Irans Geopolitik - Der falsche Freund

Im Nahen Osten ist ein alter Konflikt neu entbrannt: Saudi-Arabien und der Iran kämpfen um die Macht in der vom Terror gebeutelten Region. Deutschland tritt dabei als Verteidiger des Iran auf. Doch diese Haltung ist naiv, denn das Land, das sich gerne als Partner des Westens geriert, treibt ein falsches Spiel

Der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif (l) wird am 27.06.2017 im Auswärtigen Amt in Berlin von Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) nach einem Treffen und einer gemeinsamen Pressekonferenz verabschiedet.
Irans Außenminister Mohammed Sarif mit Sigmar Gabriel: „Der Iran verkauft sich täuschend als Dialogpartner" / picture alliance

Autoreninfo

Bassam Tibi hat in den Jahren 2007-2010 als erster Muslim am Center for Advanced Holocaust Studies in Washington D.C. als Resnick Fellow seine zuvor in 22 islamischen Ländern betriebene Forschung in dem Buch „Islamism and Islam“  zusammengefasst, das Yale University Press 2012 veröffentlichte. Darin argumentiert er mit Beweisen, wie die Islamisierung des Antisemitismus erfolgt. Tibi ist auch Mit-Autor des von Charles Small herausgegeben fünfbändigen Standardwerks „Global Antisemitism“ (New York 2013) und veröffentliche auch ein Kapitel in dem Buch „Yale Papers on Antisemitism“ (New York 2015).
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Drei Nachrichten aus der ersten Novemberhälfte 2017 haben die Weltöffentlichkeit nicht nur auf den Konflikt zwischen Saudi-Arabien und dem Iran, sondern auch auf die im Stillen betriebene iranische Geo-Politik aufmerksam gemacht. Schon seit Jahren versucht der Iran, einen schiitischen Gürtel vom eigenen Land über den Irak, Syrien und Libanon bis hin zum Mittelmeer zu bilden, sowie einen weiteren Gürtel über den Golf über den schiitischen Huthi-Aufstand im Jemen bis zum Roten Meer.

Die erste Nachricht bezieht sich auf den Rücktritt des sunnitischen libanesischen Ministerpräsiden Saad Hariri, ausgestrahlt vom saudischen Fernsehen in Riad und von dort erfolgt; sie geschah jedoch mit der Begründung, dass die Terrororganisation Hisbollah im Auftrag des Iran Hariris Ermordung plant; sein Vater wurde 2005 bei einem Sprengstoffanschlag getötet, für den die Hisbollah und der syrische Geheimdienst verantwortlich sind.

Die zweite Nachricht handelt von einer Rakete iranischer Bauart, die die schiitischen Huthi-Rebellen im Jemen auf Riad abgefeuert haben. Die Saudis konnten diese jedoch abfangen. Die dritte Nachricht ist schon älter: die zunehmende Zusammenarbeit des Iran mit den Taliban in Afghanistan. Das Novum ist ein schiitisch-sunnitisches, antiwestliches Bündnis in der Nahost-Geopolitik.

Was bedeuten diese Nachrichten und wie sind die Zweifel des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump über Irans Einhaltung des Atomabkommens von 2015 einzuschätzen? Es ist erstaunlich wie die deutschsprachige Presse – vor allem die der Bundesrepublik – Partei für den Iran nicht nur gegen das sunnitische Saudi-Arabien, sondern auch gegen den amerikanischen Verbündeten der EU ergreift. Der Hinweis auf die Unzulänglichkeiten Trumps als US-Präsident, der die mediale Gunst der Europäer nicht hat, überzeugt nicht als Erklärung für die beschämende Außenpolitik der Europäer. Der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel hat Saudi-Arabien und nicht den Iran so angegriffen, dass die islamische Monarchie ihren Botschafter aus Berlin abberief.

Das trügerische Image des Iran

Man staunt darüber, wie der Iran es mit tatkräftiger Unterstützung seiner Lobby in der deutschen Exportindustrie in den vergangenen Jahren geschafft hat, sich ein besseres Image als Saudi-Arabien zu erschleichen – als vermeintlich gemäßigte islamische Demokratie. So werden nicht nur in der deutschen Politik, sondern auch in den deutschen Medien die Fake-Parlamentswahlen ernst genommen und den iranischen Verlautbarungen von Frieden und Dialog mit dem Westen Glauben geschenkt. Hierbei wird das Abkommen zwischen den westlichen Staaten und dem Iran von 2015 als ein Paradebeispiel für den guten Willen Irans präsentiert, mit dem Westen zu kooperieren. Nichts davon trifft zu.

Es ist an der Zeit, die Frage nach der Seriosität des Atomabkommens von 2015 zu stellen, das in jüngster Zeit durch die unklugen und schlecht vorgetragenen Äußerungen von US-Präsident Trump Aktualität erlangt hat. Das Atomabkommen von 2015 fußt auf zwei Säulen. Die erste ist zwar die Einstellung der Uran-Anreicherung durch den Iran in den kommenden zehn Jahren und somit die Einstellung der Produktion atomwaffenfähigen Urans. Was aber nach zehn Jahren passiert, überließen damals Trumps Vorgänger Barack Obama und seine europäischen Verbündeten der ungewissen Zukunft. Tut der Iran dies? Nein, er tut es nicht.

