Leichnam eines im Zusammenhang mit dem Drogenhandel in Acapulco getöteten Mannes
Leichnam eines im Zusammenhang mit dem Drogenhandel in Acapulco getöteten Mannes / Foto: Alfredo Bosco

Mexiko vor der Fußball-WM - Im Land der Verschwundenen

Die Tötung des mächtigsten Kartellbosses löste in Mexiko eine Welle der Gewalt aus. Seit Jahrzehnten gehört die organisierte Kriminalität dort zu den größten Wirtschaftszweigen, auch mithilfe von korrupten Beamten. Kann unter diesen Umständen eine Fußball-WM stattfinden?

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Ronny Blaschke hat fünf Bücher über politische Hintergründe im Fußball geschrieben.

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Eine Kameradrohne fliegt über die Altstadt von Guadalajara. Sie fängt den Sonnenuntergang hinter der Kathedrale ein. Auf dem bunt geschmückten Vorplatz begegnen sich Musiker, Händler, Tänzer mit Sombrero. Die Kamera zeigt schicke Cafés, sakrale Kunst und die moderne Metro. Und immer wieder einen goldenen, flaschengroßen Pokal, begleitet von rhythmischer Trompetenmusik. 

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Jens Böhme | Di., 5. Mai 2026 - 19:22

Es gab keine Probleme bei der Fußball-WM in der damaligen Militärdiktatur in Argentinien 1978 und im drogenbandenverseuchten, gewalttätigen Mexiko 1986.

Sunstreet | Di., 5. Mai 2026 - 21:57

Und wieder beginnt im Vorzeige-Deutschland das Moralisieren. Unerträglich!
Die WM ist doch nicht das Problem, sondern die Kriminalität!
Im übrigen, wie kann es sein, dass eine WM in einem Land stattfindet, dass einen Angriffskrieg führt? Ein anderes Land wird dafür seit Jahren geächtet und suspendiert!