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Flaggen der EU und der USA / picture alliance / Zoonar | Valerio Rosati

Europa im Niedergang? - Amerikanische Brutalität stößt auf europäische Hilflosigkeit

Donald Trumps Herablassung mag abstoßend wirken. Aber Europas Niedergang ist durchaus real – und auch selbst verursacht durch die Schönwetterkonstruktion einer zunehmend dysfunktionalen EU. Eine grundlegende Reform wäre notwendig, ist aber unwahrscheinlich.

Portraet Ronald G. Asch

Autoreninfo

Ronald G. Asch hatte den Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Freiburg inne

So erreichen Sie Ronald G. Asch:

Wenn es einen Amerikaner gibt, den viele Europäer mit wahrer Begeisterung hassen, dann ist es Präsident Donald Trump. We really love to hate him, könnte man auf Englisch sagen. Er verkörpert alles, was wir Europäer oder zumindest die Gebildeten unter den hiesigen Verächtern der USA schon immer abstoßend fanden: geschmacklose Vulgarität, nackten Materialismus, maßlose Aufschneiderei und ein rüpelhaft rücksichtsloses Verhalten gegenüber vermeintlich Schwächeren, unabhängig davon, ob das Frauen sind, Angehörige von Minderheiten oder sogar – im Extremfall – versehrte Veteranen der amerikanischen Streitkräfte. 

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Jens Böhme | Mi., 10. Dezember 2025 - 18:11

Welche Reformen waren erfolgreich, dass man seit -zig Jahren EU-Reformen einfordert? Die EU ist ein Fehler, seitdem es eine politische Union ist.

Stefan | Mi., 10. Dezember 2025 - 18:14

Wer das Szenario wie Trump es dargestellt hat relativiert, der wird mit einem Deutschland und Europa wie es derzeit aufgestellt ist, sang und klanglos untergehen.
Anstatt Probleme anzugehen verstärkt man sie, indem, um nur ein Beispiel zu nennen, europäisches Recht über nationalem Recht steht.
Da kann ein Herr Dobrindt noch so viel gesetzliche Änderungen bezüglich Asylpolitik und illegaler Migration auf den Weg bringen wollen, es wird immer ein Schuss in den Ofen sein.
Interessant wäre es mal was sich wirtschaftlich mehr rechnet, der Zuzug einer ganzen Stadt von Migranten pro Jahr oder der Austritt aus der EU und die Freiheit wie Großbritannien sie nun hat, nach nichts und niemandem fragen zu müssen.
Welche Wirtschaft steht eigentlich zur Zeit besser da, Deutschland oder Großbritannien.
Verlassen dort auch die Firmen und Industriellen das Land ???
Ich glaube nicht.
Manchmal denke ich so bei mir, wie kann denn ein Friedrich Merz überhaupt noch erhoben Hauptes zu den Bürgern sprechen.

Urban Will | Mi., 10. Dezember 2025 - 18:21

und dazu noch unfähige Gestalten, geführt von einer skrupellosen, mM nach kriminellen, aber ganz klar unfähigen Dame,fast einen ganzen Kontinent dominieren und mit irrsinnigen Regeln in den Abgrund führen.
Dieses „Schönwetterkonstrukt“ ist marode und muss komplett saniert werden.
Natürlich kann dies nur von den Nationalstaaten ausgehen.Deutschland unter Weidel würde es sofort angehen.
Die Verachtung der Amerikaner geht gg die EU-Führung, nicht gg den Kontinent. Trump demütigt nicht das europäische Volk, er demütigt zu Recht die unfähigen Politiker.
Ich persönlich habe keine Angst vor Putin oder den Russen, mir graut vor Politikern wie vdL, Merz und all diese gotteserbärmlich unfähigen, verblendeten Gestalten, die ihren Wahnvorstellungen erlegen sind.
Wenn nicht bald etwas Grundlegendes passiert, ist es vorbei mit uns. Kulturell, wirtschaftlich und dann auch gesellschaftlich.
Daher: Weg mit dieser EU. Weg mit diesem Monster an Bürokratie, Demokratiefeindlichkeit und Überwachungswahn.

