Merz Ukraine
Bundeskanzler Friedrich Merz und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj im Bundeskanzleramt / picture alliance / PIC ONE | Ben Kriemann

Europa zwischen Krieg und Frieden - Warum jetzt eine neue Diplomatie nötig ist

Die Großmächte scheinen zunehmend auf das Mittel der autoritären Gewalt zu setzen. Moralische Empörung allein bringt nichts. Zur Wahrung des Friedens braucht es eine mutige Politik – ohne ideologische Verblendungen.

Autoreninfo

Botschafter a.D. Rüdiger Lüdeking war während seiner Zeit im Auswärtigen Dienst (1980-2018) in verschiedenen Verwendungen, u.a. als stv. Beauftragter der Bundesregierung für Abrüstung und Rüstungskontrolle und Botschafter bei der OSZE, mit Fragen der Sicherheits- und Rüstungskontrollpolitik intensiv befasst.

So erreichen Sie Rüdiger Lüdeking:

Darum geht es: Wir wollen keinen Krieg, wir wollen Frieden und das unter Wahrung für uns zentraler internationaler Werte wie Freiheit, Rechtstaatlichkeit, Demokratie, Respekt für zentrale Menschenrechte und wirtschaftlichem Auskommen für den einzelnen Bürger. Wenn wir uns umsehen, so sind diese Werte bei uns doch weitgehend besser verwirklicht als in den meisten anderen Staaten. 

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Robert Hans Stein | Do., 14. Mai 2026 - 14:27

aber können Sie erklären, was "faire Vermögensverteilung" mit "Kategorien von rechts oder links" zu tun hat (abgesehen davon, dass ich nirgendwo die Instanz entdecken kann, die definiert, wann Vermögensverteilung fair ist.) Okay, das ist meines Erachtens nur ein kleines Manko Ihres geistigen Ergusses, der insgesamt eher eine heile Welt beschreibt und weniger den Weg zu dieser.

Danke geehrter Herr Stein!Wie die heile Welt und der Glauben daran was man mit Diplomatie so alles erreichen kann aussieht,habe ich gerade eben im TV gesehen.Die Bilder aus Kiew,wo man gerade die mittels Spezialoperation zu entnazifizierenden Zivilisten unter den Trümmern ihrer Wohnhäuser auszubuddeln versucht, dürften die Verhandlungen auf Augenhöhe wohl etwas erschweren. MfG

Na ja, vielleicht haben Sie recht. Vieles an meinem Artikel mag abstrakt klingen. Dennoch - was mir wichtig ist - ist Aufrichtigkeit, d.h. es kommt darauf an, nicht den üblichen Rechts- und Linksschemata zu folgen. Z. B. war ich ziemlich entsetzt darüber, wie BK Merz rüde von Gewerkschaftsvertretern unterbrochen wurde, als er beispielsweise nur den 8 Std. Tag in Frage stellte. Gleichermaßen halte ich es für unverzichtbar, dass diejenigen, die es sich in unserer Gesellschaft leisten können, höhere Leistungen zu vollbringen, dies auch tun müssen (Besteuerung der Superreichen). Es geht doch darum , gemeinsam zu handeln und nicht allein um Besitzstandswahrung. Ich bin überzeugt davon, dass wir das Denken in Klientelversorgung aufgeben müssen.

Dagmar Lubig | Do., 14. Mai 2026 - 14:43

Sie haben uns Lesern die deutsche Sicht, samt hiesiger Probleme nahe gebracht, schön und gut.
Nun, die übrigen EU-Länder in den selben Sack zu stecken und die typisch deutsche Probleme samt Sichtweisen und Lösungen den übrigen EU-Mitgliedern überstülpen zu wollen, das ist ein starkes Stück, da die Sichtweise eine andere ist.

Bereits der Gedanke, dass Deutschland eine Führungsrolle in der EU beanspruchen könnte, dies alleine weckt ein tiefes Unbehagen, mit Recht.

das Vereinigte Königreich, Frankreich, Italien, Spanien, Deutschland, ja sogar die Schweiz sind nur über Einigungskriege zu Nationen geworden, im Falle der Schweiz durch den Sonderbundskrieg.

