- USA und Israel greifen Iran an
Israel hat nach eigenen Angaben einen Präventivschlag gegen den Iran unternommen, um Bedrohungen für Israel zu beseitigen. Unterstützt wird Israel dabei von den USA. Das bestätigte US-Präsident Trump am Samstagmorgen auf Truth Social.
Israel hat nach eigenen Angaben einen Präventivschlag gegen den Iran gestartet, um Bedrohungen für Israel zu beseitigen, gab Verteidigungsminister Israel Katz bekannt. Die USA beteiligen sich nach Angaben des israelischen TV-Senders N12 am Samstagmorgen an den Angriffen des Verbündeten. Eine Bestätigung dafür gab es kurz darauf. US-Präsident Donald Trump sagte auf der Plattform Truth Social, die USA hätten mit umfangreichen Angriffen gegen den Iran begonnen. Wie umfangreich diese sind respektive sein werden, dürfte sich in den kommenden Stunden zeigen.
Bereits im vergangenen Jahr hatten Washington und Teheran über Irans umstrittenes Atomprogramm verhandelt, ehe Israel den Iran angriff. Die USA schlossen sich den Luftangriffen an und bombardierten zentrale Atomanlagen. Irans Luftstreitkräfte feuerten daraufhin ballistische Raketen auf Israel.
Ausnahmezustand in Israel
Katz teilte nun mit, er habe einen sofortigen Ausnahmezustand im gesamten Land ausgerufen. In ganz Israel heulten die Sirenen. In der iranischen Hauptstadt Teheran gab es Explosionen in der Stadtmitte. Israel hatte bereits im vergangenen Jahr Krieg gegen den Iran geführt. Der neue Angriff erfolgt nur zwei Tage nach einer weiteren Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran über das umstrittene Atomprogramm der Islamischen Republik.
Einen Durchbruch hatte es bei den Gesprächen in Genf nicht gegeben. US-Präsident Donald Trump hatte der iranischen Führung in den vergangenen Wochen wiederholt mit militärischen Angriffen gedroht – auch vor dem Hintergrund des brutalen Vorgehens des iranischen Sicherheitsapparats gegen die Proteste zu Jahresbeginn.
Trump stellte dem Iran kürzlich ein Ultimatum bis Anfang März: „Entweder wir erzielen eine Einigung oder es wird für sie bedauerlich.“ Die USA wollen verhindern, dass die Führung in Teheran in den Besitz von Atomwaffen gelangt. Irans Regierung zeigte sich zuletzt bereit, ihr Nuklearprogramm zu begrenzen, fordert im Gegenzug jedoch die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen.
Iran drohte bereits mit Vergeltung
Irans Staatsführung betonte zuletzt ihre Bereitschaft zu einem Abkommen wie auch zu einer militärischen Eskalation. Präsident Massud Peseschkian drohte mit einem „umfassenden Krieg“, sollte etwa Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei attackiert werden. Chamenei selbst warnte die USA Anfang Februar: „Die Amerikaner sollen wissen: Wenn sie einen Krieg vom Zaun brechen, wird es dieses Mal ein regionaler Krieg sein.“ Der Iran wolle keinen Krieg und werde ihn auch nicht beginnen, sagte der Religionsführer, der in allen strategischen Belangen das letzte Wort in Teheran hat.
Nach dem jüngsten Angriff reagierte der Iran nun erneut mit drastischen Worten. „Wir haben Euch gewarnt. Nun habt Ihr einen Weg eingeschlagen, dessen Ausgang nicht mehr in Eurer Hand liegt“, sagte der Leiter der Sicherheitskommission, Ebrahim Azizi. Nach Augenzeugenberichten aus der iranischen Hauptstadt Teheran wurde unter anderem die Residenz von Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei getroffen. Er selbst habe sich aber vermutlich in Sicherheit gebracht. Irans Präsident Massud Peseschkian hatte mit einem „umfassenden Krieg“ gedroht, sollte Chamenei attackiert werden.
Zivilschutz verschärft Anweisungen
Derweil hat Israels Verkehrsministerin Miri Regev die zivile Luftfahrtbehörde angewiesen, den Luftraum für zivile Flüge zu schließen, teilte die israelische Flughafenbehörde mit. Grund sei die Sicherheitslage. Reisende seien angewiesen, vorerst nicht zum Flughafen zu kommen. Passagiere im Ausland sollten die Fluginformationen über Medien und die jeweiligen Fluggesellschaften verfolgen.
Der israelische Zivilschutz veröffentlichte außerdem neue Anweisungen für die Bürger des Landes. Demnach sollen im ganzen Land nur noch notwendige Aktivitäten stattfinden. Schulen und andere Bildungseinrichtungen bleiben vorerst geschlossen. Große Versammlungen sollen unterbleiben. Ausgenommen ist der lebensnotwendige Versorgungssektor. Die neuen Regelungen sollen zunächst bis Montagabend um 19.00 Uhr MEZ gelten.
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lebt und wird erkannt haben, dass es auch große Teile der „westlichen“ Welt eh gegen sich hat, dass der Antisemitismus wieder „en vogue“ ist, auch in Deutschland, dem Land das immer wieder flötet, wie sehr man sie Israel verbunden fühle, blablabla.
Und Israel kämpfte und kämpft immer ums Überleben.
Wer glaubt, dass der Iran sein Atomprogramm nur zu friedlichen Zwecken auflegte, möge dies tun und sich nun lautstark aufregen.
Und weiter daran glauben, dass demnächst ein Pelztier durch unsere Gärten hüpft und Eier verteilt.
