- Europas Stunde der Wahrheit
Nach dem Ende der Proteste scheinen die Hoffnungen auf einen Regimewechsel im Iran enttäuscht. Gerüchte über unmittelbar bevorstehende militärische Interventionen erzeugen nur falsche Erwartungen. Dennoch könnte Europa etwas tun – wenn es nicht so gelähmt wäre.
Die Bilder aus dem Iran sind kaum zu ertragen. Seit Monaten, inzwischen seit Jahren, gehen Menschen auf die Straße, wohlwissend, dass sie damit ihr Leben riskieren. Nach Angaben internationaler Menschenrechtsorganisationen wurden bislang zwischen 36.000 und 45.000 Demonstranten hingerichtet oder im Zuge der Repressionen getötet, darunter auch Kinder. Unabhängige Überprüfungen sind kaum möglich: Das Regime hat das Land hermetisch abgeriegelt, das Internet immer wieder abgeschaltet, Journalisten ausgewiesen oder inhaftiert. Und doch sickert genug durch, um zu wissen: Was im Iran geschieht, ist kein gewöhnlicher Aufstand, sondern ein offener Bruch zwischen Gesellschaft und Macht.
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Keine Ahnung, ich lese den Artikel nicht. Nehmt euch Syrien, Lybien und andere Staaten, den Irak und Afghanistan zum Vorbild.
Klar kann der Westen militärisch Intervenieren. Der hat aber keinen Bock eigene Bodentruppen zu schicken! Waffen liefern wir "gerne", kurbelt die Wirtschaft an.
Euch muss eine Sache klar sein, wenn ihr in Freiheit leben wollt ohne eine Diktatur die euch unterdrückt müsst ihr bereit sein dafür zu sterben.
Vielleicht versinkt euer Land in einem Jahrzehnte dauerndem Bürgerkrieg wie eben in Lybien, in Syrien, in Afghanistan und dem Irak. Wollt ihr das?
Seit Vietnam und dem Einsatz der Sowjetunion in Afghanistan sollte doch so langsam klar sein, dass ihr kleinen Länder euch zum Spielball der großen Interessen macht wenn eine Minderheit meint das Ruder in die Hand zu nehmen und einen Bürgerkrieg provozieren zu müssen!! Kann klappen, der Blutzoll wird vermutlich hoch sein. War bei "uns" nicht anders, wir hatten unsere Revolutionen und Bürgerkriege!
