Exklusiver Bericht des „Telegraph“ - Ex-MI6-Chef überzeugt: Corona stammt aus einem chinesischen Labor

Ein früherer Chef des britischen Geheimdienstes erhebt schwere Vorwürfe gegen China. Unter Bezug auf eine bisher geheim gehaltene britisch-norwegische Studie zum neuartigen Coronavirus geht er „zweifelsfrei“ davon aus, dass das Virus von Menschenhand manipuliert wurde, also aus einem chinesischen Labor stammen muss.

Stammt das Coronavirus doch aus einem Labor? / dpa

Autoreninfo

Christoph Schwennicke ist Chefredakteur des Magazins Cicero.

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Ein ehemaliger Chef des britischen Geheimdienstes MI6 glaubt, dass die Coronavirus-Pandemie „als Unfall begann“, indem das Virus aus einem Labor in China entwichen sei. In einem Interview mit dem britischen Telegraph sagte Sir Richard Dearlove, er habe einen „wichtigen neuen wissenschaftlichen Bericht gesehen, der nahelegt, dass das Virus nicht natürlich entstanden sei, sondern von chinesischen Wissenschaftlern künstlich hergestellt wurde“.

Die offensichtliche Entdeckung werde die Aussicht auf eine „Wiedergutmachung“ Chinas für den Tod und die wirtschaftliche Katastrophe, die über die Welt hereingebrochen seien, erhöhen, sagte der ehemalige Geheimdienstchef. Die Entdeckung kommt zu einem Zeitpunkt, da Peking unter wachsendem Druck steht, genau zu erklären, wie das Coronavirus sich Ende letzten Jahres zum ersten Mal ausgebreitet hat.

„Eingefügte Abschnitte“

Sir Richard verweist in dem Interview auf eine wissenschaftliche Arbeit, die diese Woche von einem norwegisch-britischen Forschungsteam veröffentlicht wurde, das behauptet, in der genetischen Sequenz von Covid-19 Hinweise entdeckt zu haben, die darauf hindeuten, dass Schlüsselelemente „eingefügt“ wurden und sich möglicherweise nicht natürlich entwickelt haben. Es stelle sich die Frage, ob China, falls es sich jemals zur Verantwortung bekennen sollte, Reparationen zu zahlen habe. „Ich denke, es wird jedes Land der Welt dazu bringen, neu zu überdenken, wie es seine Beziehung zu China behandelt und wie sich die internationale Gemeinschaft gegenüber der chinesischen Führung verhält.“

Suche nach Impfstoff aussichtlos?

Sir Richard, der zwischen 1999 und 2004 an der Spitze des MI6 stand, zitiert Forschungsergebnisse von Angus Dalgleish vom St. George's Hospital der Universität London und dem norwegischen Virologen Birger Sorensen. In ihrem Papier behaupten die Wissenschaftler, „eingefügte Abschnitte auf der Oberfläche der SARS-CoV-2-Zacken“ identifiziert zu haben, die erklären, wie das Virus sich an menschliche Zellen bindet.

„Die SARS-CoV-2-Zacken unterscheiden sich signifikant von allen anderen Sars-Viren, die wir untersucht haben“, heißt es in dem Papier. Es warnt davor, dass die derzeitigen Bemühungen zur Entwicklung eines Impfstoffs zum Scheitern verurteilt sein könnten, weil die wahre Beschaffenheit des Virus missverstanden wurde. Um das Problem zu beheben, entwickeln die Forscher einen eigenen Impfstoff, der von Immunor AS, einem norwegischen Pharmaunternehmen unter der Leitung von Sorensen, hergestellt wird.

Internationale Wissenschaftler haben jedoch einen nahezu einstimmigen Konsens darüber erzielt, dass das Virus bei Tieren - höchstwahrscheinlich Fledermäusen oder Schuppentiere - aufgetreten ist, bevor es auf die menschliche Bevölkerung übersprang.

