- Wie eine Monarchie lernt, gegen sich selbst zu ermitteln
Es war die erste Verhaftung eines britischen Royals seit fast vier Jahrhunderten. Der Fall Andrew Mountbatten-Windsor zeigt, dass Institutionen nicht an Empörung wachsen, sondern daran, auch gegen die eigenen Reihen zu handeln.
Am Morgen seines 66. Geburtstags rückten Polizeifahrzeuge der Thames Valley Police auf dem Sandringham Estate an. Gegen Mittag wurde Andrew Mountbatten-Windsor abgeführt. Elf Stunden später verließ er die Polizeiwache, zusammengesunken auf dem Rücksitz eines SUV, die Hände gefaltet, den Blick ins Leere. Es war die erste Verhaftung eines ranghohen Mitglieds der britischen Königsfamilie seit 1647, als König Karl I. wegen Hochverrats angeklagt und schließlich hingerichtet wurde. Damals endete ein Zeitalter. Heute steht nicht die Krone zur Disposition, sondern ihre Selbstbehauptung.
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Nun können die Tommys alles reinpacken, was sie loswerden wollen, inklusive einer Generalvollmacht zum Reinwaschen der Monarchie, nach dem Motto "Schwarze Schafe" gibt es überall. Alles mehr oder weniger fadenscheinig. Es wird weiter gelogen und vertuscht, zumindest solange, wie es irgendwie noch geht. Die britische Monarchie als Spiegelbild des englischen Spätkapitalismus. Moralisch versifft, unglaubwürdig, Abschaum. Und die Speerspitze des großartigen Westen gegen Russland. Sollte es zu einem Schlagabtausch der Russen mit den Briten kommen, wird das Inselreich endgültig zusammenbrechen. Fällig sind die "Inselaffen" schon lange. QED
Ich glaube, es hapert wieder mit den Kommentartexten. Ich hatte wieder mal englische Wörter benutzt und schon flog mein Kommentar von gestern raus. Irgendwas scheint die KI daran zu stören. Es wäre schön, wenn die Redaktion da mal einen Blick drauf werfen könnte......