Die Bedingungen der Atominspektion durch internationale Behörden, um sicherzustellen, dass der Iran das Atomabkommen von 2015 einhält, enthalten zwei Lücken: Die internationalen Inspekteure müssen, um die relevanten Stellen zu inspizieren, einen Antrag bei der iranischen Regierung Wochen im Voraus stellen. Überraschungsbesuche sind nicht erlaubt. So hat der Iran natürlich genug Zeit, verdächtige Materialien vor der Inspektion zu entfernen. Die internationalen Inspekteure dürfen keine militärischen Einrichtungen in Augenschein nehmen, genau das hat US-Präsident Trump beanstandet und einen Aufschrei der EU und der europäischen Medien gegen sich ausgelöst. Mir liegt es fern, Trump in Schutz zu nehmen, aber er kann nicht immer falsch liegen; falsch ist jedoch, wie er seine Zweifel über Irans Einhaltung unpräsidentiell und unseriös per Twitter zirkulieren lässt. Sowohl diese Eigenart des US-Präsidenten als auch der EU-Antiamerikanismus waren ein gefundenes Fressen für die Iraner, um Zweifel über ihre Einhaltung des Atomabkommens zu zerstreuen.

Doch es gibt eine zweite Säule, die ich mit einer neutralen Zeitung formulieren möchte, nämlich „die klare Erwartung, dass Teheran mit dem Atomabkommen einen Schritt in Richtung Re-Integration in die Staatenwelt als verantwortungsvoller Partner vollziehen wolle“ (Neue Züricher Zeitung vom 22. September 2017). Der Iran handelt aber exakt gegenteilig zu dieser Erwartung, indem er und nicht etwa Saudi-Arabien das Ziel verfolgt, den Nahen Osten zu destabilisieren.

Mittelalterliche Praktiken in der modernen Außenpolitik

Dabei muss man zwei Begriffe erklären, die in Hinblick auf Irans Außenpolitik relevant sind: „Assassinen“ und „Taqiyya“. Beide Begriffe sind islamisch-schiitischen Ursprungs. Nach dem islamischen Schisma in Sunna und Schia im Jahre 661 wurden Schiiten verfolgt; sie gingen daraufhin in den Untergrund, um der sunnitischen Verfolgung zu entkommen. Das schiitische religiöse Dogma der Taqiyya erlaubt Schiiten, sich in der Öffentlichkeit zu verstellen und dabei zu lügen, um ihr Leben zu schützen. Im Verlauf der Jahrhunderte hat sich dieses Dogma jedoch verselbständigt; so wird es auch dann angewandt, wenn keine unmittelbare Lebensgefahr besteht. Taqiyya ist heute als Täuschung ein Bestandteil der iranischen Außenpolitik.

Nach der Taqiyya ist der zweite Begriff, nämlich jener der Assassinen zu erklären. Im Arabischen nennt man sie Haschaschin. Diese bildeten einst eine mittelalterliche schiitische Sekte, deren Angehörige Haschisch konsumierten. Hieraus entwickelte sich das Wort Assassin. Assassinen werden in der Regel von einer dritten Partei als Meuchelmörder und Spione instrumentell eingesetzt. Sie sind ihrem Auftraggeber gegenüber loyal und gefügig. Zunächst spionieren sie im traditionellen Sinne dadurch, dass sie versuchen, ihr Zielobjekt durch Vertrauenserwerb zu infiltrieren und dann auf dieser Basis zielstrebig zu handeln. In der Regel ermorden Assassinen ihre Opfer, wenn sie ihr Ziel erreicht haben und es dann nichts weiter auszuspionieren gibt. Dies geschieht rituell mit einem Dolch. Das ist aber kein zwingender Abschluss. Ein Beispiel hierfür ist der iranische Einsatz eines Briten mit schiitisch-iranischen Wurzeln namens Daniel James, der als Übersetzter von General Sir David Richards in Afghanistan arbeitete. Er konnte alle ISAF-Pläne einsehen und an den Iran weitergeben bis er enttarnt wurde. General David Richards hat den iranischen Assassinen-Spion überlebt.

Der Iran hat vom Irak-Krieg profitiert

Die Wende des Aufstiegs des Iran zu einer neuen regionalen Macht begann nach der „Islamischen Revolution“ unter Ruholla Khomeini 1979. Seit jenem Jahr hat der Iran systematisch versucht, seine islamische Revolution nicht als schiitisch zu beschränken, sondern als universell gelten zu lassen, auch für die gesamte Welt des Islam. Das wurde sehr intensiv bis Mitte der 1980er Jahre verfolgt, jedoch ohne Erfolg. Zwar begeisterten sich sunnitische Muslime für die erste reale Revolution in der Welt des Islam und sie übernahmen zunächst ihren Universalismus. Aber schnell mussten sie die dahinter sich verbergende schiitische Strategie der Taqiyya erkennen und sie wandten sich ab. Der Iran wurde so zunehmend isoliert, woraufhin das Export-Model Irans total gescheitert war.

