- Das strukturelle Problem der Republikaner
Eine politische Außenseiterin gewinnt im Wahlkreis von Mar-a-Lago. Der überraschende Sieg der Demokratin Emily Gregory ist mehr als ein lokales Ergebnis und deutet auf eine Verschiebung hin, die den Republikanern bei den Midterms gefährlich werden kann.
Es gibt Wahlergebnisse, die sich erst auf den zweiten Blick erschließen. Und es gibt solche, die schon im Moment ihres Eintreffens mehr sind als eine lokale Verschiebung. Der Sieg der Demokratin Emily Gregory in einem Wahlkreis, der das Anwesen Mar-a-Lago von Präsident Donald Trump umfasst, gehört zur zweiten Kategorie.
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Meine Titelzeile habe ich dem Text von Frau Davidson entnommen, den ich diesmal für lesenswert und wichtig erachte. Die US-Amerikaner reagieren sensibler auf politische Wetterveränderungen als wir Europäer. Ich denke, die Midterms hat Master Trump noch nicht gewonnen. Vieles hat sich angesammelt. Da ist das Vorgehen der ICE-Behörde im Inland, vor allem aber der Irankrieg, der für den egozentrierten Präsidenten noch sehr bitter werden dürfte, denn er wird nicht von den USA gewonnen werden. Trump hat sich nach dem Coup in Venezuela, wo er glaubte etwas von Obelix´ Zaubertrank getrunken zu haben, in das Iran-Abenteuer verstricken lassen und gedacht, das geht genauso weiter. Pustekuchen. Und sollte er sich an Kuba vergreifen, wird er sich die Hände verbrennen. Und das Schlimme, der Iran-Krieg ist tatsächlich eine Nummer zu groß, mit diesem Stück Narretei bringt er die ganze Welt durcheinander und gegen sich auf. Dem Netanjahu, diesem Wahnsinnigen, der sich wie NERO fühlt, ist es egal.
