Chamenei
Verschleierte Frauen im Iran halten ein Bild von Chamenei / picture alliance / abaca | SalamPix/ABACA

Jubelrufe in Teheran - Trump: Irans oberster Führer Chamenei ist tot

Seit Jahrzehnten prägte Irans Staatsoberhaupt Chamenei die Politik nach innen wie nach außen. Laut US-Präsident Donald Trump ist er bei Angriffen auf das Land ums Leben gekommen. In Teheran waren deshalb Jubelrufe zu hören.

Grafik: Zwei verschränkte Hände, eine mit SPD-Logo, die andere mit Gebetskette, roter Hintergrund.

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Irans Staatsoberhaupt und Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump tot. „Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot“, schrieb der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social. Aus dem Iran lag dafür zunächst keine Bestätigung vor. Das sei die „größte Chance für das iranische Volk, sein Land zurückzuerobern“, betonte Trump. Er kündigte an, die Bombardierungen im Iran würden weitergehen, bis Frieden in der Region und in der ganzen Welt einkehre.

Chamenei habe sich den hochspezialisierten Geheimdiensten nicht entziehen können, sagte Trump weiter. Er verwies dabei auf eine enge Zusammenarbeit mit Israel. „Es gab nichts, was er oder die anderen mit ihm getöteten Anführer tun konnten.“

Trump gab an, man höre, dass viele iranische Militärs und weitere Sicherheitskräfte nicht mehr kämpfen wollten und die USA um Straffreiheit ersuchten. „Wie ich vergangene Nacht gesagt habe: ‚Jetzt können sie Straffreiheit haben, später gibt es nur noch den Tod!‘“ Trump äußerte die Hoffnung, die Revolutionsgarden und die Polizei würden sich friedlich mit den „iranischen Patrioten“ zusammentun. Innerhalb nur eines Tages sei das Land „weitgehend zerstört“ worden.

Jubelrufe in Teheran

Zuvor war nach Berichten über Chameneis Tod in Teheran spontan Jubel ausgebrochen. Bewohner der iranischen Hauptstadt berichteten von Menschen, die vor Freude aus ihren Fenstern schrien. Die Nachricht war unter anderem von iranischen Exilmedien verbreitet worden, die im Iran über Satellit empfangen werden können. Auf den Straßen waren Hupkonzerte zu hören.

Seit Samstagmorgen haben Israel und die USA den Iran erneut angegriffen. Dabei wurde von Israel auch Chameneis Amtssitz in einem Hochsicherheitsbereich der Hauptstadt Teheran bombardiert. Ein vom iranischen Nachrichtenkanal Sabrin-News veröffentlichtes Satellitenfoto zeigte das vollständig zerstörte Areal des als „Beyt“ bekannten Bereichs. Es war jedoch unklar, ob sich Chamenei zum Zeitpunkt der Attacke dort aufgehalten hatte.

Folgen für die Islamische Republik

Sein Tod könnte erhebliche Folgen für das politische System der Islamischen Republik haben. „Damit wäre erst mal die zentrale Figur, auf die alles zusammenläuft, ausgeschaltet“, sagte der Professor für Islamwissenschaften, Simon Wolfgang Fuchs, von der Hebräischen Universität in Jerusalem der Deutschen Presse-Agentur. „Auf der anderen Seite ist Iran natürlich kein Regime, das nur auf eine Familie baut oder auf einen ganz engen Kreis an Leuten, an denen alles hängt“, schränkte er ein. Chamenei habe zudem angeordnet, für alle führenden Positionen im Staat mindestens vier Stellvertreter zu ernennen, damit Befehlsketten nicht unterbrochen würden. Das gelte auch für sein eigenes Amt.

Wer Chamenei nachfolgen könnte, ist unklar. Öffentlich hatte sich der Religionsführer dazu nicht geäußert. Dem Staatsapparat dürfte es zudem schwerfallen, mitten im Krieg das Machtgefüge neu zu ordnen. Nach der Verfassung müsste der sogenannte Expertenrat, ein Gremium aus 88 einflussreichen Geistlichen, den Nachfolger bestimmen. In den vergangenen Jahren war immer wieder sein Sohn Modschtaba genannt worden, der bislang kaum in der Öffentlichkeit stand.

Ausbau zur Regionalmacht – aber: „Tod dem Diktator“

Der Religionsführer prägte in den vergangenen Jahrzehnten wie kein anderer die iranische Außen- und Innenpolitik und baute das Land mit den einflussreichen Revolutionswächtern, einer elitären und ideologischen Streitmacht, zu einer Regionalmacht aus.

