- „Die Brandmauer wird nicht ewig halten“
Der Politikwissenschaftler Werner Patzelt erklärt, warum Konservative in Brüssel längst flexible Mehrheiten mit rechten Parteien bilden, während Berlin an der Brandmauer festhält. Er warnt: Die deutsche Linie könnte bald politisch wie praktisch an ihre Grenzen stoßen.
Werner Patzelt ist einer der bekanntesten Politikwissenschaftler in Deutschland. Von 1991 bis 2019 war er Inhaber des Lehrstuhls für Politische Systeme und Systemvergleich an der TU Dresden. Danach war er Forschungsdirektor des Mathias Corvinus Collegium in Brüssel.
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ökonomischen Themen vermehrt gemeinsame
Schnittmengen ……(1)
Nun, man kann es drehen und wenden wie man will, in D haben Union & AfD die „höchste“ politische Übereinstimmung gegenüber jeder anderen Partei, insbesondere gegenüber SPD, Grünen & den 2x SED Erben, zumal die FDP sich gerade selbst pulverisiert.
Und man darf nicht vergessen der zweite große strategische Fehler nach der Asylpolitik war die Brandmauer die Merkel sich von SPD & Grünen hat aufoktroyieren lassen, Sie erlag der falschen Annahme, das sich die AfD quasi sich selbst erledigt. Damit war aus der Perspektive der Union heraus die Brandmauer gegenüber der AfD kein Problem. Das die AfD binnen 12 Jahren
In allen Parlamenten und nach der letzten BT Wahl zur stärksten Kraft wurde, und damit sich die Union jegliche Koalitionsspielraum beraubte, hat die Architektin der BM nicht auf dem Schirm.
Schlimmer noch, auf die Unterstützung durch die SED Erben angewiesen ist.
MfG a d Erf. Rep.
Merkel hat sie erfunden, Merkel wußte genau, was sie tat, erst alles Konservative aus der CDU verbannen, dann alles „rechts“ der CDU als „antidemokratisch“ brandmarken, danach eine „Mauer“ hochziehen, um zu verhindern, daß konservativ wieder an die Macht kommt!
Die Grünen sind viel zu blöd für sowas, die können nicht strategisch, nur brüllen, kleben, steinewerfen etc.!
Es sind sicherlich gemeinsame Schnittmengen bei „ökonomischen Themen“ aber die Frage ist doch : was ist in einem modernen heutigen Staat n i c h t abhängig von ökonomischen Themen ? Nichts aber auch gar nichts funktioniert mit dem Aussetzten von ökonomischen Grundregeln oder gar deren Leugnung. Das ist es doch, was die Grün linken nach den Anfangszeiten Merkels betrieben: Einen grün roten sozialistischen Umverteilungsstaat mit entsprechender ökologischer Plan & Energiewirtschaft.
Und genau dieses „Gesellschaftsmodell“ mit all seinen absurden Nebenkriegsschauplätzen zu „Demokratierettung“
…….. „Demokratierettung“ war doch die Ursache des stetigen Zuspruchs gegenüber der AfD.
Und das mit der Erkenntnis daraus „links ist vorbei“ die Merz richtig benannte, aber dem keine Taten folgen (können) werden die Regierungen mit dem vor allem ökonomischen Niedergang seit dem Aufbrauchen der Erfolge der Schröderschen Agenda 2010 zunehmend fragiler. Das konnte man mit der Asylfehlentscheidung ab 2015 sehr genau bei jeder nachfolgenden Regierung ablesen und nun mit Merz & Klingbeil im Boot ist der absolute Höhepunkt erreicht, in dem die allerletzte Patrone in der „Luft verballert wird“ !
Mit freundlichen Gruß a d Erfurter Republik
mit der AfD, so wie die Lage derzeit ist und in absehbarer Zukunft sein wird...
