Donald Trump
Donald Trump am Mittwoch bei seinem Auftritt in Davos / picture alliance / AP / Markus Schreiber

Donald Trump in Davos - Der Berserker hat wieder zugeschlagen

Mit seinem Auftritt beim Weltwirtschaftsforum macht der amerikanische Präsident mehr oder weniger deutlich: Entweder ich bekomme Grönland, oder die Nato ist passé. Wenn Brüssel so weitermacht wie bisher, wäre das sogar noch ein günstiger Preis.

Alexander Marguier

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Alexander Marguier ist Chefredakteur von Cicero.

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Dass Donald Trumps mäandernde Rede vor dem Weltwirtschaftsforum an diesem Mittwoch ein rhetorisches Meisterstück war, kann man guten Gewissens bezweifeln. Sein Themenfeld reichte von Handelspolitik über Venezuela und die Ukraine bis hin zu dank seines Einflusses nun endlich wieder gepflegten Rasenflächen in Washington, D.C. Dennoch markiert der Auftritt des amerikanischen Präsidenten in Davos – wie so oft – eine historische Zäsur. 

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Sunstreet | Mi., 21. Januar 2026 - 18:35

Herr Maguier, wenn es nicht so tragisch und real wäre, könnte man mit viel Ironie reagieren und die „Anstalt“ im ZDF hätte dem Thema vor 10-15 Jahren eine Sendung gewidmet. Von wem erwarten Sie denn mittlerweile Widerstand? Schauen Sie doch einfach nur mal die Mitglieder der Athlantikbrücke an, dann wissen Sie, warum die Politik, die Medien und die meisten Unternehmen so agieren, wie sie agieren. Weshalb wir wegen angeblich zu großer Abhängigkeit von Russland dieses Land sogar bekämpfen und bekriegen müssen. Gottseidank laufen wir nicht in Gefahr von Amerika abhängig zu werden. Dieses Land und die Bürger werden an die Großfinanz und die amerikanischen Philanthropen „verkauft“. Aber der Michel ist zufrieden, denn der Putin muss vernichtet werden, die korrupte Ukraine finanziert und das Geld nach Amerika fließen. Kritik, wenn überhaupt, wird erst aufkommen, wenn das Geld für Netflix, das neue IPhone und den All-Inclusive-Urlaub in der Türkei nicht mehr reicht. Dauert nicht mehr lange!

Tina | Do., 22. Januar 2026 - 00:47

Antwort auf von Sunstreet

Wenn die Infrastruktur zusammen bricht und das Geld für die Rente nicht mehr reicht. Die Zahler wandern aus denn der Staat verteilt von oben nach unten wodurch der Migration Zustrom zunimmt und der Sozialstaat zusammen bricht.
Die EU ist fertig.
Frankreich pleite und Deutschland folgt.
Mich würde interessieren wieso Bulgarien als korruptes armes Land in die EU aufgenommen wurde?
Deutschland einst Heimat darf man den Rücken zukehren. Die Wähler, die jetzt immer noch diese SPD, Grüne und Linke mit ihrer Antifa wählen, verachten.
Wer fleißig ist kann in jedem anderen Land etwas erreichen.

Schon 2004 hieß es auf die Frage ganz deutlich. Rumänien und Bulgarien haben nur ein Kriterium erfüllt. Sie gehören zu Europa und es politisch so gewollt!!!

Konstantin Richter | Mi., 21. Januar 2026 - 18:41

Dem Kommentar stimme ich zu. Und ich habe die Worte meiner linksliberalen Freunde im Ohr - die ehemals grün waren und jetzt ins rechte Lager gewechselt sind, indem sie Merz gewählt haben - , daß nämlich Trump...nein, der geht gar nicht. Ein Lügner, ein Schwätzer, ein ungehobelter Unhold...Wo kämen wir denn da hin...wichtig ist, daß die Deckel nicht von den Flaschen fallen...Trump vs. Ursula - es werden noch Wetten angenommen...

