Donald Trump
Donald Trump am Dienstag bei einer Ansprache vor republikanischen Abgeordneten des Repräsentantenhauses / picture alliance / AP / Evan Vucci

Grönland-Streit mit den USA eskaliert - Jetzt bloß nicht einknicken!

Trump will Grönland den USA einverleiben und droht auch Deutschland mit Strafzöllen. Einen Ausweg bietet nur eine vollständige Kehrtwende in der europäischen Außenpolitik: Eigene Interessen müssen in den Vordergrund gestellt werden und nicht eine ominöse „Moral“.

Porträt Mathias Brodkorb

Autoreninfo

Mathias Brodkorb ist Cicero-Autor und war Kultus- und Finanzminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Er gehört der SPD an.

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Man muss jedem Politiker empfehlen, das Buch „Die Kunst des Erfolgs“ von Donald Trump gründlich zu lesen. Politiker sind für gewöhnlich keine Engel, aber die meisten von ihnen verfolgen doch so etwas wie ein langfristiges Gemeinwohl. Sie haben nur ganz unterschiedliche Vorstellungen davon, was das konkret heißt.

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Klaus Funke | So., 18. Januar 2026 - 17:49

Gar nichts wird und kann Europa gegen die USA unternehmen. Jede Aktion wird zum Bumerang. Und zum Schluss zieht Trump sein Militär aus Deutschland und Mitteleuropa ab - und das wäre der Supergau. Dann stünden wir den Russen (und Chinesen) blank und nackt gegenüber. Und das weiß der Putin ganz genau. Ohne die USA geht in der Verteidigung gar nichts. Die miesen, kleinen Europolitiker sollten das Maul halten und den moralischen Zeigefinger stecken lassen. Wer zu spät kommt... Gorbatschow hats gesagt. Lieber gute Miene zum bösen Spiel machen oder sich dreist mit dranhängen. Eine andere Variante sehe ich nicht. Und der Dümmste von allen, Lars Klingbeil, reißt das Maul am weitesten auf, der Antifant. Er sollte still sein, sonst nimmt sich der Trump ihn ganz speziell und persönlich zur Brust. Dann ist er das letzte Mal in den USA gewesen. Peng! Nee, Leute, jetzt gilt es das Beste draus zu machen - sich anzubieten als Teamplayer. Alles andere ist Harakiri. Nicht dumm sein. Bitte.

Sie haben vollkommen recht, Herr Funke. Nur wo steht die EU oder auch nur D an der Seite der USA? Heute handelt man lieber mit „Mercosur“-Staaten als mit den USA, deren Schutz man jedoch gerne in Anspruch nimmt. Eigene wirtschaftliche Vorteile suchte man und glaubte, diese in China zu finden. Dabei hat man Xi’s langfristige Strategie übersehen oder wollte sie nicht sehen, weil der Markt ja so groß war und man von der „billigen Werkbank“ profitierte. Dafür hat man gerne und bereitwillig jegliches Know-how hergegeben.

Heute ist man nicht einmal mehr in der Lage, die medizinische Versorgung, ohne das Land im Osten sicherzustellen. Ähnlich geht es Grönland. Man will kostenlosen Schutz des Westens aber die Bodenschätze nicht dafür preisgeben, sondern für kommende Generationen dort belassen. Da ist der Vorschlag des Autors doch willkommener Anlass einmal auszuprobieren, wie weit das Land ohne fremde Hilfe kommt. Stehen die Chinesen als „Beschützer“ schon vor der Tür?

Herr Funke. 🤔

Je länger man/Europa/EU notwendige Veränderungen hinausschiebt - nach dem Brexit 2016 sprachen bereits schon mal mehr oder weniger alle führenden Politiker in der EU und auch national von DRINGENDEN und NACHHALTIGEN REFORMEN FÜR DIE EU, so sie überleben soll; passiert allerdings ist NIX! - desto schwieriger wird selbst das kleinste Quäntchen Souveränität noch aufrecht zu erhalten... 🤔

Deshalb: JETZT Widerstand gegen die dreisten Annektionsforderungen Trumps leisten, egal wie es ausgeht (*) - man kann nicht weiterhin ständig auf allen Vieren vor den USA her kriechen und sich die Hosen selbst runter ziehen und dann mit hoch gestreckten Po nach vorne beugen... - ich jedenfalls möchte das nicht (auf Dauer) - Sie?