Seit Beginn des Gaza-Kriegs im Herbst 2023 stand die Islamische Republik mehrfach am Rande eines offenen Kriegs. Im vergangenen Jahr attackierte Israels Militär den Iran gemeinsam mit den USA. Auch nichtstaatlichen Verbündeten des Irans versetzte Israel empfindliche Schläge, etwa der Hisbollah im Libanon und der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas im Gazastreifen – der Sturz des syrischen Langzeitmachthabers Baschar al-Assad schwächte darüber hinaus die Stellung Teherans in der Region.

Nach innen regierte Chamenei mit harter Hand. Kritik an seiner Person wurde nicht geduldet, Proteste gegen das islamische Herrschaftssystem ließ er wiederholt blutig niederschlagen. Bei den schwersten Massenprotesten seit Jahren wurden im Januar nach Angaben des Aktivistennetzwerks HRANA mehr als 7.000 Menschen getötet, unter ihnen auch mehr als 200 Angehörige der Sicherheitskräfte. Ausgelöst worden waren die Demonstrationen durch die massive Wirtschaftskrise. Einer der Protestrufe galt Chamenei: „Tod dem Diktator“.

 

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Thomas Veit | So., 1. März 2026 - 00:10

kann auf diese Weise - Enthauptungsschlag - IT dem 'Regime Change', ich glaube das stellt sich Trump zu einfach vor. Allerdings sitzt er ja auch weit genug weg, falls es nicht funktioniert oder halt im Chaos oder im Bürgerkrieg endet - Beispiel Lybien... ... 🤔

Ich lasse mich aber auch gerne eines besseren belehren... - kein Problem. Hauptsache (für uns hier) die Mullahs (und auch andere islamistischen Fanatiker) haben KEINE ATOMBOMBE!! Insofern: gutes Gelingen!

PS: aber der angrenzende Irak ist ja nun auch leider nicht gerade 'ein Vorzeigeprojekt', was US-Nation Building angeht...; auf Afghanistan verwies ich bereits an anderer Stelle... ... 🤔

Angelika Sehnert | So., 1. März 2026 - 08:51

Antwort auf von Thomas Veit

Es ist verfehlt, Trumps Rhetorik als bare Münze zu nehmen. Er ist nun mal wie er ist. Es wäre auch falsch, das Unternehmen als seine Privatinitiative zu verstehen. Der Militärschlag wurde vom Pentagon und Israel sorgfältig geplant. Allein dadurch, dass man die iranischen Streitkräfte vor einigen Wochen in Alarmbereitschaft versetzt hat, haben die Militärs anhand der Truppenbewegungen viele Informationen bekommen, die eine vollständige Niederlage des iranischen Militärs wahrscheinlich machen. Der Iran hat sich mit der Unterstützung der Proxies in Syrien, Gaza und im Jemen wohl verausgabt. Wenn diese jetzt auf dem Trockenen sitzen, ist dem Frieden in der Region sicher gedient. Das wäre doch schon mal was.
Der Aufbau einer zivilen, säkularen Regierung wird sicher schwer, fast 50 Jahre im Griff einer fanatischen Klerikerkaste, die alle Bereiche bestimmt hat, können nicht einfach gelöscht werden. Hoffen wir das Beste für das iranische Volk.

Günter Johannsen | So., 1. März 2026 - 15:47

Antwort auf von Angelika Sehnert

Sie bringen es ohne linkes Geschwurbel auf den Punkt:
"Der Militärschlag wurde vom Pentagon und Israel sorgfältig geplant ... fast 50 Jahre im Griff einer fanatischen Klerikerkaste, die alle Bereiche bestimmt hat, können nicht einfach gelöscht werden. Hoffen wir das Beste für das iranische Volk."
Da schließe ich mich gern an! Irgendwie habe ich den Eindruck, dass linken Putinverstehern das jetzige Ergebnis gar nicht gefällt. Der Unbill der Amerika-Hasser schimmert doch immer wieder durch ... ?

Hallo Herr Veit, heute auf Achgut ein sehr lesenswerter Artikel. Auch für Sie.
"Flugzeugträger-Killerraketen: Warum der Irankrieg jetzt begann".
Da ich zu diesem Thema nicht sehr viel sagen kann, lese ich immer sehr viel unterschiedliche Medien und höre mir die Argumente aller Seiten an.
Noch eins. Dem mutigen iranischen Volk wünsche ich die Freiheit, die es nach der jahrzehntelangen Unterdrückung und dem Kampf gegen das „Mullah-Regime“ verdient hat.
Ein Volk, wesentlich mutiger als die Deutschen.