Jens Böhme | Mi., 21. Januar 2026 - 18:51

"Aber Trump beharrt auf einen Erwerb Grönlands, das im Zweiten Weltkrieg ja ohnehin von den Amerikanern vor der deutschen Wehrmacht gerettet worden wäre." - Hier empfehle ich Donald Trump das damalige deutsche Sandkastenspiel "Unternehmen Ikarus" zur deutschen Invasion von Island. Das wurde nie realistisch. Und Island ist nur eine sehr kleine Insel im Vergleich zu Grönland. Die Versuche Nazi-Wetterstationen in Nordostgrönland zu verstecken, sind eher für Kriegs-Tanzteekränzchen tauglich. Übrigens: Island gehörte bis 1944 zum dänischen Königreich. Die britische und dann US-amerikanische Besatzung (noch vor Kriegseintritt) war keine Völkerrechtssternstunde.

Peter William | Mi., 21. Januar 2026 - 20:59

Antwort auf von Jens Böhme

Das Völkerrecht oder dessen Vorgänger gelten in Schönwetterzeiten. Wenn der politische Winter kommt wird es zu den Akten gelegt bis der Sommer zurück kehrt.

Karl-Heinz Weiß | Mi., 21. Januar 2026 - 19:32

Der amerikanische Präsident besitzt nicht die Befugnis, ohne Zustimmung des Senats bzw. ( bei Zahlungsverpflichtungen) des Repräsentantenhauses das Territorium der USA zu erweitern. Nach meinem Eindruck verschiebt Präsident Trump klare Zuständigkeitsregeln in der Hoffnung, die "Gegenseite" vor sich herzutreiben. Das kanadische Premier setzt das richtige Signal: Ruhe bewahren.

Klaus Funke | Do., 22. Januar 2026 - 09:27

Antwort auf von Karl-Heinz Weiß

Wie die Bayern sagen: " Wer koa, der koa!" Und Donald Trump kann es, er nimmt auf niemandem Rücksicht. Es gibt nur eine Macht, die ihn stoppen kann, und das sind nicht wir Europäer, nein, das sind die Chinesen. Und sie tun es auf eine leise aber verdammt effektive Weise. Sie drehen den USA den Geldhahn zu. Langsam aber unaufhaltsam. Für die Europäer kann man nur Verachtung empfinden: Impotente Maulhelden allesamt. Dennoch könnte es noch schlimmer kommen, dann nämlich, wenn J.D. Vance ans Ruder kommt. Der hasst die Europäer und wird ihnen das Licht ausblasen. Meine Prognose: Trump bekommt Grönland - die NATO wird aufgelöst, weil die USA austreten - eine europäische NATO wird gegründet, der Streit um die Führung wird Europa lähmen - Putin ist der lachende Dritte. Die Ukraine wird Russland angegliedert - Europa rutscht ab ins Bodenlose oder es bekriegt sich selber wie anno 1914 - trostlose Perspektive, wohin kann man noch auswandern?

H. Stellbrink | Mi., 21. Januar 2026 - 19:33

Trump geht nach den Regeln seines Buches vor: Er strebt zu jedem Zeitpunkt rücksichtslos nach maximalem persönlichem (auch staatlichem) Vorteil. Würde Europa vor dem Gekläffe einknicken und ihm Grönland überlassen, würde ihn das nicht ruhigstellen. Einen solchen Narzissten kann man mit Entgegenkommen nicht kontrollieren.
Europa muss das Ruder rasch herumreißen und seine Träumereien von Weltrettung aufgeben. Trump darf Grönland nie bekommen. Hier muss auf die US-amerikanischen Checks and Balances vertraut werden. Es gibt nämlich nicht wenige in Washington, die nicht das in Tagen zerstört sehen wollen, was die Amerikaner in 80 Jahren aufgebaut haben und wofür so viele Amerikaner gestorben sind. Die USA profitieren erheblich von Europa, und Europa (nicht unbedingt über den Bürokratie-Moloch EU) muss Trump elastisch, aber unerbittlich widerstehen. Nimmt Trump sich Grönland, nimmt sich China Taiwan und Russland die ehemaligen Sowjetrepubliken, und die Welt wäre die Straße vor dem Saloon.