Theo Lackner | Mi., 10. Dezember 2025 - 18:59

Die USA blicken auf die EU aus ihrer Warte eines erfolgreichen, mächtigen Staates mir klarer nationaler Identität, zu der neben Patriotismus auch Kapitalismus und (christliches) Sendungsbewusstsein gehören. All dies geht den Staaten der EU zunehmend verloren, vorneweg Deutschland. Ob EU-Europa für die USA Last oder Hilfe ist, ist deren Sache, uns selbst hingegen muss es um eine realistische Einschätzung der eigenen Rolle und Entwicklung gehen.

Hier könnte das Modell der Schweiz helfen, mit klar begrenzten Zuständigkeiten der Zentralregierung, großer Gestaltungsmacht der Gliedstaten, einem effektiven Bundesparlament und dem Korrektiv der Volksgesetzgebung auf allen Ebenen. Die Schweiz wurde durch Abwehrkämpfe, Neutralität und internen Interessenausgleich zur Willensnation. Die EU könnte durch selektive Exzellenz, Vermittlungskompetenz (nach innen und außen) und mittels Integration durch Geschichte zur "Schweiz der Welt" werden.

Sind nicht die meisten größeren Staatenbünde nur mit Hilfe der Gewalt zustande gekommen? Sind "Einigungskriege" wie in den UK, F, I, USA und im Deutschen Reich vermeidbar? Auch die Schweiz hatte ihren Sonderbundskrieg.

Die Gründung der EU wäre ohne den 2. Weltkrieg und ohne die Bedrohung durch die kommunistische UdSSR nicht vorstellbar.

Umso höher schätze ich den Wert der friedlichen Zusammenarbeit in Europa. Eine Neustrukturierung der EU darf nicht zu einem extremen Nationalismus alter (oder osteuropäischer) Art führen, sondern zu einem Patriotismus im Rahmen eines Europa "der Vaterländer". In diesem Europa würden die Nationalstaaten eine stärkere Rolle spielen können, ohne ständig mit Krieg bedroht zu werden.
---
Concordia domi foris pax - ein Wahlspruch aus den mittelalterlichen Hansestädten, der nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat.

Hans Jürgen Wienroth | Mi., 10. Dezember 2025 - 19:42

Trump mag erratisch sein, er sieht aber die wirtschaftliche Gefahr, die von China sowohl für die USA als auch für Europa ausgeht. Mit riesigen und stetig weiter wachsenden $-Reserven in dem asiatischen Land bestand die Gefahr, die US-Währung als Leitwährung zu stürzen und damit die gesamte (westliche) Welt ins Chaos zu stürzen.

Chinas Präsident Xi will sein Land zur alleinigen Weltmacht führen, dafür ist ihm jedes Mittel recht. Mit seiner Wirtschaftspolitik macht er andere Länder abhängig vom eigenen, um sie erpressen zu können und Europa spielt munter mit, ohne die Gefahr zu erkennen. Auch Obama und Biden unternahmen kaum Aktivitäten das einzugrenzen. Ersterer erklärte in seiner Überheblichkeit auch Russland zur „Regionalmacht“.

Noch immer wird die Gefahr eines aus China online veranlassten Shutdowns in Europa zwar gesehen, lassen Maßnahmen jedoch wegen der Abhängigkeiten weiter auf sich warten. Trump erwartet von Europa eine gemeinsame Strategie, um diesen Einfluss zu verringern.

Wolfgang Borchardt | Mi., 10. Dezember 2025 - 20:05

Brüsseler Bürokratie und Kontrollgier haben sie so ausgehöhlt, dass sich nicht wenige fragen, wie es eigentlich vorher war.

Ich persönlich finde ja, dass es die EWG auch getan hätte. Der größte Fehler Europas und seiner Nationalstaaten war m.E. die Annahme, man könne eine gemeinsame Politik und Administration kreieren. Wie kann man nur allen Ernstes 27 verschiedene Nationen & Kulturen mit 24 verschiedenen Sprachen unter einem Dach vereinen, wie die USA mit ihren 50 Bundesstaaten? Das war von Anfang an eine Totgeburt. Die wirtschaftliche und militärische Zusammenarbeit hätte völlig gereicht. Alles was nach der EWG kam, war eine Katastrophe nach der anderen. Am irrwitzigsten finde ich immer diese Phrasendrescherei über das Narrativ des gesicherten Friedens, den es angeblich ohne dieses Monster EU nicht gäbe. Das ist so absurd, ich muss jedesmal herzhaft lachen, wenn ich diesen Unsinn irgendwo höre. Der Austritt Deutschlands aus der EU wäre ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Am besten allerdings wäre die Auflösung der EU und die Rückkehr zu einer reinen europäischen Wirtschaftsgemeinschaft.