Heidemarie Heim | So., 1. März 2026 - 12:05

Antwort auf von Chris Groll

In der Tat geehrte Frau Groll könnten wir uns als NOCH? übersättigte Gesellschaft eine Scheibe von solchen mit dem wohl "Mut der Verzweiflung" Kämpfenden eine Scheibe abschneiden. Doch die Mehrheit läuft ebenfalls NOCH lieber mit und wartet in Verkennung der Lichter am Ende des demokratischen Tunnels auf den Zug, der auf uns zurollt.
Außerdem melden sich schon wieder Stimmen, dass die Folgen für uns, die wir wohlbehalten in unseren beheizten Behausungen auf der Couch dem Elend der Welt beiwohnen, demnächst wegen steigender Heizölpreise an der Zapfsäule oder im Heizungskeller furchterregend sein werden! Und da hört die Empathie und das Verständnis scheinbar flugs auf. Einmal Pelzwäsche trocken bitte! MfG

Günter Johannsen | So., 1. März 2026 - 15:28

Antwort auf von Thomas Veit

dass die LinXen nicht wissen, was sie blubbern. Es ist erstaunlich, dass Grün-Linke sich immer wieder auf der Seite der Schlächter einfinden. Die "Argumente" dazu sind oftmals mehr als abenteuerlich, aber offenbaren eben auch den Charakter des Agitators?!!
Die Freude der Exil-Iraner zeigt, dass Trump hier nix falsch gemacht hat. LinXe NGOs sehen das zwangsläufig ganz anders!

Wolfgang B. | So., 1. März 2026 - 09:54

Ich wünsche dem iranischen Volk die Möglichkeit und Kraft, die politischen Strukturen grundlegend "auf links zu ziehen". Wahrscheinlich sind ja bis in den letzten Winkel Profiteure des Mullah-Regimes zu finden und es bräuchte, in Anlehnung dessen, was in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg passierte, eine Art Ent-Mullahrisierung.

würde eine 'Ent-Mullahrisierung' de facto eine vollständige Säkularisierung des Iran bedeuten... - Mullahs und andere geistliche Führer gehören schließlich zum schiitischen Islam dazu wie Pfarrer und Prister zu unserem Christentum - mehr oder weniger. Wie will man eine Religion 'Entnazifizieren/Entmullahisieren'??

Im Übrigen bezog sich auch die Entnazifizierung nach 1945 in Deutschland nicht auf Religion, sondern 'nur' auf faschistische ideoligische Überzeugungen, welche zudem nur sehr-sehr wenige Jahre alt waren, historisch verglichen mit den Weltreligionen etc..

Und außerden: dazu müsste man/USA/Israel das (gesamte) Land aktiv besetzt halten, um eine 'Entmullahisierung' praktisch! durchzuführen... ... -- na dann.

Urban Will | So., 1. März 2026 - 10:22

ein großer Anhänger von Trump, egal was er sich hie und da an Fehlern leistet. Die Richtung stimmt. In seiner Rede hat er all den Terror nochmal aufgelistet, den der Iran seit der Machtübernahme der Mullahs über die Welt gebracht hat.
Natürlich finden sich immer Gründe und Argumente, einen Militärschlag abzulehnen, aber in diesem Falle überwiegen die Argumente dafür. Im Gegensatz zu George W., der basierend auf erlogenen „Beweisen“ einst den Irak angriff, ist es dieses Mal anders.
Der Iran ist ein anderes Kaliber und ich hoffe wirklich sehr, dass es dem Volk dort gelingt, etwas neues aufzubauen.
Und ich glaube nicht, dass es, anders als im Irak und anderswo, auf eine erneute islamistische Diktatur hinaus läuft. Eben auch, weil derzeit ein Trump regiert.
Es kann schiefgehen, aber man sollte die Hoffnung nicht aufgeben, dass es doch möglich ist, in einem Land mit so uralter Kultur etwas aufzubauen, was mehr ist als der Zwang, der Welt eine kranke Ideologie aufzuzwingen.

