Trump
US-Präsident Donald Trump / picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Julia Demaree

Deutschland und der Irankrieg - Trump-Kritik und Nichtstun sind kein geopolitisches Konzept

Deutschland versteckt sich im Irankrieg hinter dem Völkerrecht, während andere die „Drecksarbeit“ erledigen. Besonders schräg ist der Vorwurf an die USA, sie habe keine Strategie – als wäre schlau daherreden und Nichtstun das bessere Konzept.

Ben Krischke

Autoreninfo

Ben Krischke ist Leiter Digitales bei Cicero, Mit-Herausgeber des Buches „Die Wokeness-Illusion“ und Mit-Autor des Buches „Der Selbstbetrug“ (Verlag Herder). Er lebt in München.

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Der Deutsche liebt die Gewissheit. Überraschungen sind weniger sein Ding. Er liebt es, wenn bis Ostern die gesamte Jahresurlaubsplanung steht. Er kauft eine Versicherung für das Handy. Und eine Hülle. Und eine Schutzfolie fürs Display. Er schließt die Haustür zweimal ab, weil einmal nicht reicht. Und er hat den Begriff „Serviervorschlag“ erfunden. Nur, um sicherzugehen, dass auch wirklich niemand denkt, die Raviolidose würde auch einen Teller enthalten. Und eine Tischdecke. Und Besteck. 

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Stefan | Fr., 27. März 2026 - 13:39

Entweder ist man auf der Seite der USA oder eben nicht.
Wo wurde das Völkerrecht bei der Aktion gegen Maduro abgemahnt oder bei sonstigen aktuellen Aktionen des vermeintlichen Anwärters des Friedensnobelpreises ???
Donald Trump wird sich denken:
Amerika schafft das schon, aber Europa und vor allem Deutschland braucht mir nicht mehr zu kommen und schon gar nicht die Nato.

Karl-Heinz Weiß | Fr., 27. März 2026 - 14:09

"Kann man so sehen", wie auch der Autor anmerkt. Nur: die Golfstaaten sehen das anders, und deren Sichtweise fällt momentan komplett unter den Tisch. Unseren Bundespräsidenten muss man zurecht an den Begriff "Völker"-Recht erinnern. Es soll dem Schutz der Völker dienen, nicht der Täter. Auch er blendet die Wirklichkeit aus, wie aktuell seine Nach-Nachfolgerin beim Thema "Sklaverei".

Hans v. Weissensand | Fr., 27. März 2026 - 14:17

sie hätten keinen Plan ist nicht deutsch, lieber Herr Krischke! Die Kritik kommt von Leuten die nicht gewohnt sind zu planen, Strategien zu entwickeln in kurzen oder langfristigen Szenarien zu denken, gar auf plötzliche Veränderungen zu reagieren, wie es bspw. Unternehmer tun. Aus diesem Grund wirkt unser Aussenminister regelmässig überfordert, kann nur warnen, Probleme beschreiben oder Endscheidungen verkünden die andere getroffen haben. Nicht dazu in der Lage Trump ein Mindestmaß an defensiver Hilfe zuzubilligen und das mit mehr Hilfe in anderen Konflikten, wie dem in der Ukraine zu verknüpfen.

Helfen - Mitmachen - Mittäter oder
Helfen - Schützen - Deeskalieren,
das ist ein himmelweiter Unterschied.
Gar nichts machen und Sprüche klopfen wie Herr Steinmeier das geht gar nicht.
Bombardieren war sowieso der absolut falsche Weg, jetzt geht's drum wieder Ordnung zu schaffen und das Öl sicher nach Europa zu bringen.