IngoFrank | Mi., 10. Dezember 2025 - 20:06

notwendig, aber unwahrscheinlich …..
Es fehlt der politische Wille, das Auffanglager abgehalfterter Politikprominenz, zu reformieren.
Wohin denn mit denen, die nichts weiter sind als „abgewählte“ Berufspolitiker sind ?
Das einzige Druckmittel Reformen durchzusetzen wäre der spürbare Geldentzug aller Mitgliedsländer …… Aber wie gesagt, der politische Wille fehlt. Im Prinzip nichts anderes wie die notwendige „Reform“ des ÖRR im buntesten Deutschlands was es je gab.
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik

Christa Wallau | Mi., 10. Dezember 2025 - 20:11

eines jahrzehntelangen Prozesses von Wunschdenken, Realitätsblindheit u. Selbstbetrug mit ideologischen Inhalten.

Wenn die westeuropäischen Staaten (die ostdeutschen haben dieses Problem nicht bzw. in viel geringerem Maße) nicht endlich zu den nackten Fakten des realen Lebens zurückkehren und diese bei all ihrem Handeln beachten, ist ihr Scheitern vorprogrammiert.

Trump u. seine Leute haben recht mit allem, was sie den Europäern vorhalten.
Speziell die beiden Vorwürfe Trumps an die Adresse von Angela Merkel treffen den Nagel auf den Kopf: Total falsche Energie- und Migrationspolitik!
Das ist nichts anderes als die reine Wahrheit.

Aber wie reagiert Merz auf diese Diagnose aus den USA?
Ähnlich auftrumpfend wie Merkel im Jahr 2025.
Sie sagte nur hochnäsig: "Wir schaffen das!" Und er meint süffisant: "Wir brauchen keinen Rat von den Amerikanern. Wir schaffen es als Europäer schon alleine, unseren eigenen Weg erfolgreich weiterzugehen."
Na, fein! Da freuen wir Bürger uns aber sehr.

Hans Meiser | Mi., 10. Dezember 2025 - 20:20

"Die Arroganz, die aus diesem Dokument spricht."

Nun ja, die Verfasser dieses Dokumentes können sich "Die Arroganz" aber leider leisten - ich jedenfalls habe in diesem Artikel nichts substanzielles gefunden, was dagegen sprechen würde ...

Erich Becker | Mi., 10. Dezember 2025 - 21:38

Ich stimme in zwei Punkten zu.
1. Die Entdemokratisierung zentraler politischer Entscheidungen - zu der die wachsende Macht der nationalen und transnationalen Gerichte ebenso ihren Beitrag geleistet hat wie die Verlagerung von immer mehr Kompetenzen auf die tendenziell postdemokratisch organisierte EU - hat den Aufstieg des sogenannten Populismus als Protestbewegung wesentlich gefördert.
2. Letztlich kann eine Renaissance Europas nur von den Nationalstaaten ausgehen, die wieder handlungsfähig werden müssen.
Ich widerspreche:
Trump hat recht, wenn er behauptet,
- dass in Europa die Meinungsfreiheit immer mehr eingeschränkt wird;
- Im Verhältnis zu Russland hätten die Europäer sich mit einer Konfrontationspolitik verrannt, bei der sie nur verlieren könnten - und endlich die Diplomatie wieder entdecken müssten;
- dass Europa auch wegen einer nicht ausreichend kontrollierten (!) Massenimmigration aus fremden Kulturkreisen tendenziell seine kulturelle Seele, seine Identität verliere

