- Andy Burnham: Messias ohne Mandat
Andy Burnham ist dem ungeliebten Keir Starmer als siebter Premierminister in einem Jahrzehnt nachgefolgt. Der nordenglische Labour-Politiker soll seine Partei und Großbritannien aus der Krise führen. Doch er steht vor denselben finanziellen Zwängen, die bereits seine Vorgänger zu Fall brachten.
Als Sir Keir Starmer am Rednerpult vor seinem Amtssitz an der Downing Street 10 nach nur zwei Jahren zermürbt seinen Rücktritt bekanntgab, fühlten sich Zuschauer an eine Bemerkung von Königin Elizabeth II. erinnert. Die soll gegen Ende ihrer langen Regentschaft gefragt haben, wieso überhaupt jemand Premierminister werden wolle. So erzählt es Boris Johnson, einer der sechs Regierungschefs, die der britische Politikbetrieb in den vergangenen zehn Jahren verschlissen hat. Die Schuld liege nicht bei den Personen, sondern in der Aufgabe, findet Anthony Seldon, der in umfangreichen Biographien die Amtsinhaber seit den 1990er Jahren porträtiert. Sie alle hätten einen „unmöglichen Job“, denn auf ihnen laste die Verantwortung und exekutive Gewalt, die einst die Monarchen in Händen hielten. Das verleite zu ambitionierten Versprechungen und beim Publikum zu überzogenen Erwartungen.
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wer es allen Recht machen will macht es niemandem Recht.
Und wer auf seine Wählerbasis von Zuhause blickt obwohl die Aufgabe sich gewandelt hat und diejenige Person für den gesamten Staat zuständig ist, weitverbreitet, siehe Lars Klingbeil und die Streckenführung der Bahn bei Hamburg, wird halt zerrieben.
Genau dafür habt ihr doch eure Listen, um sich unabhängig zu machen von der Kommunalpolitik, da die neue Aufgabe, das große Ganze im Blick behalten zu können einfach wichtiger ist.
Ich geb ihm 2 Jahre, wenn überhaupt, mal sehen wann die Briten wieder wählen dürfen. Es wird einfach mal Zeit das Farage zeigen kann ob er zu mehr als nur Agitation und guten Reden fähig ist.
ist glaube ich kein funktionierender Ansatz. Das scheint mir ohne viel Chance auch wieder gegen die Wand zu laufen, weil das über allem stehende Hauptproblem (außer dass der Staat viele Versprechungen an alle und wenig Geld/Mittel hat) doch gerade ist, dass die Bürger sich untereinander misstrauen, verschiedene Ziele und Sichtweisen haben, sich ablehnen, sich noch nichtmal einig sind, wer zu diesem politischen Wir nun dazugehört und wer nicht, für wen man slso überhaupt redet.
Ein guter Regierungschef würde diese Gegensätze (ohne sie anzuheizen) klarer herausstellen und den Ball mehr an die Bürger zurückgeben, dass die sich mal auf irgendwelche realistischen Dinge einigen sollen.
Mal sehen, wie lange dieser Mr. Burnham durchhält? Bestimmt nicht länger als Starmer. Es liegt am System. Das ist tot. Die Prämissen in Westeuropa sind falsch. Der Russenhass ernährt nicht seinen Mann, geschweige denn eine Nation. Die Briten, wenn ich denen einen Rat geben darf, sollten den Brexit zurücknehmen und sofort die Einwanderung umfassend stoppen. Außerdem sollten Sie aufhören, die Russen für alles verantwortlich machen, was bei ihnen in die Hose gegangen ist, Rüstungswahn stoppen usw. im Grunde all das tun, was auch für Deutschland gilt. Und weil bei uns Vieles ähnlich läuft, hat Kanzler Merz eine galoppierende Halbwertzeit. Er wird der Nächste sein, der den Schleudersitz betätigen muss. Dann fehlt noch Macron, aber dessen Zeit läuft ja im nächsten Jahr automatisch ab. Dann sind wir die "A...lö..." los wie diese Politiker von einem us-amerikanischen Analysten jüngst betitelt wurden. Mahlzeit!
