Jerusalem
Blick auf den Tempelberg in Jerusalem / picture alliance / Zoonar | Offenberg

Lage in Israel - Auf den Iran-Krieg folgt die USA-Krise

Israel hat im Krieg gegen den Iran militärische Stärke demonstriert. Doch trotz der militärischen Erfolge steht das Land außenpolitisch isoliert da. Das belastete Verhältnis zu den USA stellt Jerusalem vor neue strategische Herausforderungen.

Autoreninfo

Tal Leder lebt als Journalist und Dokumentarfilmer in Israel.

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Während im Iran die Beerdigungen und die Trauerfeiern für die bei den jüngsten Angriffen getöteten Kommandeure und Funktionäre stattfinden, schwören Vertreter des Regimes und seine Anhänger bereits Rache an den Vereinigten Staaten und Israel. In der Rhetorik der Islamischen Republik bleiben beide der „große und der kleine Satan“ und die Vernichtung des jüdischen Staates das oberste Ziel ihrer Staatsdoktrin. Dieses soll jetzt noch entschlossener verwirklicht werden. 

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Klaus Funke | Do., 16. Juli 2026 - 11:03

Netanjahu und das derzeitige staatliche Israel schadet dem Judentum mehr als es ihm nützt. Richtig, Der Staat Israel hat sich zunehmend isoliert. Die Hardliner, die in Israel gegenwärtig dominieren, führen den Staat Israel und das Judentum eine ausweglose Lage. Man kann nicht ununterbrochen gegen seine Nachbarn Politik machen. Die arabische Welt ist einfach größer. Wenn die Araber ihre Uneinigkeit überwinden - und diese ist Israels Trumpfkarte - sieht es schlecht aus für Israel. Natanjahu wird irgendwann verschwinden, ob auf natürliche oder unnatürliche Weise. Hernach wird sich Israel wieder öffnen und kooperieren. Ein Naturgesetz. Ein jüdisches Sprichwort sagt: " Es muss erst ganz dunkel werden, ehe es wieder hell werden kann" Die USA beginnen zu erkennen, dass eine zu enge Bindung an Israel ihnen schadet. Man wird sich langsam lösen. Die USA haben nun mal keine Freunde, sondern nur Interessen. Die USA haben sich von Netanjahu in den Irankrieg ziehen lassen. Das wird jetzt beendet.

Klaus Funke | Do., 16. Juli 2026 - 11:05

Netanjahu und das derzeitige staatliche Israel schadet dem Judentum mehr als es ihm nützt. Richtig, Der Staat Israel hat sich zunehmend isoliert. Die Hardliner, die in Israel gegenwärtig dominieren, führen den Staat Israel und das Judentum in eine ausweglose Lage. Man kann nicht ununterbrochen gegen seine Nachbarn Politik machen. Die arabische Welt ist einfach größer. Wenn die Araber ihre Uneinigkeit überwinden - und diese ist Israels Trumpfkarte - sieht es schlecht aus für Israel. Netanjahu wird irgendwann verschwinden, ob auf natürliche oder unnatürliche Weise. Hernach wird sich Israel wieder öffnen und kooperieren. Ein Naturgesetz. Ein jüdisches Sprichwort sagt: " Es muss erst ganz dunkel werden, ehe es wieder hell werden kann" Die USA beginnen zu erkennen, dass eine zu enge Bindung an Israel ihnen schadet. Man wird sich langsam lösen. Die USA haben nun mal keine Freunde, sondern nur Interessen. Die USA haben sich von Netanjahu in den Irankrieg ziehen lassen. Das wird jetzt beendet