Heidemarie Heim | Fr., 27. März 2026 - 17:42

Antwort auf von Stefan

Das völkerrechtswidrige Bombardements insbesondere auf die Zivilbevölkerung oder auf deren dem Überleben dienenden Infrastrukturen bei minus 25 Grad Kälte Sch...., um nicht zu sagen unmenschlich sind, davon können Ihnen die noch nicht zu uns geflüchteten Ukrainer ebenfalls ein Lied singen. Die hier von Ihnen gemachten Unterschiede sind den Opfern dieser nunmehr 4 Jahre anhaltenden Aggression bzw. die Art von "Regimechange", die Herrn Putin vorschwebt, welcher angesichts für ihn ausgerollter Teppichen darüber hinaus noch die Bewunderung Trumps genießt, ob im Iran oder der Ukraine mit hoher Wahrscheinlichkeit völlig egal. Tot ist tot. Egal ob durch Raketen, Drohnen oder weil der Strom für den Fahrstuhl fehlt die gehbehinderte Oma aus dem 10.Stock in ihren eigenen 4 Wänden erfriert. Nicht unser Bier. Wir haben schon genug für den Schauspieler u. sein störrisches Volk locker gemacht. Und mir hat der Russe o. der Mullah auch nix getan. Hauptsache, es fließt bald wieder beider Öl u. Gas! MfG

Natürlich ist es egal wer wen bombardiert, alles verwerflich, jedoch braucht Deutschland Öl und Gas.
Wir leiden zwangsläufig mit, weil wir offenbar keinerlei Souveränität mehr besitzen und würden wir sie besitzen, wer garantiert dafür, daß wenn dem US amerikanischen Präsidenten mal der Furz quer sitzt, nicht auch mal ein deutscher Kanzler entführt wird, wie Maduro. 🤣

Heidemarie Heim | Fr., 27. März 2026 - 20:34

Antwort auf von Stefan

Doch Blähungen unseres wichtigsten NATO-Verbündeten oder Rülpser und mehr aus Russland oder China kommend, bin mal gespannt wann die Chinesen sich Taiwan samt der für die ganze Welt wichtigen Halbleiter oder Chip-Produktion krallt, hin oder her, erleben wir als Industrieland ohne eigene Rohstoffe, verteidigungstechnisch blank oder unwillig der Landesverteidigung sowie der Lust selbst in eigenen konventionellen Lagerstätten Fracking zu
betreiben irgendwann erst recht unser Waterloo. Und diesen Mangel an Souveränität haben wir uns zum größten Teil selbst zu verdanken. Egal was es kostet, auf Menschenrechte gepfiffen oder mal nebenbei beim big Deal halbherzig angesprochen bis zur Unterzeichnung und dem gemeinsamen handshake-Foto mit Autokraten, die uns mit einem Fingerschnipp oder leider in der Lieferkette verlustig gegangenen Containern mit Medikamenten zeigen wo der Bartel den Most holt wenn wir nicht artig sind, rächt sich halt irgendwann? MfG

Angelika Sehnert | Sa., 28. März 2026 - 07:50

Antwort auf von Stefan

Genau das ist das Problem. Die deutsche Politik, allen voran Steinmeier, will einfach nicht begreifen, welch eine Bedrohung das Mullah-Regime für den Westen ist. Genau wie man von den Grossreichphantasien eines Putin nichts wissen wollte- die er übrigens ganz öffentlich geäußert und spätestens mit der Annexion der Krim auch umgesetzt hat. Hauptsache, Öl fließt.
Wir haben in der Politik niemand mehr, der etwas von Außenpolitik oder gar von Geopolitik versteht.
Der Biedermeier-Deutsche will seine Ordnung,Ruhe, billiges Öl und Pakete von Temu. Ein Teil fabuliert noch von Werten, aber nur weil das so bequem ist und aktives Handeln oder gar Unbequemlichkeit unnötig zu machen scheint.
Die brutale Wirklichkeit ist, dass wir uns längst in einem Krieg der Systeme befinden. Es geht um nicht mehr und nicht weniger als die westliche Kultur als Ganzes. Die Amerikaner haben das begriffen. In Europa zieht man es vor kampflos aufzugeben und die eigenen, viel zitierten Werte zu Disposition zu stellen.