Allerdings, Trump bekommt Grönland. Da könnte ich drauf wetten. Ebenso wie China Taiwan bekommt und Russland die ehemaligen Sowjetrepubliken, inklusive der Ukraine. Das ist im Übrigen die alte Weltordnung. Und das Alte, das jahrelang Bestand hatte, setzt sich durch. Trump ist, wenn auch unbewusst, der Vollstrecker. Ihn halten nur die Chinesen auf, wie ich schon sagte. Aber vorher holen die sich Taiwan und der Putin die Ukraine. Wetten dass?

Enka Hein | Mi., 21. Januar 2026 - 19:49

....durch ihn werden die ganzen Verrücktheiten in der EU und insbesondere in D sichtbar.
Was ist an der Aussage "Massenmigration, Energiewende, Fixiertheit auf Windstrom und so weiter und so fort: Das seien alles Wegmarken auf einem von woken Linken eingeschlagenen Pfad, der den Kontinent seiner Vorfahren geradewegs in Verderben führe." falsch?
Wer es sehen will und nicht mit linksgrün ideologischen Scheuklappen durch die Gegend läuft, sieht, spürt und erkennt es jeden Tag mehr.
Und ob "WIR" was draus machen machen ist nicht die Frage, sondern "DIE" in der Regierung und Brüssel.
Es wird aber kein Umsteuern geben.
Weder bei Migration, Energie oder sonst was. DIE machen weiter ihr ideologischen Ding, aber immer mehr WIR merken, das diese Vollhorste es nicht schaffen wollen und können.
Und je mehr Schaum vorm Mund der "demokr. Parteien", umso mehr sehe ich das Trump das sagt was hier schon viele wissen.
Trump spricht einfache klare Sätze mit Inhalt. Merz&Co reden bullshit mit 0 Inhalt.

Thomas Veit | Mi., 21. Januar 2026 - 19:55

JETZT! besser als später..., rein aus militärischen Gründen, nach dem Motto: "Lieber ein Ende mit Schrecken..., als ein Schrecken ohne Ende!", ist ja hinlänglich bekannt, der Spruch...

DANN MÜSSTEN WIR... all das angehen um das wir uns seit Ende des kalten Krieges 1.0 bis heute gedrückt haben...

Ansonsten lernen wir/EU nie Laufen...!!! 🤔

Und pbrigens: ...warum wohl hat D.T. die NATO nicht schon in seiner ersten Amtszeit verlassen, wie er es eigentlich wollte...?? Ganz einfach weil ihm seine Berater und Militärs die Vorteile der Nsto FPR DIE USA erklärt und dringend von einem Austritt abgeraten haben... ..., und das wäre heute nicht anders, wenn es hart-auf-hart kommt in dieser Frage >> Rammstein: FUTSCH!! 😬 -- Die Sache hat nämlich durchaus zwei Seiten..., und zwar gerade wenn sich US auf eine militärische Konfrontationen mit China vorbereitet - ggf.. Mal nachdenken bitte... 🤔

Sicher verlassen kann sich die NATO schon heute nicht mehr auf die USA - und umgekehrt...

