Poster der Hauptkandidaten für die Kommunalwahlen
Poster der Hauptkandidaten für die Kommunalwahlen / picture alliance / NurPhoto | Romain Doucelin

Kommunalwahlen in Frankreich - Stimmungstest mit nationaler Sprengkraft

In Frankreich finden am Sonntag Kommunalwahlen statt. Es geht nicht nur um lokale Macht, sondern indirekt auch um Einfluss im Senat. Zerstrittene Linke, RN-Hoffnungen und ein offenes Rennen um das Pariser Rathaus prägen die Municipales 2026.

Autoreninfo

Carolina Kaube studierte Governance and Public Policy – Staatswissenschaften in Passau.

 

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35.000 Städte und Gemeinden, zwei Wahlgänge und Millionen Wähler: Am 15. und 22. März 2026 finden in ganz Frankreich in zwei Runden Kommunalwahlen, die sogenannten Municipales, statt. Alle sechs Jahre werden die Franzosen an die Urne gerufen, um ihre Stadt- und Gemeinderäte neu zu bestimmen. Im zentralistisch organisierten Frankreich werden alle Lokalpolitiker somit gleichzeitig neu-, wieder- oder abgewählt – wodurch die Ergebnisse der Kommunalwahlen auch in diesem Jahr starke politische Signalwirkung haben und Auskunft über die Stimmung im Land geben.

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Armin Latell | So., 15. März 2026 - 07:28

Ich hoffe für die Franzosen, dass die sogenannten Progressiven, also die Sozialisten, Kommunisten, Totalitaristen, Menschenschinder, die ihre tumben Totschlagen gegen alle loshetzen, die auch nur ansatzweise anderer Meinung sind, ordentlich Federn lassen! Q.D. war übrigens nicht rechtsextrem oder gehörte solch einer Gruppe an, und schon gar nicht kam er bei einer Schlägerei ums Leben! Er alleine wurde von linken Faschisten schlicht und ergreifend totgeschlagen. "Schlägerei" ist da furchtbare Realitätsklitterung. Leider mainstream! Irgendwie typisch deutsch.

Angelika Sehnert | So., 15. März 2026 - 09:53

Der erst 23 jährige Mathematikstudent war tatsächlich in sehr weit rechten, idenditären Kreisen unterwegs, wohl aber auch Helfer in einer Suppenküche. Als Student hat er sich gegen die Vorherrschaft der Linkswoken an seiner Uni gewehrt. Er wurde bei einer Schlägerei zwischen Linken und Rechten aus seiner Gruppe isoliert und von fünf Tätern schwerst verletzt. Dass sein Tod von den Rechten instrumentalisiert wurde, ist naheliegen(Quelle:Wikipedia, englische Version).
Das schreckliche Ende dieses jungen Menschen ist hoffentlich kein Vorbote auf noch brutalere, bürgerkriegsähnliche Zustände. Aber es zeigt, wie unversöhnlich, wie sprechunfähig, mittlerweile ein Teil der politischen Ränder geworden ist. Gerade in Frankreich ist die Stimmung sehr aufgeheizt. Dabei hat das Land so handfeste strukturelle ökonomische Probleme, dass vielmehr Vernunft und Pragmatismus gefordert wären. Die Wahlen werden wieder die Ränder stärken, weil die bürgerliche Mitte versagt hat.

Armin Latell | Mo., 16. März 2026 - 12:36

nicht nur gegen Sachen, als legitimes Mittel gegen Andersdenkende
Heute in //entrevue.fr/de/:
11 Verdächtige identifiziert
Von den elf Festgenommenen sind acht Männer und drei Frauen. Mehrere von ihnen stehen im Verdacht, direkt an der Gewalttat beteiligt gewesen zu sein, andere, logistische oder moralische Unterstützung geleistet zu haben. Mindestens sechs von ihnen werden laut den Ermittlungsergebnissen verdächtigt, an dem Angriff selbst beteiligt gewesen zu sein. Unter den Festgenommenen befinden sich Jacques-Elie Favrot, Parlamentarischer Assistent des Abgeordneten Raphaël Arnault. Letzterer gab bekannt, dass er ein Verfahren zur Beendigung des Arbeitsvertrags eingeleitet habe...
Gibt es da einen Unterschied zu den Linksextremen aller couleur im deutschen Bundestag? Unterstützen die nicht auch die Totschläger? Besuchte nicht die grüne Küchenhilfe im Bundestag den (Mit)totschläger, der jetzt in Ungarn zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt wurde, in der U-Haft?