- Johnson wäre ein leichtes Opfer, doch Labour zerlegt sich lieber selbst
Der britische Labour-Chef Keir Starmer hat größte Schwierigkeiten, seine Partei zu einen. Beim Brexit und bei Corona ist sie gespalten – und Vorgänger Jeremy Corbyn hat ihm mit dem Antisemitismus-Skandal eine offene Wunde hinterlassen, die nicht heilen will.
„Da schreibt einer: ‚Zionistische Schlampe!‘“, sagt Margaret Hodge indigniert, „du sollst wissen, wie sehr wir dich verabscheuen“. Dann zitiert die jüdische Labour-Abgeordnete weiter mit monotoner Stimme aus einer langen Liste von antisemitischen Hassmails, die in den vergangenen Wochen in ihrer Inbox gelandet sind: „Das Hakenkreuz ist das richtige Symbol für Israel, es ist ein faschistischer Staat.“
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