Meral Aksener in rotem Jacket sitzt umringt von Männern in Publikum und legt vor Freude die Hand aufs Herz
Kann „die Wölfin“ Meral Aksener bei den nächsten Wahlen in der Türkei für eine Überraschung sorgen? / picture alliance

Wahlen in der Türkei - Die Leitwölfin

Sie ist die Kandidatin aller Türken, die die Islamisierung und das autokratische Gehabe Erdogans ablehnen: Jetzt will Meral Aksener den Präsidenten in eine Stichwahl zwingen

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Jürgen Gottschlich war Mitbegründer der taz und arbeitet seit 1998 als Korrespondent in Istanbul

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Ihre Anhänger nennen sie „Asena“, die Wölfin. Das hat zum einen damit zu tun, dass das Symbol der türkischen Nationalisten der Graue Wolf ist, andererseits aber auch mit ihrem persönlichen Auftreten. Meral Aksener ist machtbewusst, furchtlos und nicht unterzukriegen. Sie hat Führungsqualitäten und ein ehrgeiziges Ziel: die Alleinherrschaft von Recep Tayyip Erdogan zu beenden, das parlamentarische System wiederherzustellen – und am liebsten selbst Regierungschefin zu werden. Bei aller Zielstrebigkeit gilt sie zudem als glaubwürdig und moralisch integer.

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