Da müssen wir JETZT durch, auch wenn's schwer fällt und Einschränkungen bedeutet... Die NATO ist eh nix mehr wirklich Wert, mit DIESEN Amis, wir brauchen EIGENE ATOMSTREITMÄCHTE! NOCH(!!) können wir das...

(*) zum Schluß wird D.T. wohl Grönland 'besitzen'...

Fir USA sind politisch, militärisch und technologisch eine Führungsmacht. Europa hinkt Jahrzehnte hinterher. Doch ich warne vor dem Hintergrund europäischer Geschichte vor falschem Selbstbewusstsein. Wenn Europa sich wieder selbst überlassen wird, werden wir bald einen 3. Weltkrieg, nach dem Vorbild des ersten, haben. Dann steht wieder Frankreich gegen Deutschland und Großbritannien gegen die Kontinentalmächte. Eifersüchteleien werden auftauchen. Europa ist wie eine Familie mit ungleichen Kindern. Jeder gegen jeden wird wieder das Beherrschende sein. Wer soll führen? Deutschland? Oder Frankreich? Oder Großbritannien? Nein, Herr Veit, ich stimme Ihrer Prognose nicht zu. Europa kann sich nicht alleine regieren. Die EU ist der Beweis. Europa hat den Zug verpasst. Man hätte Putins Vorschlag annehmen sollen, dann würden wir den USA echt Paroli bieten können. Deutsche und europäische Technologie + russische Energie und Rohstoffe. Die USA wären abgehängt worden. Jetzt greift Divide et impera!

Enka Hein | So., 18. Januar 2026 - 18:22

...das betrifft insbesondere D, als die größte WN, verkleidet in linksgrüner Moralbesoffenheit.
Und aus dieser Nummer kommen wir so schnell nicht raus. Der einzige dem ich da was zutraue ist Orban. Der wird aber durch linksgrünversif.. EU Bürokraten ausgesbremst.
D ist am Ende und die EU gleichfalls.
Eher wird es zu einem Bürgerkrieg kommen (s. alten Cicero Beitrag) als das diese polit. "Eliten" das Ruder rum reißen. Siehe Titanic.
Trump wird dieses Spiel fortsetzen. Ever.
Und hier wird nichts geschehen.
D und die EU ist blank.
Lieber noch paar Afghanen einfliegen, nicht integrierbare einbürgern, nicht abschieben können/wollen, dafür pastorales gelabbere vom Nickaugust.
Aber vielleicht kann Annalenchen Trump zur Diskussion bitten und ihn feministisch moralisch totreden.
Dabei sei auch an unser Maas Männchen erinnert.
Diese letztgenannten sind nur 2 Beispiele für die politische Dystopie in D und der EU.
Was wäre wenn Putin morgen auf Grönland einfällt?
Da ist mir Trump lieber.

Chris Groll | So., 18. Januar 2026 - 18:27

Sehr geehrter Herr Brodkorb, meistens schätze ich Ihre Artikel.
Dieser war allerdings in meinen Augen totaler "Bullshit" und las sich mehr als Trump Bashing.
Wer sich die Lügen der EU Politiker und vor allen Dingen die Lügen der deutschen Politiker und des deutschen politmedialen Komplexes ansieht/anhört, der dürfte so einen Artikel gar nicht schreiben.
Erinnere nur an die Causa Lanz/Günther oder an die Versprechen des Herrn Merz. Wenn ich alle Lügen und Betrügereien unserer "Eliten" aufzählen würde, wäre ich den ganzen Tag damit beschäftigt und Ihre 1000 Schriftzeichen würden gar nicht ausreichen.
Präsident Trump schadet nicht ansatzweise den amerikanischen Bürgern. Ganz anders sieht es bei uns aus.

Thorwald Franke | So., 18. Januar 2026 - 19:08

Richtig, die beste Lösung wäre vermutlich, sich auf den Standpunkt zu stellen, dass ein Volk sein Schicksal selbst bestimmen muss. Man setzt also ein Referendum in Grönland an, ob Grönland zu den USA wechseln soll.

Damit hat man zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: (a) Man öffnet sich für Trumps Offerte, aber unter einer Bedingung, die er kaum ablehnen kann. (b) Trump kann dann versuchen, die Grönländer zu überzeugen: Das könnte ihm sogar gelingen, billig wird es für ihn jedoch nicht.

Am Ende ist Grönland das kleinste Problem Europas. Sollen die USA es doch haben, es kostet nur. Wir sollten uns darauf konzentrieren, wieder ökonomisch und militärisch stark zu werden. Bevor das nicht gelingt, ist alles Essig.