Diese Isolation Irans dauerte bis zum Irak-Krieg 2003, als eine Wende eintrat. Der Hauptnutznießer des Sturzes des sunnitischen Diktators Saddam Hussein war der schiitische Iran. Das erklärte Ziel der USA im Irak-Krieg war die Demokratisierung im Nahen Osten. Unter George W. Bush war dies ernst gemeint, aber die Naivität der Planung hat genau zum Gegenteil geführt. Es war nicht falsch, den Diktator Saddam Hussein zu entfernen. Falsch war es, dies zu tun ohne ein „Post-Saddam-Szenario“ zu entwickeln. Der Iran konnte die Situation des Machtvakuums nutzen und hat heute die totale Kontrolle über den Irak.

Die irakische Armee besteht heute aus schiitischen Soldaten und Offizieren, die während der Regierungszeit Saddam Husseins im Exil im Iran ausgebildet wurden und ab Mitte 2003 in den Irak – trotz amerikanischer Präsenz – hineingeschleust worden sind. Heute wird der Irak total vom Iran dominiert, der dort durch eigene Milizen, etwa der Kataib Hisbollah, präsent ist. Aus diesen schiitisch-iranischen Milizen, die im Iran ausgebildet worden sind, kommen die spionierenden und meuchelmordenden Assassinen. Dies gilt auch für Syrien und den Libanon sowie tendenziell für Jemen und Afghanistan. Der Iran betreibt Politik im Stillen, um den Westen – besonders die USA – in dem inzwischen längsten Krieg (16 Jahre), den die USA jemals führten, zum Scheitern zu bringen.

Barack Obamas falscher Ruhm

Nicht nur in Nahost, sondern auch in Zentralasien betreibt der Iran seine Hegemonialpolitik. In Afghanistan verfolgt er eine umfassende Strategie; sie ist jedoch nicht so leicht wie im – demografisch – schiitisch dominierten Irak (Schiiten machen 60 Prozent der irakischen Bevölkerung aus). Denn in Afghanistan gibt es nur die schiitische Minderheit der Hazara, von der ungefähr eine Million als Flüchtlinge im Iran leben. Diese werden als Söldner in Syrien und Irak instrumentalisiert. Die Mehrheit der afghanischen Stämme ist jedoch sunnitisch. Der Iran hat deshalb seine Afghanistan-Politik an die lokalen Verhältnisse angepasst und arbeitet sehr eng mit den sunnitischen Taliban zusammen. Beide sind sich darin einig, dass die USA scheitern und ihre Truppen – wie im Irak – abziehen sollen.

Barack Obama rühmt sich damit, als Friedensnobelpreisträger für den Frieden gesorgt und mit den Iranern das Atomabkommen ausgehandelt zu haben. Doch gab Obama den Befehl, den obersten Befehlshaber der Taliban, Mullah Mansur, mittels Drohneneinsatz zu ermorden. Mansur kam gerade von seinem zweiten Iran-Besuch, wo er sogar vom obersten schiitischen Führer Ali Chamenei empfangen wurde. Er hatte gerade mit der iranischen Führung einen Iran-Taliban-Pakt gegen die USA geschlossen. Das geschaht alles, wie Experten betonen, im Geheimen. Anders als die Sunniten, die sehr laut in die Rhetorik-Fanfare blasen, macht der schiitische Iran Politik im Stillen und verkauft sich täuschend an den Westen als Dialogpartner. Die iranischen Assassinen werden hier nicht nur gegen die prowestliche afghanische Regierung, sondern auch gegen die eigenen Verbündeten eingesetzt, so dass die Taliban Grund bekommen, sich zu fürchten und Angst davor zu haben, es sich mit den Iranern zu vermasseln. Deutsche Politiker wie Sigmar Gabriel verstehen dies in ihrer Naivität nicht.

Neue Geopolitik in Nahost und Zentralasien

Irans Außenpolitik greift auf mittelalterliche Praktiken zurück, die in eine moderne Außenpolitik eingebaut werden. Hedley Bull, Oxford-Gelehrter für Internationale Beziehungen, hat – unabhängig vom Iran – den Begriff „new medievalism“ entwickelt, um zu zeigen, dass sich mittelalterliche Phänomene in der Gegenwart wiederholen können. Die Rückkehr der Assassinen in moderner Form ist ein Beispiel hierfür. Das Traurigste beim Studium der europäischen und amerikanischen Außenpolitik im Nahen Osten ist, dass westliche Politiker und Militärs dies nicht nur nicht verstehen und alles falsch machen, sondern sich auch in einer politisch korrekten Selbstzensur verbieten, hierüber aufgeklärt zu werden.