Also wäre es ein großer Glücksfall, wenn die "Vereinigten Staaten von Europa" (USE) ohne Krieg entstehen könnten.

Dazu wären große Persönlichkeiten notwendig, die - wie man sieht - auch in Europa äußerst rar geworden sind.

Der Brexit hat schon die Grenzen der Akzeptanz für die "Regierung" der EU in Europa gezeigt. Demokratie ist trotz der teueren formalen Existenz des EU-Parlaments nur in resten Ansätzen vorhanden; die Stimmen europäischer Bürger werden je nach Herkunftsland verschieden gewichtet usw. Hinzu kommt die um sich greifende Agonie der traditionellen Funktionärsdemokratien.

Trotz alledem: Ich glaube wie Herr Lüdeking, dass "die EU und Deutschland aber keine vollständige Ausgrenzungspolitik gegenüber Russland verfolgen dürfen."

Man muss auch auf eine Zukunft ohne Krieg hinarbeiten.

Hans Süßenguth-Großmann | Do., 14. Mai 2026 - 22:08

wird von uns bezahlt, wenn wir ihn nicht mehr bezahlen würden, käme er vielleicht zu einem Ende.
In der chinesischen Strategiebibel Sun Tzu wird auch über den Fall nachgedacht, dass ein Krieg nicht zu gewinnen ist. Dieser Fall ist bei den hiesigen Experten unbekannt. In Deutschland ist dies eine gute Tradition, in den Briefen meines Vaters vom Januar 45 wurde immer noch an den Sieg geglaubt. Wie unsere Zeitungen, die davon ausgehen, die UA kann es schaffen, dass die Russen kein Öl mehr haben und dann kapitulieren. Das Actio gleich Reactio ist und jede Drohne und Rakete zurück kommt ist mehr oder weniger oder weniger defätistisch und Putin Sprech.
Was Herr Lüdeking sagt, ist schon ok, aber bevor das Frau Kallas glaubt, müssen bestimmt noch 100 Milliarden verbrannt werden

Deutschland sollte abrupt seine Kriegsunterstützung gegenüber „den reichsten Bettler der Welt“ einstellen, die hier gut & gerne lebenden Ukrainer zum Fronteinsatz abkommandieren, was denken Sie wie schnell der Ukrainekrieg diplomatisch gelöst wäre……
Aber da fällt natürlich noch das letzte Bisschen funktionierender Indusrtie- Arbeitsplätze im besten aller bunten Deutschlands, wie ein Kartenhaus zusammen und brächte die Arbeitslosenzahlen rasant nach oben, genau wie in der Auto Industrie, in der Konsequenz, der weiteren Verschärfung der GroKo Krise.
Nun, vielleicht klappt’s in diesem Jahr mit der Prognose eines ehemaligen Generalsekretärs der SPD: Nikolaus ist GroKo- Aus. Diese Wahrscheinlichkeit schein ja immer mehr Fahrt aufzunehmen….
Mit besten Grüßen a d Erfurter Republik

Die Idee hat zugegebenermaßen einiges für sich. Allein die Vorstellung, dass der verbrecherische Idiot im Kreml daraus den Hauptnutzen ziehen würde, macht ihre Schwäche und Verwerflichkeit klar. Welche Gründe sollte es geben, einem Aggressor zum Sieg und ihm damit zur Überzeugung zur Überzeugung zu verhelfen, er stünde "über den Dingen"? Die Frage ist nicht rhetorisch gemeint. Mich interessiert immer wieder, woher diese neu erwachte Sympathie für Russland und seinen "Zaren" bei Leuten kommt, denen ich zutraue oder unterstelle, das Ende der DDR befürwortet zu haben und denen der Gedanke, dass es selbige DDR OHNE die Unterstützung durch die Kreml-Chefs auf allenfalls fünf statt 40 Jahre gebracht hätte. Bitte klären Sie mich mal auf! MfG aus dem Herzogtum Gotha

... bekommen Sie von mir gerne eine Antwort: der Krieg in der Ukraine ist anhand der Gesamtheit der ermittelbaren Tatsachen zu beurteilen, und von diesen Tatsachen werden in den Medien des Westens heute neunzig Prozent verdrängt. Sie lassen sich erschließen, ohne eine Zeile »Russia Today« zu lesen.