Mit dem militärischen Potenzial der (West)Europäer wird der Russe spielend fertig. Er hat eine kampferprobte moderne Armee, die in Sachen Ukraine nur zu ca. 35% gebunden war. Im Übrigen, lieber Herr Veit, kommt es mir vor, als ob Sie ein "Super"Europäer wären. Aber ich sage Ihnen, Sie trauen denen viel zu viel zu. Sie sind militärisch und wirtschaftlich sowas von kaputt, kaputter geht´s kaum noch. Die Armeen von Frankreich, Großbritannien und Italien sind nicht einen Schuss Pulver wert, sie sind in demselben Zustand wie unsere Bundeswehr. Desolat. Lediglich die Türken und die Griechen und ein bisschen auch die Polen taugen noch was. Man hätte sich früher abnabeln sollen und ich sage es gebetsmühlenartig, man hätte mit den Russen zusammengehen sollen. Dann wäre der Donald heute nur ein frommer Bittsteller. Ich weiß, ich kenne den Spruch mit der Fahrradkette. Jetzt geht es nur noch, ran an den Donald, bauchmiezeln, schwarwenzeln, ran an den Tisch. Es geht nur mit den USA, nicht gegen sie

Dirk Nowotsch | Mi., 21. Januar 2026 - 20:18

Er weiß was wir tun müssen! Mehr arbeiten und weniger Krank feiern! Der ein oder andere wird sich jetzt fragen: "Was hat das mit Trump und Grönland zu tun?"! Alles und nichts! Was wollen wir denn mit solchen unfähigen Personalien ausrichten? Menschen die im Auftrag der deutschen Wirtschaft Bullshit reden und Schlange stehen, um den Arsch von Trump zu küssen! Man hat sich von den Amerikanern gegen die Russen aufhetzen lassen, damit die Polen und Ukrainer weiter fett Deutschland abkassieren können! Ganz geschickt haben die Amerikaner uns ihren Ukrainekrieg an die Backe geklebt! Willfährig haben sich Scholz und Konsorten angebiedert! Unser "Weltkanzler" macht den Mist noch weiter und treibt die Zerstörung unseres Landes auf die Spitze! Zusammen mit Uschi wird das Schicksal von Europa besiegelt! Europa hat fertig! Man kann eigentlich nur noch den Zusammenbruch herbei beten, um auf einen Neuanfang zu hoffen! Ohne Umverteilung im Sinne Rotgrünschwarzgelber Geldverteiler!

Habe gerade in einer großen Tageszeitung gelesen, dass das Warten ein Ende hatte und der Arsch von Trump geküsst wurde! Wir verteidigen jetzt, im unerschütterlichem Bruderbund zur USA, Grönland gegen die Russen und Chinesen!

Peter William | Mi., 21. Januar 2026 - 20:46

wen interessiert Grönland? Es tut mir ein wenig leid sollten die Dänen meinen Gedankengang abwegig und verletzend finden. Eine riesige Insel so groß wie, pie mal Daumen; Frankreich, Deutschland und Spanien zusammen mit circa 60.000 Einwohnern. Wovon redet ihr eigentlich? Würden die Dänen Pläne verfolgen was mit dieser immensen Fläche und deren Ressourcen angestellt werden soll. Aber nein, es geht um den Besitz des Besitzes wegen. Eine Nation, sollte es so kommen, unfähig sich selbst zu schützen oder ohne Subventionen zu überleben.

Vielleicht würde die Streichung eben dieser Subventionen zur Ausbeutung oder freundlicher formuliert, deren Nutzung führen und Grönland Wohlstand auf Basis eigener Arbeit ermöglichen.

Ihr kennt mich mittlerweile, ich habe wenig Mitleid und vor allem sehe ich es nicht ein warum auch nur eine Patrone für so eine ungenutzte Eiswüste verwendet werden sollte! Lasst euch einen angemessenen Preis auszahlen und kommt drüber hinweg, meine Meinung...