Heidemarie Heim | Sa., 28. März 2026 - 12:21

Antwort auf von Angelika Sehnert

Und je nachdem sie sich dreht, die Fahne der Moral.
Der Wahrheit ins hässliche Gesicht sehen oder wie eine Kanzlerin meinte "bei unschönen Bildern an unseren Grenzen" wäre es nicht mehr ihr Land.Und was die Dame von aus Freude über einen Wahlsieg geschwenkte Staatsemblemen hielt ...ab in die Ecke damit! Her mit der ganz weissen solange die mit den schönen bunten 🌈 noch in der Wäsche ist!
Und ansonsten gibt es ja außer unserer geliebten Brandmauer,das überaus frei interpretierbare Völkerrecht,welches UNS vor den Unbilden dieser Welt schützt.Wir müssen nur ALLE davon mit noch mehr Liebe überzeugen!
Danke geehrte Frau Sehnert für Ihre klaren Worte!Allen ein Gutes
Wochenende! MfG

Sabine Lehmann | Fr., 27. März 2026 - 14:34

Wenn ich diese Fäustchen sehe, ich kann kaum noch hinschauen. Mittlerweile habe ich persönlich den Eindruck, dieser Mensch dreht inzwischen frei, völlig frei. Gestern habe ich ein paar seiner Auftritte vor der Presse gesehen und gehört. Irgendwie völlig irre und auch etwas psychopathisch, finde ich. Unabhängig davon, wie sinnvoll diese militärische Iran-Intervention zu bewerten ist, ein solcher Charakter sollte besser gar keine Verantwortung tragen, zumindest keine mit Außenwirkung.

Heidemarie Heim | Fr., 27. März 2026 - 18:19

Antwort auf von Sabine Lehmann

Und frage mich angesichts vergangener Amtsinhaber auch jedes Mal, was da schief lief soweit ich die Amerikaner kenne oder ein Urteil abgeben darf angesichts unserer politischen Gestalter;) und gesellschaftlichen Entwicklung. Ich dachte damals, als alle auf den für sie scheinbar zu senilen Opa Biden einschlugen, vielleicht wären wir noch einmal froh einen mit ab und zu an Wortfindungsstörungen leidenden und öfter stolpernden Grandpa zu haben;). Anstatt diesem frei drehenden "Redetalent", dem sie besser einen schönen neuen Golfplatz und seiner Vorliebe für Gold angemessene Schläger gewidmet hätten. Und als Bonus oben drauf für die Eitelkeit das Teil aus Oslo.
Die aus meiner persönlichen Sicht herrührenden positiv anrechenbaren Seiten oder Taten seines Wirkens sind die Loyalität u. der Schutz Israels sowie seine mehrfachen Tritte ins Gesäß unserer eigenen und anderer europäischen Trittbrettfahrenden;) was Sicherheit u. Verteidigung angeht. So, nun habe ich genug ausgeteilt. Trotzdem LG!

Sabine Lehmann | Fr., 27. März 2026 - 21:51

Antwort auf von Sabine Lehmann

Hundert Prozent auch bei Ihren Lieblingdestinationen, liebe Frau Heim........Portugal, Andalusien und Mallorca;-) Aber psssst, nicht weitersagen;-);-)

Klaus Funke | Fr., 27. März 2026 - 14:52

Zunächst bin ich enttäuscht, und zwar von Ihnen, Herr Krischke. Ihre Kritik des typischen Deutschen ist so voller abgegriffener Klischees, dass einem davon übel wird - jedenfalls mir. Was den Irankrieg angeht, so gibt es aus meiner Sicht nicht so viele Unklarheiten. Trump ist ein typischer US-amerikanischer Präsident. Und diese müssen in ihrer Amtszeit wenigstens einen Krieg erfolgreich geführt haben. Freilich, auch wie immer, ohne verlässliche Analyse. Man glaubte, der Iran falle beim ersten Angriff in sich zusammen. Eine Fehlkalkulation. Das kommt davon, wenn man auf seine Geheimdienste baut. Den Iran besiegt man nicht so ohne weiteres. Die nächste Fehlkalkulation ist das Urvertrauen auf die eigene Stärke. Die USA werden aus diesem Krieg angeschlagen herausgehen, ihr Weltmachttraum ist ausgeträumt. Es rächt sich für uns unser Vasallendenken. Wir werden mit den Amis absaufen. Und Russland wird triumphieren. Warum? Weil Putin keine kurzatmige Politik macht. Es werden schlimme Zeiten.