Klaus Funke | So., 1. März 2026 - 11:27

Ein Enthauptungsschlag und daraus folgend ein Regime-Change, wie ihn die USA, diesmal im Verein mit den Israelis, schon vielfach "erprobt" haben. Ja, es ist richtig, die Mullahs müssen weg, diese mittelalterliche Ideologie und religiöse Diktatur hat zahllose Verbrechen am eigenen Volk verübt. Ob es nun aber der Schah-Sohn Reza Pahlavi schaffen kann, eine "Demokratie" nach westlichem Vorbild zu installieren, kann bezweifelt werden. Zumindest kurzfristig geht das nicht. Und es ist noch viel zu tun. Die "Revolutionsgarden" müssen entwaffnet und "entflochten" werden, Justiz und Beamtenapparat müssen erneuert werden und nicht zuletzt ist der Iran, trotz großen Reichtums an Bodenschätzen und einer intelligenten Bevölkerung ein armes, rückständiges Land. Die Frage ist, was will Israel? Will es der Dominator in der Region werden? Sollen postkoloniale Strukturen in den angrenzenden Ländern unter der Führung Israels errichtet werden? Und die USA? Wie und wo können sie "Honig saugen? Alles Fragen

Der Tod des Ayatollah war geplanter, zynischer Mord, inmitten von angeblichen Friedensverhandlungen und Verhandlungen wegen des iranischen Atomprogrammes. Und dieser Mord hat eine neue Nuance im Machtspiel der US (und Israels) gezeigt: Man führt Verhandlungen und tut so, täuscht den Gegner, als ob die Verhandlungen erfolgreich beendet werden könnten, währendem man eiskalt einen politischen Mord plant und ausführt. Ein Szenario wie aus einem Western. Der Ayatollah war ein alter, zäher Hund, ein Ideologe und Diktator, aber muss man ihn umbringen? Jetzt sind die Schiiten erstmal ohne Führer. Das werden sie nicht lange bleiben. Was wurde gewonnen? Der Frieden? Nein. Der Hass auf die USA und Israel wird erstmal weiter wachsen. Ein echter Frieden rückt in weite Ferne. Netanjus Traum von einem Großisrael und mit Trump als mächtigem Freund wächst und gedeiht. Der kleine und der müde Joe. Der Sheriff und sein Anheizer. Was für eine Scheißmoral. Das Leben als amerikanischer Western. Pfui!

"Der Tod des Ayatollah war geplanter, zynischer Mord": Das klingt für mich nach Putin und Sowjet-Russland!

Günter Johannsen | So., 1. März 2026 - 16:11

Antwort auf von Günter Johannsen

Pfui!

Günter Johannsen | So., 1. März 2026 - 16:04

Antwort auf von Klaus Funke

den USA und Israel solch miese Charaktereigenschaften? "Sollen postkoloniale Strukturen in den angrenzenden Ländern unter der Führung Israels errichtet werden? Und die USA? Wie und wo können sie "Honig saugen?"
Ich kann Ihrer Argumentation an sehr vielen Stellen zustimmen, was die miesen Auswirkungen der Grün-Roten in unserem Land betrifft - und Brandmauer in einer Demokratie geht gar nicht. Gegenüber Israel aber den Hamas-Lügen zu folgen, ist nicht mein Ding. Israel hat das recht - wie jedes andere Land - sich vor islamistischen Mörderbanden zu schützen.
"Wie und wo können sie "Honig saugen?" DAS klingt für mich mehr nach links- und/oder rechtsextremer Vorverurteilung des Klassenfeindes ... Da bin ich nicht dabei. Trump ist nicht unbedingt mein Lieblingspräsident und er ist auch nicht DIE USA, aber hier hat er zusammen mit Israel gut und richtig gehandelt!

Aber: Die Küken werden im Herbst gezählt. Die ganze Sache kann auch aus dem Ruder laufen. Und Trump hat nicht alle seine Leute hinter sich. Ein paar seiner Militärs haben Bedenken und auch J.D. Vance scheint skeptisch zu sein. Noch ist die Sache nicht in trockenen Tüchern. Und der Iran ist nicht Syrien oder Libyen. Ebenso unentschieden ist, ob der Iran einen säkularen Weg einschlagen wird. Das glaube ich nämlich nicht. Es könnte sein, dass Netanjahu den Trump in eine Sache reingezogen hat, die der ohne größere Pläsuren nicht überstehen dürfte. Und in den USA finden demnächst die Midterm-Elections 2026 statt, die Trump gewinnen will. Das sind ein paar Unbekannte zu viel. Zudem kommt wieder Putin ins Spiel oder auch China. Beides Freunde des Iran. Ich glaube, Trump hat zu viel von Obelix´ Zaubertrank getrunken. Das könnte auch nach hinten losgehen. Es ist auch unklar, ob die Russen die Verwirrung nutzen könnten, um den Selensky auf dieselbe Weise wie den Ayatollah loszuwerden. Abwarten.

