- Realpolitik bedeutet, dass man zu Kompromissen fähig ist
Noch herrscht weitgehende Enttäuschung über das Treffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin am Samstag. Für die Europäer ergibt sich aus dem Alaska-Gipfel allerdings eine klare Handlungsanleitung.
Gespannt hat man in den vergangenen Tagen auf das Treffen am Freitag zwischen Putin und Trump geblickt. Aber natürlich gab es auch Befürchtungen, die Bundeskanzler Merz zur Einladung zu virtuellen Gesprächen am letzten Mittwoch veranlasst haben, um Präsident Trump noch die „Korsettstangen“ in Form der sogenannten fünf Punkte für den Verhandlungsprozess einziehen zu können. Wo stehen wir heute nach dem Treffen in Alaska?
Um dies exakt zu beurteilen, wissen wir zu wenig über das Treffen, das zudem offenbar trotz der besonders positiven Würdigung von beiden, Trump wie Putin, nur relativ kurz gewesen ist und die mitgereisten großen Delegationen nicht umfasste. Zu den sehr allgemeinen Erklärungen beider Präsidenten gegenüber der Presse wurden auch keinerlei Fragen zugelassen. Die in den deutschen Medien üblicherweise interviewten Experten zeigen sich von dem Ergebnis dramatisch enttäuscht, sie sprechen von einem „Bankrott für Europa“ und einem „Tiefpunkt der US Diplomatie“, bei dem sich Putin vollumfänglich durchgesetzt habe; von den Russland im Vorfeld angedrohten Sanktionen und Strafzöllen sei keine Rede mehr.
Ist Trump in die Befindlichkeits-Falle gegangen?
Enttäuschung hat vor allem auch die bevorzugte und ausgesprochen positive protokollarische Behandlung Putins durch Trump ausgelöst. Insgesamt hat sich wohl der Eindruck festgesetzt, dass Trump nach wie vor Putin als starken Führer bewundert, dass sich da zwei getroffen haben, die weniger einer regelbasierten Ordnung als dem Recht des Stärkeren anhängen. Zudem wird vermutet, dass Trump dem wohlkalkulierenden und mit den Befindlichkeiten Trumps spielenden Putin in die Falle gegangen sei; dieser hatte – so ist zu vermuten – versucht, Trump einen Neustart gerade auch in wirtschaftlicher Hinsicht in den Beziehungen zwischen Russland und den USA schmackhaft zu machen. All dies sind natürlich Eindrücke, die sich aus der Befassung mit beiden Präsidenten aus der Vergangenheit ergeben müssen.
Aber auch inhaltlich scheint der Alaska-Gipfel ein weitgehender Fehlschlag gewesen zu sein. Schon das Minimalziel Trumps einer Beendigung des Sterbens in dem Krieg durch die Vereinbarung eines Waffenstillstands, der auch nach der erklärten Auffassung von Merz am Anfang stehen müsse, wurde nicht erreicht. Für Putin war offensichtlich dieser Punkt angesichts des Vorrückens und der Erfolge der russischen Streitkräfte nicht akzeptabel. Er gewinnt damit Zeit für weitere Eroberungen in den von Russland bereits am 30. September 2022 annektierten vier Oblasten der Ukraine. Deshalb ist auch der Punkt, auf den Bundeskanzler Merz nach dem Debriefing über das Treffen durch Trump in den Medien am Samstagabend abhob, dass Putin nämlich bei den Verhandlungen über territoriale Fragen nicht von den bereits erfolgten Annektierungen, sondern vom tatsächlichen Verlauf der Kontaktlinie ausgehe, möglicherweise wenig relevant. Zudem ist offen, ob es dabei bleiben wird, fehlt doch bisher jegliche Bestätigung.
Was ist mit den Sicherheitsgarantien?