Wolfgang Z. Keller | Mi., 10. Dezember 2025 - 22:31

... wenn ich ganz ehrlich bin, muss ich doch einem Amerika unter Trump vollkommen recht geben, wie Sie ja auch selbst anhand vieler Beispiele beschreiben: einem Kontinent mit allein in D so selbstgerechten Scharwenzler:innen wie "uns Mutti", A.B., R.H. und Herrn Wadephul MUSS deutlich gesagt werden, dass es vor allem mit dem wohlfeilen Verkriechen hinter der Schutzmacht auf deren Kosten aus und vorbei ist. Dass DAS auch keine Verbündeten sind, die sich nicht einmal selbst verteidigen könnten und deren selbstgewählter, politischer Quasi-Gehorsam seit 1945 in der immer angespannteren Weltlage allein auch nichts mehr bringt.
Dass sich die EU einbildet, mit 27 Mitgliedsstaaten, darunter immer mehr fragwürdigen, weil enorm ungleichen, nur mit einstimmigen Beschlüssen weiter zu kommen, sagt einem normalen Menschen, dass das nur zeitlich begrenzt mit enormen Bestechungsgeldern jedweder Art funktionieren kann, aber nicht auf Dauer und in schweren, auch finanziellen Krisen. That´s it ...

Markus Michaelis | Do., 11. Dezember 2025 - 00:02

man will Größe gegenüber China, Indien, USA, Russland bewahren. Man will die EU zur Durchsetzung übergeordneter Ziele, die man in den einzelnen Ländern nicht erreicht - so kann man immer sagen: sorry, EU-Vorgabe, da können wir nichts machen. Man will die EU als Symbol, dass wir hier keine Nationalstaaten vertreten, sondern die übergeordnete Menschheit. Dazu kommt, dass die EU und die Nationalstaaten alles mögliche als Prio 1 wollen: Sozialstaat und Menschenrechte ohne Abstriche (eigentlich global, und Menschenrechte immer so, wie es gerade gefordert wird), Klima, technologisch Weltspitze, aber auch immer kritischer wegen Natur und Nachhaltigkeit, Weltoffenheit für alle Menschen, aber felsenfest verankert in den wahren (unseren) Menschheitswerten (die laufend neu ausjustiert werden).

Die EU weiß nicht genau, was sie will, und da, wo sie es weiß, ist es zu unrealistisch, entspricht nicht dem eigenen Potenzial, oder passt nicht zu dem, was im Rest der Welt passiert.

Angelika Sehnert | Do., 11. Dezember 2025 - 08:02

Europa in der jetzigen Form war immer ein Projekt selbsternannter kultureller, transnationaler und global empfindender „Eliten“. Sie haben ihre jeweiligen Steckenpferde, wie im Artikel beschrieben, gepflegt, blind für das große Ganze, blind gegenüber den geopolitischen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie mit einer gewissen Verachtung für nationale Traditionen, Sitten und. Gebräuche.Es sind diese intellektuell meist sehr limitierten Gschaftelhuber, die Europa in die Bedeutungslosigkeit reguliert haben.
Trump macht nichts anderes als Machtpolitik im Interesse seines Landes. Ob das immer gut für die USA ist, muss sich zeigen. Aber es ist völlig falsch,ihn als einsamen, erratisch entscheidenden Wüterich abzuklassifizieren. Er wird von Zustimmung getragen, gerade was die gesellschaftspolitischen Fehlentwicklungen unter den Demokraten angeht.
Wirtschaftspolitisch tut er, was alle Potentaten seit Menschengedenken getan haben: Zugang zu Rohstoffen sichern und Machtsphären definieren.

Wolfgang Borchardt | Do., 11. Dezember 2025 - 09:04

Böse Zungen behaupten, dass der europäischen Idee mit Brüssel eine Last aufgebürdet wurde, unter der sie zusammenbrechen würde. Die Ewiggestrigen!

Neue Besen kehren gut, sagt der Volksmund, aber die alten kennen die Ecken.
Es bedeutet: Neue Leute (oder Dinge) bringen erst mal viel Schwung und Elan rein – aber die Erfahrenen wissen genau, wo’s langgeht und wie man die Sache wirklich sauber (oder effizient) erledigt. Ein kleiner Seitenhieb auf übermotivierte Neulinge und gleichzeitig eine Würdigung von Routine und Erfahrung.
Das Rad neu erfinden zu wollen ist mit einer EU wie sie derzeit ist wohl eher schwierig.
Ein Reset wäre angebracht.

