Elissa Slotkin
Elissa Slotkin / Foto: Frankie Alduino/Redux/Laif

Elissa Slotkin im Porträt - Die Sicherheitsdemokratin

Die Senatorin und frühere CIA-Analystin Elissa Slotkin gehört zu den wenigen Demokraten, die Donald Trump mit sicherheitspolitischer Autorität herausfordern – und damit die Frage aufwerfen, ob Erfahrung allein reicht, um eine orientierungslose Partei zu führen.

Lisa Davidson

Autoreninfo

Lisa Davidson ist Journalistin, freie Autorin und Podcast-Host. Sie lebt in der Nähe von Austin, Texas. 

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Im vergangenen Herbst veröffentlichte Elissa Slotkin gemeinsam mit fünf anderen Abgeordneten ein 90-Sekunden-­Video. Es richtete sich nicht an Wähler, sondern an amerikanische Soldaten. Die Botschaft war nüchtern: Militärangehörige seien verpflichtet, rechtswidrige Befehle zu verweigern. Für Slotkin war das eine Selbstverständlichkeit, für Donald Trump Hochverrat. Das Justizministerium ermittelte; am Ende verweigerte eine Grand Jury die Anklage. Slotkin spricht die Sprache von Befehlsketten und Verantwortung und richtet sich an Menschen, die sie täglich leben. Ob das reicht, um eine Partei zu führen, die diese Sprache verlernt hat, ist die eigentliche Frage.

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