Rainer Mrochen | Fr., 27. März 2026 - 15:03

Politik in Deutschland am Nullpunkt. Symptomatisch für das Gesamtsystem. Lösung: Kriegstüchtigkeit. Wenn nichts zu einer vernünftigen, politischen Lösung geführt werden kann, muss halt die ultima Ratio herhalten. Das muss keine zwangsläufige Notwendigkeit sein aber es ist ein vorgezeichneter Weg sich des eigenen Versagens zu entledigen. Selbstverständlich ohne Verantwortung für die Konsequenzen im Deutschland aller besten Zeiten. Das ist wie immer Staatsbeschiss auf aller höchstem Niveau.

Er weilt mit seiner Liebsten in Australien, werter Stefan. So konnte man heute lesen. Hat sich dorthin, was einige nicht gut finden, mit einer Maschine der Bundeswehr (oder war es der Regierungsflieger???) fliegen lassen. Macht dort Urlaub. Natürlich hatte man vorher einen dienstlichen Termin. Und da man schon mal dort war, blieb man zum Urlauben da. Man gönnt sich ja sonst nichts! 😉

Die KI sagt:
"Verteidigungsminister Boris Pistorius besuchte am 26. März 2026 als erster deutscher Verteidigungsminister seit acht Jahren Australien. Im Mittelpunkt standen die Vertiefung der militärischen Zusammenarbeit, Rüstungskooperationen und Sicherheitsgespräche in der Indo-Pazifik-Region. Ein Abkommen zur Sicherheit im Weltraum wurde unterzeichnet"

>> Ist okay - mMn. ...!?

Hans Süßenguth-Großmann | Fr., 27. März 2026 - 15:25

in der öffentlichen Verwaltung, gibt es zuerst die Frage nach der sachlichen und fachlichen Zuständigkeit. Erklärt sich die Behörde für zuständig wird sie tätig, wenn nicht, dann nicht. Bürokratie eben, aber wichtig. Der Umgang mit anderen Staaten wird durch das Völkerrecht geregelt, das als Erfahrung aus langen Kriegen geschaffen wurde. Und der Umgang mit anderen Staaten beinhaltet, dass man die Staatsoberhäupter eben nicht verhaftet oder ermordet. Das Völkerrecht beinhaltet auch nicht die Beurteilung der inneren Angelegenheiten anderer Länder, egal wie sehr sie unserem Rechtsempfinden widersprechen.
Die jetzigen Weltlage stellt sich so dar, dass sich die USA und Israel als die Legislative (Kaiser) der Welt verstehen und zugleich als Exekutive funktionieren. Die logische Folge dieser Sicht wird sein, dass es endlose Kriege geben wird, mit denen, die damit nicht einverstanden sind. Willkommen im 3. Weltkrieg. Europa ist diesmal kein Täter, das ist aber auch nicht hilfreich.

Ex-Außenminister Fischer, den ich für seinen politischen Realismus nach wie vor schätze, NICHT weil er bei 'Die Grünen' ist..., hat in einem Interview vor längerem auf die Frage, ob er angesichts der aktuellen Situation mit einem 3. Weltkrieg rechne geantwortet: "Wiso? Der 3. Weltkrieg läuft doch längst..."

Das war noch 'vor Corona'..., also auch vor der Ukraine-Vollinvasion... ... - das sollte 'einem' doch zu denken geben... 🤔, oder?

Markus Michaelis | Fr., 27. März 2026 - 17:01

Ja, Danke - aus meiner Sicht trifft der Artikel zentrale Punkte. "Deutsche" sind vernarrt in eine klare Ordnung und Regeln, nur sind Mensch und Welt so nicht - und nicht, weil der Mensch auch schlecht ist, und man dem eine Ordnung entgegensetzen müsse. Auf deutsche Art sind eher Völkerrecht, Menschenrechte, GG dabei schlecht zu werden. Wenn ich eine Ehe eingehe, Firma gründe etc., ist der entscheidende Schritt nicht, mich mit meinem Partner zu einigen, dass wir die Menschenrechte einhalten, uns also gegenseitig nicht versklaven. Das ist eine Nullaussage, aber da bleibt deutsche Politik zunehmend stehen. Wie man all die realen Probleme angeht, die mehr Fragen zu unterschiedlichen Ansätzen sind, damit sind wir zunehmend überfordert. Wir versuchen alle Probleme dadurch zu lösen, aufzudecken, wer die Menschenrechte, das Völkerrecht, die Verfassung verletzt hat - (also wer rechts ist), das soll den Weg weisen.