Nur als »Teaser«: durch die Ukraine verläuft eine ähnliche Konfliktline wie durchs ehemalige Jugoslawien: religiös und sprachlich und mit einer analogen Vorgeschichte von Parteigängern der Nazis in einem Teil des Landes. Wenn Sie in einem solchen Land Rechtsextremisten an der Regierung beteiligen, wie das nach dem Maidan 2014 geschehen ist, dann bekommen Sie den Bürgerkrieg mit deterministischer Gewissheit. Für diese Beteiligung waren die USA hauptverantwortlich. Nuland »Fuck the EU!«

Und das ist nur der Anfang der Geschichte.

Der Ukrainekrieg war kein Versehen. Er wurde nach Kriterien amerikanischer Geopolitik systematisch herbeieskaliert. Der »verbrecherische Idiot« sitzt in Washington.

Darin mag die eine oder andere "Wahrheit" enthalten sein. Ich denke aber, das entzieht sich sowohl Ihrer als auch meiner Beurteilung. Letztlich sind wir gleichermaßen auf Informationen der einen und der anderen Seite angewiesen, und dass keine davon propagandabefreit ist, werden Sie hoffentlich nicht bestreiten. So sind die "ermittelbaren Tatsachen" wohl auch schon wieder Interpretationen.
Was für mich erkennbar ist und a priori zählt, ist der eigentliche "Sündenfall". Dafür braucht es keine Konfliktlinien, seien Sie nun sprachlicher, religioser, ideologischer (nicht zu vergessen!!!) oder welcher Natur auch immer. Sie können niemals die Relevanz der Kernfrage dominieren und diese lautet: Wer hat wen überfallen?! Sied Sie tatsächlich der Auffassung, es ginge Putin etwas an, ob "Rechtsextremisten" in Kiew an der Regierung beteilgt sind? Sind das denn nachgewiesenermaßen Rechtsextremisten oder werden sie zu Propagandazwecken als solche verunglimpft - das Prinzip kennen wir ja;-)

... als selbst zu versuchen, uns den Tatsachen so weit wie möglich anzunähern und eine Beurteilung zu versuchen. Denn ein Urteil fällen wir ja doch, je nachdem, wen wir als den »verbrecherischen Idiot« betrachten.

Leider ist ein 1000-Zeichen-Kommentar kein geeignetes Format für eine detaillierte Argumentation. Daher antworte ich Ihnen indirekt: würde Putin oder ein anderer hochrangiger Vertreter Russlands in Den Haag vor Gericht stehen, dann würde der russische Standpunkt zu den Ursachen dieses Kriegs in allen ausführlichen Details vor der Weltöffentlichkeit zur Sprache kommen und müsste in einer Beweiswürdigung in der Sache berücksichtigt werden.

Die russische Argumentation ist jedoch bereits bekannt. Warum also ist, was in einem Rechtsstaat rechtens ist, für unseren Journalismus nicht billig? Die russische Sichtweise a priori als »Propaganda« abzutun, wie es bei uns heute reflexartig geschieht, ist keine seriöse Option. Diplomatie würde das berücksichtigen und erst einmal zuhören.

Um die Frage nicht gänzlich im Raum stehen zu lassen: der unmittelbare Anlass für das russische Eingreifen war der starke Anstieg ukrainischen Artilleriebeschusses des Donbass, der als Anzeichen einer bevorstehenden ukrainischen Offensive (unter Beteiligung von Nazi-Bataillonen inklusive internationaler Freischärler, googeln Sie mal nach »Misanthropic Division«) gesehen wurde.

Ich diskutiere gern in beliebiger Ausführlichkeit zu diesem Thema, bloß passt das hier leider nicht hin.

ohne rot zu werden, spielen Sie immer noch auf die altbekannte deutsche Flöte, so wie es hierzulande immer versucht wurde, und zwar die Schuld der eigenen Einmärsche und Überfälle den Nachbarn in die Schuhe zu schieben!!!
Nun sind für Sie die Russen das arme Opfer, das sich nur gewehrt hat?
Was geht in so einem Kopf vor, der an solche Lügen glaubt?