Vielleicht als Zwischenschritt doch noch kurz eine Minderheitenregierung eingeschoben..., wäre auch kein Problem, mMn, damit es auf rotgrünwoker Seite nicht allzu viele Herzinfarkte gibt...(und die Krankenhäuser überlassen...😬, die echte Linke bei Heidi weiß sowieso, dass es so kommen wird..., und freut sich schon darauf... >> Ein neuer junger Mitgliederzuwachs steht dann dort an... ... - KEIN Joke! (für mich persönlich aber kein Problem - dann sind sie alle dort wo sie hingehören... ..., und je älter man/Frau wird um so schlauer wird man schließlich... (idR) - das löst sich dann über die nächsten 6-10 Jahre im wesentlichen langsam wieder auf... ..., ist meine Prognose, wenn der Teufel dann doch nicht des Teufels ist..., wie ursprünglich erhofft. 🤔)
z.B.: "Rechte hingegen beurteilen allein schon das Werben für Brandmauern als eine Verletzung von Prinzipien pluralistischer Demokratie und als ein unfaires politisches Spiel, von dem sie aber vermuten, dass es mittel- und langfristig der eigenen Sache dient." >> RICHTIG! 👍
>> Warten wir also einfach ab..., noch 'n bisschen... ...😁
Das linksgrünwoke Lager ist wirklich einfach nur politisch dümmlich-arrogant..., und beherrscht aber tatsächlich auch NICHTS, weder politisch handwerklich (Gesetze) noch realpolitisch strategisch durch ihre permanente REALITÄTSVERWEIGERUNG! und MÄRCHENERZÄHLEREI zum Zwecke des Selbstbetrugs (Thema Migration u.a.) - außer bei linker ANGSTPROPAGANDA und linkem 'STRAßENKAMPF' (den Mob mobilisieren...), da sind sie 'unschlagbar'..., aber das reicht eben schon länger nicht mehr aus... ..., und genau deshalb gedeiht die AfD... ... (was'n Pech! 🤣)
Dank auch an Herrn Prof. Werner Patzelt für seine ehrliche Analyse.
ist mit Melon nicht zur autoritären Diktatur geworden. Es fragt sich, ob die Zeugen der Brandmauer das wirklich befürchten für Deutschland oder ist es die pure Angst vor dem unausweichlichen Machtverlust beim Fall dieser Mauer?
Angst vor dem Machtverlust (als Folge des Verlusts der Deutungshoheit) und die Grundüberzeugung, im Besitz allgemeingültiger "ewiger" Wahrheiten zu sein, also daraus die Rechtfertigung einer Brandmauerpolitik abzuleiten. Wie ein Mitforist oben schrieb, links-grün-woke Politik ist dümmlich. Oder besser, Linke und Grüne sind alles, nur nicht "woke" in des Wortes tatsächlicher Bedeutung. Wer so wie wie die Bewohner dieser Blase an mangelnder Vorstellungkraft leidet, hat gewaltige kognitive Defizite. Die erinnern zunehmend an verbohrte Religionen; auch die wähnen sich im Besitz ewiger Wahrheiten.
welcher unausweichlich kommt... - das spüren sie bei linksgrünwoke..., und genau deshalb redet man DORT auch garnicht mehr über die 'Faschistin Meloni' - O-Ton Slomka im 'heute journal' (kurz vor Meloni's Wahl...)... -- sehr schlecht 'Wenn der Teufel nicht des Teufels ist...' /Ironie
"Wenn der Teufel nicht des Teufels ist" - Cicero am 21.09.2025 - Herr Michael Klein
Im Gegenteil! Italien ist auf dem Erfolgskurs, hat Deutschland längst überholt, wie alle Länder die konservativ regiert werden! Polen z.B., man mag über die PiS denken, was man will, ich mag sie nicht, sie sind mir zu weit rechts, sie haben Polen aber auf den Erfolgskurs gebracht, der jetzt dank Tusk und seinen Linken in Gefahr ist!
Deswegen wird über Italien nicht mehr berichtet, denn es müßte ja gutes berichtet werden und das kann man nicht, weil Meloni rechts ist!
Der ganze Blödsinn von AfD und rechts(-extrem) sind Lügen, Schauermärchen, um die Macht der Linken zu sichern. Die AfD ist genau so wenig rechts(-extrem) wie es die Union vor Merkel und die SPD zu Zeiten Schmidts waren. Auch stehen Parteien wie PiS, Rassemblement National etc. wesentlich weiter rechts auf der politischen Skala als die AfD!
