Gavin Newsom
Gavin Newsom / Foto: David Vintiner/Eyevine/DDP

Gavin Newsom im Porträt - Der Prinz mit den zwei Gesichtern

Makellos frisiert, perfekt inszeniert: Gavin Newsom bereitet sich auf die Präsidentschaftswahl 2028 vor. Doch hinter dem Gründungsmythos vom Aufsteiger steht ein Kalifornien, das vielen Amerikanern längst als Mahnmal gilt – und genau das könnte ihm zum Verhängnis werden.

Lisa Davidson

Autoreninfo

Lisa Davidson ist Journalistin, freie Autorin und Podcast-Host. Sie lebt in der Nähe von Austin, Texas. 

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Nur 34 Tage nach seinem Amtsantritt als Bürgermeister von San Francisco lässt Gavin Newsom im Februar 2004 gleichgeschlechtliche Heiratslizenzen ausstellen – gegen geltendes Recht. Die damalige Senatorin Dianne Feinstein warnt, er gebe den Republikanern im Wahljahr ein Mobilisierungsgeschenk. Seine Partei schreibt ihn ab. Newsom macht trotzdem weiter. Tausende Paare heiraten, bevor ein Gericht die Zeremonien beendet. Es ist die Szene, auf die er seither immer wieder zurückkommt; sein Gründungsmythos, der wie alle Legenden mehr über den erzählt, der sie pflegt, als über das, was wirklich geschah.

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Karl-Heinz Weiß | Di., 7. Juli 2026 - 10:00

Ein sehr prägnantes Stimmungsbild der USA, abseits der sogenannten "US-Experten" in Deutschland, die alles auf Trump reduzieren. Interessant, dass im "gesegnetsten Land der Erde" eine schwierige Kindheit offenbar zur politischen DNA gehört. Abzuwarten bleibt, ob sich der potenzielle Kandidat gegen die Clinton-Obama-Pelosi-Biden-Connection behaupten kann.

S. Kaiser | Di., 7. Juli 2026 - 10:42

Lt NYP wurden zw 2018 und 2025 mehr als 700 Firmensitze aus Kalifornien raus verlagert, ca. 9.000 kalifornische Geschäftszentralen, reg. Zentren und Projekterweiterungen wurden aus dem Bundesstaat umgeleitet. Hauptsächlich, um steigenden Kosten, umfangreichen Vorschriften und hohen Steuern zu entkommen.
Während Kalifornien der bevölkerungsreichste Bundesstaat der USA ist und die größte Wirtschaft hat (Pro-Kopf-BIP 100k USD+ (Dtschl ~55k USD/Pro-Kopf-BIP)), sind Unternehmen vor allem nach Florida und Texas gezogen, die keine staatl Einkommenssteuer haben.
Progressive Politik, einschließlich der Steuerung von Klima- und Wirtschaftsregulierungen, werden oft für den Unternehmensexodus verantwortlich gemacht.
Kalifornien hat lt. Free Press die meisten betriebl regulatorischen Beschränkungen aller Bundesstaaten. Die Vorschriften kommen zusätzl zu hohen Kosten und Steuern, denen Verbraucher u Unternehmen bereits ausgesetzt sind.
Wetten, dass Newsom der neue Liebling der dtschn Medien wird.

Herr B. | Di., 7. Juli 2026 - 12:31

bei „gleichgeschlechtliche Heiratslizenzen ausstellen“. Mehr muß man nicht wissen, um zu wissen, daß dieser Mann für genau die korrupten, menschenfeindlichen und verfilzten grünlinkswoken Zustände steht, die Trump zurecht beenden wollte und dafür gewählt wurde!

Dieser Mann und die linke Minderheit, für die er steht, sind das Problem, sie lähmen jede Gesellschaft und sie unterdrücken die Mehrheitsgesellschaft! Daß das in offiziellen Linksdeutschland anders gesehen wird ist allerdings klar.

Ich hoffe sehr, daß Vance trotz Trump der nächste Präsident wird, denn mit ihm hätten die VSA eine echte Chance!

Auch ich denke, dass mit Vance die USA eine echte Chance hätten tatsächlich wieder groß zu werden. Er steht für soziale Ausgewogenheit, für gesunden Konservatismus, er ist jung und er hat ein Buch geschrieben. Welche US-Politiker kann sowas. Dieser Newsom hat zwar eine schöne Frisur und er ist optisch ein Sunny-Boy, den reiche Ladies wählen werden, aber er soll tatsächlich Schwierigkeiten mit dem Lesen und Schreiben haben. Typisch für viel zu viele in US-Amerika. Leider sind auch bei uns die Ungebildeten an der Macht. Göring-Eckart, Klingbeil usw. usw. Wer von denen hat je Thomas Mann oder Theodor Fontane oder Rilke gelesen, geschweige denn verstanden? Deutschland, das Land der Dichter und Denker? Das war einmal. Jetzt ist es das Land der Duckmäuser und der Dummköpfe, der Sonder- und Irrwege...

Auch ich denke, dass mit Vance die USA eine echte Chance hätten tatsächlich wieder groß zu werden. Er steht für soziale Ausgewogenheit, für gesunden Konservatismus, er ist jung und er hat ein Buch geschrieben. Welcher US-Politiker kann sowas? Dieser Newsom hat zwar eine schöne Frisur und er ist optisch ein Sunny-Boy, den reiche Ladies wählen werden, aber er soll tatsächlich Schwierigkeiten mit dem Lesen und Schreiben haben. Typisch für viel zu viele in US-Amerika. Leider sind auch bei uns die Ungebildeten an der Macht. Göring-Eckart, Klingbeil usw. usw. Wer von denen hat je Thomas Mann oder Theodor Fontane oder Rilke gelesen, geschweige denn verstanden? Deutschland, das Land der Dichter und Denker? Das war einmal. Jetzt ist es das Land der Duckmäuser und der Dummköpfe, der Sonder- und Irrwege...