- Das Comeback eines notorischen Doppelspielers
Dass ausgerechnet Pakistan sich als zentraler Vermittler zwischen den USA und Iran etabliert, nutzt niemandem außer Islamabad selbst. Für eine fragile Deeskalation akzeptiert Trump einen Bruch mit Indien und wirft die US-Strategie zurück in die Sackgassen des Kalten Krieges.
Es ist die Nachricht, auf die der globale Energiemarkt gewartet hat: Nur zwei Stunden vor Ablauf seines Ultimatums verkündete Donald Trump über Truth Social einen zweiwöchigen Waffenstillstand mit dem Iran. Vorausgegangen war die Drohung, eine „ganze Zivilisation sterben“ zu lassen, sollte Teheran die Straße von Hormus nicht öffnen. Parallel bestätigte der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif auf X die Einigung und die Rolle Islamabads als Vermittler sowie Gastgeber der anstehenden Gespräche in Islamabad.
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Indien als Vermittler in diesem Konflikt? Da sind die islamischen Glaubensbrüder in Pakistan in einer besseren Ausgangsposition. Und die Gründe für den indisch-pakistanischen Dauerkonflikt sind auch in Indien zu suchen, das sich immer stärker nationalistisch positioniert. Die Verbindung Russland/Indien wird sich fast zwangsläufig intensivieren, denn die Interessen Chinas gehen weit über den Ussuri hinaus. Die dort wohnenden Ethnien orientieren sich immer mehr nach Peking als nach Moskau, dem Ausgangspunkt der zaristischen Eroberungskriege.
würde ich darauf verweisen, dass ich - vorbehaltlich - Pakistan zu Kleinasien zähle, Indien hingegen zu Asien.
Das wissen die Leute vor Ort besser und hier, sofern sie sich mit Kultur und Traditionen Pakistans auskennen.
Ich habe im Ernst mal wieder "persönliche Verbindungen" nach Pakistan, weshalb ich über das Land nachdenke.
Die andere in meinen Augen schon "Unwägbarkeit" sind in meinen Augen die USA, bzw. Trump.
Zu welcher Gruppe von Politikern* zähle ich ihn?
Für mich wurde er interessant als derjenige, der Frau Clinton als Präsidentin der USA verhinderte.
Von ihr hätte ich solch eine Politik erwartet, von Trump nicht.
Die "Verbindung" von Pakistan und Trump nimmt beide jetzt ein bisschen aus meinem Fokus.
Das sind keine tragfähigen Argumentationen, andererseits schaue ich immer mal in Artikel, die m.E. kein höheres Niveau ausweisen als z.B. den Konflikt Ungarn vs. Ukraine als "innerslawischen Konflikt".
Von meiner Seite aus NEIN.
Die Ungarn mögen SloVenen sein, aber keine Slawen.
gerade auch als Sozialdemokratin.
Dafür, dass Trump Frau Clinton verhinderte, hätte ich ihm einen ""Friedensnobelpreis"" gegeben.
Bitte nicht missverstehen, ich war ein großer Fan von Obama, nicht aber der Clintons.
Nun ist seither viel Zeit vergangen, in der Trump evtl. aufgrund des Verdrängens von Frau Clinton in der politischen Öffentlichkeit evtl. auch gerne als der "Anti-Präsident", entfernt analog zum "Anti-Christ" dargestellt wurde?
Hatte das nicht doch leicht Methode, auch in anderen Ländern?
Jedenfalls kritisierte ich Frau Merkel auch, weil mir eine Art "Beisshemmung" unserer männlichen Politiker auffiel, aber ich kann irren und so frage ich mich mittlerweile immer öfter, ob mir in Bezug auf Herrn Trump eine Fehleinschätzung unterlief.
Eines meiner Kriterien ist meist technisch-handwerkliche Intelligenz "vs" moralisch-religiöser Überschwang usw., ein anderes eine solide Einschätzung des je Gegenüber.
Respekt kann man auch "Feinden" zollen, Vorsicht auch gegenüber "Freunden"..