Ich fasse zusammen: Der Iran betreibt eine Geopolitik des schiitischen Gürtels in antiwestlicher und antisunnitischer Absicht. Es wäre dumm, Aufklärung hierüber als einen Ausdruck der Islamophobie zu verfemen. Der bis zur Bildung einer neuen Regierung noch amtierende deutsche Außenminister Sigmar Gabriel ist in seiner Naivität so weit gegangen, die iranische Position im Atomabkommen gegen die USA zu verteidigen. Sein Rivale, Präsident Trump, gibt „Tweets“ von sich, die nur beweisen, dass er keine kompetenten Nahost-Berater hat. Beide werden irregeführt, der Iran ist der lachende Dritte. Kurz: Die Sunni-Schia-Feindschaft ist heute nicht mehr so sehr religiös bestimmt, vielmehr geht es um die neue Geopolitik in Nahost und Zentralasien, in der es sowohl sunnitische als auch schiitische Schachfiguren gibt.

Bernhard K. Kopp | Mo, 27. November 2017 - 16:22

Diese Frage erscheint im Nahen Osten noch lange nicht geklärt. Die Öl-Araber haben ja auch ihre mittelalterlichen, radikal-wahabitischen Elemente und Gewohnheiten. Ein 'Vertrauen' in den Iran ist sicher sehr relativ. Es erscheint aber unübersehbar, dass der Iran, die iranische Gesellschaft, einen breiteren kulturell-zivilisatorischen Hintergrund hat als, z.B. Saudi Arabien oder die Golf-Scheichtümer. Es scheint auch, dass es im Iran eine breitere gebildete Mittelschicht gibt, die ein Äquivalent zu einem europäischen Bürgertum (früherer Jahrhunderte) sein könnte, um die Staats-, Rechts-, Wirtschafts- und Sozialordnung weiterzuentwickeln. In bling-bling-Öl-Arabien kann man wenig davon erkennen.

sehe ich genau so wie sie.
Mir schien es gibt im Moment eine Medienschlacht um die Deutungs- und Meinungshoheit zwischen Saudi-Arabien, Israel (die neuen Verbündeten der Saudis im Kampf gegen den Iran) und den USA auf der anderen Seite Russland, Iran und den "Willigen" die sich nicht auf eine Seite ziehen lassen wollen. Klug wäre es sich auf keine Seite zu stellen und mit Allen diplomatischen Umgang zu pflegen und die EU und wir sollten genau schauen was nützt uns ich betone uns! Blinde Gefolgschaft auf der der einen oder anderen Seite sollte unterbleiben.

Staaten haben Interessen, keine Freunde. (Egon Bahr ?) Schon gar keine undemokratischen, die Menschenrechte mit Füssen treten und ihre menschenverachtenden Ideologien verbreiten wollen.

Eine sehr kluge und ausgewogene Betrachtung des Sachverhalts. Bitte
weiter so!

Sachverhalt, werte Frau Keppelen.
Die Kriege werden lange vorher geführt, bevor sie umgesetzt werden.
Eben nicht als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln unter dem Primat der Politik (Clausewitz), sondern als Ziel der Politik.
Wir leben in einer Zeit undifferenziertesten Denkens überhaupt, das ich dann auch eher als Operieren in unbekannten Gewässern nennen würde und auf der anderen Seite allgegenwärtiger Medien.
Das Niveau z.B. staatspolitischer Auseinandersetzungen würde ich teils als himmelschreiend bezeichen, weit entfernt von der Verwechslung Herrn Köpckes als dem Sprecher der Budesregierung, was seiner unbedingten Seriosität geschuldet war, die die der Regierenden aufnahm, himmelschreiend also auch auf Seiten der Regierenden.
Ich sehe evtl. Merkel als Niedergang der Politik zu seinem einst daraus "Entronnenen".
Nur ist das Schein.
Politik entringt sich nicht seinem Gegenteil.
Für sich ist Politik/Aufklärung nicht der Ausgang aus Unmündigkeit, sondern MÜNDIGKEIT

Mehr gibt es dazu nicht zu schreiben. Der Iran, die Arische Nation ist das Historische Bindeglied zu zum Indo Arischen Nord Indien. Meiner Meinung deswegen unter Druck vom Westen und Israel. Der Iran hat kluge Köpfe und wird sich mit der Zeit den Fundamentalistischen Islam abschütteln.

Lieber Herr Kopp,

es empfiehlt sich sowohl gegenüber Iran als auch Saudi-Arabien größtmöglichen Abstand zu bewahren, denn im Grunde sind beides faschistoide Systeme, in denen eine freiheitliche, aufgeklärte Denk- und Lebensweise nichts zählt.

Die Iraner mögen eine relativ gut gebildete Mittelschicht haben aber bewegen wird die auch nichts, denn es sind die 10-20% religiösen Hardcore Fanatiker, die in diesen Ländern das sagen haben.

Ich sehe das ganz analog zur Hitlerdiktatur: da gab es auch viele gut gebildete Menschen, aber die 10-20% Hardcore Faschisten haben am Ende den ganzen Kontinent in den Abgrund gezogen.

