- Die Kluft beginnt sich zu schließen
Mit der größten Wirtschaftsdelegation seit Jahren reist Friedrich Merz nach Peking – und vollzieht dabei eine bemerkenswerte Korrektur seiner eigenen China-Rhetorik. Zwischen De-Risking und Realpolitik deutet vieles auf einen pragmatischeren Kurs hin.
Eine große deutsche Wirtschaftsdelegation ist nach Peking gereist und hat den Bundeskanzler mitgenommen. So muss die erste Chinareise von Friedrich Merz wohl korrekt beschrieben werden, auch wenn es oft andersherum zu lesen ist. Merz sei mit einer Wirtschaftsdelegation „im Schlepptau nach China gekommen“, ist ein beliebtes Bild.
-
Monatsabo (im 1. Monat) 2,00 €
Das Abo kann jederzeit mit einer Frist von 7 Tagen zum Ende des Bezugzeitraums gekündigt werden.
Der erste Monat kostet 2,00 €, danach 9,80 €/Monat.
Ohne Abo Lesen
Bei älteren Beiträgen wie diesem wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.
fliegt halt gerne um die Welt. Mehr darf man nicht erwarten.
Ein Chamäleon geht auf Reisen. Merz, weil er weiß, dass er in den Augen Xi´s nur ein politischer Zwerg mit abnehmender Wirtschaftsleistung ist, macht einen auf Realpolitiker und will nun von seinen früheren Schmähungen des chinesischen Staatschefs und des chin. Systems nicht mehr wissen. Ob man dies ihm aber abnimmt, bleibt abzuwarten. Die Chinesen - als Land des Lächelns bekannt - werden höflich wie immer sein. Man wird seinen Gast bewirten und sicher auch becircen wollen, denn speziell in der Automobilindustrie will man keinen Bruch mit Deutschland. Ob Merz mit greifbaren Ergebnisse zurückkehrt, weiß man nicht. Die Chinesen wissen, dass Merz durchaus nicht so sicher im Sattel sitzt, wie er vorgibt. Man kennt die Nöte der EU. Ich denke, es ist schon zu spät, China ist nicht mehr aufzuhalten, es dominiert den europäischen Markt. Was wäre, wenn China aufhörte zu liefern. Keine Unterhose, kein Basecap, keine Nachttischwecker, all die Tausend kleinen Dinge wären nicht mehr da.
was in den Köpfen der chinesischen Führung stattfindet? Das ist ja äußerst interessant, erzählen sie mal. Bitte!
Die chinesische Wirtschaft basiert nach wie vor in vielen Bereichen auf Dumping, Masse statt Klasse. Das Problem mittlerweile ist das sie selbst diese Masse qualitativ hochwertig produzieren. Wohin mit den ganzen Produkten? Shein und Temu verhökern es zu Spottpreisen, die Marge wird nicht so groß sein...
Sie sind bestimmt Händler, klar, ihr wollt mit China möglichst ohne Zölle agieren können. Behalten wir denn in DE auch Produktion, zumindest für wichtige Sachen wie Medikamente? Also man müsste wohl von zurück verlagern reden!!
Seit mindestens 4 Jahren, wahrscheinlich seit 2018 immer wieder die gleichen 3 Sachen. Energiepreise, Bürokratie und (digitale) Infrastruktur. Und der fliegt nach China. Nicht mit Klingbeil oder Wadephul zusammen. Alle schön einzeln. Können die sich nicht leiden?
Wer von China erwartet, seine aggressive Handelspolitik wegen ein paar netter Worte des Kanzlers zu ändern, der irrt gewaltig! China und insbesondere ihr Staats- und Parteichef Xi Jinping ziehen jeden ganz schnell über den Tisch und der „Gezogene“ empfindet das auch noch als „Herzenswärme“.
Was haben wir nicht schon alles an „Hidden Champions“ an chinesische Unternehmen samt Know-how verkauft? Kuka war nach meiner Erinnerung einer der Letzten, die jetzt hier schließen und alles aus Fernost liefern.
Wenn der kanadische Premier sein Land durch die chinesischen „rollenden Computer“ (E-Autos mit reichlich Technik und ständiger Internetverbindung) ausspionieren lassen will, dann soll er das tun, er sollte sich dann jedoch auch von den Chinesen „beschützen“ lassen und das nicht von den „verhassten Amerikanern“ erwarten. Gleiches gilt für die EU!
China ist verlässlicher Partner heißt es, aber nur dahingehend, dass es alle Freiheiten nimmt und den anderen in totale Abhängigkeit führt.
zu lassen...🤔, denn China selbst lebt auch nicht 'im luftleeren Raum' und ist in vielen Bereichen auch von Aussen abhängig. Die EU ist nicht zuletzt als größter Binnenmarkt der Welt auch für China als Absatzmarkt interessant..., und auch im Einkauf als HighTech- Lieferant und sogar für Lebensmittel.
Kein hochentwickeltes Land kann heute global vollständig autark existieren ohne zurück zu fallen. Insofern sollten beide Seiten an guten Handelsbeziehungen interessiert sein... - und sind sie ja im Grunde auch.
Klar muss man seine eigene HighTech-Industrien schützen, Kuka war diesbezüglich eine schmerzhafte Erfahrung..., danach wurden aber wohl auch einige neue Regulierungen erlassen, wenn ich mich richtig erinnere, um solche wertvollen und systemischen Unternehmen zukünftig vor unkontrollierten Übernahmen schützen zu können. Man hat also daraus gelernt.