Gottseidank hat dieses gebeutelte Land in den USA (zumindest dem unter Trump und man wird sehen wie es danach wird) einen treuen Verbündeten, der wie es selbst auch, willens und in der Lage ist, Nägel mit Köpfen zu machen.
Unsere Polit-Clowns werden das übliche Lied vom „Völkerrecht“ flöten, die Linken und Antisemiten in der UNO mit Schaum vor dem Mund gegen Israel und Trump geifern.
Aber das wird die beiden nicht jucken.
Iran und Atombomben: no way.
Aber das es keinen Osterhasen geben soll...? 😉
weiter hab ich nichts zu sagen...
Afghanistan liegt offenbar schon zu lange zurück....?
Okay - nicht wirklich direkt vergleichbar, aber das Ziel, einen 'Regime Change' in einem durch-und-durch islamisierten Land durchzuführen ist beinahe deckungsgleich... 🤔
[...jetzt bitte nicht mit 'der Jagd nach Bin Laden' kommen..., bezüglichAfghanistan, das ist/wäre lächerlich]
Die Israelis haben die USA "reingeschubst" in den Konflikt. Das wollte man schon seit Jahren. Aber mit Papa Biden ging das nicht. Jetzt klappt es. Indes, ob es wirklich klappt, bleibt abzuwarten. Der Iran ist nicht der Libanon oder Syrien. Und ob das iranische Volk tatsächlich die Mullahs loswerden will, glaub ich nicht. Der Islam sitzt tief in den Köpfen und Herzen. Und die USA und Israel sind die Ungläubigen. Auf alle noch ein Kriegsherd mehr. Man wird nicht schlauer oder gar besser, auf beiden Seiten. Die Frage ist: was tut Israel, wenn der Iran tatsächlich besiegt ist. Wer steht dann auf der Hackordnung? Und was machen mit dem Iran? Kehrt der Schah(Sohn) zurück? Bloß, der ist auch kein Israel-Freund. Ewiger Unruheherd Nahost. Schon seit über 2000 Jahren. Der Sand ist blutgetränkt.
man sehen. Die brutalst niedergeschlagenen jüngsten Massenproteste zeigen zumindest etwas anderes.
Ich würde sogar sagen, dass es in diesem mit seit Jahrzehnten so unfassbar kompetenten Regierungen gesegneten Deutschland Ecken gibt, die „islamisierter“ sind als der Iran.
Ich habe große Hoffnungen, dass die Mullahs bald zum Schaitan gejagt werden.
ist eigentlich eine Antwort auf die Antwort Herrn Veits auf meinen oberen
Kommentar.
wie es letztendlich ausgehen wird, gerade wegen der jüngsten Protestwellen etc.. Aber ich habe vor längerem mal eine Iran-Reüortage gesehen in welcher auf den Unterschied zwischen relativ moderner Stadt und erzkonservativem Land (Landbevölkerung) hingewiesen wurde. Ich weiß jetzt nicht genau wie das Verhältnis in Zahlen ist..., aber ähnlich wie in den USA z.B., wo auch die Großstädte zumindest eher 'progressiv/links' sind während im Rustbelt und im 'Sklavenhaler-Süden' in der breiten Masse erzkonservative (oft sehr Gläubig!) Bevölkerung das politische Bild eindeutig dominiert..., so ähnlich klang das seinerzeit in der besagten Reportage auch für den Iran an.
Wie gesagt, belastbare Zahlen Stadt/Land habe ich jetzt nicht zur Hand... - und da muss bzw. kann man sicher auch trotzdem noch annehmen, dass auch in der Stadt nicht nur 'modern denkende säkulare Iraner' leben, sondern ebenfalls viele 'Islamisten'...
Man wird sehen...
>> 10 Extreme mit Waffen dominieren 100+ Normale 🤔
wenn es nach den Kabulern und Kabukerinnen gegangen wäre... ..., hätten 'die Talibanesen' mit ihren Moppeds sicher auch draußen bleiben können...
ABER: die Talibanesen haben die Gewehrläufe UND die Religion/den örtlichen Imam auf ihrer Seite... ... 🤔
nicht mehr das, was sie möglicherweise nie waren. Meist läuft es auf etwas Längeres hinaus.
... dürften solche Präventivschläge in Zukunft kostspieliger für den Westen werden. Der iranische Gegenschlag hat erneut in Tel Aviv erhebliche Schäden angerichtet, und anscheinend sind auch amerikanische Ziele in den Golfstaaten getroffen worden, darunter ein Frühwarnradar in Qatar mit einem Kostenpunkt von einer Milliarde Dollar.
Und da China und Russland dasselbe können wie die USA und Großbritannien, nämlich Gefechtsfelder außerhalb der eigenen Grenzen für den Test von Waffensystemen zu nutzen, dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis der erste amerikanische Supercarrier von Hyperschallraketen wahlweise chinesischen oder russischen Ursprungs versenkt oder kampfunfähig geschossen wird.
Und da die amerikanische globale Machtprojektion im Unterschied zu China und Russland, aber ähnlich der früheren britischen, essentiell auf der Seemacht beruht, wird das, was die Einmischung vor Ort betrifft, ein "game over"-Moment sein.
Wollen viele 'Hau-drauf's!' aber nicht hören bzw wissen..., zu komplex bzw. zu kompliziert... /😉
Genau deshalb sagen viele unabhängige! Analysten auch klar, dass die Gefahr eines Atomkrieges heute wesentlich höher wäre als zu Zeiten des kalten Krieges 1.0.
Man kann nur "beten', dass das Abschrekungsmoment noch funktioniert... ... - ist an Ende aber wohl reine Glückssache... ... 🤪🤡💣💥
das wird bezahlt..., da würde ich mir keine Sorgen machen, wir sind de facto schon dabei... ... /😉
