- Synagogen-Terror und ein Bürgermeister, der wegschaut
Eine jüdische Frau wird an den Haaren geschleift, ein chassidischer Junge bedrängt, vor Synagogen wehen Hisbollah-Flaggen. Dennoch richtet sich die Kritik von Bürgermeister Mamdani gegen Israel. Der politische Kulturkampf in New York nimmt eine gefährliche Wendung.
Am 5. Mai formierten sich anti-israelische Gruppen vor einer Synagoge mitten in Manhattan, um gegen ein dort stattfindendes Event zu Immobilienverkäufen im Westjordanland zu protestieren. Gegen Landverkäufe an „Israeli settlers on stolen Palestinian land“, wie sie selbst sagten. Nur: Die Rufe und Plakate ließen schnell darauf schließen, dass es nicht um Kritik an Siedlungsimmobilien ging, sondern um die Ablehnung des gesamten israelischen Staates. „We don’t want two states, we want ’48“, „Globalize the Intifada“, „Palestine is ours alone“, „Settlers go home“ und „Death to the IDF“. Dazu Hisbollah-Flaggen und Hamas-Symbole.
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Wer macht den krakeelenden Demonstranten
einmal klar, dass sich Palästina nicht nur "from
the river to the sea" erstreckt, sondern auch Jordanien umfasst. Die KGB-Schöpfung PLO,
d.h. Palestine Liberation Organization, unter Arafat hat 1970/1 vergeblich versucht, Jordanien zu erobern, um dann von dort aus Israel bedrohen zu können. Die Kämpfe werden also weitergehen und die staatenlosen Araber Palästinas haben dabei die schlechtesten Karten.
Bei diesem Protest haben sich zwei gleichermaßen unangenehme Gruppe getroffen. Auf der einen Seite offene Antisemiten, die zum Völkermord aufrufen, auf der anderen Seite Menschen, die besetztes Land zum Verkauf bewerben und damit AUCH zum Völkermord an der heimischen Bevölkerung aufrufen.
Die Autorin verfällt in die klassische zionistische Argumentationsschiene: Wer Sonderrechte für Israel ablehnt, kann nur wollen, dass Israel vernichtet wird. Das ist absurd und unlogisch.
Warum muss der Aufruf zum Boykotte eines Staates - und nur dieses einen Staates - verboten werden? Warum muss der Antisemitismus besonders verfolgt werden und kann nicht einfach als "hate crime" verfolgt werden.
Der stärkste Staat im Nahen Osten wird zum Opfer erhoben, obwohl er fremdes Land besetzt und unter seiner Aufsicht zehntausende Zivilisten sterben.
Wer glaubt, dass die Kritik am Völkermord Judenhass sein muss, der setzt Juden mit Völkermördern gleich. Ist das nicht genauso antisemitisch?
immer geblockt, darum mache ich auf eine belanglose "KI"-freundliche Weise: Ich finde Ihren Beitrag gut, warum kann ich leider nicht schreiben, da ich sonst geblockt werde!
Den Beitrag von Lennart B. gut zu finden ist gar nicht gut. Denn er hantiert mit genau den Argumenten, die derzeit vor allem an Universitäten gebrüllt werden, aber auf diesem Weg in die Gesellschaft sickern. Es ist nichts anderes als Hamaspropaganda. Dass der Bürgermeister einer einst liberalen Stadt da vorneweg marschiert ist eine Tragödie und offenbart die Hilflosigkeit mit der der Westen dem Islamismus begegnet. Israel ist das Hassobjekt der Linken. Ein kleiner Staat, 10 Millionen Einwohner , mit einem Bruttosozialprodukt von dem alle umliegenden Staaten nur träumen können, das nicht klein begibt , sondern sich erfolgreich wehrt.
Übrigens: alle Pläne zur Befriedung des Konflikts wurden immer von den Arabern abgelehnt oder torpediert. 2005 wurde Gaza geräumt, was ist passiert? Militärische Infrastruktur wurde mit Hilfsgeldern aufgebaut, während die Bevölkerung hungerte!
Der Konflikt ist komplex, Demagogen wie Mamdani machen sich die Dummheit des Westens zunutze. Das ist nicht gut!
Es exakt wie Sie.
Es tut mir leid, aber Sie haben offensichtlich keine Ahnung, wovon Sie schreiben. Das Land, um das es geht war schon seit Jahrtausenden von Semitischen Völkern bewohnt. Die Zerstörung Jerusalems durch Titus hatte die Diaspora zur Folge. Die zunehmenden antisemitischen Anfeindungen in Europa und der Holocaust hatten die Gründung des Staates Israel zur Folge. Fakt ist: Araber haben seit 1948 Israel wiederholt angegriffen, zuletzt am 7.Oktober. Die arabischen Staaten sprechen Israel das Existenzrecht ab. Israel hat 1948fast eine Million aus arabischen Staaten vertriebene Juden aufgenommen und erfolgreich integriert. Die arabischen Staaten geben den palästinensischen Flüchtlingen nicht mal die Staatsbürgerschaft. Das Israelis palästinensisches Land erwerben hat mit Völkermord nicht zu tun, im Gegenteil. Es lebt eine beachtliche Minderheit von Araber in Israel. Denen geht es dort so gut wie nirgends im Nahen Osten. Denn Israel ist bei allen Mängeln ein demokratischer Sozialstaat!