Maria Arenz | Do., 11. Dezember 2025 - 10:10

verhält es sich eigentlich genauso wie mit der Rente. Die Konstruktion an sich war in Ordnung und würde auch durch harte Zeiten tragen- wenn man die bei der Konstruktion vereinbarten Grundsätze denn eingehalten hätte. Bei der Rente pfeift man seit Jahren auf den Nachhaltigeitsfaktor, der sicherstellen soll, daß die Renten nicht über das Maß hinaus steigen, das die arbeitende Bevölkerung tatsächlich erwirtschaftet. Abgesehen von der Belastung der Rentenkasse mit Ansprüchen, denen keine Leistungen der begünstigten Empfänger gegenüberstehen. Bei der EU liegt der Hund in einer konsequenten Mißachtung des vertraglich vereinbarten Subsidiaritätsprinzips begraben, eines weisen Grundsatzes, wonach die EU sich nur um die Themen zu kümmern hat, die der Nationalstaat nicht genausogut oder sogar besser kann.Dieser Grundsatz wird sowohl von den EU-Gremien als auch vom ohne jede demokratische Legitimation außer Rand und Band agierenden EUGH mit Füßen getreten und das ist der Ruin der EU.

Thomas Veit | Do., 11. Dezember 2025 - 10:50

Die Kapitelüberschriften alleine bringen es auf den Punkt:
#1 - Europas Niedergang ist durchaus real - und auch selbst verursacht. Ein Kontinent im Niedergang...
#2 - Europa bleibt von „vitaler Bedeutung“ für die USA [eben nur nicht als linksgrünwokes dysfunktionales Gebilde...]
#3 - Erschreckend, aber ehrlich - die Analyse der USA unter Trump...
#4 - Europas Neigung zur Selbstdemontage
#5 - EU-Regulierungswut, was dahinter steckt
#6 - Schwächung der Nationalstaaten als Selbstzweck [...oder sogar als Ziel?]
#7 - Die EU bleibt [ist] eine Schönwetterkonstruktion
#8 - Eine Reform müsste von den Nationalstaaten ausgehen [... man/Frau wird ja wohl noch träumen dürfen... ...😉]

Und noch einmal zurück zur Hauptüberschrift bzw. Anmoderation: "Eine grundlegende Reform wäre notwendig, ist aber unwahrscheinlich." -- sagt mir auch mein 'Küchentischbauchgefühl'..., bei dem Personal... (UvdL u.a.)

Wenn der Geldsegen der EU-Nettozahler versiegen sollte ist eh 'Ende'... mit EU-lustig. 🤔

Ernst-Günther Konrad | Do., 11. Dezember 2025 - 11:43

Wenn Sie das als brutal empfinden was Trump gemacht hat als er Deutschland und den Europäern schonungslos den Spiegel vorhielt und deren selbstzerstörerische Politik anprangerte, nun dann ist das so. Und wenn Sie es herablassend finden, wie das Trump tut, nun, das können Sie so sehen. Nur eines können auch Sie nicht Herr Asch. Die Aussagen Trumps widerlegen. Und ich lese heute in der Bild, er habe nochmals mit den Hauptprotagonisten Stamer, Macron und Merz telefoniert und nochmals Tacheles bezüglich der Ukraine geredet. Es müsste doch dem letzten Politikdarsteller klar sein, das Trump macht was er sagt und gerne auch mal seine Plan abändert, aber er handelt und setzt seine Vorstellungen durch. Und wenn die europäischen Staaten nicht endlich aufwachen und dieser EU, nicht dem europäischen Gedanken, aber dieser ill. EU endlich entsagt und wieder selbstständig werden, gehen wir alle vor die Hunde. Und nein Trump steht zu Europa, aber nicht zu EU. Auch wenn westl. Medien dies verzerren.

christoph ernst | Do., 11. Dezember 2025 - 12:36

provoziert den hilflosen amerikanischen Hohn. Wie geht man jemandem um, der sich selbst ständig mutwillig schadet, um es in höchsten Tönen als gesteigerte Moral zu loben? Wer sich dumm, feige und arrogant verhält, erntet selten Respekt.
Für die Amerikaner besitzen die EU-Eliten die Substanz von Soufflés. Bestenfalls sind sie taube Nüsse, die Härte heucheln, wo Hohlheit dröhnt. Wer solche Verbündeten hat, braucht keine Feinde mehr.
Die USA sind bloß realistisch. Kann man ihnen deshalb einen Vorwurf machen?

