- Nicht mehr Brüssel, sondern Madrid ist das Problem
Die gemeinsame Erklärung von 22 europäischen Staats- und Regierungschefs zur Ceuta-Krise markiert bereits jetzt eine Zäsur: Erstmals richtet sich eine breite europäische Allianz nicht gegen Brüssel, sondern explizit gegen die Migrationspolitik eines anderen Mitgliedstaates.
Als am vergangenen Freitag auch Bundeskanzler Friedrich Merz seine Unterschrift unter die gemeinsame Erklärung von 22 europäischen Staats- und Regierungschefs setzte, war der politische Coup perfekt. Erstmals stellte sich als Reaktion auf die Ceuta-Krise eine breite konservativ geprägte Allianz öffentlich gegen die Migrationspolitik eines anderen EU-Mitgliedstaates – und nicht gegen Brüssel.
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Trump hat Spanien zum Feind erklärt, weil es seine Flugplätze nicht für den Irankrieg und auch nicht für den Nahostkonflikt zur Verfügung gestellt hat. Und prompt schwenkt die EU um und erklärt jetzt Spanien zum Schwerpunkt. Die USA haben die Macht, auch im Medienzirkus. Also muss Madrid sehen, wie es da wieder rauskommt. Auch der Minikrieg um Ceuta war eine inszenierte Show, um Spanien den Daumen zu zeigen. Das wird jetzt so weitergehen. Weitere kleinere und größere Konflikte werden folgen, solange bis Spanien kleinbeigibt oder dort eine US-genehme Regierung an die Macht gekommen ist. Man belehre mich, wenn ich falsch liege...
Das Grundproblem mit Spanien ist, dass es eine tiefrote, sozialistische Regierung hat, die sich mit allerlei Zugeständnissen an noch linkere , separatistische Parteien über Wasser hält. Das , und nur das, erklärt die Haltung gegenüber den USA.Übrigens: wie alle Sozialisten ist auch Sanchez ein glühender Feminist und Förderer alles „Queeren“. Würde er das ernst meinen, müsste er den Kampf gegen das iranische Regime zu unterstützen. Mit der Erlaubnis spanische Landebahnen für die US airforce frei zu geben wäre er sogar ziemlich billig davon gekommen.
Aber konsistente Politik und Sozialisten, das sind zwei Paar Stiefel.
D täte gut daran die neue Migrationspolitik anzuführen?Sorry geehrter Herr Uphoff, der war gut:)!Mit Führen haben wir es seit insbesondere 2015 unter einer Kanzlerin und allen Demokraten minus AfD,falsch,das sollen ja gar keine sein;),also bis auf diese was anführen betrifft so einige Probleme bis heute.Man könnte auch sagen,dass wir Deutschen doch mit Mutti und den Pullfaktoren,mit denen wir bis dato aufwarten,der Problembär was unkontrollierte Massenzuwanderung betrifft waren und nach wie vor als Zielgebiet ganz weit oben rangieren.Erinnere man sich an die Versuche und das Flehen uns ein paar abzunehmen und in der EU zu verteilen.An die Begeisterung eines Herr Orbans und anderer Mitglieder;).Ich hätte da eine Idee für die sozialistischen Freunde in Spanien.Sie sollten sich an die Genossen Bürgermeister z.B. Köln wenden.Die haben augenscheinlich noch Platz und ein Herz für Integration u. Vielfalt.Und da gibt's auch keine Abschiebungen,denn man arbeitet sozialpaedagogisch Herr Sanchez.
"Insbesondere Deutschland täte gut daran, diese neue europäische Migrationspolitik anzuführen."
...ist doch letztendlich nur ein ('frommer') Wunsch des Herrn Uphoff - unter der gewünschten Annahme, dass Deutschland 10+ Jahre nach Muttis Kontrollverlust, welcher zu großen Teilen bis heute andauert..., vielleicht möglicherweise eventuell etwas daraus gelernt hätte... ... -- könnte doch ja sein..., mit viel Glück, dass so etwas stattgefunden hätte haben könnte... - oder nicht?? 🤔 /Ironie
Herr Uphoff glaubt ob seiner Jugend eben trotzdem an Vernunft und Lernfähigkeit in unserer politischen Landschaft, irgendwie..., im Grunde also an 'das alte Deutschland' bis incl. Schröder.
>> Will man/Frau ihm das übel nehmen, dem Herrn Uphoff...? Also ich nicht. 😉
Alles stimmt was Sie schreiben...