Robert Hans Stein | Do., 22. Januar 2026 - 11:33

Antwort auf von Peter William

Ich sehe das ähnlich. Und mit moralischem Impetus ist halt nun mal keine Politik zu machen. Warum haben die Dänen oder meinetwegen die EU bis dato nicht mit diesem Pfund gewuchert? Mehr noch, nichts deutet darauf hin, dass das jünftig geschieht.
In die gleiche Kategorie fallen Überlegungen, die USA könnten mit ihren schlappen Partnern gemeinsam agieren. Gar nichts wird passieren, sollte sich die Trumpregierung darauf einlassen. Da gibt es hundert Gesetze, Bestimmungen und Klagen von europäischen Parteien, Vereinen und NGOs, die JEDES sinvolle Handeln verhindern (siehe Mercosur!!!!). Diese dysfunktionale und unreformierbare EU gehört auf den Müllhaufen der Geschichte. Sie hätte eine Erfolgsstory werden können, Aber da standen zu viele irgendwann obsolete "Werte" (was auch immer das sein soll) und "Regeln" im Wege. Das Gegenteil von dem, was unsere Politschwätzer gern und oft Pragmatismus nennen.

Dagmar Lubig | Do., 22. Januar 2026 - 11:40

Antwort auf von Peter William

Die EU redet unentwegt vom Klimawandel, aber sie hat noch nicht begriffen , durch diesem Wandel ergeben sich auch Gefahren für die Sicherheit nicht nur im Bereich des freien Handels.
China und Russland sind seit längeren dabei neue "Tatsachen" zu schaffen, und den Trump und seinen Beratern ist dies nicht entgangen.
Ergo, auch wenn die "trumpische Art" sehr gewöhnungsbedürftig ist, sollte die EU aufwachen und versuchen mit Trump eine Lösung zu finden.
Die Reduktion auf Rohstoffgier von Trump, die ist typisch für ÖR - Konsumenten, eben, der hiesigen Blase entsprechend.

IngoFrank | Mi., 21. Januar 2026 - 20:55

Nun, das wirtschaftliche Scheitern der DDR speziell und des gesamten Ostblocks im allgemeinem hat auch mit dem „militärischen Schutz des Warschauer Pakts unter sowjetischer Führung“ gegenüber den „bösen Kapitalismus“ insbesondere den Raffkes, den „Bonner Ultras“ zu tun.
Glaubt irgend jemand, das sich die russische Führung nicht schadlos an a l l e n Mitgliedstaaten der Warschauer Pakts zur Rüstungsfinanzierung gehalten hat ?
Wie lange hat sich Amerika das Lavieren der NATO Mitgliedsstaaten gefallen lassen, die vertraglich geregelten 2% zu umgehen mit Buntland an der Spitze ? Wenn man natürlich einen Goßteil seines Geldes ( das „Eingesparte“ ist ja weg …. ) in eine irre Wirtschafts und Kimapolitik und dann noch in den Verschiebebahnhof abgehalfterter Politiker nach Brüssel schiebt, kann ich Trump sehr wohl verstehen……

Peter William | Mi., 21. Januar 2026 - 20:55

Wird das nicht China dazu antreiben bei Taiwan schneller vorzugehen um seinen Einflussbereich zu sichern.

Die Frage um Taiwan ist die viel wichtigere da es sich um ein dicht besiedeltes Industrieland handelt. Der Preis ist nicht zu vergleichen mit ewig riesigen Flächen voll von Kälte, Eis und Leere.

Naja, macht mal. Ist mir Rille. Zu dieser EU sag ich nichts mehr...

Urban Will | Mi., 21. Januar 2026 - 20:56

Sie deuten es ja am Ende selbst an, Herr Marguier.
Und wenn Trumps Tritt in den Ar...dieses bürokratieverseuchten, lahmen, unfähigen, von einer Irren geführten Staaten-Konglomerats namens EU nun bewirkt, dass sich Dinge ändern (da müssen aber noch die Wähler ran), dann wird die Geschichte dies zu würdigen wissen.
So oder so scheint das Schicksal Grönlands besiegelt und wenn nun künftig die amerikanische Flagge dort weht, dann muss man das angesichts der derzeitigen Weltlage wohl begrüßen. Es hätte anders kommen und Grönland ein Teil eines starken Verbundes sein können, zu dem neben d EU auch Russland gehört. Dann würden die Amis es sich 2x überlegen.
Putin war einst dem Westen sehr zugeneigt und machte 2001 im Deutschen Bundestag ein unfassbares Angebot.
Hätte, hätte Fahrradkette.
Es kam anders und die törichte Jungfrau Europa (ich meine die EU) hockt nun ohne wirklichen Partner da. Die Russen wollte man nicht, für die Amis sind wir... was eigentlich? Die Deppen. Gewiss keine Partner.