„Zweifelsfrei“ konstruiert

Sir Richard beschreibt die Studie als „einen sehr wichtigen Beitrag zu einer Debatte, die jetzt darüber beginnt, wie sich das Virus entwickelt hat und wie es ausbrach und als Pandemie ausbrach“, und fügt hinzu: „Ich denke, dieser spezielle Artikel ist sehr wichtig, und ich denke, er wird die Debatte verändern.“ Er enthüllte, dass das Dalgleish/Sorensen-Papier mehrmals umgeschrieben worden war. Eine frühere Version, die vom Telegraph eingesehen wurde, kam zu dem Schluss, dass das Coronavirus korrekterweise als „Wuhan-Virus“ bezeichnet werden sollte, und behauptete, man habe „zweifelsfrei bewiesen, dass das Covid-19-Virus konstruiert ist“.

Sie seien sich „bewusst, dass diese Ergebnisse politische Bedeutung haben und beunruhigende Fragen aufwerfen könnten“, schrieben die Autoren ursprünglich. Das Papier wurde hinter den Kulissen weit verbreitet, nachdem es zur Begutachtung durch Fachkollegen verteilt worden war, während Geheimdienstbeamte seine Ergebnisse angeblich untersucht hatten. 

Einer der Autoren, John Fredrik Moxnes, der wissenschaftliche Hauptberater des norwegischen Militärs, bat jedoch darum, seinen Namen zurückzuziehen, wodurch die Glaubwürdigkeit des Forschungsprojekts in Frage gestellt wurde. Wissenschaftler des Francis Crick Institute und des Imperial College London lehnten seine Schlussfolgerungen ebenfalls ab, wie man versteht.

Aus der Korrespondenz, die dem Telegraph vorliegt, geht nach Angaben des Blattes hervor, dass das ursprüngliche Papier im April von führenden akademischen Zeitschriften wie Nature und dem Journal of Virology abgelehnt wurde, die die Forschung als „ungeeignet für eine Veröffentlichung“ bezeichneten. 

Wurde die Studie aus politischen Gründen verwässert?

Ein Großteil des Papiers wurde nach Angaben des Blattes verwässert, um explizite Anschuldigungen gegen China auszuräumen, und die umgeschriebene Studie wurde dann als von ausreichendem wissenschaftlichem Wert beurteilt, um im Quarterly Review of Biophysics Discovery, einer Zeitschrift unter dem Vorsitz führender Wissenschaftler der Stanford University und der University of Dundee, zur Veröffentlichung angenommen zu werden. 

Eine weitere Analyse von Prof. Dalgleish und seinen Kollegen, die in den kommenden Tagen veröffentlicht werden soll, behauptet, das Covid-19-Virus habe „einzigartige Fingerabdrücke", die sich nicht natürlich entwickelt haben können und stattdessen „auf eine gezielte Manipulation hindeuten". Die neue Studie mit dem Titel „A Reconstructed Historical Aetiology of the SARS-CoV-2 Spike“, die vom Telegraph eingesehen wurde, deute darauf hin, dass es sich bei dem Virus um ein „bemerkenswert gut an die menschliche Koexistenz angepasstes Virus“ handelt, das wahrscheinlich das Ergebnis eines Ex-Labors in Wuhan ist.

Britische und amerikanische Stellen hatten schon zuvor mehrfach Hinweise darauf gegeben, dass es sich um ein Virus handeln könnte, dass einem chinesischen Labor entsprungen ist und nicht von einem Tiermarkt stammt. China hat das bisher stets vehement dementiert.

Den Bericht des Telegraph finden Sie hier.

Rainer Mrochen | Do, 4. Juni 2020 - 13:01

... gehören offensichtlich zum Repertoire offizieller Britischer Verlautbarungen.
An dieser Stelle sei an den Fall Skripal und das Nervengift "Nowitschok" erinnert.
Auch in diesem Fall ist behauptet worden das Gift stamme aus einem russischen Labor, ohne jemals eindeutige Beweise dafür geliefert zu haben.
Es geht nicht um Wahrheit, sondern es geht um Konstruktionen von Möglichkeiten, die Strafmassnahmen gegenüber Staaten ermöglichen.
Das ist very British oder die feine Englische Art.
Am Ende zählen jedoch nur die Fakten.

erscheint im ehemaligen Mitteilungsblatt des Brexit-Lagers eine Nachricht, die Trump ausserordentlich erfreuen dürfte.