Wir sehen die Ergebnisse des Pazifismus der 68er, nachdem ihnen der Marsch durch die Institutionen gelungen ist: Der Stärkere setzt sich durch. War vorhersehbar. Aber Dumme denken nicht. Dumme müssen fühlen, um zu erkennen.

Peter William | So., 18. Januar 2026 - 19:19

Trump sieht die EU als genauso minderwertig an wie alle anderen Staaten und Organisation. Ihn interessiert die historische Verantwortung nur am Rande, zumindest gibt er sich so. Er ist ebenfalls ein Schauspieler, was er wirklich denkt weiß wohl nur der innere Zirkel, falls es so einen gibt. Musk vielleicht und Hegseth...

Womit die EU endlich mal klarkommen muss ist die Tatsache das der kalte Krieg seit 35 Jahren vorbei ist und somit die USA keine Verantwortung mehr in der Hinsicht haben den alten Kontinent vor dem Sowjetkommunismus zu schützen. China ist aufgestiegen und wird immer noch von vielen, insbesondere Älteren belächelt als hätte es nicht die Entwicklung der letzten 30 Jahre durchgemacht.

Mal ehrlich, was will Dänemark mit Grönland? Es kann es nicht schützen und baut dessen Ressourcen nicht ab. Aufsparen für wann? Wenn die Menschheit in 30 Jahren Rohstoffe im All abbauen kann, dafür? Wenn der Klimawandel fortgeschritten ist ohne die Industrie umzubauen? Soll die USA es kaufe

Peter William | So., 18. Januar 2026 - 19:30

müsst euch mal eine Sache klar machen. Mit ner Grundausbildung gewinnt man keinen Krieg. Im Bereich Luftfahrt, Raum- und Raketentechnik und Informatik liegt Europa einfach mal 1-2 Jahrzehnte hinter den USA.

Aber darum geht es mir persönlich nicht. Was will Dänemark mit Grönland, es nutzt dieses Land nicht, warum dafür kämpfen, aus Prestige, weil es schon immer dazu gehörte? Wen juckts, die Zeit steht nicht still.

Ich glaub', mein Schwein pfeift! Mit dieser Rechtfertigung haben die amerikanischen Siedler schon den Indianern das Land gestohlen! Im Sinne von: »Was wollen die damit, sie pflügen es ja gar nicht!« Da rufen Sie halt kackendreist mal eben das Recht des Stärkeren aus!

Aber wissen Sie was? Europa braucht sich nur den Bemühungen der BRICS anschließen, der Weltgeltung des Dollar endlich den Stecker zu ziehen. Von solchen Petitessen wie einer möglichen Schließung Ramsteins mal ganz abgesehen. Dann können sich die USA ihren Vorsprung in »Luftfahrt, Raum- und Raketentechnik und Informatik« dahin stopfen, wo es auch am Tag dunkel ist. Wen juckts, die Zeit steht nicht still.

IngoFrank | So., 18. Januar 2026 - 19:53

Samt einer Ideologie getriebenen Wirtschafts-, Finanz- Energie- Innen- und nicht zuletzt in der Asylpolitik in den einzelnen Mitgliedstaaten der EU durch Deutschland und Frankreich

IngoFrank | So., 18. Januar 2026 - 19:57

Samt einer Ideologie getriebenen Wirtschafts-, Finanz- Energie- Innen- und nicht zuletzt in der Asylpolitik in den einzelnen Mitgliedstaaten der EU durch Deutschland und Frankreich befeuert, letztlich zum Kollaps führen wird, war vorhersehbar.
Auch, das eine radikale Abkehr dieser Ideen nicht in Sicht ist, wird das Probleme weiter verschärfen……l
Mit freundlichen Grüßen a d Erf. Republik

Urban Will | So., 18. Januar 2026 - 20:07

hinge die gesamte Zukunft Grönlands oder Europas oder sonst wem von den Launen eines Mannes ab, der in drei Jahren nicht mehr Präsident sein wird.
Aber egal. Fakt ist: egal was passiert, es wird niemanden kümmern, was die lächerlichen Europäer dazu sagen. Vor etwa 25 Jahren hatten sie ein Angebot, ausgesprochen im Deutschen Bundestag, das anzunehmen der Geschichte einen anderen Lauf gegeben hätte, inkl. wohl des Nicht-Stattfindens des Ukrainekrieges. Und man wäre heute Teil eines Machtgebildes, gegen das auch die Amerikaner nicht so einfach agieren könnten.
Aber man entschied sich, es auszuschlagen, zumindest dem Entgegenwirken der Amerikaner zuzuschauen, für die ein Zusammengehen Europas, hauptsächl. Deutschlands, mit Russland ein blankes Horrorszenario wäre.
Und so ist es, wie es ist. Wir sind blank und haben in Russland nun einen Feind anstatt einen Partner.
Und in Amerika keinen echten Freund, sondern einen (egal, wer regiert), dessen Eigeninteresse immer an Nr. 1 steht u stand.

