Michael Flynn bei einer Anhörung.
Bei konkreten Fragen tänzelt der 57 Jahre alte Spionageprofi im Vagen / picture alliance

Michael Flynn - Der sprunghafte Stratege

Mit der Berufung von Michael Flynn zum Nationalen Sicherheitsberater ist der künftige amerikanische Präsident Donald Trump selbst ein erhebliches Risiko eingegangen

Autoreninfo

Ansgar Graw ist Amerikakorrespondent der Tageszeitung Die Welt

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Donald Trump, klar, der ist wie geschaffen für Alec Baldwins „Saturday Night Live“-Satire. Aber Stoff für ein Hollywood-Epos bietet General Michael T. Flynn, sein künftiger National Security Advisor. 

Was für ein Typ! Der registrierte Demokrat, der künftig der wichtigste Berater des republikanischen Präsidenten in Fragen der internationalen Sicherheit sein soll, drohte als Jugendlicher zum Problem für die kommunale Sicherheit zu werden. Er war kriminell, landete für eine Nacht in einer Besserungsanstalt, bekam ein Jahr auf Bewährung. Er ließ Passanten an einen Selbstmord glauben, als er für einen Adrenalinkick von einer 20 Meter hohen Brücke sprang, erzählt Flynn. (Wir nehmen diese Jugenderinnerung des Generals einfach mal für bare Münze.) 

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