Sir Richard Dearlove, bekannt für erzkonservative politische Standpunkte, gibt an, er habe einen "wichtigen neuen wissenschaftlichen Bericht gesehen" - eine Formulierung, die (wenn sie denn mit dem Original übereinstimmt), von Trump persönlich stammen könnte. Inhalt dieser kolossalen Enthüllung ist die Erkenntnis, das Corona-Virus wäre durch einen Unfall einem chinesischen Labor entkrochen.
Damit stünde der Bericht in krassem Gegensatz zu bisherigen Überzeugungen der Wissenschaftswelt. Interessanterweise hat sich ein in dem Papier genannter norwegischer Wissenschaftler bereits distanziert. Wurde das Papier verwässert? Oder eher zum rechtzeitigen Zeitpunkt entdeckt? Man erinnere sich: Britische Experten bestätigten vor Jahren US-Erkenntnisse über die angebliche Existenz von Massenvernichtungswaffen im Irak.
Nach-Brexit-GB braucht die USA mehr denn je...

Ernst-Günther Konrad | Do, 4. Juni 2020 - 13:29

Natürlich ist alles möglich Herr Schwennicke. Wer will das letztlich beweisen oder wenn es lang und intensiv genug behauptet wird widerlegen?
Ich bin sehr vorsichtig, wenn neben der Darstellung "neuer" Untersuchungensergebnisse auch noch ein "artgerechter" Impfstoff in Aussicht gestellt wird. Hat denn jemand außer künstlich erstellten Bildern dieses Virus mal in "echt" gesehen? In Blutbahnen, in Organen und menschlichen Flüssigkeiten? Die Grafikbilder zeigen etwas rundes mit irgendwelchen Zapfen. Ganz wenige Bilder zeigen irgendwelche Flecken dunkel auf hellem Hintergrund. Überall wird behauptet, es sei so klein, dass es selbst unter dem E-Mikroskop kaum sichtbar sei. Es lebt von selbst nicht, aber es braucht einen sog. "Wirt" um was genau zu tun?
Je mehr man liest, desto weniger schlüssig wird das ganze. Und jetzt wird Front gegen China gemacht? Ich bin kein Freund von China bestimmt nicht. Braucht es wieder eines gemeinsamen Gegners? Wovon will man ablenken? Ich stelle nur Fragen?

Wie Sie lieber Herr Konrad, habe auch ich viele Fragen? Doch nun mal jenseits aller Lager und eigener Befindlichkeit, welche Antworten, Wahrheiten wurden uns bislang präsentiert? Wessen Urteilskraft kann ich überhaupt noch trauen? Was unsere Politiker weltweit im Moment an Theater aufführen um von ihrem umfassenden Eigenversagen abzulenken (siehe das weltweite und absichtliche Ignorieren Taiwans und seiner vergeblichen Frühwarnung an die WHO!), ist so unfassbar schlecht, das man in seiner Verzweiflung langsam aber sicher selbst beginnt am Rande einer möglichen Paranoia zu wandeln;).Aus meiner Sicht, unterscheidet sich das Virus nicht allzu sehr von uns z.B. heimsuchenden, ordinären Pollen, die den dafür anfälligen, auch genbelasteten Organismus und seine Immunabwehr in eine allergische Katastrophe bis hin zum Schock führt, während der nächste spielend damit fertig wird und es gar nicht erst zu entzündlichen Prozessen und Angriffe auf die Atemwege kommt. Aber sicher ist da nichts! MfG

Wenn es watschelt wie eine Ente und quackt wie eine Ente . . . dann ist es eine Ente.
Viele Indizien weisen auf ein Labor als den Ausgangspunkt hin. Schon vor Jahren hatten amerikanische Wissenschaftler auf unprofessionelle Praktiken, also Schlampereien, in dem Viruslabor in Wuhan hingewiesen. Warun lehnt China eine genaue Untersuchung vor Ort ab? Doch nur weil es dort etwas zu verheimlichen gibt.

