- „Das ist für eine Demokratie auf Dauer ein unhaltbarer Zustand“
War das Epstein-Netzwerk Ausdruck struktureller Machtmechanismen von Eliten oder ein Einzelfall? Der Elite-Soziologe Michael Hartmann analysiert den Epstein-Skandal. Für ihn ist es ein Netzwerk aus Geld, Macht und gegenseitiger Abhängigkeit.
Michael Hartmann war bis 2014 Professor für Soziologie mit den Schwerpunkten Elitesoziologie, Industrie- und Betriebssoziologie sowie Organisationssoziologie an der Technischen Universität Darmstadt.
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Politiker heutzutage scheinen mir tendenziell zu privat sich selbst zu verstehen, als auch zu handeln.
Das war ein Punkt, warum ich vor allem Hillary Clinton nicht besonders leiden mochte, abgesehen vom gemeinsamen Verhalten der Eheleute gegenüber Miss Lewinsky.
In meinen Augen eine außergewöhnlich schöne Frau, weshalb ich die "Affäre" Bill Clinton nachsehen konnte.
Das evtl. private politische Standing evtl. vieler Politiker* erweitert die Zugänge nun wirklich privater Interessensbereiche zur Macht und ich habe nicht das Gefühl, dass der jetzige Präsident der USa darin eine Ausnahme darstellt.
OBAMA, überhaupt die OBAMAS waren eine Ausnahme.
Sie versuchten, der lebendigen Demokratie der USA einen Ausdruck zu geben, nicht umgekehrt.
Hoffentlich sind diese Glanzzeiten der Politik in den USA nicht auch schon wieder zuende.