Woher Sie die Überzeugung nehmen, Russland könne es gut mit Europa meinen, ist für mich nicht nachvollziehbar. Ansonsten stimme ich Ihnen zu. Den Arschtritt Trumps haben sich die europäischen Staatenlenker redlich verdient mit ihrer anhaltenden und fortdauernden Unbelehrbarkeit, mit ihrer Unfähigkeit, auf sich ändernde Verhältnisse zu reagieren, mit ihrem blinden Glauben an ideologische Vorgaben. Aber das alles ist ja von Herrn Marguier gut und treffend dargelegt.

Sabine Lehmann | Do., 22. Januar 2026 - 01:03

Bei Lanz sitzen gerade DIE Experten schlechthin u. erklären den armen von Donald Trump drangsalierten Deutschen, wie sie sich vor dem drohenden Untergang retten können. Doch ehrlich: mit einer Piepsstimme wie eine 8-Jährige, mit dazu passendem Weitblick, erklärt eine Jana Puglierin wortwörtlich: „Mit einer großen Bevölkerung können wir uns verteidigen“………???? Ja, liebe Jana, ich würde sagen, geh‘ zurück in Deine europäische Denkfabrik, schließ die Tür hinter dir gut ab, schieb den Stuhl unter die Klinke und leg dich wieder hin. Ein Rhetorik-Kurs und etwas Übung in flüssigem Sprechen kann auch nicht schaden, regelmäßig atmen: auch wichtig…… aber ich höre gerade, die Jana hat auch ein Buch geschrieben, deshalb war sie auch als „Expertin“ beim Lügenbaron Markus geladen.
Das Erfolgsrezept des anderen „Experten“ Jürgen Trittin: „Wir dürfen nicht mehr down sein.“ Alles klar Jürgen, in der Geriatrie ist sicher noch ein Platz frei.
Und der dritte „Experte“: Ulf Röller? Ein Cousin von Theveßen?

Sabine Lehmann | Do., 22. Januar 2026 - 01:28

Es ist wirklich amüsierend, ZDF, ARD, die gesamte Deutsche Journalistenblase, unsere Politiker, nicht zu vergessen unsere elitären Kunstschaffenden und darüber hinaus all die Linken Regierungsvasallen und hauptberufliche Bücklinge, sie alle haben Schaum vor dem Mund. Sie überbieten sich mit Armageddon-Szenarien, als würde Choleriker Trump mit einem Flammenwerfer ganz Grönland einschmelzen und die darauffolgende Tsunami-Welle Europa unter sich begraben.
Zum totlachen. All diese Schwätzer verlieren aber seit zig-Jahren keine Silbe darüber, dass die größte Gefahr für Europa Europa selbst ist! Kein Land, kein Kontinent hat jemals seit Menschen Gedenken alles daran gesetzt sich selbst zu abzuschaffen, allen voran Spitzenreiter Deutschland. Aber gut, dass wir mal drüber gesprochen haben und Campingklops Donald alles in die Schuhe schieben. Und wenn der ausfällt, dann gibt’s ja noch Putin, das Klima o. Geheimwaffe Uschi.
Was für eine armselige Scharade, es ist einfach nur noch unglaublich!