Klaus Funke | Do, 4. Juni 2020 - 13:36

Schade, dass ausgerechnet der Chefredakteur eines so renommierten Magazins wie dem CICERO sich auf Aussagen eines Ex-Bond-Mi6-Spions bezieht. Da will einer wieder ins Gespräch. Ausgerechnet ein Engländer! Filmreife Kolportage. Alles unbewiesener Quatsch! Da können die noch zehnmal von "bewiesen" und "gesichert" und sonstwas reden Für mich ist das, um einen "alten Sprech" aufzugreifen: Feindpropaganda. Schade, Herr Schwennicke, ich hatte Sie immer für halbwegs seriös Journalisten gehalten. Scheinbar aber zwingt Sie die Jagd nach Quote und Auflage zu solch einer, der BILD-Zeitung typischen, Schlagzeile. In letzter Zeit häufen sich die Fehlgriffe. Viel dürfen Sie sich nicht mehr in dieser Richtung erlauben - da ist die Reputation dahin. Eigentlich müsste ich enttäuscht sein, aber so hab ich herrlich gelacht. Eine Eulenspiegelei!

Lieber Herr Funke, so sehr ich Ihnen fast immer beipflichte, aber hier muss ich doch Herrn Schwennicke beispringen. Wenn Sie den Artikel von oben bis unten lesen haben Sie vielleicht übersehen, dass es sich um ein Fundstück aus dem britischen Telegraph handelt. Es ist kein von Herrn Schwennicke erdachter Text, sondern gibt das Interview des Telegraph mit dem ehem. MI6 - Chef wieder. Vor dem Hintergrund der derzeitigen Krise zwischen USA und China und der Tatsache, dass da sicherlich abenteuerliche Anschuldigungen gegeneinander erhoben werden, ist dieses Fundstück zumindest für mich ein wichtiger Informationshintergrund, wie in GB die mediale Debatte derzeit läuft. Natürlich hat das alles was von James Bond und erscheint mir doch sehr passend vor dem Hintergrund der derzeitigen Handelskrise zwischen den beiden Großmächten. Deshalb ist es schon sehr wichtig zu erfahren, wie in GB berichtet wird. Es bleibt jedem Leser selbst überlassen was er davon glaubt oder nicht.

Sonst entzieht Ihnen Herr Funke-Bosel seine Gunst! Viel dürfen Sie sich nicht mehr erlauben!

Scheinbar gibt Funke jetzt den grössenwahnsinningen "Sachsen-Trump", oder versucht er sich nur als Foren-Clown? Und er passt auf, was im Cicero-erscheint..ob das für ihn noch vertretbar ist.. also Vorsicht!

Egal, was mich wirklich erstaunt, ist wieviel Kredit der Mann zu haben scheint - offensichtlich kann er sich alles erlauben, und es wird immer veröffentlicht - einschliesslich den Chefredakteur zu rüffeln, seinen Job doch endlich richtig zu machen.

Und das soll heissen: Schreiben Sie gefälligst so, wie es Herrn Funke gefällt, sonst gibt es wieder - nicht zum ersten Mal - einen verbalen Verweis..

Ach so, weil er ja so gerne "korrigiert"...Zitat: ich hatte Sie immer für halbwegs seriös Journalisten gehalten...ist das jetzt Funke-Deutsch? Orthographie leider mangelhaft.....

Herr Schwennicke hat sich das Zuchtvirus ja nicht persönlich ausgedacht. Er hat uns Lesern nur die Informationen und Beiträge dazu zur Verfügung gestellt. Kann ja jeder sein Urteil darüber fällen. Ich jedenfalls danke ihm dafür.

Christoph Kuhlmann | Do, 4. Juni 2020 - 13:46

Die Frage lautet nun, was ist Wahrheit? Warum hat der norwegisch Co-Autor dieser Studie darum gebeten seinen Namen zurück zu ziehen. Welche einwandfreien, wissenschaftlichen Belege gibt es für eine künstlich hinzugefügte Genomsequenz? Befinden wir uns bereits in einem neuen, verdecktem Krieg, der mit Viren ausgetragen wird? In einer Welt, in der auch autokratisch geführte Länder über die Mittel der Hochtechnologie verfügen. Es ist wahrscheinlich kein Problem mehr ein Virus herzustellen., das geeignet ist die Menschheit auszurotten. Doch wer hat etwas davon? Warum arbeitet überhaupt jemand auf diesem Planeten daran Viren auf Menschen übertragbar zu machen? Die Atombombe des "kleinen Mannes?" Wir geraten immer mehr in eine Vielzahl von asymmetrischen Konflikten, die völlig neue Instrumentarien zur Konfliktregulierung erfordern. Doch wie, wenn es keinen Common Ground mehr gibt und in der UNO Autokraten, Diktatoren und Despoten dominieren?