Im Nahen Osten haben wir das gleiche nur in „Grün“ – eben der Farbe des Propheten!

Ich möchte mit keinem der beiden Systeme etwas zu tun haben!

Es grüßt Sie
J. Walter

Das grössere Problem in der Region dort ist, der Iran Khomeini hat den Vater des jetzigen Diktators Assad unterstützt und das jetzige iranische Regime unterstützt den Sohn, also Baschar al Assad. Sein Vater hat in den 80igern Hunderttausende gefoltert und getötet.
Jetzt unterstützt das iranische Ayatollah Regime den Sohn, Baschar al Assad. Dieser foltert und tötet auch Hunderttausende.
Im Iran kann keine keine Partei gegründet werden, ob liberal, sozial oder irgendeine freie demokratische Partei.
Die Ayatollahs, der Islam haben das Sagen da. Es gibt dort keine Demokratie, es ist eine Diktatur. Das Schlimme und Lächerliche ist, das sie alle 4 Jahre Scheinwahlen machen, wobei irgendein Kandidat der Ayatollahs Präsident wird. Im Iran gibt es Steinigungen, täglich, Auspeitschungen und Todesstrafe aus, an den Haaren herbeigezogenen Gründen.
Im Iran werden andere Völker, die nicht persisch sind, unterdrückt.Die Völker dort wollen unabhängig vom Iran werden.

Georg Silva | Mo, 27. November 2017 - 16:44

kann sich auch ohne 3 große Krisen leisten, nicht mit Allen zu handeln und wenn ein Land das tut, begeht Selbstmord, basta....
Ist das klug, erst wenn die EU zerbricht die Rußlandsanktionen aufzuheben?
Nur die Dummen lernen, wenn überhaupt von eigenen Fehler....

Achim Scharelmann | Mo, 27. November 2017 - 18:02

Eine rein polemische Bemerkung zu obigem Bild. Wer den Dicken rechts zum Freunde hat, braucht keine Feinde mehr, weder in der Partei noch in der Weltpolitik.

Kostas Aslanidis | Mo, 27. November 2017 - 18:03

Herr Tibi, bei mir sind sie durchgefallen. Der ganze Artikel ist nur noch verlogen. Schade. Ich habe sie geschätzt. Das wars.

Super! Sid haven völlig recht, Herr aslanidis!mann merkt,dass Herr Tibi ein sunnt ist,und Saudi arabien in Schutz nimmt.Das Land,das terroristen in Syrien unterstützt,wofür es auch Beweise gibt.das die iraner mit aller macht versucht haben,dass diese ganzen Terroristischen Gruppen nicht nach irak und Syrien auch noch in Iran Fuß fassen,ist doch selbstverständlich.herr Tibi hätte wohl lieber gesehen,dass die is auch noch nach Iran geht!

Herr Aslanidis, Ihre Kommentare sind eigentlich immer mit Argumenten hinterlegt,
aber hier vermisse ich wenigstens ansatzweise, warum sie hier so mental aus der Haut fahren.

Holger Stockinger | Di, 28. November 2017 - 13:17

In reply to by Armin Latell

Ist das ein dichterisch-orientalischer Slogan?

Als früherer Freund eines Irakers, von dem ich nicht weiß, ob er noch am Leben ist nach dem "1.-Irakkrieg" der USA, möchte ich an den Iran-Irak-Krieg erinnern, den weder Außenminister Josef Fischer noch Sigmar Gabriel irgendwie in ihrem "historischen Gedächtnis" verortet haben.

Ein iranischer Bekannter mit Exil in meiner Nachbarschaft weiß sehr wohl, daß es gefährlich ist, den LEU zu wecken (aus Schillers: "Glocke") ...

Nein, ich denke, ist mir einfach so eingefallen, habe weder eine orientalische noch dichterische Ader. An den überaus grausamen Krieg Iran gegen Irak kann ich mich, obwohl doch schon länger her, noch recht gut erinnern. Die (Geo)politischen Hintergründe oder wer im Hintergrund direkt oder indirekt noch alles beteiligt war, hat mich damals nicht sonderlich interessiert, aber soweit ich mich erinnere, war Saddam Hussein der "Bösewicht". Aber im Nachhinein denke ich, auch hier hatte die Welt einen Stellvertreterkrieg. Danke für den "Leu", musste ihn erst mal recherchieren :-)

Guido Schilling | Mo, 27. November 2017 - 19:22

Die oben erwähnten Geschichten stammen aus dem arabischen Raum (für uns naher Osten). Das ist auch das Einzige was in dieser Region wirklich beherrscht wird. Sie erzählen dir in blumigen Worten das was du hören willst und seifen dich nach allen Regeln der Kunst ein. Nur Deppen und Gutmenschen fallen heute noch darauf herein.