Die wirkliche Gefahr für Deutschland und Europa sind die Linken und Linksextremen, sie bringen Krieg und nehmen uns Demokratie, Wohlstand und Freiheit!
er hat als einer der ganz Wenigen, noch einen klaren, nicht von Ideologie verblendeten Blick auf die Politik. Mit einer Aussage gehe ich allerdings nicht konform, nämlich, dass die Europawahlen einen Einfluss auf die Entscheidungen hätten,. Da neige ich eher zu Kurt Tucholsky: "Wenn Wahlen wirklich etwas ändern könnten, wären sie längst verboten."
Ist doch eigentlich logisch: Wenn sich die Union als "Mitte" begreift (was auch immer das sein mag), dann ist rechts der Platz frei und wird auch gefüllt. Das Spektrum geht nun mal von links nach rechts und bricht nicht einfach ab.
Auch so eine Lüge des Kanzlers, der genau weiß, dass es 80% Übereinstimmung mit der AFD gäbe bei den meisten Sachthemen. Ja, die EU kommt eben nicht drum herum, den Rechtsruck im EU-Parlament zu berücksichtigen, sonst sind deren Tage gezählt. Gerade die Oststaaten werden immer stärker und schnell kann es auch passieren, dass der EU auch Oststaaten von der Fahne gehen. Und bei uns zieht bereits kühler Wind durch die sog. *Brandmauer*, die bereits jetzt schon im Kleinen brüchig und löchrig ist. Diese Kleiko wird das nächste Jahr nicht mehr zu Ende regieren, davon bin ich überzeugt. Inzwischen ist der Druck durch die Gesellschaft immer größer werdend und der der Wirtschaft am Überkochen und bei den alternativeren Medien und der AFD steigen weiter die Zahlen. Die Not kommt bei den Bürgern langsam an. Keine Weihnachtsmärkte, Verlust der Arbeitsplätze, stetig ansteigende Energiekosten, viele merken es jetzt unmittelbar im Geldbeutel. Und die Politik macht was? Das was sie kann -nichts-.
Patzelt. Irgendwo sagt er es dann ganz deutlich. Die Brandmauer ist nichts anderes als einerseits die sich selbst zugeschriebene kulturelle Hegemonie und politische Deutungshoheit der Linksgrünwoken. Und ich ergänze: andererseits die Tatsache, dass sich die Union von Merkel am Nasenring in dieses Lager führen ließ und dort noch immer dienerisch, duckmäuserisch und feige hockt.
Dass sie bald dann die Wahl haben wird, komplett unterzugehen oder diese vermaledeite Mauer endlich einzureißen, ist die logische Folge. Und „dank“ ihrer Dummheit und Zögerlichkeit wird sie dann als Nummer zwei hinter den Blauen aus dieser demokratieverächtlichen Brandmauer-Ära herauskommen.
Und das ist gut so.
Sollte es sich herausstellen, dass die Blauen zu wenige kompetente Kräfte haben, gut Politik zu machen, wird sich das Blatt aber schnell wenden und die Union dann die derzeit einzige Koalition, die dieses Land noch retten kann, die aus CDU/CSU und AfD, anführen.
Es möge der Wähler dies entscheiden.
SPD-Mitglied verständlich in Sorge und keinesfalls angetan von eventuellen Aussichten einer absoluten AfD-Mehrheit in Parlamenten.
Wie konnte es soweit kommen in Sachsen, wo doch Prof. Biedenkopf meines Erachtens gut vorgelegt hat für eine erfolgreiche CDU?
Die SPD war dort leider immer schwach?
Nur überlegt, wo die Gründe liegen könnten.
Zunächst gab es eine große Ablehnung gegen die DDR-Partei der SED, die sich besonders auch gegen die SPD richtete, während die Linken eben links sich wieder sammelten?
Die SPD ist m.E. nicht eineitlich links, sondern demokratisch partizipierend.