Pentagon-Angaben zufolge haben die USA in der Umgebung von Russland und China insgesamt 15 biologische Labors. Russland spricht von noch mehr derartigen US-Labors in mindestens 27 Ländern in der Umgebung von der damaligen Sowjetunion. Allein in der Ukraine haben die USA 15 biologische Labors. Drei weitere befinden sich in Georgien. Dem russischen föderalen Sicherheitsrat zufolge verfügen die USA weltweit über mehr als 200 derartige Labors.

Ihre Forschungsbereiche reichen von Krankheitsübertragungen durch Insekten, Genforschung und biologische Vielfalt für militärische Anwendungen.

Laut Medienberichten stehen die biologioschen Labors im Übersee ausschließlich unter der Kontrolle des US-Militärs. Sie betreiben viele Forschungsprojekte, die auf US-Boden verboten sind.

Der Artikel im telegraph spricht von einer Veröffentlichung der Herren Sorensen und Dalgleish....ich habe im Netz eine Studie gefunden, die sich mit der Beschaffenheit eines möglichen Impfstoffes befasst, eine Aussage über darüber, dass es sich bei dem Virus um eine Chimäre handelt, habe ich allerdings in der Studie nicht gefunden.. https://www.cambridge.org/core/services/aop-cambridge-core/content/view…

Wer hat etwas davon? Wie ich den anderen Kommentaren bis jetzt entnehmen konnte, kommt es in punkto Wahrheit scheinbar primär darauf an, was die individuelle Einschätzung hergibt was die Glaubwürdigkeit von Staaten, Staatenlenkern, Wissenschaftlern und deren Einschätzungen der Lage usw. betrifft. Halt die übliche Lagerbildung, die uns aber bei diesem Ernstfall und den unübersehbaren Folgen daraus keinen Deut weiter bringt. Feindpropaganda, Labor-Unfall hin oder her, dieses spezielle Virus kennt weder Feind noch Freund und macht weder vor ideologischen, noch vor von menschengemachten physischen Grenzen halt! Zur Frage "Wer hat was davon?" meine Gegenfrage: " Was hat Mensch davon, im Besitz eines nuklearen Arsenals zu sein, das den Planeten samt Menschheit und Natur mehrfach auslöschen kann?" Da wäre mal ganz ketzerisch gedacht eine Waffe, die vorwiegend auf schwächere Organismen abzielt ohne nukleare Kollateralschäden, aber genug Common Ground zu hinterlassen teuflisch effizient? MfG

bedienen würde, denn wenn man Pech hat, "gehört man selbst zur Risikogruppe", überspitzt gesagt.
Nun wird aber bestimmt an Coronaviren geforscht, sicher mit dem Ziel, sie für den Menschen unschädlich zu machen bzw. einen Impfstoff zu entwickeln.
Da kann doch auch einmal etwas passieren?
Alles andere wäre wirklich extrem kurzsichtig, weshalb ich nicht davon ausgehe.
Andererseits kann auch jemand die Ansteckungsgefahr unterschätzt haben...
Ich weiss es nicht, wohl aber, dass unsere versammelte gesellschaftliche Intelligenz mit solchen Situationen umzugehen vermag.

