- Claudia Sheinbaum steht vor enormen Aufgaben
Claudia Sheinbaum wird die erste Frau an der Spitze Mexikos sein: Sie will das Land mit einem Anti-Korruptions-Kurs regieren und erneuerbare Energien ausbauen. Doch auch die Migrationskrise an der Grenze zu den USA wird ihre Präsidentschaft prägen.
Im Macho-Land Mexiko ist die Zeitenwende perfekt: Zum ersten Mal wird der Staat mit seinen 130 Millionen Einwohnern von einer Frau regiert werden. Am 2. Juni, das verrieten bereits die Umfragen davor, wurde Claudia Sheinbaum laut vorläufigem Wahlergebnis mit 58 Prozent der Stimmen zur Präsidentin des nach Brasilien bevölkerungsreichsten lateinamerikanischen Landes gewählt. Damit wird sie ihren Mentor Andrés Manuel López Obrador, bekannt als AMLO, im Amt beerben.
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Man kann dem geschundenen Mexiko mit seiner neuen Präsidentin nur allen Erfolg wünschen. Angeblich ist ihr Track record in Mexiko-Stadt beachtlich. Allein mir fehlt der Glaube. Die Neue wurde offenbar von ihrem linken Vorgänger installiert, der nicht in der Lage war irgendetwas zum Besseren zu wenden - und sie ist eine Linke. Wo waren die je in der Lage ein Land zu sanieren?
Wenn die Dame von den Linken gewinnt, wird unser BP Steinmeier wieder die Regierungs-maschine besteigen und ein paar Hundert Millionen Euro hinbringen? (wie bei Herrn Lula in Brasilien). Ob Cem und Robert folgen, werden wir sehen. Aber das tiefe Loch im Staatshaushalt werden auch wir nicht füllen können.
Nach der ersten freuden-tränenreichen Umarmung mit Herrn Lula kam für uns schnell die Ernüchterung.
Erfolg kann man ihr natürlich nur wünschen, denn Unruhe gibt derzeit genug auf der Erde.
Hoffnung macht mir eigentlich die akademische Ausbildung von Frau Claudia Sheinbaum, sie ist nicht so eine reine Politikerin, man wird sehen.
Von Energien sollte sie als Physikerin etwas verstehen, das wäre eine gute Basis. Das Migrationsproblem wird wohl auch in Mexiko noch für viel Ärger sorgen vor allem mit den USA und da ist ein harter Kurs zu erwarten.
Man kann sich eigentlich nur freuen über jede Region, die auf der Erde gegenwärtig halbwegs friedlich auskommt.
MfG
mit dem kriminellen Sumpf fertig werden will, der Mexiko in der Gewalt hat. In Mexico-City haben die Leute Angst, abends auf die Strass zu gehen, irgendwo passiert immer etwas. Und der Einfluss, auch auf politischer Ebene, des Gangstertums ist gross.
Aber wir wissen doch, was dabei herauskommen wird, wenn dort eine fortschrittliche linke Frau installiert wird.