Aber auch die Erklärung, die von der EU und dem britischen Premierminister Starmer nach dem gestrigen Debriefing durch Trump veröffentlicht wurde, lässt vermuten, dass bei dem Treffen nicht viel herausgekommen ist. Es bleibt abzuwarten, ob und inwieweit sich die USA – wie es Merz Samstagabend betonte – auch an den Sicherheitsgarantien beteiligen würden. Dies wurde von ihm als besonders positiver Punkt aus dem Gespräch mit Trump nach dem Treffen mit Putin herausgehoben, wie er auch sagte, dass die Abstimmung mit der Ukraine wie mit den USA aktuell gut funktioniere, und auch die fünf Punkte, die er nach dem Treffen am letzten Mittwoch gemacht habe, weiterhin von Trump respektiert würden.
Aber die Ergebnislosigkeit des Gipfels zu beklagen führt nicht weiter. Zumindest wurden die Ukraine und die Europäer nicht mit einem fait accompli konfrontiert. Stattdessen sollten sich die EU und Großbritannien jetzt auf die weitere Begleitung des durch den Gipfel ausgelösten Prozesses konzentrieren und auf die USA Einfluss zu nehmen versuchen. Das bereits für Montag in den USA anvisierte Treffen Trumps mit Selenskyj bietet hierzu eine erste Gelegenheit. Dabei müssen die Europäer Druck auf eine Friedensregelung und nach Möglichkeit einen sofortigen Waffenstillstand machen. Sie müssten die zeitlich dadurch gewonnene Dynamik aufrechtzuerhalten suchen, sich für ein sehr baldiges Treffen Putins unter Einbeziehung von Selenskyj stark machen, was Putin im Interesse der Lage auf dem Schlachtfeld möglichst vermeiden oder herauszögern will.
Die moralische Grundhaltung überprüfen
Zudem sollten die Europäer ihre moralisch vielleicht nachvollziehbare Grundhaltung überprüfen und sich von vielen inzwischen liebgewonnenen Positionen, die nicht den Realitäten entsprechen, lösen. Hier bedarf es der Führung, die gerade auch Deutschland als Staat mit dem eindeutigen Bekenntnis zu den viertgrößten Militärausgaben einbringen könnte.
Zum einen gehört dazu die Rückkehr zu den Lehren des Kalten Kriegs, das heißt, es kann und darf nicht einfach um die Ausgrenzung Russlands gehen. Vielmehr muss es eine Bereitschaft geben, den diplomatischen Austausch gerade auch mit den Gegnern zu führen. Richtig verstanden geht es in der Diplomatie nicht um Appeasement oder die öffentlichkeitswirksame Erhebung von Forderungen, sondern um die realpolitische Orientierung an unseren Werten und die Durchsetzung von Interessen. Hierzu gehört auch an vorderster Stelle die Bewahrung von Frieden und die Nichtbeteiligung an Kriegen.
Realpolitik bedeutet auch, dass man zu Kompromissen fähig sein muss. Diese mögen vielfach unschön und nicht vereinbar mit unseren moralischen Werten sein. Dies gilt beispielsweise auch im Hinblick auf die territorialen Zugeständnisse, zu denen die Ukraine bereit sein müsste, will sie den Krieg nicht völlig verlieren. Gerade in diesem Punkt braucht die Ukraine weiterhin westliche Unterstützung, soll sie doch noch glimpflich davonkommen.
Auf die wirtschaftliche Stärke besinnen
Unter dem Gesichtspunkt einer realpolitischen Bewahrung von Frieden müssen die ungeachtet auch nach dem Anchorage-Gipfel erhobenen Forderungen, dass Russland zu verlieren lernen müsse, schon sehr überraschen. Beispielsweise würde die vom Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter (CDU) vorgeschlagene Übernahme der Luftverteidigung über dem Westen der Ukraine mit nicht unerheblichen Risiken verbunden sein, direkt in den Krieg einbezogen zu werden. Dessen ungeachtet müssen sich natürlich die EU und die europäischen Nato-Länder auf ihre wirtschaftliche Stärke besinnen und alles tun, um schnellstmöglich die Verteidigungsbereitschaft herzustellen. Diese ist auch die Voraussetzung nach dem Harmel-Bericht der Nato aus dem Jahr 1967, um erfolgreich den Dialog auch mit Russland zu führen und möglichst das Verhältnis in eine sichere und weitgehend entspannte Situation zu überführen.