Heidemarie Heim | Do, 4. Juni 2020 - 13:59

Ich glaube, lieber Herr Schwennicke, dafür bekommen Sie bestimmt keinen "Finderlohn"! Diese Granate müssten Sie im Gegenteil schön an der Fundstelle im Wald belassen wegen der Gefahr eines unkontrollierten Hochgehens der Sprengladung! Haben Sie keine Bedenken nun umgehend, und wie etliche Andere als "Verschwörungstheoretiker" zum Schweigen gebracht zu werden von interessierter Seite? Dazu bräuchten Sie kurioserweise (wobei mir in dem Fall irgendwie der Humor versagt!) nur auf das Cartoon unten zu schauen. Mein Gott! Sollte in dem Ganzen auch nur ein Funken Wahrheit stecken, so erklärt sich zumindest der in der Geschichte noch nie dagewesene "Gemeinsinn" unter den Forschern und Laboren dieser Welt und das verzweifelte Tempo irgend was gegen diese möglicherweise menschengemachte Eigenvernichtungswaffe in Virusform zu finden. Welche Größenwahnsinnigen dulden bis heute der- gestalte "Versuchsreihen" in Sachen Biowaffenentwicklung in ihren Geheimlaboren? Nur Chinesen? Glaube ich nicht mehr!

helmut armbruster | Do, 4. Juni 2020 - 14:11

die Babies auf Bajonetten aufspießen und sie über ihren Lagerfeuern braten.
Das war englische Greuelpropaganda vom Sommer 1914 und die Absicht war den deutschen Kriegsgegner zu verteufeln um so das moralische Recht für sich reklamieren zu können.
Wahr oder nicht wahr, pah, Hauptsache es wirkt.
In England wurde die Macht der Propaganda früher als anderswo erkannt und pragmatisch eingesetzt für Zwecke, die England genehm waren.
Daher ist ein gewisses Misstrauen gegen von England publizierte Erkenntnisse aus der Welt der Geheimdienste durchaus angebracht.

Tomas Poth | Do, 4. Juni 2020 - 15:22

Verschwörungstheoretiker?
Wenn es der "richtige" sagt ist es keine Verschwörungstheorie?
Man munkelt aus unterrichteten Kreisen?
Überfall auf Sender Gleiwitz?
Die "Wahrheit" war schon immer ein Spielball der Interessen.

Michaela 29 Diederichs | Do, 4. Juni 2020 - 16:01

Ihre Beiträge haben neuerdings das Zeug mir die Sinne zu verwirren (aber nicht zu betören). Mal ein Kanzlerkandidat Mützenich (bestätigt durch WON), mal ein Zuchtvirus, mal "58 und Antifa" (aber das war Herr Marguier zu Esken), ich reibe mir die Augen, was alles so gesagt und geschrieben wird. Fest steht: China spielt eine höchst unrühmliche Rolle in dieser Pandemie und die WHO leider auch. Nichtsdestotrotz eiert unser kleiner Maasanzug sprachlich elegant um China herum (gestern kurz bei Maischberger reingeguckt). Aber Wirtschaft ist wohl wichtiger als Menschenrechte. Für schöne Bilder mit Joshua Wong stand er aber - wie stets telegen und elegant - zur Verfügung.

Wenig. Ganz wenig. Gesagt wird dagegen viel.
Richtig ist wohl, dass China sich bemühte, die Pandemie zunächst mindestens zu verharmlosen, wenn nicht gar zu verschweigen.
Richtig ist weiter, dass Trump, was das Verharmlosen angeht, den Chinesen ebenbürtig war - als die Opferzahlen in den USA halb so hoch waren und die Pandemie in den USA so richtig in Schwung kam, wollte er schon die Wirtschaft öffnen...
Richtig ist, dass Trump gerade verzweifelt Nebenschauplätze sucht, um im Wahlkampf den amerikanischen Helden spielen zu können.
Richtig ist, dass Trump permanent lügt, und genauso unglaubwürdig ist wie die chinesischen Machthaber.
Das alles ist keine Entschuldigung für die Chinesen.
Aber einen US-Präsidenten, der im Angriffsmodus röhrt und gegen den von ihm deklarierten Feind Verbündete sucht und findet - das hatten wir schon mal vor Jahren. Die Briten liefen damals den USA hinterher, Schröder enthielt sich (weitgehend)
Und ein solches Szenario passt "perfect" für Donald I.