Jacqueline Gafner | Mo, 27. November 2017 - 19:29

was die Ambitionen beider Staaten angeht, im ewigen Streit zwischen den zwei Hauptrichtungen des Islam ein für alle Mal die Oberhand über den Erzfeind zu gewinnen, zumindest aus einer an den spezifischen Zutaten dieser seit Jahrhunderten andauernden Kontroverse nicht sonderlich interessierten westlichen Sicht. Da Nicht-Mulime - unabhängig davon - in den Augen von (strenggläubigen) Muslimen überdies als Ungläubige und damit als Menschen zweiter Klasse gelten, die es zu bekehren oder (nach Möglichkeit) zu unterdrücken gilt, haben westliche Staaten umso weniger Grund, für Saudiarabien oder für den Iran Partei zu ergreifen, sondern misstrauen beiden besser gleichermassen und lassen sich nicht (mehr) in ihre Händel hineinziehen.

André Oldenburg | Mo, 27. November 2017 - 19:40

Hätten wir hohe moralische Standards, dann würden wir weder mit dem Iran, noch mit Saudi Arabien Geschäfte machen. Da wir aber einen hohe Meinung von Wirtschaft haben, können wir doch nicht die Moral wählen, denn die Moral ernährt einem nicht.

Markus Michaelis | Mo, 27. November 2017 - 20:11

@Kostas Aslanidis: also ich habe den Artikel jetzt weniger als eine Verteidigung Saudi-Arabiens gelesen.

samy waly | Mo, 27. November 2017 - 20:13

Das grössere Problem in der Region dort ist, der Iran Khomeini hat den Vater des jetzigen Diktators Assad unterstützt und das jetzige iranische Regime unterstützt den Sohn, also Baschar al Assad. Sein Vater hat in den 80igern Hunderttausende gefoltert und getötet.
Jetzt unterstützt das iranische Ayatollah Regime den Sohn, Baschar al Assad. Dieser foltert und tötet auch Hunderttausende.
Im Iran kann keine keine Partei gegründet werden, ob liberal, sozial oder irgendeine freie demokratische Partei.
Die Ayatollahs, der Islam haben das Sagen da. Es gibt dort keine Demokratie, es ist eine Diktatur. Das Schlimme und Lächerliche ist, das sie alle 4 Jahre Scheinwahlen machen, wobei irgendein Kandidat der Ayatollahs Präsident wird. Im Iran gibt es Steinigungen, täglich, Auspeitschungen und Todesstrafe aus, an den Haaren herbeigezogenen Gründen.
Im Iran werden andere Völker, die nicht persisch sind, unterdrückt.Die Völker dort wollen unabhängig vom Iran werden.

Claudia Martin | Mo, 27. November 2017 - 21:00

aber wen interessieren diese Details Herr Tibi. Der Westen ist lediglich an Geschäften - an guten Geschäften - interessiert. Da hat der Iran einiges zu bieten. Aber auch Ägypten, Saudi Arabien usw. Was sollte der Westen auch tun? Wir verstehen ihre Welt nicht Herr Tibi. Viel zu kompliziert. Sie verstehen offensichtlich unsere Welt nicht. Ihre Vita ist mit dem Thema Antisemitismus verwoben. Die Deutschen stehen da nicht mehr zur Verfügung. Falls sie Befürchtungen haben, der Antisemitismus wandert nach D ein, wenden sie sich bitte direkt an Angela Merkel, Berlin.

Claudia Martin | Mo, 27. November 2017 - 21:04

noch zur Überschrift. Deutschland hat keine Freunde. Weder richtige noch falsche.

Enrico Stiller | Mo, 27. November 2017 - 21:45

Ich habe zum ersten Mal in den 70iger Jahren etwas von Tibi gelesen, und ich habe den Inhalt damals(es ging um die Dritte-Welt-Problematik) als ziemlichen Unfug empfunden. Trotzdem habe ich bemerkt, dass hier ein kluger Kopf schreibt, und habe ihn weiterverfolgt. Im Lauf der Zeit hat er zunehmend Wichtiges, Realistisches und Interessantes geschrieben. Umso bedauerlicher fand ich es, als man ihn praktisch akademisch kaltgestellt hat, sobald er die Sphäre der politischen Korrektheit verliess ("Leitkultur"). Faktendebatte? Pustekuchen! Doch nicht mit Deutschen! Deutsche definieren, wer gut und wer böse ist, und damit hat es sich. Was für ein erbärmliches Land sind wir geworden, mit einer Akademia, die diesen Namen nicht mehr verdient. - Umso besser, dass wenigstens der Cicero noch so einer wichtigen Stimme einen Platz gibt.

Farzin Karegar | Mo, 27. November 2017 - 22:11

Ohne mich mit den Praktiken des Journalismus auszukennen, bin ich persönlich der überzeugung, dass dieser Artikel Teil einer größeren PR-Kampagne ist. Bei den Kompetenzen die der Autor Herr Tibi aufweisen kann, kann dieser Artikel nicht ernst gemeint sein.

Es werden bewusst zuviele Details weggelassen.

Viele Grüße

Farzin Karegar

Andreas Fischer | Mo, 27. November 2017 - 22:11

Guten Abend Herr Tibi,

Juliana Keppelen hats 16:59 Uhr schon geschrieben: es geht um die Deutungshoheit.