Die Herstellung der Verteidigungsfähigkeit erfordert nicht unbedingt mehr Mittel als jetzt schon von der EU bereitgestellt werden – in vielen Bereichen verfügen die europäischen Nato-Staaten bereits heute über eine Überlegenheit –, aber es bedarf der Bündelung der Ressourcen, der Schaffung gemeinsamer Strukturen wie auch einer gemeinsamen Rüstungspolitik, die sich an den erkennbaren Erfordernissen zur Abschreckung von Angriffen orientieren. Für Deutschland kommt unter anderem auch die schnellstmögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht hinzu.
Trumps Koketterie mit dem Völkerrecht
Natürlich verdienen die Bemühungen zur Wahrung einer gesamtwestlichen Verteidigungsgemeinschaft in Form der Nato alle Unterstützung. Dennoch muss davon ausgegangen werden, dass die USA zumindest unter einem Präsidenten Trump unterschiedliche Interessen verfolgen. Dem muss Europa Rechnung tragen durch den Aufbau einer europäischen Armee, die zu wirksamer Abschreckung von denjenigen befähigt, die auf die „Macht des Stärkeren“ bauen und sich davon Vorteile erhoffen. Dazu zählen offenbar nicht nur Russland, sondern aktuell auch die USA, wobei Trump selbst die völkerrechtswidrige Übernahme beispielsweise Grönlands mit militärischen Mitteln nicht vollkommen ausgeschlossen hat. Die EU muss zur Selbstbehauptung in einem sich verändernden ordnungspolitischen Umfeld in der Lage sein; sie sollte dabei auf die geltenden internationalen Prinzipien und deren Attraktivität gerade auch in anderen Weltregionen setzen.
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Nichts Genaues weiß man nicht. Da wird drauflosorakelt was das Zeug hält. Und jetzt versammeln sich die Willigen und rücken Trump auf den Pelz. Ob das was bringt??? Diese Gartenzwerge können doch tun und lassen, was sie wollen - am Ende wird das gemacht, was Putin und Trump wollen. Man schämt sich, zwangsweise Mitglied einer derart ohnmächtigen Truppe zu sein. Das war mal anders. Da galt Deutschland noch was. Aber seit Merkel - Scholz - Merz sind wir nur noch der Lächerlichkeit preisgegeben. Was hätten Kohl - Schröder - Schmidt in einer vergleichbaren Situation gesagt und getan? Man kann es nur mutmaßen. Allerdings waren da auch andere transatlsantische Partner und ein starkes Russland, die Sowjetunion, auf dem Plan. Alte Träume. Gewiss. Trotzdem, heutzutage kann gegen Russland, China, Indien etc. kaum noch Politik gemacht werden. Trumps Versuche scheitern kläglich. Putin wird das Ukraine-Problem lösen, und die USA flankieren die Sache. Europa ist weiter nichts als ein Zaunsgast. Basta
Mit denen gäbe es diesen Krieg gar nicht die hätten die Brisanz eines Natobeitritts der Ukraine erkannt und mit Nachdruck abgeblock und vor allem hätte sie alle diplomatischen Wege ausgeschöpft um so ein Desaster zu vermeiden.
ist auch so eine liebgewonnene unrealistische Forderung der EU, weil diese für Russland selbstverständlich und logisch keine Option ist. Ein Friedensabkommen ist einem fragilen Waffenstillstand, bei dessen Bruch ein Friedensabkommen dann unmöglich würde, allemal vorzuziehen, auch wenn das Selensky nicht passt. Schon kurze Waffenstillstände für ein paar Tage haben gezeigt, dass da von beiden Seiten kein Verlass drauf ist. Man muss keinen Waffenstillstand schließen, um zu verhandeln. Es gibt keinen Grund,, ohne Waffenstillstand nicht zu verhandeln.und zu einem Abschluss zu kommen, an dessen Ende die Waffen schweigen. Man zäumt das Pferd ja auch nicht von hinten auf.