Sehr geehrte Frau Sehnert, meine vollste Zustimmung zu Ihrem Kommentar.
in Ihrem Kommentar wird eine mangelnde Reflexion deutlich, auf die man hierzulande allzugerne verzichtet, insbesondere wenn die unrühmliche deutsche Geschichte tangiert wird.
Das quasi Naturgesetz von Ursache und Wirkung wird dann völlig außer acht gelassen, und man verfährt nach dem Motto "was nicht passt wird passend gemacht", bis heute wird diese Linie gefahren, siehe auch der aktueller Blick nach Brünn, wo sich gerade die nach 45 vertriebenen Deutschen unverholen als unschuldige Opfer "feiern", obwohl sie damals zu 90% die NSDAP unterstützten!
Mein Bauchgefühl würde sagen, dass dieses Motto der palästinensischen Sache langfristig eher schadet als nutzt. Im Moment ist das zwar recht erfolgreich, weil die ganze Welt diesen Konflikt kennt und auch bis zu einem Grad als eigene Aufgabe annimmt, und, gerade bei der jungen Generation, dem Anschein nach mehrheitlich auf der Seite der Palästinenser steht.
Ich glaube aber, dass das überdehnt und nicht nachhaltig ist. Menschen haben auch eigene Probleme, es gibt andere Konflikte, Ägypten macht die Grenzen auch zu, weil man eigene Destabilisierung fürchtet, auf Dauer ist es nicht so schön nur klatschen zu sollen, aber nicht mitreden.
Ein Punkt scheint mir auch, dass wenn man es in einen ewigen und globalen Rahmen hebt (über Generationen, kein Leid, kein Recht wird vergessen), die Gegenseite (Juden, Israel) damit ja auch ganz starke Argumente für sich bekommen.
Da mittlerweile alle meine Beiträge gelöscht werden, sofern sie nicht inhaltlich belanglos sind, verabschiede auch ich mich, ich habe keine Lust mehr verarscht zu werden, so geht das nicht.
Ich bin nicht hier, um über das schlechte Wetter zu schreiben, ich will mich sachlich mit anderen Menschen auseinandersetzen und ich beachte ALLE Regeln des Anstands, dennoch wird beliebig gelöscht, wenn gewisse Worte bzw. Wortkombinationen enthalten sind, so ist eine Diskussion unmöglich!
Wenn Sie wenigstens so fair wären, darüber zu informieren, WARUM etwas geblockt wurde, aber das würde ja wieder intelligentes Personal statt saudummer Lösch-KI voraussetzen!
Mein Abo werde ich überdenken.
Sie rügen hier am laufenden Band alle möglichen Leute/Instanzen, weil sie die Meinungsfreiheit nicht respektieren. Sie kritisieren die EU dafür, daß sie zensiert, SIE machen aber mit ihren Löschorgien NICHTS anderes! Ich empfehle Ihnen einmal darüber nach zu denken.
Es ist ein immer wiederkehrender Irrtum, dass die Redaktion verpflichtet sei jeden Kommentar zu publizieren. Das ist ein Irrtum. Man muss auch aushalten können,dass Kommentare nicht bedingungslos gedruckt werden. Bei der obigen Wortwahl und Intonation könnte ich mir sogar vorstellen, was der Grund war.
Frau Sehnert, auch meine Kommentare werden immer wieder gecancelt, wenn ich etwas positives über Israel, etwas negatives über den Islam oder Zustände in Deutschland schreibe.
Das hat mit meiner Einstellung von freier Rede in Wort und Schrift leider gar nichts zu tun.
Schon Hannah Arendt schrieb:
"Niemand, dem du beibringst, zu denken, kann danach wieder so gehorchen wie zuvor. Nicht aus rebellischem Geist heraus, sondern wegen der Angewohnheit, im Zweifel alle Dinge zu prüfen."
Ein weiteres Zitat von vielen sehr guten von Frau Arendt:
"Der wohl hervorstechendste und auch erschreckendste Aspekt der deutschen Realitätsflucht liegt in der Haltung, mit Tatsachen so umzugehen, als handele es sich um bloße Meinungen.“
mfg
Christa Groll
Sehr geehrte Frau Groll, wirklich nachvollziehbar ist die Ablehung einzelner Kommentare auch für mich nicht. Auch von mir hat es zu diesem Thema ein Betrag nicht geschafft. Es ging um da jüdische Leben in New York, die Mentalität von früheren und heutigen Einwanderern und ja, um die US Demokraten, die beim Thema Antisemitismus komplett verloren sind.Es ist eben auch ein ganz heikles Thema, zu dem ja auch immer sehr gute Artikel hier erscheinen. Es gibt wie gesagt, keine Verpflichtung, Kommentare zu veröffentlichen.
Sehr geehrte Frau Sehnert, natürlich gibt es keine Verpflichtung Kommentare zu veröffentlichen. Allerdings erwarte ich das trotzdem von einem Medium, das sich der Freiheit in Wort und Schrift verpflichtet fühlt.
Bis vor ein paar Wochen habe ich den Cicero auch überall lobend erwähnt, weil er zu den Medien gehörte, die nicht zensieren/blockieren/canceln.
Schade, daß sich das geändert hat. Ich bin deshalb sehr enttäuscht. Wenn es nicht so viele gute und lesenswerte Artikel beim Cicero gäbe, hätte ich mein ABO bereits gekündigt.
Tja, leider sind meine zwei Kommentare auch diesesmal wieder gecancelt worden.