Keiner will diesen Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten, doch gibt es Köpfe auf 3 Seiten die nicht anders wollen. Einen jungen "starken" König in Saudi Arabien, einen alten "starken" religiösen Führer im Iran und der auf dem Gipfel der Macht schwindelig werdenden USA mit global-hegemonialen Interessen, die nichts anderes tun als in alter imperialer Tradition "teile und herrsche" zu spielen. Und sie wissen was das bedeuten kann. Krieg wie in den 80ern. Nur mal so zum Gesamtkontext.

Das sie dieses alte Spiel nicht durchschauen. ist enttäuschend.

Robert Müller | Mo, 27. November 2017 - 22:30

"Freundschaft" ist keine Kategorie in der Außenpolitik. Im übrigen hat man im Nahen Osten auch keine Angst vor "falschen Freunden", wenn es im eigenen Interesse ist. Als es gegen die Kurden im Nordirak ging, waren sich alle einig.

Axel Kreissl | Mo, 27. November 2017 - 23:08

Zum Bild: Hier treffen sich zwei Nachtschattengewächse. Sie bestehen sozusagen nur aus Schatten und weil es so dunkel ist, sehen sie natürlich den Schatten des anderen nicht, denn dazu braucht man etwas Licht.

Klaus Göhn | Mo, 27. November 2017 - 23:20

Nur die Kritik an den Iran und nicht an Saudi-Arabien ist mehr als problematisch.
Allein die Unterstützung der Saudis für den IS
und die gewissenlose Bombardierung des Jemen sind Ausdruck reaktionären Handels.
In DE werden gerade die Salfisten von den Saudis unterstützt.

Joost Verveen | Di, 28. November 2017 - 02:52

Prof. Tibi kennt sich in Nahost sicher besser aus als unsereiner, aber Europas größte Probleme verursachen nun mal sunnitische Moslems, allen voran die Araber.

Es ist durchaus möglich, das Nachsicht gegenüber Iran naiv ist, aber alles andere wäre nun mal Unterstützung für Araber (Saudis). Das will auch niemand.

Marco Holter | Di, 28. November 2017 - 03:51

Sehr geehrter Herr Tibi, wie immer so habe ich auch diesen Ihrer Aufsätze mit großem Genuss gelesen. Warum arbeiten Sie eigentlich als Chefberater im Auswärtigen Amt. Gestatten Sie mir eine Anmerkung. Ich sehe durchaus Parallelen zur Lage Europas anno 1914. Wie damals das Deutsche Reich so fühlen sich die Saudis heute zunehmend umzingelt. Bleibt zu hoffen, dass es zu keiner Eskalation kommt.

Renate Brunner | Di, 28. November 2017 - 07:49

"Es war nicht falsch den Diktator Saddam Hussein zu entfernen". Doch es war falsch, es wurde ein ILLEGALER Angriffskrieg - KEIN Verteidigungskrieg - gegen den Irak von den USA, George W. Bush geführt, ohne Mandat der UNO.
Und wie Sie sehr gut wissen, Herr Tibi, ist das streng verboten. Keiner trauert Saddam Hussein ein Träne nach, aber ein ganzes Land in Schutt und Asche zu bombadieren ist und bleibt ein Kriegsverbrechen. In vielen anderen Analysen und Fakten mögen Sie recht haben, mehr Einblick haben etc. Nur mit dieser oben zitierten Aussage disqualifizeren sich leider, schade um Ihren prinzipiell guten Ruf und Ihre Kompetenz.

Dieter Erkelenz | Di, 28. November 2017 - 09:41

Herr Aslanidis, begründen Sie Ihren Vorwurf! Ansonsten sind Sie bei mir "durchgefallen"!

Wilhelm Maier | Di, 28. November 2017 - 10:26

"in seiner Naivität?",
wenn man über Srđa Popović, Mitbegründer von "Otpor!" Liest:
https://de.wikipedia.org/wiki/Otpor!
sich über Gründer von CANVAS und auch dessen Finanzierung „verfolgt“ bei:
https://de.wikipedia.org/wiki/Centre_for_Applied_Nonviolent_Action_and_…
und die Ursachen und Beteiligte beim „Arabischer Frühling":
https://de.wikipedia.org/wiki/Arabischer_Fr%C3%BChling
nachliest,
kann dann unsern Außenminister nicht als Naiv heißen. Er sieht das alles
eventuell breiter und vielseitiger als Sie.
Und noch dazu über von Ihnen Hoch Gelobten Land:
https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/11/28/saudi-arabien-ra…

Karin Zeitz | Di, 28. November 2017 - 10:31

sollten genau hinschauen und eigenen Experten vertrauen. Naiv und dumm sich in alle dortigen Händel einmischen und Partei für eine Seite ergreifen führt oft dazu, dass die eigenen Interessen vernachlässigt werden.