Generell waren die Chinesen historisch schon immer eher Händler als Krieger... - das ist doch positiv, aktuell, oder?
wirtschaftlich! auch BEIDE! etwas mehr von der erratischen USA-Wirtachaftspolitik lösen bzw. in diese Richtung resilienter werden - NICHT zu 100%!! o.ä., bitte nicht falsch interpretieren..., das wäre Illusion.
Was liegt da näher als die guten alte Beziehungen etwas aufzufrischen...?
Das ist das - logische - Ergebnis der ungeschikten erratischen Zoll- uns Aussenpolitik Trumps mit der er so großzügig um sich schlägt, glauben die US-Wirtschaft sei ALLEN ANDEREN IN DER WELT haushoch überlegen... - 'die Geschlagenen' tun sich zusammen, ganz trivial. Diese Entwicklung kann man schon seit längerem an mehreren Beispielen verfolgen >> Eigentor! (Tipp dazu: Phoenix-Runde von gestern; Bewertung der US-Wirtschaftsdaten)
PS: im Grunde das gleiche wie mit der EU-SANKTIONERITIS gegen Russland: das sieht alles ersteinmal gut aus, von aussen, pikst vielleicht auch oder tut partiell auch weh...; aber STRATEGISCH tut sich Russland 'einfach' mit anderen globalen Partnern zusammen... >> Eigentor EU! ☹
andere Wege für die deutsch-russischen Beziehungen gegeben hätte, als was wir jetzt mitansehen müssen, vertraue ich darauf, dass es gelingt, die Beziehungen zu China wirklich langfristig zu stabilisieren.
Das hängt dann aber nicht nur von uns ab, sondern auch von dem Druck, der ausserhalb einer solchen Beziehung aufgebaut werden kann.
Deshalb sollte man in der Tat m.E. auch vorsichtig sein.
Herrn Nass traue ich zu, uns auch durch die Probleme der hoffentlich langlebigen Beziehungen zwischen China und Europa/Deutschland et vice versa zu manövrieren.
Man kann miteinander ringen, wenn Konflikte grundsätzlich von gegenseitigem Respekt und Verstehen getragen sind.
China mag die USA, das ist jedenfalls mein Eindruck von weitem und Nass sagt ja auch in einem Interview, das Xi Jinpings Tochter in Harvard studiert, seine Familie schwer gebeutelt wurde durch die Umbrüche in China?
Vielleicht fürchtet China ein bisschen Europas "Moralismus und Rigidismus"?
Gut, wenn es viele Vermittelnde gibt.
Es heisst eigentlich "Rigorismus", aber ich wollte kein "O" verschwenden, wenn ich lieber "I" dazu sage.
Ich hoffe sehr, dass China sich selbst und seine Sicherheit verteidigen kann.
Europa wird es m.E. eher nicht schützen, bestenfalls sich zurückhalten.
Händler vor Krieger, Verhandelnde vor Zuschlagende, vielleicht auch "Miteinander" vor Abgrenzung?
Sehe gerade eine in meinen Augen außergewöhnliche chinesische Serie, von einer grandiosen Schönheit inmitten menschlicher Albträume, "Hunting" von der Regisseurin Li Shao Hong.
Es wäre schade, wenn Männer nur in den "Händen" von Frauen/Liebenden so zart sein könnten.
Der Titel verweist evtl. aber auch auf eine Krankheit, die diesen Namen trägt, "Chorea Huntington"?
Wenn kluge europäische Mediziner*/Soziologen* auch China beistehen könnten bei seinen Problemen, könnten wir uns Achtung erarbeiten?
Die Gleichberechtigung der Frau ist ein wichtiger Beitrag zur Befriedung aller Gesellschaften.
Das kann auch je Schwächen des Anderen* ausgleichen
Interessengebiet.
Mein Schwiegersohn ist Arzt in einer größeren Klinik in Rhein-Main..., bei dem ist das echt genauso... ..., absolut. Jedes entfernte Organ/Körperteil wird fotografiert und dann hinterher noch länger ausgewertet, im gegenseitigen Fach-Austausch. Je exotischer umso besser. >> Nix für mich...
denn diese austauschbaren Krawatten, CEO's genannt mit den chinesischen Delegierten? Wie sie die Produktion und Forschung (MB) schneller nach China verlagern können um dem Verbrennerverbot und den toxischen Standortbedingungen Deutschlands zu entkommenn? Ein Källenius hätte von einem Aufsichtsrat mit Ahnung schon LANGE entlassen werden müssen! Nicht nur weil die Zahlen im Keller sind, nein, alle Autohersteller haben zu kämpfen, er hat auf eine Luxus only Strategie gesetzt, zum Beispiel keine MB Taxis mehr in Zukunft. Ein Vollversager, seine Zahlen sind nicht gefallen, sie sind implodiert und mit ihnen die Finanzen BW's.
Setzt euren Chinakurs der letzten 2 Jahrzehnte ruhig fort. Irgendwann merkt ihr vielleicht das China kein ideologischer oder geopolitischer, sondern ein Gegner im Felde der Wirtschaft ist. Den Bossen kann das egal sein, sie führen Unternehmen die weltweit agieren, wo landen denn die Steuereinnahmen?
Angeblich gibt es mittlerweile eine Wegzugsteuer nicht so für DAXU...
intelligenter und umweltfreundlicher Technik für Verbrenner haben als Europa?
Ich mag ja klimafreundliche Produktionen, aber eher nicht r i g i d e.
Ausserdem zeigt sich doch, dass kluge Entscheidungen von Vorgängerregierungen auch weitgehend Bestand haben für die nachfolgenden Regierungen.
Dazu benötigen wir keine chinesischen Prooduktionsverhältnisse?
dass ich die Marke Villeroy & Boch sehr liebe.
Die produzieren doch auch die Toiletten für Autobahnraststätten?
