Von der Leyen
Mit ihrem Handy kennt sich Ursula von der Leyen aus / picture alliance / photothek | Thomas Trutschel

Pfizergate - Oops!…She Did It Again!

Über Jahre hat Ursula von der Leyen nicht verraten, was in ihren SMS mit Pfizer CEO Albert Bourla zu lesen war. Nun stellt sich heraus: die SMS sind angeblich nicht mehr da. Eine Brüsseler Posse über Macht, Medien und Wiederholungstaten.

Ralf Hanselle / Antje Berghäuser

Autoreninfo

Ralf Hanselle ist stellvertretender Chefredakteur von Cicero. Im Verlag zu Klampen erschien von ihm zuletzt das Buch „Homo digitalis. Obdachlose im Cyberspace“.

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Früher waren Journalisten Leute, die alles interessant fanden, worüber Gras wachsen konnte. Heute scheint diese Berufsgruppe indes eher dazu zu neigen, am selbigen Grasteppich noch kräftig zu ziehen. Alles ist ihnen recht, Hauptsache das Gras wächst nur irgendwie schöner und möglichst noch schneller. Zugegeben, dieser eigenwillige Arbeitsethos gilt selbstverständlich nicht für alle. Dies bewies im Mai 2021 etwa Alexander Fanta, damals Redakteur beim Online-Medium netzpolitik.org

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Ingofrank | Di., 5. August 2025 - 18:38

Ist eben so, die uns Führenden haben sich jeglicher Kontrolle und Verantwortung entzogen.

Es war doch bei Ihrer Förderin, die die Wahlen in Thüringen zum MP rückgängig gemacht hat ganz genau so.
Mit der gerichtlichen Feststellung gegen den Gleicheitsgrundsatz verstoßen zu haben, wartete das Gericht großzügiger Weise so lange, bis sich die Verursachende in den Ruhestand verabschiedete.

Und genau so wird’s bei v d L auch sein und sie kann unbeschadet ihr „Zerstörungswerk durch Geseze, Vorschriften & Verordnungen“ bis zum endgültigen Niedergangs Europas fortsetzen .

Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik

Klaus Elbert | Di., 5. August 2025 - 19:11

Dies Frau ist eine Betrügerin. Als Verteidigungsministerin im Kabinett Merkel hat sie die gleichen Spielchen gemacht, als es darum ging, Licht in diverse Beraterverträge zubringen. Wie lange will man da noch zusehen?

IH | Di., 5. August 2025 - 20:05

.....gab es schon einen Aufmacher in dieser Art? Bspw. Von der SZ, die diesen Aufmacher schon einmal verwendet hat nach dem RKI leak.

Ich glaube, es gibt einen Deal zwischen den Herausgebern großer Qualitätsmedien und dem ÖRR auf der einen Seite und der EU Kommission oder einem Dritten auf der anderen Seite, dass das Gras nur gestreichelt wird

René Maçon | Di., 5. August 2025 - 21:46

hat der italienische Investigativjournalist Thomas Fazi in einem Report für den Thinktank MCC Brussels berichtet, wie die Berliner Zeitung kürzlich meldete ("EU finanziert Medien: Wird durch Millionen ein positives Image gekauft?" [kann man googeln]).

Da kann das Hälmchenzupfen, um im Bild zu bleiben, schon recht lukrativ sein.

Für die europäische Idee ist vdL & Co. eine Katastrophe!

Jürgen Goldack | Di., 5. August 2025 - 22:16

Der Grund, warum diese nicht vom Bürger gewählte "Kommissionpräsidentin" trotz ihrer Ränkespiele noch immer auf dem Stuhl in Brüssel und nicht im Knast sitzt dürfte darin liegen, dass diese "Dame" von ihrer Lehrmeisterin Merkel alles Nötige gelernt hat, um an der Macht zu bleiben, wie ein kleine blonde Spinne Netze zu weben, in der gierige und korrupte Kommissionsmitglieder und Politiker wie z. B. Merz kleben bleiben und nun mit den Wölfen (Uschi) heulen (müssen). Ob so manches "Schärflein" durch die Schmusetour mit Selenskyj, der extrem viel deutsches Steuergeld vermeintlich für die Ukraine „erbettelt“ hat (Milliarden sind unauffindbar!) wie auch durch Protektionismus gesteuerter Waffendeals mit Warlords z. B. gegen Israel – die pekuniären Erträge all dieser finsteren "Hinterzimmerdeals" werden ja „irgendwo“ gelandet sein! Und wer weiß was da noch im Verborgenen schwelt, von dem der träumende EU-Bürger noch nichts ahnt (Verschwör-Theorie)! Dieser Frau ist jede Schandtat zuzutrauen.