Ingbert Jüdt | Fr., 15. Mai 2026 - 21:15

Antwort auf von Dagmar Lubig

... dass es sich um Lügen handelt? Weil Tagesschau und Spiegel es behaupten? Emotional berührende Geschichten lassen sich nicht nur aus der Ukraine, sondern auch aus dem Donbass erzählen, aber diese Geschichten finden Sie nicht in unseren Mainstream-Medien – im Gegenteil: wer es gewagt hat, aus erster Hand von der anderen Seite zu erzählen wie Mark Bartalmai oder Patrick Baab, wurde bei uns ohne Ansehen des Arguments als »Propagandist« denunziert oder, wie Jacques Baud oder Alina Lipp, sogenannten Sanktionen unterworfen, die einen offenen Bruch der Bürger- und Menschenrechte darstellen.

Die ganze Wahrnehmung des Kriegs beruht bei uns auf selektiver Empathie, die jedes Verbrechen der ukrainischen Seite ausblendet und jegliches Böse dieses Kriegs auf die russische Seite projiziert. Ich habe daher keinen Grund, rot zu werden, wenn ich mich weigere, diese mediale Barbarei der Dämonisierung von allem, was sich nicht in unsere eigenen westlichen Propagandanarrative fügen will, mitzumachen!

die Masche mit rührenden Geschichten, die hat bereits der Hitler mit Hilfe von Henlein und co. zu nutzen gewusst, um die CSR von der Landkarte zu tilgen.
Die Franzosen und Britten sind auf diese Lüge hereingefallen, obwohl sie es besser hätten wissen müssen, wenn sie es nur wollten!

Wenn vereinzelte rührende Geschichten im zwischenmenschlichen Umgang mit Minderheiten ausreichen sollen um den Nachbarn zu überfallen, dann könnte Deutschland künftig ihrer Meinung nach.......
Fazit: Auch wenn der Staat seine Minderheiten vorbildlich schützt, kann er nicht alles verhindern!!!

von einer weiteren Unterstützung? Offiziell wird von einem "gerechten Frieden" gesprochen, was immer damit gemeint ist. Putin sagt was er will, das hat er immer gemacht. Er will den engeren Donbass, damit würde er aufhören. Die Lage ist die, dass er immer mehr in der Hinterhand hat als die Ukraine, die es von uns bekommen muss. Und daran zu zweifeln, dass er im Ernstfall alles einsetzen würde, halte ich für fahrlässig. Er kann auf jeden Fall die Mobilmachung anordnen und der Ukraine den Krieg erklären.
Ich denke in der Politik sind moralische Prämissen fehl am Platz, hier geht es darum kann man gewinnen oder nicht? Und wenn man es nicht kann, und m.E. kann man es nicht, muss man Frieden schließen zu den Bedingungen die der Sieger diktiert.

sich an Vereinbarungen zu halten die u.a. auch die, der russischen Sicherheitsinteressen tangieren.
Im Zusammenhang der Beitritts des Vereinten Deutschlands zur NATO war die ehemalige DDR/ polnische Grenze die östlichste Grenze der NATO festgeschrieben.
Das es mehr als scheinheilig ist, dass die Länder von der Ostsee (Baltikum) bis zum Schwarzen Meer „freiwillig“ zur NATO bzw. EU beigetreten wurden, entgegen russischer Sicherheitsinteressen wird ausgeblendet.mit der Könung die Ukraine i d NATO aufzunehmen…..
Vom billigem Öl & Gas welchees D und die EU in Teilen bezogen hat ganz abzusehen. Nur „nehmen“ geht mit Russland als ehemaliger Weltmacht nicht.
Das Putin sich das auf Dauer nicht gefallen lassen wird war m M absehbar.
Die Kim mit der der Konflikt begann, war I.ü. Russisches Gebiet das Stalin der Ukraine schenkte…. Und in den Ostgebieten der Ukrainie sind die Russen gegenüber den Ukrainern in der Überzahl.
Kriege sind immer „Mist“ jedoch solle D nicht sooo unschuldig tun.

wo haben Sie diesen Schwachsinn bezüglich der NATO und seiner Erweiterung "konsumiert"?
Noch nie von Souverenität jedes einzelnen Staates gehört, und davon dass eine NATO-Mitgliedschaft einen Antrag jedes einzelnen Staates als Haupvorausetzung gilt?
Ist Ihnen das Aufnahme- Prozedere Finlands und Schwedens etwa auch entgangen?
Übrigens, dieses Prozedere war und ist für alle Länder gleich!!!