Peter Lieser | Di, 28. November 2017 - 10:53

Wer unsere Waren kauft ist unser Freund- bis auf Weiteres....könnte auch schon morgen unser Feind sein. Und was interessiert mich mein Geschwätz von gestern. Es ist zwar reizvoll die Einlassungen von Herrn Tibi zu wiederlegen ( oder zerlegen ) ist aber sinnlos.

wolfgang spremberg | Di, 28. November 2017 - 11:44

In reply to by Peter Lieser

Es geht um Interessen, Vorteile, Geschäfte. Offen oder verdeckt.
Eine erfolgreiche Revolution ist eine gerechte Revolution, ein erfolgreicher Krieg....
Wenn man sich den Verlauf der Weltgeschichte anschaut war und ist es so.
Das mag man bedauern, nützt aber nichts. Nach vielen tausend Jahren Menschheitsgeschichte es jetzt wieder mit "rechte Backe linke Backe, deinen Nächsten lieben wie dich selbst" zu versuchen ist brandgefährlich und unsinnig. Gerade in unserer heutigen Situation.

Wilhelm Maier | Di, 28. November 2017 - 11:26

Das was Sie „Unter George W. Bush war dies ernst gemeint“ erwähnen, hatte mit einer Größter Lüge des 21. Jahrhundert (Reagenzglas!) die ganze Welt getäuscht und unnötige Krieg angefangen, der die ganze Region destabilisiert hat. Und Millionen von Opfern gekostet hat. Sollte man aber nicht vergessen, dass das es nicht nur „UNO- Kartenspiel“ gibt, sonder auch UNO für „United Nations Organization” als globale internationale Organisation ein uneingeschränkt anerkanntes Völkerrechtssubjekt auch noch existiert. Und dass als „erster Staat ratifizierten die Vereinigten Staaten die Charta und boten den Vereinten Nationen als Sitz New York an.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Vereinte_Nationen
„Über alles „ war doch schon mal. Sollte man nicht lieber (oder besser) „Miteinander“ sein, und at least solche Sachen über UN regeln. Der Ausdruck: „Es war nicht falsch, den Diktator Saddam Hussein zu entfernen.“ ? ist doch falsch auf Platz und and leaves also a thready aftertaste. In diesem Sinne.

Jürgen Lehmann | Di, 28. November 2017 - 13:57

Es ist erstaunlich zu lesen wie Herr Tibi einen „Schutzmantel“ um die Saudis zieht.
Es gab auch schon andere Berichte von ihm über das wahabitische System, das als sehr extrem dargestellt wurde.
Ob sich der Iran ein „besseres Image“ als Saudi-Arabien erschleicht sei dahingestellt, ist jedoch keine ernst zu nehmende Diskussion wert.

Nüchtern gesehen kann man das Verhalten der EU gegenüber dem Iran positiv betrachten, sind doch die Schiiten in der Minderheit und nicht so aggresiv einzuschätzen wie ein Teil der Sunniten.

Christoph Kuhlmann | Di, 28. November 2017 - 14:37

und liefert auch keine Waffen. Militärische Mittel nur um Sicheheitszonen einzurichten, in denen Flüchtlinge versorgt werden könnern. Je mehr Unterstützung die Kriegsparteien erhalten, desdo länger dauern die Kriege. Die Staaten der Region verstehen ihre Nachbarn besser als die USA und Europa. Es wird Zeit für ein Ende der westlichen Hegemonie. Militärische Überlegenheit darf nur noch zu humanitären Zwecken eingesetzt werden.

Marcel d'Honte | Di, 28. November 2017 - 18:23

Der Tenor dieses Art. von Prof. Tibi ist doch: "Europäische" Medien u. Politiker lassen sich über die tatsächlichen Ambitionen der Islamischen Republik Iran täuschen. Und darin dürfte dem Autor zuzustimmen sein. "Der Westen" scheint generell recht unbedarft darin zu sein, ein ambitioniertes Macht- u. Hegemoniestreben (als Gefährdung) zu erkennen. Das dürfte angesichts der Bewaffnung u. fortgesetzten Aufrüstung, der massiven Unterstützung terroristischer Gruppen, der Zerstörung Israels als Staatsziel, der programmatischen Feindschaft mit dem "Satan" USA u. einer letztens unverblümt in Richtung "Europa" vorgebrachten militärischen Drohung seitens besagter "Republik" kaum zu bestreiten sein. Die Antwort "Europas" müßte aber in einer massiven (Defensiv)Aufrüstung bestehen. Und event. auch in einem etwas sensibleren Blick auf die türk. AKP mit ihrem nationalen Hegemoniestreben, die nun den Bau von "Atomkraftwerken" initiiert ...

Wolfgang Schuckmann | Di, 28. November 2017 - 18:46

Wie kann man sich nur so kaufen lassen. Alles was man weiß war also nur Scheinwissen. Den wahren Bösen haben wir jetzt endlich aus berufenem Munde verkündet bekommen. Wissen Sie was Herr Tibi, ich habe Sie mal sehr geschätzt. Ich habe mich ver...schätzt. Sie haben in diesem Konglomerat der Erklärer als Botschafter gerade
noch gefehlt. ! W.S.

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