Ich halte das für eine prinzipielle, tiefe Sackgasse.

C. Schnörr | Fr., 27. März 2026 - 20:09

den Artikel zustimmend, nicht aber die Art, wie er aufgezogen wird. „Der Deutsche“ wählt mittlerweile zu 50-80% konservativ, ist freiheitlich, weltoffen und demokratisch eingestellt, mit Sinn für pragmatische Politik angesichts der real existierende massiven Probleme, und wird ganz sicher nicht durch den männlichen Abklatsch von Frau Baerbock als Kanzler, dessen einzigen Konstante permanente 180 Grad Wenden relativ zu seinen Aussagen und Versprechen sind, vertreten.

Jens Böhme | Fr., 27. März 2026 - 22:16

Das wäre neu, dass Trump wegen "im Iran tausende Oppositionelle ermordet und Mädchen hingerichtet werden als Bestrafung für ihre eigene Vergewaltigung" den Iran angriff. Einen Regierungssturz im Iran hat Trump zu keiner Zeit als Ziel verkündet. Die Einhaltung von Menschenrechten oder mindestens Frauenrechte im Islam schon gar nicht.

Thomas Veit | Fr., 27. März 2026 - 23:37

Antwort auf von Jens Böhme

D.T. hat im Januar glaube ich, als es im Iran zu den blutigen Aufständen kam, öffentlich an die Iraner gerichtet 1x "Haltet aus, Hilfe ist auf dem Weg!" gesagt..., und das wurde von verschiedenen iranischen Oppositionellen/Demonstranten 'für bare Münze' im Sinne einer Unterstützung ihrer Interessen gedeutet, wie Iraner und -innen neulich in einer Arte-Doku auch nochmals bestätigen. Damals rätselte man hier und anderswo auch öffentlich darüber, was er wohl damit meine... ...? 🤔 [...wenn ich mich recht erinnere]

Heute wissen wir es...

Thomas Veit | Fr., 27. März 2026 - 23:04

Deutschland hat sich bereits im Iran-Konflikt gut engagiert, und zwar mit dem auf dem Verhandlungsweg seinerzeit geschlossenen Atomanreicherungsabkommen, gemeinsam mit den USA, Frankreich, GB und Anderen... - damals noch.

>> AUFGEKÜNDIGT OHNE NOT UND ANLASS von einem gewissen Donald Trump in seiner Funktion als 45. Präsident der friedliebenden Vereinigten Staaten von Amerika... ... ... 🤔 /Ironie, sicherheitshalber

Klar hat Trump eine Strategie:
1. Wir Bomben sie in die Hölle, wenn sie sich nicht unterwerfen...
2a. wenn es NICHT gut ausgeht - bis zu den Midterms!!☝ - wird Hegseth als 'Schuldiger' gefeuert... - ERSTE ANDEUTUNGEN DIESBEZÜGLICH GIBT ES BEREITS...!! 😨🤪
2b. wenn es GUT ausgeht bin ICH (D.T.) der größte Befreier und Feldherr aller Zeiten - Ever-ever-ever-beautiful!!!

@Herr Krischke - nicht Ihr Ernst diesem Typen - SORRY! - 'Strategie' zu unterstellen... ... - oder doch?

PS: was Trump nicht weiß: ...auf den GröFaZ haben allerdings WIR hier das Copyright... ... 😉 🤣; aber im Tausch gegen Zollnachlass kann er es haben..., mMn.

