- Prinz Andrew und die Zukunft der britischen Monarchie
Indem König Charles III. seinen Bruder Andrew degradiert – wegen dessen Nähe zu Jeffrey Epstein –, versucht er auch, das angeschlagene Ansehen der britischen Monarchie zu retten. Denn die ist von verschiedenen Seiten unter Beschuss.
Der Schriftzug auf den neuen Münzen mit dem Konterfei König Charles III., die von der britischen Zentralbank gerade in Umlauf gebracht werden, ist irreführend. „Dei Gratia Rex“ steht dort, König von Gottes Gnaden. In Wahrheit verdankt der englische Monarch seinem Volk den Thron, oder genauer, den Volksvetretern im Parlament. Schon im 17. Jahrhundert wurde der Fortbestand der Monarchie abhängig von parlamentarischer Mehrheitsentscheidung. Seither regeln die Abgeordneten per Gesetz die Thronfolge, bestimmen die Rechte und Aufgaben des Staatsoberhauptes und behalten sich vor, wenn nötig den Monarchen von seinen Aufgaben zu entbinden.
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zu, dass sie die Stürme meistert.
Wie gut, dass Charles noch König ist.
Dennoch rate ich den Royals, ihre politische Position mit dem Parlament, Ober- und Unterhaus, neu zu verhandeln.
Ich verstehe gar nicht, wie man Andrew den Titel "Prinz" aberkennen konnte?
Ist gesichert, dass die junge Frau erkennbar minderjährig war und vergewaltigt wurde?
Oder anders, kann man das jetzt nach ihrem zutiefst bedauerlichen Selbstmord überhaupt noch herausfinden?
Richtig in meinen Augen, dass der nun Bürger Andrew von Charles "kaltgestellt" wurde.
Bin sehr an weiterer Berichterstattung interessiert.
... einen sehr selbstbewussten und robusten Umgang mit seinen Monarchen angeeignet, bis hin zur Enthauptung von Karl I. durch seine frommen Unertanen.
Aber das tat der Liebe zur königlichen Prachtenfaltung in Bauten, Parks und Schlössern keinen Abbruch. Die Nationalflagge ist in den Straßen des Vereinigten Königreichs kein solcher Fremdkörper wie bei uns.
Im Übrigen: Die Zahl der Unholde, die durch irgendeine "Wahl" zu Staatsoberhäuptern aufgestiegen sind, ist sicherlich nicht kleiner als die Zahl der Unholde, die durch Geburt oder durch die Gnade Gottes zu Staatsoberhäuptern wurden.
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Es ist sicherlich eine Schrulle: aber ich mag gut angezogene oder schön uniformierte Beamte und Staatsdiener, und ich habe England immer um die Schuluniformen beneidet.
Nix für ungut!
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Der jetzige König Karl III. hat bei mir einen Stein im Brett, als ich gesehen habe, dass er zum Erhalt der Siebenbürger Kirchenburgen beigetragen hat, als die Bewohner in den Westen gingen.
Nah, das ist doch wiedermal ein Thema über das sich der Pöbel so richtig das Maul zerreißen kann. Auch die üblichen Verdächtigen die daraus ihren Nutzen ziehen wollen sind schon bereit und wetzen die Messer. Eine Institution, die über die Jahrhunderte zum Zusammenhalt und der Prosperität der jeweiligen Nationen beigetragen, ja diese erst ermöglicht hat, steht im Kreuzfeuer der Protagonisten einer politischen Erscheinung, die schon nach wenigen Jahrzehnten in allen Fugen ächzt und sich kaum der Angriffe aus vorwiegend linken Richtungen erwehren will. Da kommt so ein vermeintlich Gefallener – bewiesen ist da wohl nichts, gerade recht. Die Entscheidung seiner Majestät zeugt von Verantwortungsbewusstsein, Geradlinigkeit und Disziplin, Eigenschaften die man auf der Seite der Gegner der Monarchie vergeblich suchen wird. Der Einbeinige wünscht sich keine Prothese, er gibt nicht eher Ruhe bis alle anderen auch nur ein Bein haben.
