- Die eigentliche Dimension des Papst-Trump-Konflikts
Papst Leo XIV. mahnt Donald Trump zum Frieden. Der amerikanische Präsident und seine Bewegung schlagen zurück. Jetzt eine neue Wende: Versöhnliche Töne. Doch es bleibt ein Schaden, der sich bei den Wahlen auswirken könnte.
Die Welt freut sich über Leo XIV., weil er Donald Trump die Stirn bietet. Doch die Freude über den Papst ist zu bequem. Das Gelächter über Donald Trump erscheint oft zu selbstgefällig. Hier tut die große Öffentlichkeit so, als säße sie im Zuschauerraum eines Welttheaters, um dem strahlenden Helden in Weiß zu applaudieren, wie der den lächerlichen Bösewicht in Schwierigkeiten bringt. Doch das ist zu einfach.
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Ja, Trump ist oberflächlich selbstbezogen, was die Gefahr in sich birgt, dass man alle Themen, an denen er beteiligt ist, zu schnell wegwischt. Ich sehe es aber wie der Artikel, dass es schon um relevante Fragen für unsere Gesellschaften geht, auf die wir im Moment keine guten Antworten haben.
Ich glaube auch nicht, dass der Kern mit "überzogene Gruppenzugehörigkeiten gegen Universalismus" getroffen ist. Von Weltoffenheit und Universalismus reden zu oft die, die ihre eigene Weltsicht als einzig denkmöglich und menschenmöglich ansehen und mit Gegensätzen nicht umgehen wollen oder können.
Über die zu selbstbezogene Flachheit von Trump brauchen wir nicht reden, aber auch für den Papst ist es nicht nur machtpolitisch sondern auch philosophisch eine Gratwanderung - und das ist Menschsein wahrscheinlich immer. Es gibt auch keine einfache christliche Botschaft, die alles in Zustimmung und Wohlgefallen auflöst. Ein Seiltanz auf den Gegensätzen ist es auch für den Papst.
Ich bin kurz davor, den Krempel hinzuhauen wie Frau Lehmann. Das macht doch wirklich keinen Spaß mehr. Das ist tatsächlich Kindergarten. Oder DDR 2.0 - Leckt mich, verdammt
Ihre KI-generierte Zensur unserer Texte finde ich zynisch und menschenfeindlich. Wir (menschlichen) User werden damit zu einem technischen Akt degradiert. Die Texte werden nach von Ihnen festgelegten Unwörtern durchsucht und danach ausgesondert. Das ist eines Magazins von Ihrem Anspruch geradezu pervers. Ich mache es daher wie Frau Sabine Lehmann und verlasse CICERO. Es gibt genügend anspruchsvolle Foren und Plattformen, wo man noch als lebender Mensch behandelt wird. Sie sollten sich schämen. Pfui! Mein Drang, mich Ihnen mitzuteilen ist nicht so groß, als dass ich mich nicht woanders umsehen könnte. Und dies mit "Nettiquette" zu kaschieren ist eine faule Ausrede. Wer den voyeuristischen Drang verspürt, bei Ihnen unbedingt seinen Kommentar zu hinterlassen, sollte dies tun, wertvoll und von hohem Anspruch kann es nicht sein, wenn man gegen eine KI antreten muss. Adieu!
ist dennoch eine Antwort. Ich habe nichts anderes erwartet. Ziehen Sie um nach Bonn in Ihre politische Urheimat. Ein kleinkariertes, KI-generiertes Magazinchen. Kläglich und unbedeutend.
Herr Funke, auch ich bin schon des öfteren gecancelt worden. Aber dieser Kommentar reiht sich ein in viele Ihrer Kommentare.
Auch ich habe mich schon über das Zensieren beschwert und mich beim Cicero gemeldet. Allerdings mit etwas mehr Höflichkeit.
Auch ich finde Zensur schlimm. Da ich ein liberaler Mensch bin und mir die Freiheit in Wort und Schrift ausgesprochen wichtig ist, ägert mich das gewaltig. Außerdem ist es einer Demokratie unwürdig.
Trotzdem sollte man die "Nettiquette" wahren und sich nicht so ausfallend äußern.
Ich äußere mich deutlich und klar. Da sollen keinerlei Zweifel aufkommen. Ich befinde mich mit meinen teilweise scharfen Kommentaren durchaus in klassischer Tradition. Haben Sie mal öffentliche Kommentare von Tucholski oder gar Heinrich Heine gelesen? Da sind meine Äußerungen noch harmlos. Uns ist eine scharfe und deutliche Streitkultur vollkommen abhandengekommen. Alles muss immer kuschelwelch sein. Drohen mit dem Gummihammer. Nicht mit mir. So wie man mit mir umgeht, so gehe ich auch mit anderen um. Da mache ich keine Ausnahmen. Und die Betreffenden verstehen das schon.