Gisela Hachenberg | Fr., 27. März 2026 - 23:08

Lieber Herr Krischke, auch wenn es nicht alle Foristen so sehen, findet Ihr Beitrag meine volle Zustimmung. Wie immer unaufgeregt und sachlich. Dazu schrieb heute auch Eric Gujer, Chefredakteur der NZZ, einen guten Kommentar. Wie Ihrer nicht so negativ Richtung Trump, wie fast überall in den deutschen Medien. Er schreibt „Die Europäer dürfen ihr Urteil über den Konflikt nicht von den innenpolitischen Kämpfen in Amerika und Israel abhängig machen. Dort tobt der Krieg der Besserwisser, in dem Trump und Netanjahu von Anfang an als Verlierer feststanden“. Kann man so sehen. Natürlich sind die Urteile über den Krieg sehr unterschiedlich. Aber ich tendiere zu Ihrer Einschätzung und der von Herrn Gujer. Ich lasse mich nicht von der tendenziösen Abneigung der meisten deutschen Medien gegen Trump (und natürlich Netanjahu) anstecken!

Ist das alles oder kommt da noch was Inhaltliches? Und was genau ist eigentlich „tendenziöses Kriegs-Handeln“, Herr Veit, habe ich noch nie von gehört.

Die Sinnhaftigkeit Ihrer Replik verstehen vielleicht nur Sie allein. Aber sich selbst zu fragen, was der eigene Beitrag bedeuten soll, ist ja immerhin ein Anfang, Herr Veit…….

Thomas Veit | Sa., 28. März 2026 - 13:50

Antwort auf von Sabine Lehmann

zu befriedigen: die Haltung zum Krieg, gleich welchen, sind idR immer kontrovers... - 'für' und 'wieder' oder 'weiß nicht' ist alles möglich... - keine einfache Frage, mMn. 🤔

Jede andere Meinung kann man leicht als 'tendenziös' bezeichnen bzw. abwerten, wenn man/Frau eben gerade keine stichhaltigen Argumente oder Fakten vorbringen kann oder will.

Wenn eine große Mehrheit☝ in D den Irankrieg als völkerrechtswidrigen Krieg ansieht, und das offensichtliche Fehlen einer Strategie bzw. einer nachvollziehbaren Zielvorgabe kritisiert - zu Recht wie ich meine..., und zudem der Kriegsanführer USA den Kriegseintritt Deutschlands offen fordert - dann ist eine allgemeine auch breite Ablehnung desselben eben eine BREITE MEINUNG dazu - und keine Tendenz der Medien o.ä. ... - okay?

DESHALB und unter Beachtung des Vorgesagten halte ich Frau Hachenbergs Einlassung in ihrem letzten Satz für billig und unsachlich polemisierend - 'tendenziös'.

>> Ist aber auch jetzt nicht sooo wichtig..., am Ende. 😉

Liebe Frau Hachenburg, Ihrem Kommentar stimme ich gerne zu. Es ist nämlich nicht nur die Einschätzung von Herrn Herrn Gujer und Herrn Krischke, sondern auch von anderen Journalisten, die nicht nur auf herabsetzende Kritik von Trump und Netanjahu fixiert sind.

Sabine Lehmann | Sa., 28. März 2026 - 12:49

Antwort auf von Chris Groll

Sehe ich auch so, lieber Herr Groll. Leider findet sich diese Sicht der Dinge im ÖR-Journalismus ganz und gar nirgends wieder, ganz im Gegenteil. Aber im Gleichschritt Marsch mit den Regierungsgepflogenheiten gehört ja dort schon lange zum guten Ton.

...dann doch mal objektiv richtig liegen... - ist es dann trotzdem 'tendenziös' falsch...!?? Weil es der ÖRR aufnimmt oder verbreitet... ... 🤔

Aus Reflex vielleicht...? >> Nachdenken sollte man/Frau eben bei JEDER Nachricht, egal woher sie stammt.