Ingbert Jüdt | Fr., 15. Mai 2026 - 09:38

Vor gut einem Jahrhundert, 1914, hatten wir das »westfälische« System der europäischen Großmächte, die sich im »August 1914« in einen massenmörderischen Krieg gegeneinander gestürzt haben, weil keine beteiligte Nation von ihren Doktrinen, Machtprojektionen und Feindbildern lassen konnte.

Heute haben wir dieselbe Situation auf globaler Skala: an die Stelle der Nation ist der »civilizational state« getreten, eine Großmacht mit demselben Anspruch auf zivilisatorische Vollständigkeit und Eigenständigkeit wie der kollektive Westen. Dies sind vor allen China, Russland und Indien. Mit dem nach 1990 erhobenen globalen Führungsanspruch des Westens ist das unvereinbar.

Es ist in dieser Situation nicht Russland, das »verlieren lernen« muss (das hat es 1991 schon), sondern es ist der Westen, der lernen muss, dass er mit seinem kategorischen Überlegenheitsanspruch nicht gewinnen kann. Dieser Überlegenheitsanspruch war der wesentliche Kriegstreiber der letzten dreißig Jahre – auch in der Ukraine!

Auch hier offenbaren Sie einen Kenntnisstand, der normale Maß überschreitet. Ja, mit dem "Westfälischen Frieden" wurde ein System geschaffen, das als Muster für eine zunächst europäische Friedensordnung hätte dienen können. Unbedingt stimme ich Ihnen zu, dass 1914 "keine beteiligte Nation von ihren Doktrinen, Machtprojektionen und Feindbildern lassen konnte". Wie jedoch die Kriege des 19. Jahrhunderts (1812-1815, 1870/71, um nur die größten zu nennen) beweisen, haben die Versprechen von Münster und Osnabrück NICHT bis 1914 gehalten, wie einige Historikerschulen es heute gern darstellen.
Ihrem letzten Satz vom Überlegenheitsanspruch des Westens als wesentlichem Kriegstreiber der letzten dreißig Jahre vermag ich nicht in toto, definitiv aber in Bezug auf die Ukraine, zu widersprechen. Aber da finden wir zu keinem Konsens. Für mich darf ein souveräner Staat über sein Schicksal bestimmen. Für Sie haben "Hinterhöfe" wohl ihre Berechtigung.

Wolfgang Döbler | Fr., 15. Mai 2026 - 13:49

Den Iranern hilft die Diplomatie mit absoluter Gewissheit nicht, denn gegen Fanatismus hilft weder Diplomatie noch Geld. Nach Jahrzehnten dürften die aggressiven Machthaber schon auf unsere Besänftigungen vorbereitet sein.

Die Wahrheit scheint mir, dass Moral nur dazu taugt, Interessen durchzusetzen. Dass unsere eigenen Interessen darin bestehen, keine Angst bei uns aufkommen zu lassen, ist jedem Tyrannen seit Langem bekannt.

soistes | Sa., 16. Mai 2026 - 06:40

die Zeiten des Vordiplom für das "Völkerrecht" sind am Ende. Die UN als "Sanierungsfall".

Die Friseur & Schminkparty ist endgültig auch zu Ende. Hühner, Schweine & Kühe melken, kommt als Kinderbuch Ausgabe.

Die falsch nach links abgebogenen stürzen alle in den Abgrund & steigen wieder am rechten Abgrund wieder auf. Weil, welcher Farbton kommt raus, wenn man rot & grün miteinander vermischt?

Zum Glück hat unser dieser Ausflug monetär nicht viel gekostet. Ich will das nicht, weil Sie kennen mich & das ist nicht mein Land.

Ach Mutti mache es nochmal, weil Deutschland benötigt die langfristige Tatsachenverdrehung & will es einfach nicht wahrhaben. Ist wie bei der Klimakatastrophe. Sie ist nicht vorhanden, aber gefühlt ist diese noch vor Ort. Das ist nicht gut für die Fressefreiheit, gar nicht gut.

Weil soistes, der ist auch immer noch hier auf Cicero!