der versammelten mitgereisten EU-Elite und Selenskyj persönlich seine (USA) VOLLSTÄNDIGEN AUSSTIEG aus sämtlichen Ukraine-Engagements verkünden >> "Macht selber weiter, Europa & Ukraine! Und Tschüss!" Passen würde das, sowohl zum Kurz-Treff in Alaska, als auch zur Putin/Trump Connecton... ...
Was sie so kurz in Alaska besprochen haben?
1. Das Putin auf eine grundsätzliche Lösung 'seines Ukraine-Problems' besteht!!! Punkt!!,
2. Dass sich beide USA- DESHALB nicht gegenseitig angreifen werden,
3. Das Trump Europa egal ist, solange keine US-Interessen Schaden nehmen,
4. Das Putin bei einer vollständigen Einnahme der Ukraine die bereits zwischen US-UA geschlossenene Rohstoffabkommen respektieren bzw. übernehmen wird
Nach Vorabklärung dieser Punkte durch Steve Witkoff in den vergangenen Tagen/Wochen bedurfte es lediglich nocheinmal der gegenseitigen persönlichen Versicherung dieser Punkte - oder es gibt ein sog. GEHEIMABKOMMEN dazu, welches nur kurz zu unterzeichnen war... 🤔 ???
wirtschaftlich vor den Trümmern ihres woken, links grünen Irrweges stehen, denn ein ? Dem in (fast) allen europäischen Medien niedergeschriebenen Trump eine „Richtung“ vorzugeben ? Der lacht sich kaputt ….. beutet die ukrainischen Bodenschätze aus und ist sich mit Putin längst einig……
Stimmt Selenskyj Gebietsabtretungen nicht zu, hat er den schwarzen Peter gezogen und Trump einen Grund gegeben sich finanziell zurückzuziehen und den Europäern
Zum Schluss werden wir's sehen..., demnächst...
Putin und Trump haben längst besiegelt, was zu tun ist, Selensky muss nur noch mal zum Unterschreiben ins Oval Office. Die übrigen kleinen Scheißer haben nichts zu melden. Trump in seinem Flieger: "Die Europäer sagen mir nicht, was ich tun muss!" Ich glaube Merz beginnt es zu begreifen. Die Polit-Barby-Puppe vdL noch nicht. Die will nur ihre Daseinsberechtigung nachweisen. Ja, es wird keinen Dreiergipfel geben, weil Putin dem Selensky nicht die Hand geben will. So viel Menscheln muss man ertragen. Selensky muss unterschreiben und gut ist. Dann dürfen alle nach Hause und der Krieg endet im September. Und für Trump wird nach Friedensschluss der Friedensnobelpreis beantragt. Das ist das Szenario. Dann wird die neue Demarkationslinie befestigt. Und eigentlich könnten dann die ganzen Bürgergeld-Empfänger aus der Ukraine nach Hause fahren und ihr Land helfen aufzubauen. Aber ob das wird? Es ist doch viel bequemer, hier rumzuhängen und das Geld nach Hause zu schicken. Und D. wird zustimmen.
bei Uschi v.d. Leyen spielen die Hormone verrückt sobald die Lichtgestalt Selenskyi auftaucht. Bei der Kallas spielt eine ausgeprägt Russophobie eine Rolle. Warum aber die Herren so einen Narren an der Ukraine und Selenskyi gefressen haben ist mir ein Rätsel es sei denn die Ukraine dient als Vorwand um die Rüstungsindustrie zu pushen und uns Kriegstüchtig (Kriegsgeil) zu machen und so von den eigentlichen Problemen in der EU und den einzelnen Ländern abzulenken. Wir sind Jahrzehnte ohne Ukraine ausgekommen die allermeisten wusste noch nicht mal dass es eine Ukraine gibt und wir hatten Sicherheit, Frieden, Demokratie, weltweit ein gutes Ansehen und eine zuverlässige, preiswerte Energieversorgung ganz ohne Ukraine. Heute haben wir in vielen Bereichen einen Scherbenhaufen.
wirtschaftlich vor den Trümmern ihres woken, links grünen Irrweges stehen, denn ein ?