Und nein, das Hauptproblem bleibt weiterhin diese EU, auch wenn Sie sich mal sicherlich zurecht Spanien als "Schuldigen" ausgesucht hat. Diese Migrationspolitik und ihre schlimmen Auswüchse bestehen doch schon seit 2015 und wurde von Merkel gelenkt und von Flinten Uschi noch pervertiert umgesetzt und jetzt wollen die "plötzlich" das Problem "nur" bei Spanien erkannt haben? Das soll doch nur von der eigenen Migrationspolitik ablenken. Ich bleibe dabei. Diese EU in diesem Form gehört weg und neu gedacht, im Sinne freier und eigenständiger europäischer Völker, in Freundschaft und ohne bürokratische Bevormundung. Und ob Trump recht hat und wer da noch alles möglicherweise Strippen zieht ist mir letztlich egal. Die EU hat sich die Suppe einbrockt und sie versuchen sie mit der Gabel zu essen. Wir wissen alle wohin das führt. Schönes Wochenende allen Foristen und der Redaktion.
Lieber Herr Uphoff,
Wie man an Großbritannien, den USA, dem Deutschen Reich, Spanien, Italien, der Schweiz, dem Russischen Reich und an der UdSSR sehen kann, gelingt der Zusammenschluss zu einem realtiv stabilen Bundesstaat oft nur durch "Einigungs-" bzw. Sezessionskriege.
Solche Kriege konnten in der EU zum Glück bisher vermieden werden, allerdings nur durch drei extrem teuere und problematische Regelungen: das Vetorecht, das Austrittsrecht und die bewusste Ungleichbehandlung der Bürger der EU bei den Wahlen zum EU-Parlament.
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Nach meinem Eindruck haben nur sehr selten ALLE Staaten der EU politisch an einem Strang gezogen.
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Praktisch immer gab und gibt es in der EU einen Sünder, auf den die anderen und die Kommission eindreschen.
Und natürlich wird immer über die staatstragenden Medien versucht, den Widerborstigen zum Sündenbock zu machen.
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Das bleibt ein gefährliches Spiel.
... auch wenn einem selbst zufällig mal die Mehrheitsposition besser gefällt als die Position des isolierten Landes.
Nix für ungut!
positiven Ansatz darin sehen, dass europäische Staaten mal gemeinsam ohne Brüssel gehandelt haben. Wäre die EU nicht vollendet, wenn es Brüssel nicht mehr bräuchte?
Ihr letzter... 🤔👍
Aber: Im Reich, im HRRdN seligen Angedenkens musste der Kaiser rundum in seine "Pfalzen" galoppieren, wenn er Kontrolle und Überblick behalten wollte.
Natürlich könnte man heute in jeder europäischen Hauptstadt einen Europa-Minister installieren, der mit allen anderen Europa-Ministern und dem Kommissions-Präsidenten mit modernsten Kommunikationsmitteln ununterbrochen online verbunden ist ...
Da könnte man schon weitaus schneller re(a)gieren als früher Kaiser und Fürsten ....
Nix für ungut!
Im Furor über die Entscheidung illegalen Migranten unter bestimmten Bedingungen ein begrenztes Bleiberecht einzuräumen ist untergegangen, dass es sich überwiegend um Migranten aus Mittelamerika handelt, die wegen der katastrophalen Sicherheitslage, zum Beispiel in Mexiko und der schwierigen wirtschaftlichen Lage mit Touristen- Visa in Spanien eingereist sind.Sie sind sprachlich, kulturell und religiös sofort integriert und werden, da überwiegend gut ausgebildet, auch im Arbeitsmarkt gebraucht. Das ist tatsächlich ein spanischer Sonderfall in der EU.
Problematisch ist die Entscheidung des Gerichts über die Einreise durchs Wasser. Beides zusammen wurde wohl in den sozialen Netzwerken durch Schleuser so dargestellt, dass eine Einreise und ein Bleiberecht für jeden möglich wären.
Es ist , wie immer, komplizierter als es auf den ersten Blick scheint.
Sie haben Recht liebe Frau Sehnert!Und die Spanier bzw. in Spanien lebenden,mit denen man sich sprachlich leichter auseinander setzen kann haben wie wir Deutschen auch, nichts gegen Einwanderer,die sich aufgrund ähnlicher Kultur,Sprache usw. wesentlich besser integrieren oder durch z.B. Verheiratung mit Einheimischen sich besser anzupassen gewillt sind und sich nicht selbst in Parallelgesellschaften abgrenzen und unsere freizügige Lebensart verachten o. zusammen mit unseren linken Gestalten auf die Straße gehen um ein Kalifat zu fordern.Doch wie ich erfuhr,ist die spanische Gesellschaft ebenso
gespalten was die problematische Seite einer unkontrollierten Zuwanderung in deren Sozialsysteme angeht,wo wie bei uns starke Diskrepanzen herrschen ob es sich noch lohnt als Zimmerdame bei 45 Grad unter Mindestlohn zu schuften o. von Sozialhilfe zu leben.Wenn auch nicht so üppig wie bei uns.Und nun müssten sie erleben wie Madrid ihre eigenen Landsleute in Ceuta wieder mal im Regen stehen ließ.
... Sie haben mich auf etwas aufmerksam gemacht, was wichtig ist, und was ich vorher gar nicht beachtet habe.