Dann erholte sich die Bevölkerung von dem evtl. "Primat" der politischen Haltung, entwickelte andererseits sehr eigenständige politische Vorstellungen.
Je "rigoroser" die CDU-Politik evtl. unter Merkel wurde, desto mehr sehnte sich ein Teil der Bevölkerung einfach nur nach für sie bekömmlichen Alternativen.
Das schloss politische "Predigten" aus?
Jetzt hilft evtl. nur noch überzeugendes politisches Handeln.
Inspiriert von einem Terra X Beitrag auf ZDF, "Mr.Wissen 2 go".
Sah zudem Beitrage von Gräfin Marion Dönhoff.
Die sah den Untergang Ostpreußens, bevor der Krieg überhaupt begonnen hatte.
Da bin ich bei einem Lieblingsthema von mir, dem Adel.
Einerseits gab es durch die industrielle Revolution im Deutschen Reich einen Bedeutungsverlust des Adels hin zur Großbourgeoisie, zum Kapital.
Politisch relevant war jedoch nach wie vor der Adel, ABER durch die Abdankung Kaiser Wilhelms des II politisch ausgeschaltet.
Deshalb gab es seitens des Adels evtl. keine Führung durch die Krisen der Weimarer Republik?
Hindenburg verkörperte noch ehemalige Macht der Monarchie und unter ihm funktionierten doch auch diese Präsidialkabinette?
Er ermächtigte Hitler auch gegen kommunistische, sozialistische ff. Machtzuwächse?
Weder Hitler, noch seine "junge" Bewegung konnten dieser "Aufgabe" gerecht werden, auch nicht, indem man sich national-sozialistisch nannte.
Zusammenführung zum Ganzen verblieb beim Adel?
durch eine Terra X Folge, "Mr. Wissen2go".
Das ausgehende 19. dann 20 Jahrhundert war gekennzeichnet durch ein Aufschliessen der Kapitalträger, der Großbourgeoisie zum Adel, der aber bis zum Ende des 1. Weltkrieges die politische Macht hatte/repräsentierte?
Nach der Abdankung Kaiser Wilhelms des II war der Adel politisch ausgeschaltet?
Er durfte nicht mehr durch die Krisen der Weimarer Republik führen.
Hindenburg blieb aber ein Repräsentant der Monarchie?
Er ermächtigte Hitler auch als Bollwerk gegen den kommunistischen ff. Machtzuwachs in der Weimarer Republik?
Krisentechnisch waren Hitler und seine junge Bewegung hoffnungslos überfordert, Ebert war früh gestorben und es gab trotz der Namensgebung "Nationalsozialisten" keine Verbindung zu den Sozialdemokraten ff.?
Das "Ganze" fiel in die Hände einer Diktatur, die vom Adel nicht beherrscht werden konnte?
Der Adel, die Konservativen und SPD wären damals die einzigen Fähigen zu einem "Ganzen" gewesen?
Steht zusammen in der Demokratie
Aber was ist denn aus der CDU der 90ziger Jahre nach der Inthronisierung von „Erichs letzter Rache“ geworden ? Eine Partei die sie programmatisch & personell entkernte und zur absoluten Krönung eine demokratische Wahl als ungültig erklärte ….. Das haben ja noch nicht einmal Honecker & Co. gewagt und wenigstens den „Schein“ demokratischer Wahlen in der DDR gewahrt.
Was soll man denn von einer Demokratie dieser Prägung halten ? Bei z.B von etablierten Denuziantenstellen wo politisch nicht genehme Meinungen an die Staatsanwaltschaft gemeldet werden und aber im Gegensatz ein türkischer gewählter Präsident als Ziegen …… benannt werden darf ohne rechtliche Konsequenzen für Moderato & Sender (Böhmermann & ZDF Sie erinnern sich !)
Nee, die Parallelen zur DDR sind unverkennbar und davon hat der „Osten“ schlicht die Nase voll. Und i c h habe es als 54 geborener erlebt und bin aus eigenem Erleben in der Lage Vergleiche zu ziehen. Und das ist genau der Unterschied.
MfG a d Erf. Rep.