Gisela Hachenberg | Do., 22. Januar 2026 - 10:25

Antwort auf von Sabine Lehmann

Wow, liebe Frau Lehmann!
Da haben sie aber einen rausgehauen!!! Ich unterschreibe jedes Wort und jeden Satz von Ihnen. Ich denke genauso. Daher muss ich keinen eigenen Kommentar schreiben. Diese ganzen „Experten“ in den Labershows haben jetzt bei und nach Davos und dem bösen Trump Hochkonjunktur. Halleluja!
Was ein Glück, dass ich mir dieses Gelaber schon lange nicht mehr antue. Der Blick auf die Teilnehmer reicht. Und anschließend ein kurzer Blick auf die Berichterstattung in den Medien. Den Text von Herrn Marguier habe ich mit Interesse gelesen und fand ihn gut und fair. Gottlob ohne das übliche Trump Bashing, das mir sooo auf den Geist geht. Hier im Forum gibt es auch einige... Grüße an Sie, liebe Frau Lehmann.

IngoFrank | Do., 22. Januar 2026 - 06:25

sinngemäß, das Trump als einzigen Regierungschef Europas in seiner Rede in Davos benannt und gelobt hat ….
Ob er das mal wirklich ernst gemeint hat ist die Frage ?
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik

Dorothee Sehrt-Irrek | Do., 22. Januar 2026 - 07:26

chinesische Serie "The Wolf" überwiegend gesehen und dann gerafft habe, Ihre evtl. Anlehnung an die Gründung Roms, sowie die Wikinger, mit den Germanen verbindet Trump ohnedies viel, das wären dann die Barbaren, so ergibt das summa summarum eine enorme Aufwertung Trumps, Herr Marguier?

Dorothee Sehrt-Irrek | Do., 22. Januar 2026 - 12:38

Antwort auf von Dorothee Sehrt-Irrek

dass er sich zukünftig seinem Friedensrat widmet und aus der Politik geht.
So dramatisch "darf" es einfach nicht mehr zur Sache gehen.
Er scheint zu sehr er sebst zu sein, zu wenig erkennbar politischer Funktionsträger.
Andererseits ist es dann nicht verkehrt, ihn evtl. mit Putin oder Xi Jinping zu vergleichen.
Verlangt eine Neu-Ordnung der Welt solche Politiker*?
Wie soll ich sagen, es gibt sie und die Zeiten sind alles andere als friedlich und das liegt evtl. nicht in erster Linie an diesen Leuten.
Die Auswirkungen können aber im schlimmsten Fall doch verheerend sein.
Es hilft alles nichts, wir müssen ebenfalls, wenigstens mit-bestimmt sein.

hanno Woitek | Do., 22. Januar 2026 - 09:22

scheint dieser Artikel zumindest leicht von Berserker Trump korrigiert zu sein... kann man nur hoffen.
Aber in Bezug auf Europa in seiner Bräsigkeit , Woke, Grün, Diverse und Windenergie Verblödung hat er leider völlig Recht.

Ernst-Günther Konrad | Do., 22. Januar 2026 - 10:10

Stellen wir doch einmal fest, dass bereits etliche Präsidenten vor Trump an Grönland ran wollten. Nur spielte sich das immer außerhalb der weltpolitischen Wahrnehmung oder wurde nur am Rande mal erwähnt. Trump legt das offen, was schon immer amerikanische Politik in Bezug auf Grönland war. Er zerrt die Diskussion in die Öffentlichkeit und das auf sein typische Art. Laut, unsympathisch, immer it maximalen Forderungen und maximalen Drohungen verbunden. Schnallen es die Europäer immer noch nicht? Er fordert 150%, um am Ende 100% zu bekommen. Er behandelt die Europäer wie kleine Schulbuben und da sind sie auch. Ob Veröffentlichungen *geheimer* SMS oder lautstarke Beschimpfungen, um anschließend alle zu „best Buddys“ zu erklären. Kennen wir doch schon. Merz hat keine Audienz, Macron lächerlich gemacht, Rutte mal vorgeführt und dann wieder *lieb* drücken. Inzwischen hat er zugesichert keine Gewalt gegen Grönland anzuwenden. Warten wir mal ab. Er bekommt ja auch Druck zu Hause.