Ob der Verdacht sich nun erhärtet oder nicht, eine Parteinahme pro China ist jedenfalls überdenkenswert. Und ja, wirtschaftliche Interessen sind wichtig, aber sie sind nicht als absolut zu setzen. Das Greinen ob des Ideenklaus kann man sich sparen, wenn man zuvor die Türen dafür selbst geöffnet hat. Und natürlich wird China sich zunächst Hongkong und später auch Taiwan einverleiben während ein verzweifelt und deshalb ungeschickt agierendes Amerika, hängen gelassen von seinen Partnern zum Zuschauen verdammt ist. Trump ist eine Sache, ein gemeinsames Vorgehen der westlichen Demokratien gegen eine zunehmende chinesische Dominanz eine andere - bitter notwendige. Was sich in den Köpfen einiger Foristen hier abspielt, erschreckt mich. Herr Lenz ist damit nicht gemeint.;-)

Wolfgang Schuckmann | Do, 4. Juni 2020 - 18:06

Igitt, wer hätte das gedacht, dass die Chinesen so dumm sind sich selbst ein Bein zu stellen. Ach ja, man lernt immer noch dazu. Und wer hätte je damit gerechnet, dass ein ehemaliger "Geheimer" des MI6 so unglaublich materievertraut ist. Ich bewundere solche Leute schon immer, denn der Schwindel, den sie selbst verbreiten, fliegt dann regelmäßig auf.
Finde das alles gut in der Argumentation, nur könnte mir einer erklären warum sich China so dumm verhalten könnte? Unglaublich viele Menschen verlieren zur Zeit ihre Arbeit, nein, nicht nur bei uns , ebenso in China. Ach ja, die haben zur Zeit nichts anderes zu tun, als die Welt vor Rätsel zu stellen. Sicher ein neues Spiel des Zentralkomitees für die gelangweilten Funktionäre, die ebenso wie unsere Nichtstuer in hohen Ämtern halt Beschäftigung brauchen. Was ich glaube, na gar nichts . Diese Welt wird durch Lug und Trug regiert, hier wie da. Das muss man sich vor Augen halten bei solch kruden Theorien der "Informierten".

christoph ernst | Do, 4. Juni 2020 - 18:35

Leider ist der Telegraph Artikel hinter der Bezahlwand. Aber ganz abwegig ist der Verdacht nicht. Zumal ja von einem „Unfall“ die Rede ist und das fragliche Labor offenbar nur wenige hundert Meter von dem Tiermarkt entfernt liegt. Beim CICERO gibt es den vielleicht nicht, aber theoretisch müsste jetzt ein Fachjournalist den wissenschaftlichen Aufsatz analysieren, mit den Verfassern reden und ihre Kritikern befragen. Solange das nicht geschieht, bleibt die Deutung Spekulation. Ein MI6 Chef versteht von genetischer Manipulation im Zweifelsfall auch nicht mehr als jeder andere Laie. An der Stelle wäre die Qualitätstpresse gefragt. Dann könnten wir etwas fundierter darüber spekulieren, welchen Wahrheitsgehalt die Spekulation hat und wem sie dient.

Hans-Jürgen Schulze | Do, 4. Juni 2020 - 19:20

Schon in einem früheren Kommentar an gleicher Stelle habe ich über das Problem der Bevölkerungsexplosion geschrieben.Sinngemäß habe ich zur zügellosen Vermehrung der Menschen geschrieben.Unsere Welt ist nicht zu vergrößern,die Produkte zur Befriedigung des Welthungers ist zwar beeinflussbar aber nicht ohne Schaden für die Umwelt.Dieses Problem müssten auch die Verfechter grüner Politik endlich gerafft haben.Gleiches betrifft auch die gewollte Energiewende hin zur Regenerativen.Bitte ihr lieben „Grünen“,gehen sie in Ihrer Denke von den vorhandenen aber auch utopischen Machbarkeit aus.Den Welthunger in allen Parametern zu stillen ist nur mit einer Verringerung der existierenden Menschen möglich. Wenn wir Intelligenten es nicht schaffen sollten, wird es eines Tages die künstliche Intelligenz übernehmen.Liebe Leser dieser Zeilen,ist das Coronavirus nun ein menschliches Produkt oder ist es ein Übermenschliches“,bitte entscheiden Sie.
Nur wer hat es Verteilt? Chinesen? Gott?
Die Antwort ?