Brigitte Miller | Do., 11. Dezember 2025 - 12:57

doch dieser Trump ist , was für ein mieser Charakter! Jetzt haben wir es wieder einmal gehört.
Zu Ihrem wahrscheinlichen Unwillen aber bewirkt der "Egomane" und "Narzisst" Gutes mehr als die selbstlosen, moralisch hochstehenden Führer der EU.

Hans Süßenguth-Großmann | Do., 11. Dezember 2025 - 14:52

hatte in einen Interview gesagt, dass Frau v.d.Leyen die Vollstreckerin des väterlichen Willens ist und die Vision von Ernst Albrecht, die eines europäischen Bundesstaates, zur Vollendung bringen will. Sie war schon immer Papis Liebling.
Nur, wie sie sich es vorstellt, wie die EU mit Russland "fertig" werden will, ist mir unklar. Es wird kein 1990 mehr geben und die Russen sind mit milden Gaben nicht mehr zu besänftigen.
Den Ukrainern den Blutzoll zur Rettung Europas aufzuerlegen und mit der Aussicht auf die glänzende Zukunft in der EU zu beglücken, finde ich obszön.
Wenn man sich anschaut, was für ein Stabilitätsanker der Südost Flügel der EU ist ( eine Wahl in Rumänien gecancelt), wird die Aussicht auf die glänzende Zukunft etwas getrübt.

Sabine Lehmann | Do., 11. Dezember 2025 - 15:24

Die skizzierten Untergangsszenarien für Europa sind so erschreckend wie real. Studiert man die täglichen Nachrichten rund um Kriminalität, Migration, Kultur, Wirtschaftsdaten u. Politik muss man an seinem Verstand zweifeln. Mein persönliches Fundstück der Woche:
Jetzt gab es in enger Zusammenarbeit zwischen dem Institut für islamische Kultur der Humboldtuniversität und der Friedenskirche Charlottenburg in Berlin einen Rundgang über den dortigen Weihnachtsmarkt. Was sich auf den ersten Blick nach einer vorweihnachtlichen Exkursion anhört, ist allerdings ein handfester Skandal. Denn das Motto dieses Rundgangs ist "Decolonizing Christmas". Klingt komisch, ist aber so. Weihnachten als rassistische Veranstaltung gegen den Islam. Herrlich. Natürlich mit Steuergeldern gefördert. Es fehlen die Worte, um den hier seit Jahren organisierten Schwachsinn noch adäquat zu beschreiben. Deshalb ist der Niedergang bereits in vollem Gange, eine Warnung ist überflüssig, diesen Zug hält niemand mehr auf.

Chris Groll | Do., 11. Dezember 2025 - 18:08

Bei Herrn Asch merke ich, daß er eine tiefe Antipathie gegen Präsident Trump hegt.
In meinen Augen wollte er das Papier: "National Seciurity Strategy" absichtlich nicht verstehen. Ebenso wenig das Interview mit Politico.
Ich kann Präsident Trump in jedem der genannten Punkte nur zustimmen.
Die EU wird von nicht gewählten Personen totalitär regiert.
Die Redefreiheit in der EU und in GB wird immer weiter eingeschränkt.
Die Wirtschaft der EU und vor allen Dingen Deutschlands geht komplett den Bach runter.
Die Massenmigration aus islamischen Ländern hat schon heute die Identität einzelner Staaten zerstört. Man braucht sich nur die Kirminalstatistiken anzusehen.
Daß die EU durch diese Massenmigration eine völlig andere/neue Bevölkerungsstruktur erhalten hat, kann man jeden Tag sehen und erleben. Aus diesem Grund ist die EU und ihre Bevölkerung ein unsicherer Partner aller westlichen Bündnisse.
Für die Menschen der Ukraine hoffe ich auf einen baldigen Frieden.