- Drei Sitze, die über Schwedens Zukunft entscheiden
Nach einem Wahlabend ohne klaren Sieger entscheidet sich an wenigen Sitzen, wer künftig regiert. Die Sozialdemokraten bleiben stärkste Kraft, rechts bröckelt die Machtbasis. Nun beginnt das Ringen um Mehrheiten – und um die politische Richtung des Landes.
Erst spät am Wahlabend wagten sich die ersten Spitzenpolitiker für vorsichtige Statements an Öffentlichkeit. Nach beinahe vollständiger Auszählung liegen die vier Parteien des bisherigen Oppositionslagers mit 176 Sitzen knapp vor den vier Parteien der amtierenden Mitte-Rechts-Regierung mit 173 Sitzen. Für eine Mehrheit im schwedischen Reichstag sind 175 Abgeordnete nötig. Die Sozialdemokraten von Ex-Premierministerin Magdalena Andersson werden zwar mit 28,1 Prozent erneut stärkste Kraft, fahren damit aber ihr schlechtestes Ergebnis seit 1928 ein.
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