Dem in (fast) allen europäischen Medien niedergeschriebenen Trump eine „Richtung
vorgeben zu wollen ?
Der lacht sich kaputt und kommt deswegen nicht in den Schlaf !
Er beutet die ukrainischen Bodenschätze aus und ist sich mit Putin längst einig……
Stimmt Selenskyj Gebietsabtretungen nicht zu, hat er den schwarzen Peter gezogen und Trump einen Grund gegeben sich finanziell aus dem Krieg der Ukraine zurückzuziehen und den Europäern allein die Lasten aufzudrücken.
Wenn das passiert kollabiert die EU und Deutschland steht für die Schulden gerade weil alle anderen „Flaschen leer“ (sind)
Trump wird den Teufel tun, irgend eine Idee der Selenskyj Unterstützer der EU gegenüber Putin durchzusetzen. Der lässt sich doch nicht von den Europäern vor seiner Wahl ans Bein pi…..keln, um jetzt den europäischen Karren aus dem Dreck zu ziehen ? Bei Leibe nicht !
Mit besten Gruß aus der Erfurter Republik
Aus der Geschichte wissen wir, dass beides über lange Zeit die Form der Politik bestimmen kann:
(1.) die Diplomatie, die auf Vertraulichkeit der Gespräche angewiesen ist, was mit der Sensationsgeilheit der heutigen Medien kaum zu vereinbaren ist, oder
(2.) der Hang zur theatralischen Inszenierung von absoluter Macht als Medienspektakel, wie es der Sonnenkönig in Versailles vorgeführt hat.
Heute findet die mediale Machtinzenierung in den USA und Russland statt Man versucht dabei natürlich, die Öffentlichkeit und die Medien im eigenen Sinn zu manipulieren.
Im Moment kann man noch nicht erkennen, wohin die Reise geht. Offenbar müssen sich die Großmächtigen erst noch über ihre Rolle einigen.
Vasallen müssen brav warten, bis der neue Politikstil gefunden ist.
Ich hoffe auf Diplomatie.
An ihrer Bedeutungslosigkeit sind die europäischen "Führer" selbst schuld. Dummheit von Politikern (und von ihren medialen Experten) rächt sich immer.
So ist es halt in der realen Welt.
