Abelardo de la Espriella
Anhänger (l.) des gewählten Präsidenten von Kolumbien Abelardo de la Espriella (r.) / picture alliance / ZUMAPRESS.com | Camilo Erasso

Nach den Wahlen in Kolumbien und Peru - Was hinter dem Rechtsruck in Lateinamerika steht

Der Wahlerfolg von Abelardo de la Espriella in Kolumbien zeigt einmal mehr: Lateinamerika rückt nach rechts. Das heißt aber nicht, dass ein ideologischer Block entsteht, den US-Präsident Trump nach seinen Wünschen beliebig nutzen könnte. Und das hat auch mit China zu tun.

Marcela Velez Plickert

Autoreninfo

Marcela Vélez-Plickert ist Wirtschaftsjournalistin und hat fünfzehn Jahre in Lateinamerika gearbeitet. Heute schreibt sie von London aus vor allem für die chilenische Zeitung Diario Financiero. Sie hat in Guayaquil, Santiago de Chile und London studiert.

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Lateinamerika rückt nach rechts. So lauten, oft mit besorgtem Unterton, die Schlagzeilen in vielen Medien in Europa. Die Wende ist real. Eine derartige Häufung klar rechtsgerichteter Regierungen hat die Region seit einem Jahrzehnt nicht mehr erlebt. Die meisten versprechen marktwirtschaftliche Reformen und einen knallharten Kurs gegen die Kriminalität, überdies sind sie – anders als die Linke – gegenüber Washington freundlich eingestellt. Die stärkste historische Parallele reicht zu den Reformregierungen der neunziger Jahre zurück.

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Bernhard Kaiser | Mo., 13. Juli 2026 - 22:12

… kein "Rechter“ und Anti-Kommunist, was nach Jahrzehnten sozialistischer Misswirtschaft in Argentinien nicht verwundert, man muss kein "Rechter“ sein um kommunistische Planwirtschaft abzulehnen, dafür reicht "common sense“ …