Sabine Lehmann | Di., 5. August 2025 - 22:40

Kann die nicht mal einer auf die Wuttreppe schicken, auf dass sie sich besinnt diese Super-Nanny?! Aber hat man erstmal solche Sphären erklommen, erreicht einen vermutlich eh nichts mehr. Ich frage mich angesichts solcher Fälle nur immer, von wieviel Bekloppten muss ein Mensch eigentlich umgeben sein, um eine solche Karriere hinzubrettern? Das Geheimnis ihres Erfolges bleibt schier unergründlich, mit Leistung u. Qualität jedenfalls hat dieser schwindelerregende Aufstieg verhältnismäßig recht wenig zu tun.
Ich könnte ja jetzt postulieren, Hochmut käme vor dem Fall, aber ich befürchte diese Reihenfolge wird nicht eintreten, sondern eher wird diese Koryphäe politischer Katastrophen die Treppe noch weiter hochfallen. Und wer weiß, im hohen Greisenalter entsendet man sie noch in den Vatikan, wo sie dann zu voller Entfaltung kommt. Wenn dann an Ostern der Rauch aufsteigt u. am Petersdom das Fenster aufgeht, dann winkt uns da unsere Uschi zu u. ruft: "Urbi et Orbi." Aber was weiß ich schon;-)

Urban Will | Di., 5. August 2025 - 23:18

Bitte nicht so kleinlich sein, so ein paar Milliardchen... die lächelt die Gute doch weg. Die schütteln diese EU-Steuer-Bürger doch aus dem Ärmel. Ist doch nur Geld, gell Robi?
Und der Fanta... der wird dann noch schnell zum Nazi erklärt und alles ist gut.
Kennt man ja.
Ich schrieb es schon öfters: niemand passt besser zu dieser EU wie Uschi. European Uschi sozusagen. Sind wir doch ehrlich. Da hat sich gefunden, was zusammen gehört.
Und die Wahlschafgemeinde wählt weiter Uschi-Wahlschafe.
Dafür ist sie nun mal da. Äh, also die Wahlschafgemeinde. Die Uschi sowieso.
Also freuen wir uns auf die nächsten Jahre oder Jahrzehnte.
Per SMS wird dann demnächst das Bargeld abgeschafft, ein Überwachungsapparat geschaffen...Und: ihr um über 50% aufgeblasener Haushalt beschlossen...
Und weiter geht’s mit diesem Paradies EU.
Und sollte die Wahlschafgemeinde dann doch mal anders wählen...
Dann simst Uschi mal eben in die Uckermark:
„Hey Angie, wie ging das nochmal mit dem Rückgängigmachen?“

hanno Woitek | Mi., 6. August 2025 - 11:26

was sind Sie nur für eine verdorbene Politikerin!

Ernst-Günther Konrad | Mi., 6. August 2025 - 11:55

Tja, sie tut das was sie und Ihresgleichen eben immer so tun, wenn es eng wird. Der eine vergisst, der andere erinnert nicht mehr, wieder andere haben verloren, was sie mal gewusst haben sollen/könnten/müssten. Und jetzt wieder mal Flinten Uschi. Die Emails sind weg. Potz Blitz. Hätte ich jetzt nicht erwartet. Und wer weiß. Vielleicht tauchen die Emails wieder auf, wenn sie notwendig werden, um Uschi loszuwerden. Wir wissen doch alle wie das in diesen Kreisen so läuft. Einer ist da immer, der Dossiers anlegt und "seine" Trumpfkarte" zieht, wenn er es braucht oder sie meistbietend verhökert. Und ja Herr Hanselle, bei dem vielen Regen die letzten Wochen, wird das Gras schnell sprießen in der deutschen Medienlandschaft und bald werden wir davon nichts mehr hören und sehen. Alles andere wäre sonst eine ........Überraschung.

Johannes | Mi., 6. August 2025 - 12:04

begonnen, der hinter verschlossenen Türen Entscheidungen trifft, der die Reden abliest, der Journalisten in Schranken weist: ein PR Aufgebot der Macht, in der jeder Missbrauch von Steuergeld im Nebel verschwindet aber der Steuerzahler in U-Haft landen kann, wenn er 27 € Steuern möglicherweise hinterzieht.

Da ist Deutschland falsch abgebogen. Alle waren höflich, zurückhaltend, wohlwollend. Das Resultat sieht man jetzt auf kommunaler Ebene bis nach Brüssel zu dieser kaputten EU.

Basta! Auch das ist eine Demantage! Weg mit dem Dreck!

Bernhard Marquardt | Mi., 6. August 2025 - 14:37

Gegen Didier Reynders, der bis vor wenigen Tagen als EU-Justizkommissar unter Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen tätig war, wurde von den belgischen Behörden ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Die Ermittler warteten, bis Reynders' Amtszeit als Kommissar endete und er die damit verbundene Immunität verlor.
Do, 5. Dezember 2024 TE
Schon 2023 soll die Brüsseler Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen haben. Auslöser sollen Hinweise der belgischen Aufsichtsbehörde und der Nationalen Lotterie gewesen sein. Dem Politiker werde vorgeworfen, während seiner Amtszeit als belgischer Minister über Glücksspieleinsätze (Lottoscheine für ca. 50000 € in einem Jahr) Geld gewaschen zu haben.
Der Fortgang der Geschichte ist (mir jedenfalls) unbekannt

Urban Will | Do., 7. August 2025 - 11:03

Begriff, zumindest wenn er an "Watergate" erinnern soll.
Nach Watergate trat Präsident Nixon zurück.

Nach "Pfizergate" wird Uschi an ihrem Sessel kleben bleiben und wohl nach Jahre weiter diesen Kontinent ruinieren dürfen.
Und ihre dumme Wahlgemeinde und ihre dummen Diener aus den europäischen Regierungen werden ihr dafür auch noch applaudieren.