Selensky und die ihn pampernde EU sind nicht an einem Friedensvertrag interessiert. Warum? Weil nach einem Friedensvertrag in der Ukraine sofort Präsidentenwahlen abgehalten werden müssten. Nach Lage der Dinge würde Selensky nicht wiedergewählt. Er verlöre seine lukrativen Einnahmen und die EU ihren willfährigen Strohmann. Das darf nicht sein. Deshalb wollen die EU und Selensky um keinen Preis einen echten Frieden. Bei einem Waffenstillstand bliebe indes alles wie es ist. Putin weiß das und als gewiefter Taktiker hat er diese Falle gestellt. Trump weiß es auch, indes er steht nicht derart unter Druck. Nun kommt alles darauf an, wie entschieden wird. Kommt es zu einem Friedensvertrag, ist Selensky weg und damit Putin im Vorteil. Mal sehen, wie die Würfel fallen. Ich halte die Daumen, dass Putin diesen Schachzug gewinnt. Sicher hat er Trump überredet, einen Friedensvertrag zu favorisieren, weil ein Waffenstillstand zu brüchig ist und Trump so schneller zu seinem Nobelpreis kommt. QED
Selensky und die ihn pampernde EU sind nicht an einem Friedensvertrag interessiert. Warum? Weil nach einem Friedensvertrag in der Ukraine sofort Präsidentenwahlen abgehalten werden müssten. Nach Lage der Dinge würde Selensky nicht wiedergewählt. Er verlöre seine lukrativen Einnahmen und die EU ihren willfährigen Strohmann. Das darf nicht sein. Deshalb wollen die EU und Selensky um keinen Preis einen echten Frieden. Bei einem Waffenstillstand bliebe indes alles wie es ist. Putin weiß das und als gewiefter Taktiker hat er diese Falle gestellt. Trump weiß es auch, indes er steht nicht so unter Druck. Nun kommt alles darauf an, wie entschieden wird. Kommt es zu einem Friedensvertrag, ist Selensky weg und damit Putin im Vorteil. Mal sehen, wie die Würfel fallen. Ich halte die Daumen, dass Putin diesen Schachzug gewinnt. Sicher hat er Trump überredet, einen Friedensvertrag zu favorisieren, weil ein Waffenstillstand zu brüchig ist und Trump so schneller zu seinem Nobelpreis kommt. QED
... Thron in Washington gleicht äußerlich dem mittelalterlichen Gang nach Canossa.
Ihre Wallfahrt auf Knien dient aber keineswegs den Interessen der Länder, deren Chefs an der Wallfahrt teilnehmen.
Es geht eben nicht um die bevorstehende Schwächung der europäischen Wirtschaft durch Trumps einseitige Schutzzölle. Das ist für die "willigen" Führer offenbar lange nicht so wichtig wie die Rettung ihrer medialen Heldenfigur Selenski vor dem dräuenden Zorn Trumps.
Sie wollen, dass der Krieg in der Ukraine weitergeht, bis Russland ihn verloren hat.
Mehr interessiert sie nicht, auch nicht die wirtschaftliche Lage in den eigenen Ländern und in Europa.
Nun ja, wir werden wohl erleben,, wie diese unsere "Führer" am Hofe Trumps ihre Interessen (nicht unsere!) vertreten..
Wo bleibt da das Ansehen und die Würde Europas?
Warum wurde die EU mit eingeladen und wird beim Treffen mit Selenskij von Trump geduldet? Naja ist doch klar. Einer muss die Zeche zahlen und wer wird das wohl sein? Merzel, der Wichtigtuer versucht doch nur von seinen innenpolitischen Problemen abzulenken. Trump hat von Anfang an die Klappe zu weit aufgerissen, etwas weniger, wäre mehr gewesen. Er hätte schon wissen müssen und können, dass dieser Konflikt nicht auf seine übliche Art und Weise mal schnell im Vorbeigehen sich lösen läßt. Und manche kryptischen Aussagen haben natürlich zu Spekulationen geführt. Nur. Allein das er sich mit Putin persönlich getroffen hat ist doch schon ein Erfolg. Man redet miteinander und nicht nur übereinander. Es waren doch die Medien, die aus allem, jeder Handbewegung, jedem Halbsatz, ja jedem Wort Erwartungshaltungen am laufenden Band produziert haben, die Trump selbst und auch Putin niemals haben so gesagt. Deshalb abwarten. Die EU hat nichts zu melden, die sind da schmückendes Beiwerk, sonst nichts.
Mit Sicherheit nicht so willig, wenn Kollege Merz dem Kollegen Selenskyj Milliarden Euro seinem Mafiaverein schenkt. Da läßt sich gerne Krieg führen. Bereits Biden prophezeite einen l a n g e n Krieg.
Oder ist es sein unzweifelhaft mißglückter Versuch, um mit diesen Mätzchen innenpolitisch zu glänzen? Damit lassen sich die Unwilligen deutschen Bürger nicht in Willige verblöden.Trump und Putin lachen sich krumm und
dämlich und verpassen Merz die dunkelrote Nase.