Ich weiß nicht, warum wir uns so erheben über einen Trump, der im Gegensatz zu uns die Zeichen der Zeit erkannt hat und für die USA, nicht für sich, einen neuen starken Platz in der Welt sichern will. Die Europäer, die sich nach der Wende selbstgefällig entschieden haben, weiter im Windschatten der USA und deren Interessen zu segeln, anstatt eine neue europäische Sicherheitsarchitektur mit den Russen und den neu hinzugekommenen Nachbarn dauerhaft zu etablieren. Die Ansätze waren da. Gerhard Schröder war wahrscheinlich der letzte große deutsche Staatsmann mit Weitblick, heute bekommt er Prügel. Aber die Fehlentscheidungen und falschen Prioritäten, die Europa heute auszubaden hat, können wir im Hier und Jetzt nicht einem Trump anlasten. Jetzt heißt es, kluge Entscheidungen zu treffen und endlich mal für Europa gute Deals zu machen. Und zwar am Verhandlungstisch, kann das Europa noch?

Ich zumindest, noch nicht gegessen…… was Trump durchaus zuzutrauen ist, die Gesetze der USA hinsichtlich einer 3. Amtszeit entsprechend zu ändern. Ober er dann gewählt wird, steht auf einem anderen Blatt. Sehe ich mir den „jämmerlichen Haufen der Demokratena an, deren letzten Präsidenten im besonderen wer soll denn von denen einen Republikaner verhindern, egal wer antritt. Es sei denn ein „Musk unterstützt“ und kauft das Amt des
US Präsidenten …woran ich wohl nicht glaube, da Musk wohl auch als globaler Player schon einige Milliarden durch die US Zollpolitik eingebüßt haben soll. Und wer verliert schon gerne Geld ?
MfG a d Erfurter Republik

Maria Arenz | So., 18. Januar 2026 - 20:15

noch einmal Parallelen zwischen Donald Trump und Daniel Günther zu entdecken gibt, hätte man auch nicht gedacht. Die Beschreibung von Trumps Verhältnis zur Wahrheit entspricht aber exakt dem, was Muttis Liebling sich diese Woche geleistet hat. Auch Lanz erweist sich als gelehriger Schüler. Man darf in beiden Fällen gespannt sein, wie das endet.

Christa Wallau | So., 18. Januar 2026 - 20:19

entspricht fast deckungsgleich dem, was die AfD seit langem vertritt. Bei Herrn Gauland, dem erfahrenen Ehrenvorsitzenden der zu Unrecht verfemten Partei z. B. , aber genauso auch bei Frau Weidel , Herrn Chrupalla, Fr. von Storch, Hrn. Höcke und allen maßgeblichen Politikern der AfD rennen Sie mit Ihren vernünftigen Überlegungen offene Türen ein.
Warum Sie daher nicht die Nähe dieser Partei suchen, sondern (vermutlich) immer noch der SPD angehören, bleibt mir ein Rätsel.
Deutschland braucht dringend die Zusammenarbeit aller
Vernünftigen, wenn es aus der
Sackgasse, in die es sich dank
jahrzehntelanger „wertegeleiteter“ Außen - u. Innenpolitik hineinmanövriert hat, jemals wieder herauskommen will.
Es ist höchste Zeit für neue, von Realismus, klarem Verstand und Patriotismus geprägten
Politikern.
Sie sind ein Vertreter dieser Gruppe. Bitte, tun Sie sich vorbehaltlos mit allen
zusammen, welche die genannten Kriterien erfüllen.
Bei Grünen u. Linken dürften Sie
kaum fündig werden.