Heidemarie Heim | So., 1. März 2026 - 11:27

Die Pietät gebietet etwas anderes als den Tod eines Menschen zu bejubeln.Doch gibt es nicht umsonst den Spruch: "Ich möchte am liebsten auf seinem Grab tanzen!"
Was solche Menschen im Namen Gottes oder Überzeugung heraus an Todsünden begingen, wie wenig sie für das Leben derer, für dessen Wohlergehen sie als Oberhaupt eines ganzen Volkes verantwortlich waren Achtung zeigten, werden hoffentlich vor einem nicht irdischen Gericht beurteilt und bestraft werden.Das macht ihre unschuldigen Opfer leider nicht mehr lebendig oder unversehrt, doch wenn ich mir wie oben die trauernden Anhänger/innen
betrachte oder den schluchzenden iranischen TV-Sprecher, der den Tod des "Märtyrers" verkündete, kann man nur hoffen, dass es diesem leidenden Volk endlich gelingt sich der brutalen Knute dieses Mullah-Regimes und all seiner Schergen zu entledigen und in Frieden mit all seinen Nachbarn dort zu leben.
MfG

Heidemarie Heim | So., 1. März 2026 - 16:20

Antwort auf von Günter Johannsen

Danke lieber Herr Johannsen! Übrigens auch der Redaktion des Cicero, die erst einen Kommentar, ausgerechnet im "Kulturteil";) von mir blockte! Find ich klasse! Liebe Grüße an alle!

IngoFrank | So., 1. März 2026 - 12:30

extremistische, Islam samt seiner Ideologie, nicht beseitigt.
Gut 30 Jahre nach Sturz des SED- Regime haben die Ideologen der SED- Erben- Partei immer noch einen Zulauf an Wählergunst und das noch mit steigender Tendenz in West & Ost
sowie durchaus mit der realen Möglichkeit, in Berlin den OB zu stellen.
Für mich zwar unbegreiflich aber derzeitig Realinnenpolitik im Buntland Germany. Links ist nicht vorbei. Im Gegenteil.
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik

alles eherenvoll - keine Frage! - übersehen die religiöse, wirtschaftliche und gesamtgesellschaftliche Komplexität einen derartige Remime-Chamge in einem große hochreligiösen reichen (Bodenschätze) Landes wie dem Iran... - das geht nicht 'mal so einfach' per 'Aufruf aus den USA', und auch nicht mit 'endlols weiterbomben'... ...

Für mich sind diese Vorgänge erneut ein sicheres Indiz, dass die USA strategisch überhaupt keinen Plan haben, wie US-Gereal David Petraeus für den Irak seinerzeit heute öffentlich zugibt... - außer ihre Hegemonie um jeden Preis zu erhalten... -- aber nicht um die Welt zu ordnen..., oder derart etwas anspruchvolleres..., und schon garnicht zu Gunsten anderer... - das wäre absolut NEU!?

>> Warum sollte sich das auch geändert haben..., seit dem WK II ?

Aber vielleicht hängen wir unsere Erwartungen aus welchen Gründen auch immer zu hoch. Den Reden Trumps, die ich bisher mitbekam und einigermaßen für mich einordnen konnte, beinhaltenden verschiedene Ziele.Manches interpretierte ich womöglich falsch, aber er ließ sich m.E. die ein o. andere Hintertür offen als er meinte, wenigstens würden die bezgl. Atommacht nicht mehr so schnell aufstehen.Und wenn er o. die Israelis die Öl/Gas-Infrastruktur aufs Korn nehmen, die OPEC will heute entscheiden wieviel Öl sie nun mehr fördern unter Berücksichtigung das heute wohl schon ein Tanker in der Strasse von Hormus angegriffen wurde durch die mindestens 20% geförderten LNG u. Öl abgewickelt wird, werden die Käufer/Kunden von iranischen Produkten wie z.B. China noch angefressener als sie ohnehin sind.Was umgekehrt aber auch eine gute Ausrede wäre,um den Konflikt nicht auf die Spitze treiben zu müssen u. Trump wieder im Inland beliebter machen könnte. Ernst gemacht,Muskeln gezeigt u. wieder raus?