitzender der ungarischen Grünen.

Herr Ungár, Die Fidesz-Partei will die Pride-Parade in Budapest verbieten. Wie ist die Rechtslage in Ungarn?