- Spanien an der Grenze
Der massive Ansturm auf Ceuta seit Ende Juli hat Spanien politisch aufgeschreckt. Nun muss Ministerpräsident Pedro Sánchez erklären, warum die Behörden die Entwicklung nicht rechtzeitig erkannten, welche Rolle Marokko spielte und ob Spaniens Grenzschutz ausreichend vorbereitet ist.
In zahlreichen Städten Spaniens gehen dieser Tage zehntausende Menschen auf die Straße. Sie fordern mehr Unterstützung für die spanische Exklave Ceuta in Nordafrika und vor allem, dass dort endlich wieder Normalität einkehrt. Ministerpräsident Pedro Sánchez steht deshalb zunehmend unter Druck. Der massive Ansturm Ende Juli hat sich längst von einer akuten Migrationskrise zu einer politischen Auseinandersetzung über die Frage entwickelt, wie gut Spanien seine Außengrenze eigentlich schützen kann und wie abhängig das Land dabei von Marokko ist.
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