Sabine Lehmann | So., 18. Januar 2026 - 20:32

Angesichts der westlichen Übermacht sind die USA sicher schon dermaßen beeindruckt und eingeschüchtert, dass sie auf Alles verzichten und den Bückling machen werden. Unsere " 13 Secret Soldiers of Greenland" (demnächst auch in Ihrem Lichtspielhaus) sind nämlich nach einer Übernachtung in Grönland schon wieder abgereist! Sind inzwischen wieder sicher vor Muttis warmem Kaminfeuer im besten Deutschland das wir jemals hatten und haben werden, gelandet! Jetzt noch schnell die Kids vom Bundeswehr-Hort abholen, die Knobelbecher ausziehen und ab ins Bett.
Uff. Gott sei Dank. Drei Zentimeter Neuschnee ist für den eingeborenen Deutschen schon ein Katastrophenfall, wie soll jemand mit so viel Mut, Ehre, Resilienz und Heldentum mit einer Schneedecke zurecht kommen die bisweilen 3500 Meter beträgt?! Das kann doch wirklich niemand erwarten. Work-Life-Balance, Leute, das geht in Grönland schon mal gar nicht. Sollen die Eskimos, sorry, ich meine die Inuits das doch gefälligst selbst regeln.

....hätte man besser 13 Schneeschaufel geschickt.
Mit Amazon, da hätten die Grönlander wenigsten noch was von gehabt. Und uns wäre es billiger gekommen.
Was für Verstörte da in Berlin.

Jens Böhme | So., 18. Januar 2026 - 21:11

...kokettieren ganz offen und öffentlich mit Lüge als politisches Mittel. Das haben beide nie bestritten.

Sabine Lehmann | Mo., 19. Januar 2026 - 02:46

Antwort auf von Jens Böhme

Nun, lieber Herr Böhme, in Deutschland gibt es genug Konkurrenz, finde ich. Hinsichtlich der hohen Kunst des Lügens, Betrügens und der vorsätzlichen Täuschung ist der Weg so manches Zeitgenossen so dicht gepflastert, man bräuchte nicht mal einen Fugenfüller. Und leider sitzen die Schlimmsten unter ihnen in Amt & Würden, verbreitet in den mächtigsten und höchsten Wirkungskreisen. Insofern begegnet man sich, hüben wie drüben, genau auf Augenhöhe. Ich würde sogar noch weiter gehen, denn in der Medien- und Kunstlandschaft gehört die Kunst des Lügens und der gezielten Desinformation inklusive Realitätsleugnung heute zum guten Ton. Ich habe allerdings den Eindruck, dass dieser "Kessel" kurz davor steht zu implodieren, denn nach den mir bekannten physikalischen Gesetzen ist das eine zwangsläufige Folgeerscheinung wenn zu viel Druck ausgeübt wird. Aber ich kenne da jemand aus der Wüste der Uckermark, der bzw. die sich mit Physik besser auskennt. Sie wird sicher in Kürze wieder auferstehen;-)

Markus Michaelis | So., 18. Januar 2026 - 21:22

unabhängiger zu werden. Dazu müssen wir herausfinden, wer "Wir" ist, und welche Interessen wir haben.

Wir können dazu für uns selber zB eine Moral aufstellen - das ist nicht schlecht, wenn genügend Menschen zustimmen. Völkerrecht, Menschenrechte etc, sind aber nur dann ein Leitfaden, wenn man den dünnen Grat geht, dass man solche Regeln für sich selber will und sie anderen anbietet. Setze ich einfach voraus, dass die eigenen Werte für alle zu gelten haben, ist das Problem nicht, dass die Welt nicht gut genug für "die richtigen Werte" ist, sondern dass wir unsere Sichtweisen einfach als absolut richtig und für alle Probleme auch als relevant voraussetzen.

Unabhängig davon sollten wir uns fragen, warum jemand wie Trump soviel Erfolg hat. Es liegt doch nicht daran, dass seine Methoden grundsätzlich erfolgreicher sind, sondern dass die Welt sich ändert und wir uns zwar als weltoffen feiern, aber weltfremd geworden sind. Soweit, dass selbst Trump in vielem realistischer liegt.

Spätestens seit unserer 'feministischen Aussenpolitik' weiß das auch der Rest der Welt..., und lacht sich insgeheim kaputt über den 'Regulierungsweltmeister'... ... 🤣

Grönland - egal ob es Trump zum Schluss bekommt oder sich einfach holt, oder was auch immer..., sollte nun endlich das ERWECKUNGSEREIGNIS FÜR EUROPA💥 sein, endlich auf eigenen Füßen zu stehen zu wollen..., auch wenn das de facto noch min 10-20 oder mehr Jahre dauern sollte... ☝🤔

Eine AUFLÖSUNG DER NATO würde ich in diesem Kontext sogar BEFÜRWORTEN!!, das würde das Gehenlernen für Europa beschleunigen - zwangsweise.

