Fuji
Blick über die japanische Stadt Fuji und den Hafen Tagonoura mit dem Berg Fuji im Hintergrund / picture alliance / imageBROKER | alimdi / Arterra / Sven-Erik Arn

Handelkompromiss zwischen den USA und Japan - Warum Japan bei Trumps „riesigem Deal“ trotzdem als Verlierer dasteht

Nach Monaten des Zollstreits haben die USA und Japan ein Abkommen verkündet. Für das ostasiatische Land ist es ein schmerzhafter Deal – wie der Weg dorthin ein schmerzhafter gewesen ist. Nun tritt womöglich auch der Premierminister zurück.

Autoreninfo

Dr. Felix Lill ist Buchautor und berichtet für rund 50 deutschsprachige Medien über Ost- und Südostasien. Zudem ist er Co-Host des Podcast „Asien-Copy-Paste: Die Vorbilder und Nachahmer dieser Welt“.

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Donald Trump scheint höchst zufrieden zu sein. „Wir haben gerade einen riesigen Deal mit Japan abgeschlossen, vielleicht den größten aller Zeiten“, schwärmte der US-Präsident am Mittwoch über seine eigene Medienplattform. „Dieser Deal wird Hunderttausende Jobs schaffen – so etwas hat es noch nie gegeben.“ Denn nun werde der Handel zwischen der größten und der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt wieder florieren. „Das ist eine sehr aufregende Zeit für die Vereinigten Staaten“, fand Trump.

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Christoph Kuhlmann | Do., 24. Juli 2025 - 16:26

Japan braucht den amerikanischen Markt, es braucht den amerikanischen Schutz vor China und es braucht den chinesischen Markt. Also ungefähr so geht es Deutschland auch, außer das es Schutz vor Russland braucht. Vielleicht ist Japan noch abhängiger von den USA als die Europäer. China ist übrigens mit 300% BIP verschuldet, rechnet man die Provinzen mit. Da wittert Trump Morgenluft.