- Desaster für Labour
Massive Verluste in England, Schottland und Wales erschüttern die Labour-Partei von Premier Keir Starmer. Während die Konservativen ebenfalls abstürzen, feiert Nigel Farages Reform UK einen spektakulären Durchbruch. Das Vertrauen in das politische Establishment zerbricht.
Mehr als 1400 Mandate und die Kontrolle über mindestens 35 Regionalversammlungen verloren, Abwahl aus der Regierung von Wales und Verluste in Schottland. Die Bilanz für Labour bei den Wahlen in Großbritannien ist katastrophal. Als die Ergebnisse für die Kommunalwahlen in England und die Abstimmungen über die Parlamente im schottischen Edinburgh und im walisischen Cardiff am Freitag und Samstag eintrafen, zeichnete sich ein düsteres Bild ab für die britische Regierungspartei von Premierminister Sir Keir Starmer. Seit Monaten hatten Umfragen das verheerende Ergebnis vorhergesagt.
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Wenn die Leute etwas ehrlicher zu sich selber wären, zerbricht zu 40% das Vertrauen in das politische Establishment. Zu einem größeren Teil repräsentiert das Establishment aber recht gut verschiedene Bevölkerungsteile. Was da zerbricht ist das Vertrauen in die Gesellschaft und das Miteinander, es gibt zuviele gegensätzliche Strömungen und Weltsichten.
Der Souverän kommt wohl an seine Grenzen.
Starmer hatte bei der letzten Wahl knappe 35 % Wahlbeteiligung. Wie war es diesmal?
Dann soll Farage zeigen was er kann. Wenn nicht, dann ist es nichts neues unter der Sonne. Dann kommt der nächste.
Die Politiker der Gegenwart taugen größtenteils nichts.