Sie haben vollkommen recht, lieber Herr Veit. Nachdenken ist so gar nicht mein Ding. Ich schreibe immer im Affekt ohne zu reflektieren, so bin ich bekannt, das ist so überaus befreiend, wenn auch nicht, wie von Ihnen moniert: "objektiv". Ich bin auch so ganz grundsätzlich immer sehr schlecht informiert und stehe nicht im Thema, so wie Sie.
Deshalb bin ich froh, wenn Sie den Kommentarbereich moderieren und zur Not auch Ihre eigenen Beiträge hin und her moderieren. Das ist so lebendig und gelebte Demokratie. Schönes Wochenende und Danke nochmal für Ihre konstruktive Kritik.

nicht ankommt, im Objektiven, und damit letztendlich meine Vermutung von oben nur bestätigt, leider.

Und für was Sie alles bekannt sind und anderswo... ..., Sorry, dadurch wird ihr Geschriebenes weder besser, noch objektiver noch argumentativ angereichert... - oder doch?

Falls 'doch' gebe ich mich selbstverständlich 'geschlagen'...

Dagmar Lubig | Sa., 28. März 2026 - 12:13

die ballistische und atomare Kraft von Iran zu tilgen, aber das versteht man hierzulande nicht, da man wiegt sich in sicherer Entfernung, ergo was kümmert uns Israel mit dem "Pulverfass" in seiner Nähe, hauptsache bei uns fließt billiges Öl.
Nicht einmal die Politik der EU, deren chaotisches Gebahren und daraus resultierende Ziellosigkeit lockt hierzulande kaum hinter den warmen Ofen hervor, man hofft und meckert höchstens!

Atomanreicherungsabkommen mit dem Iran gab unter Mitwirkung Deutschlands gemeinsam mit den USA, Frankreich und GB und anderen..., welches OHNE ANLASS UND OHNE NOT! vom 45. Präsidenten der friedliebenden USA - Mr. Donald Trump himself - einseitig aufgekündigt wurde... ... 🤔

Wirksam nach Angaben der internationalen Atomenergiebehörde in Wien. Circa ein halbes Jahr später begann der Iran nachdem alle Rettungsversuche der Europäer (aller Beteiligten... - außer den USA!!) für das Abkommen gescheitert waren mit der Hochanreicherung von Uran in die Nähe von waffenfähigem Uran... ... - den heute gesuchten 16 kg.

Soetwas nennt man 'eine langfristige ESKALATION' - auch bekannt als 'gemeine Eskalationsspirale' - bis zum Stand heute..., und wie weiter...???

Tja, es gilt ganz offensichtlich: "Wie bestellt, so geliefert...!" - auch hier. Verhandlungslösung - unerwünscht!

>> Alles schon vergessen... ...!?? /🤣 - Sarkasmus, das Lachen

[Man/Frau vergisst halt auch so schnell... ... - iss so!]

als wenn sich Schurkenstaaten daran halten würden, und nicht Lügen bis sich die Balken biegen würden?
Als Deutscher müssten man um diesen Lug und Trug wissen, hatte man doch den jemals größten Schurken gehabt, und im übrigen verfolgt Iran verbissen das selbe Ziel wie dieser Verbrecher samt seiner Gefolgschaft.
Der Deutsche und sein glauben in die Behörden sind damals wie heute maßgeblich, oder wie?

Gerhard Fiedler | Sa., 28. März 2026 - 12:31

Die vielen Ratschläge und Besserwisserei, ob zum Ukraine- oder Irankrieg, kann ich kaum noch ertragen.
Sollten wir selber uns nicht besser erst einmal kenntnisreich machen - wenn dies für uns überhaupt möglich ist - und in die Lage eines Putins oder Trumps zu versetzen, um dann zu fragen, wie wir an deren Stelle handeln und bereit sein würdem, Verantwortung zu übernehmen? Ich glaube, wir würdem dann mehr schweigen als reden.
Ein feiger und unglaubwürdiger Kanzler Merz sollte dazu seinen Mund halten. Wer glaubt ihm denn noch irgend etwas, und was meint er wirklich, wenn er redet?
Ich jedenfalls wünsche Herrn Trump, da er zum Irankrieg nun mal so entschieden hat, viel Erfolg zum Wohle der Iraner und der Welt. Dass ich zum guten Ausgang auch Zweifel hege, ändert daran nichts.