- Historiker aus der Halbwelt
Der frühere Museumsdirektor Karol Nawrocki ist Kandidat der PiS zur polnischen Präsidentschaftswahl – seine ungewöhnliche Biografie hat auch etliche Schattenseiten.
Es war eine Überraschung für das politische Warschau, als Jarosław Kaczynski im Herbst den bis dahin nur Fachkreisen bekannten Historiker Karol Nawrocki als Kandidaten der nationalpopulistischen Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) für die Präsidentschaftswahlen vorstellte. Es geht dabei für die PiS um sehr viel: Wenn ihr Mann in den Präsidentenpalast in Warschau einziehen sollte, könnte er sein Veto gegen die Versuche der Regierung unter Donald Tusk einlegen, alle Finanzskandale der 2023 abgewählten PiS zu ahnden.
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entgegen meines Prinzips, von diesem Autor überhaupt noch irgendeinen Artikel zu lesen, verstoßen. Er ist sich seiner Linie (wirklich nicht unerwartet) treu geblieben, wenn mal nicht russophob, dann aber pisophob. Ich für meinen Teil hoffe, dass der poln. Wähler erkannt hat, welche Laus er sich mit Tusk in den Pelz gesetzt hat, und sich für Karol Nawrocki entscheidet. Wer braucht schon eine Regierung, die unliebsame Rundfunkstationen von der Polizei besetzen lässt und abschafft? Eigentlich müssten die Polen das noch aus ihrer eigenen Historie heraus kennen.