Gelingt es einem in einem Grundkonsens gemeinten Europa, d.h. in erster Linie wirtschaftlich und militärisch!, NICHT sich im mit klarer eigener Interessenpolitik international Respekt und eine gewisse Souveränität anzueignen, wozu auch weitestgehende UNABHÄNGIGKEIT VON ANDEREN GROßMÄCHTEN gehört, werden wir in der Bedeutungslosigkeit versinken, und zwar noch deutlich mehr als jetzt bereits... 🤔☹

GSchakies | So., 18. Januar 2026 - 21:39

Mir ist es lieber, die USA annektieren Grönland als dass es Russland oder China tun. Die USA können Grönland, das geostrategisch für die ganze westliche Welt extrem wichtig ist, gegen China und/oder Russland verteidigen; Dänemark und Europa können es sicherlich nicht. Dänemark hat sich darüber hinaus nie besonders fürsorglich um Grönland gekümmert, auch wenn Mette Frederiksen bei den Grönländern für die vielen Übergriffigkeiten (Zwangssterilisationen, Zwangsadoptionen etc.) um Entschuldigung gebeten hat. Das Verhältnis von Grönland zu Dänemark ist kein vertrauensvolles. Die Grönländer sollen das doch einfach selbst entscheiden. Trump macht bestimmt ein gutes Angebot, womit alle Beteiligten zufrieden sein könnten. Man könnte eine win-win-win-Vereinbarung treffen. Besser, als wenn die Grönländer eines Morgens aufwachen und sie in russischer oder chinesischer Hand sind.

Jens Böhme | Mo., 19. Januar 2026 - 09:39

"Trump macht bestimmt ein gutes Angebot..." - Ich mache Ihnen bestimmt ein gutes Angebot, Ihre Souveränität, Ihre Selbstbestimmung, Ihre Eigenständigkeit zu verkaufen. Trauen Sie sich!

Klaus Funke | Mo., 19. Januar 2026 - 10:53

Da wird das Narrativ von Trump einfach übernommen und so getan als wäre es eine Tatsache. Dabei habe ich noch nie irgendetwas von den Russen oder Chinesen gehört oder gelesen, dass sie Interesse an Grönland hätten. Das ist eine sogenannte Bedrohungslüge, um die eigenen Gelüste zu rechtfertigen. Trump geht es nicht um Sicherheitsinteressen, nein, er hat "Pfützchen auf der Zunge", wenn er an Grönlands Bodenschätze denkt. Und er will es quasi den Russen nachmachen, die ein großes Stück des eurasischen Festlandes besitzen, Trump will am liebsten den ganzen amerikanischen Doppelkontinent besitzen. Er will ein Great-United-America. Darum geht es Mr. Trump. Europas Sicherheit oder die NATO? Das geht ihm am Allerwertesten vorbei. Und unsere Minipolitiker reißen das Maul auf, empören sich künstlich, dabei sollten sie froh sein, Grönland los zu sein - das kostet alles wahnsinnig viel Geld. Und Dänemark hätte damit sowieso nichts anfangen können. Sie sollten sich wg. d. Inuit schämen. Pfui

Dorothee Sehrt-Irrek | Mo., 19. Januar 2026 - 14:24

Ich halte viel von Interessenpolitik auf der Grundlage unserer Verfassung.
Auch die der EU würde ich nicht ändern wollen zugunsten schnellerer Entscheidungen.
Die innereuropäischen Verbindungen werden immer belastbarer und Realismus darf auch nicht fehlen.
Trump hat m.E. eine sehr offensive politische Art, aber zu glauben, dass z.B. die Europapolitik der USA je uneigennützig gewesen sei, scheint mir doch sehr "naiv".
Sie meinen doch nicht die, etwas krass ausgedrückt, "Abendessen zwischen Merkel und Obama"?
Ich denke eher, dass die USA wirtschaftlich nicht nach den Regeln existieren können, die sie evtl. gerne für andere aufgestellt haben.
Wir werden hoffentlich multipolarer und das engt auch den Spielraum der USA ein.
Die Amis, salopp gesagt, können sich überlegen, ob sie die sehr guten, aber jetzt durch die Zölle verteuerten Produkte dennoch wollen.
Vielleicht gibt das langfristig wieder eine ausgeglichenere Zollpolitik.
Ich plädiere für ein "Zusammengehen" Nordamerikas.
Europa steht